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Benutzerbild von ulsaba

Liebe Jogmapgemeinde,

seit Spätsommer / Herbst hab ich immer wider Probleme mit verschiedenen Gelenken. Erst gab's den üblich verdacht. Zuviel gelaufen, geradelt, geschwommen. Ende November wurde es dann bei einer Erkältung ganz schlimm. Da das ganze mit einem bakteriellen Infekt einher ging behandelte meine Ärztin erfolgreich darauf hin. Anfang Januar konnte ich wieder loslegen.

Anfang hat's mich wieder voll erwischt!

Und gestern hat mich mein Orthopäde 2h lange durch die Mangel gedreht, incl. Ultraschall und Punktierung der Gelenke. Diagose: Boreliose!!!

Die nächsten 3 Wochen ist also wieder nix mit Training und dann geht's langsam wieder los.

Jetzt meine Frage:
Ich bin am überlegen ob es Sinn macht heuer meine 2. Langdistanz anzugehen. Ich hätte sogar einen Startplatz für Roth ergattert, aber das Wären dann nur noch 17 Wochen.

Meine Optionen:

a. In Roth starten (Du hast keine Chance, also nutze Sie!)
b. Von Roth nach Regensburg wechseln (6 Wochen später, also mehr Zeit)
c. Gar keine LD
d. Die ganze Saison in die Tonne tretten und auf 2018 hoffen.

Was würdet ihr tun.

Uli

Gute Frage

So ganz habe ich nicht verstanden, wie lange nun die Pause war. Wenn du bis Jahresende halbwegs trainieren konntest sehe ich mit den dann noch 15 Wochen kein Problem bis Roth (musst ja nicht erster werden....). Startgeld hast du ja bezahlt (und gibt es auch nicht zurück, oder?), dann würde ich antreten und es unter "Training/sehen, wie weit ich komme Hauptsache ich war dabei" verbuchen.
Wenn da allerdings schon seit September Trainingsrückstand war und nun noch mal (insgesamt) fünf Woche Pause in 2017 dazu kommen (richtig?) würde ich nach Regensburg wechseln, dafür sollte genug Zeit sein. In dem Fall würde ich allerdings die Blutwerte abwarten, die ja sicherlich in drei Wochen noch mal gemacht werden? Bevor erneut Startgeld in die Tonne geht. Und wenn die Blutwerte immer noch mies sind: 2017 abhaken. Jedenfalls für eine LD, für alles andere wäre ja noch Zeit.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hallo Uli,in meinem Umfeld

Hallo Uli,
in meinem Umfeld sind einige Menschen mit (teils erst spät) diagnostizierter bzw. wiederholt auftretender Borreliose, die rezidivierend intravenöse Antibiose brauchten, immer wieder Schübe mit z.B. Gelenk-Problemen und unterschiedlichsten, wechselnden anderen Symptomen hatten. Sie konnten mehrheitlich nicht vorhersagen/planen, wie die körperliche Belastbarkeit sein wird.

Hier aus der Gegend bekam ein Marathonläufer (mit 3:18 Zielzeit) Borreliose, er war von der Borreliose im Laufen deutlich beeinträchtigt.

Ich habe keine Ahnung, ob die Immunstärkung, die sonst vom Laufen ausgeht, helfen kann, die Borrelien besser in Schach halten kann. Ich erlebe nur mit, dass einige mit spät diagnostizierter Borreliose bzgl. (Leistungs-)Sport deutlich eingeschränkt waren.

Ja, die Menschen sind verschieden, und was bei den einen so ist, muss nicht bei den anderen sein. Aber ich würde für mich persönlich entscheiden, viel und regelmäßig zu laufen, aber ich selbst würde - wenn ich in Deiner Situation wäre - persönlich jetzt keine Ultras und tendenziell keine langen Wettkämpfe mit (ehrgeizigen) Zielen laufen, auch nicht von Roth nach Regensburg verschieben.

Bei Borrelien würde ich dem Körper erstmal eine gute Portion Schonung geben und gönnen, Kraftreserven sammeln.

Mir ist klar: Das ist eine sehr _subjektive_ und "unwissenschaftliche" Antwort, vielleicht kann jemand da mit mehr Fakten beitragen.

Gutes Dich Erholen wünsche ich Dir und gutes Anschlagen der Therapie!

waldboden

Bis Anfang Dezember

@Strider: Bis Anfang Dezember konnte ich so halbwegs und tat es auch. Seit dem sieht'S eher schlecht aus. ICh glaub seit Weihnachten sah ich Wasser nur noch zum duschen und sass einmal im freien auf dem Radl ...

Einen Großteil des Startgeldes würde ich bis Ende April wirder bekommen. Das nimmt mir zumindest etwas den zeitlichen Druck.


Uli

Spät diagnotiziert wurde sie bei mir auch.

Eigendlich hätte ich die Diagnose auch schon im Spätsommer/Herbst haben können. Ich führte die Beschwerden dahmals eher auf Überlastung, Müdigkeit und so zurück. Im Winter schienen es dann die Bakterien zu sein, die meiner Frau eine Lungenentzündung und mir die Geleke einbrachten.

Mal sehen wie schnell ich mich jetzt erhole und was der Onkel Doc bei den nächsten Kontrollterminen diese Woche sagt.
Ehrgeizige Ziele hab ich sicher nicht (ok. eine LD ansich ist schon ein bischen Ehrgeizig ;-) ) Ich wollte zwar in Roth unter 13h bleiben aber jetzt würde mir sicheres und GESUNDES Ankommen schon reichen.


Uli

Dann wäre wohl mein Plan

Roth absagen, Blutwerte abwarten und dann auf Regensburg gehen.

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