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Benutzerbild von Forrest120

Nun habe ich meinen ersten Ultra auch geschafft. Rodgau 2017. Hätte beinahe noch Strider getroffen, aber leider verfehlt.

Welche Geschichten wurden doch über das Wetter in Rodgau erzählt. Schnee, Matsch, Kälte, Glatteis, etc......... Und gestern waren dann tip top Bedingungen. Trockene Strecke, angenehme Temperaturen, kein Glatteis,freie Strecke. Ich weiß nicht, ob die Streckenbedingungen jemals so gut waren.

In Vorbereitung auf mein weiteres Laufjahr 2017 hatte ich mich zu meinem ersten Ultra in Rodgau angemeldet. Viele Teilnehmer und eine gemütliche Atmosphäre. 10 Runden a`5 Kilometer waren zu bewältigen. Nachdem ich vor einigen Monaten noch der Meinung war, dass eine SUB 5 doch zu schaffen sei, wurde ich mehrmals eines Besseren belehrt und hatte meine Zielzeit auf 5:25 Std. korrigiert. Also jeden Kilometer in 6:30 min und die 5 Kilometer in 32:30 min. Alles sehr gleichmäßig mit nur geringen Abweichungen. Außerdem war essen während des Laufes angesagt. Also üben, feste Nahrung zu sich zu nehmen und nicht nur Gel.
Pünktlich um 10:Uhr ging es los. Da ich mich recht weit hinten eingeordnet hatte, war ich dann so nach 1:20 min. auch am Start. Zunächst geht es rd. 800 Meter auf einem aphaltierten Wirtschaftsweg Richtung einzigem Verpflegungspunkt. Übliche Ausstattung mit Tee warm/kalt, Wasser, Cola usw.?. Im Folgenden dann ein kleines Buffet mit Müsliriegel, Banane, Kräcker etc. Alles ausreichend. Es war der einzige Verpflegungspunkt und insofern hatte ich ein wenig Bedenken, ob das für mich getränketechnisch reicht. Es hat gereicht.Also weiter über Aphalt bis ca. Kilometer 1,8 und dann in ein Waldstück. Feste Waldwege. Alles in Ordnung. Ab nach links hin zum Wendepunkt. Am Anfang etwas eng, legt sich aber schnell. Wie gesagt, wettertechnisch top, wenn es aber regnet oder eine Schneedecke liegt oder gar Eis, dann sieht die Welt deutlich anders aus. Wieder über 100 Meter Aspalt links in ein weiteres Waldstück, dann eine Rechtskurve und schon Kilometer 4 erreicht. Hier ist ein kleiner Hügel, der normalerweise nicht erwähnenswert ist, aber in späteren Runden dann doch ein "gutes" Argument liefert, ein paar Meter zu gehen. Eine Rechtskurve und leicht bergab auf die Zielgerade Richtung nächster Runde. Gut 500 Meter vor der Zeitnahme kann man diese erkkenen, was immer wieder einen Motivationsschub gibt. Subjektiv fielen mir die ersten drei Kilometer einer Runde schwerer, als die letzten 2. Warum? Denke irgendwie psychologisch bedingt. Naja, und dann das ganze Spielchen 10 mal.

Wie war es nun sportlich. Nach dem Start ordnungsgemäß bei 6:30 min eingetaktet und die 5 Kilometerzeiten bis 25 Kilometer ordungsgemäß eingehalten. Bei 20 Kilometern bis auf ein paar Sekunden bei 2:10 Std., die 25 Kilometer bei 2:42:47. Knapp drüber. Alles gut. Von da an ging es bergab. Der 27. Kilometer war der letzte Kilomter mit ca. 6:30 min.. Jetzt ging es Richtung 7:00. Hier bekam ich sowas von Problemen mit meinen Lendenwirbeln. Das seit Wochen sträflich vernachlässigte Stabi-Training machte sich bemerkbar. Fühlte sich an, als breche ich in der Lende zusammen. Ich nutzte dann die Verpflegungsstelle um einige Meter mehr zu gegen und der Schmerz ließ dann auch ein wenig nach. Bis er dann wiederkam hatte ich noch ca. 3 Kilometer bis zur nächsten Runde und weiter. Es ging. Tatsächlich pendelte ich mich dann auch hier vom Tempo irgendwie bei 7:00+ min. ein. Leider mußte ich relativ schnell erkennen, dass es mit meiner 5:25 nichts wird. Aber finishen, dass auf jeden Fall. Und so erreichte ich dann das Ziel nach 10 Runden und 50 Kilometern(meine Uhr hatte sogar noch etwas mehr) nach 5:56:21.Ich war zufrieden.

Was habe ich gelernt. Ich muss ganz dringend wieder Stabi-Training machen.Die 50 Kilometer haben mich hinsichtlich der Entfernung nicht sonderlich mehr beeindruckt. Meine Probleme wären ja auch aufgetreten, wenn es die Marathondistanz gewesen wäre. Also habe ich die Erkenntnis, dass ich schon mal mehr als Marathon kann.Nahrungsaufnahme funktioniert problemlos.Und dann habe ich die Erkenntnis, dass ich nicht schnell gehen kann.Es ist mir schon ein paar mal aufgefallen, dass da einige Läufer, wenn sie dann gehen müssen, immer noch sehr schnell unterwegs sind. Da habe ich dann versucht mich gehenderweise an zwei nettere Läufer anzuschließen und war dann nach 50 Metern abgehangen. Mußte dann wieder loslaufen.
Bin schon bei der Leistungsdiagnostik bei 7 km/h zum Laufen übergegangen. Ob man das üben sollte?

Insgesamt ein schöner Lauf und wenn man dann "kreiseln" muss, dann mag ich offensichtlich kürzere Runden lieber. Teilerfolge treten dann ja auch schneller auf. Liebevoll organisierter und bestens betreuter Lauf, den man sehr gut zum Training in dieser Jahreszeit nutzen kann.Offensichtlich haben das ja auch einige gemacht. Von 851 Läufern haben nur 525 die komplette Strecke zurückgelegt. Aber warum nicht.

Ich für meine Begriffe mach jetzt im Februar ein wenig Wintersport (Abfahrt), spule fleißig Kilometer ab, -mache regelmäßiges Stabitraining- um dann am 11.03.2017 an meinem ersten 6 Stunden-Lauf in Münster teilzunehmen. Und dort möchte ich 54 Kilometer schaffen. Insofern gibt es viel zu tun, packen wir es an.

Euch wie immer beste Gesundheit, viel Freude am Laufen und maximale Erfolge.

Grüße
Stefan

5
Gesamtwertung: 5 (4 Wertungen)

Gratuliere!!!!

Das war ein gelungener Einstand! Ja, das Wetter war wohl selten so gut in Rodgau wie gestern. Und zu den Finisherzahlen: ich glaube, gut ein Viertel der Läufer startet gar nicht mit dem Ziel die 50km zu laufen. Viele nehmen den Lauf als Trainings30er oder laufen sogar nur zwei oder drei Runden mit und steigen dann aus, ganz geplant. Als ich duschen ging war da alles schon voll mit Damen, die sehr zufrieden mit ihren 15 bis 20km waren.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Oh Rodgau..

.. so schön - und ihr hattet ja richtig gutes Wetter.. :-)

Stefan

gut gelaufen!

Gratulation zum Ultra-Debüt!
Bleib heil bei den Abfahrten und für die Vorsätze (die ich auch habe!) Stabi-Training durchzuziehen, wünsche ich gutes Gelingen!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Herzlichen Glückwunsch!

Das war ein richtig toller Jahresauftakt und Ultra-Debüt!
Rodgau muss man nicht sub5h schaffen, die meisten nehmen sich die sub6h vor und sind zu recht stolz und zufrieden. Wie du schon sagst, den kleinen Hügel kann man anfangs ignorieren. Aber er kommt eben doch 10x.

Schnelles Gehen solltest du wirklich üben, wenn du des öfteren einen Ultra laufen willst. Ich mache das regelmäßig im Training, denn sowie ich in Schritt falle, werde ich nicht nur sehr langsam, sondern träume mich auch wie auf Knopfdruck weg, was mich noch mehr ausbremst. Jetzt versuche ich immer, sehr konzentriert zu Gehen und erst beim Laufen (im Ultraschlappschritt geht das ja), die Gedanken wieder ziehen zu lassen. Mit der Zeit klappt es immer besser.

Genieße deinen Erfolg! Das hast du dir verdient!

Lieben Gruß
Tame

Gratulation

50 km das hat schon was. Gratuliere. Ich gehn meinen ersten Ultra 2020 an. Beim Mozartlauf in Salzburg. Vielleicht könn ma des gemeinsam angehen. Der is im Juni. Hat allerdings einige Höhenmeter. Bis dahin will ich erst noch ein paar Marathons laufen zum üben.
Stabitraining ist wichtig. Mach i ein bis zwei mal die Woche.

wir sehn und hören uns.

LG

Jan

Das stimmt wohl alles!

Stabi-Training habe ich auch immer gemacht, leider nur die letzten Wochen vernachlässigt. Soll mir eine Lehre sein. Wo man aber auch überall drauf achten muss. Wollte eigentlich dieses Jahr nur gemütlich ganz viel durch die Gegend laufen.

Beim Gehen ist es bei mir wie bei Tame. Wenn ich nicht aufpasse gehe ich mit einer Pace von 13:50 min/km. Muss dann aufpassen, dass ich nicht im Standby-Modus verfalle.Aber die Powerwalker-Geschwindigkeit beim Gehen kann ich technisch überhaupt nicht. Wie bereits erwähnt, bin ich bei der Leistungsdiagnostik bei
7 km/h zum Laufmodus übergegangen.Also auch noch Gehen üben.

Lieber Jan und das du Stabi-Training machst, weiss ich. Und das dir das sehr gut bekommt, weiss ich auch. Ich hatte aber diesen und auch letzten Monat keine Lust auf "Turnen". Salzburg 2020 bin ich bei. Wollte mich gerade schon mal anmelden, geht aber noch nicht.;-)) Wir sehen uns ja in Krems bei unserem gemeinsamen SUB 4 Versuch. Ich freue mich. Und bleibe gesund.

Grüße
Stefan

Gratulation zum ersten Ultra!

Finish - da werden Zeiten völlig, du weißt schon.

Gratulation

Meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Einen besseren Jahresbeginn kann es nicht geben.
Schnelles Gehen kann ich auch nicht so gut. Ich übe auf dem Laufband, aber mehr als 7,5 km/h ist bisher auch nicht drin.
Ich wünsche Dir eine gute Regeneration.

Ich bin dann mal weg

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