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Benutzerbild von nicksdynamics

Die Erkenntnis aus den letzten zwei Wochen: Ich bin ein Wurm! a) mein Laufstil ist eine Katastrophe (zumindest, wenn ich müde werde), b) nach ein paar 25m-Bahnen Belastung vergesse ich alles, was richtige Kraultechnik ausmacht und c) vor allem meine Rumpfmuskulatur ist quasi nicht existent.

Ans Tagelicht brachte dies a) Fotos aus der Winterlaufserie (da läuft ein gebückter alter Mann, der meine Startnummer trägt), b) ein Schwimmtrainer, der mal genauer hingesehen hat und c) das Athletik-Stabi-Training, das ich jetzt einmal in der Woche vom Verein aus besuche. Die Übungen sind vielfältig und ich versage fast überall. Insbesondere dann, wenn eine fachkundige Hand die Körperhaltung so korrigiert, dass die Übungen effektiv ausgeführt werden. Die Folge: Muskelkater - überall und vor allem dort, wo ich meine Schwachstellen habe: Bauch, hintere Oberschenkel, oberer Rücken…

Erklärung? Trainingsrückstand: Meine doppelte Zwangspause (Besuch der lieben Grippe) hat mich doch weiter zurück geworfen, als ich wahrhaben wollte: für 15 schnellere Kilometer reicht es einfach nicht. Kein Wunder, dass am Ende so eines Laufs die Fotos ziemlich undankbar sind. In vier Wochen sieht das vielleicht anders aus.
Ich habe mir mal wieder einen Marquardt-Plan rausgesucht (5km in 20min), der ja einige Zeiten für flankierende Maßnahmen reserviert: so sollten Stil und Technik wieder ansehnlicher (und effizienter!) werden.
Techniktraining ist dann auch das entscheidende Stichwort fürs Schwimmen: da hilft nur üben, üben, üben. Ich sollte vielleicht auch an meinen Multitasking-Fähigkeiten arbeiten, damit ich mich mal an mehr als zwei Dinge gleichzeitig erinnern kann, die ich umsetzen soll.
Üben, üben, üben heist es auch für das (neudeutsch sogenannte) Core-Training: es ist einfach unumgänglich vor allem an der Körperspannung, Laufkraft und Stabilität zu arbeiten. Das wir ein langer Weg!

Weitere Planung:
Fast immer hilft mir, wenn ich einen Plan oder ein Ziel habe. Das Ziel steht mit dem Triathlon-MD-Debüt im Sommer, aber einen konkreten Weg dahin hatte ich bisher nicht. Vorgefertigte Pläne passen nicht zu meinem Alltag und einen persönlichen Coach kann ich mir nicht leisten. Also habe ich nach einem (Lauf-) Plan gesucht, der mit Schwimmen, Rad und Stabi-Einheiten aufgemotzt wird. Mal sehen, ob ich es schaffe so meine aktuelle 5km Zeit zu verbessern. Danach (Ende April) steige ich dann in einen HM-Plan ein…
Radfahren ist immerhin das einzige, was besser läuft als im Vorjahr: Ich sitze brav auf der Rolle und einmal in der Woche ist gemeinsames Rollefahren angesagt: macht mehr Spaß, als gedacht! Und da es ja nun bald Frühling wird, fahre ich bald vermehrt mit dem Rad zur Arbeit. (Heute komme ich sogar von der ersten Ausfahrt im Freien nach Hause - Sonne und etwas über null Grad - kalt aber schön!)

Wie das alles in den Alltag integriert wird, muss sich zeigen: ich hoffe nicht, dass sich das Gefühl einstellt, permanent zu wenig zu machen. Und bei aller Motivation: das Familienleben hat Vorrang!

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Familie hat Vorrang!

Wie Recht du hast durfte ich heute bemerken, wenn auch anders als von dir gemeint, nehme ich an ;-))

He, das holst du schnell wieder auf! Ich bewundere ja immer deine Akribie und Disziplin, mit der du deinen Problemchen entgegentrittst. Das wird sich auszahlen!

Und MD Debüt ist nie falsch ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Es erstaunt mich auch immer wieder,

wie sehr man auf den ersten Blick nach einem grippalen Infekt zurückgeworfen wird. Doch auf den zweiten Blick stellt man fest, dass die Form, ist man erst wieder wirklich gesund, recht schnell wiederkommt. Das wird dir auch so ergehen. Und hehe, nicht alle Finisher-Fotos sind bewerbungstauglich;-)
Über c) musste ich sehr schmunzeln. Erinnert es mich doch an meine ersten Wochen in der Muckibude. Ich habe mit dem Zirkel angefangen, wobei man jedes Gerät 2 Minuten benutzt und anschließend 2 min Pause bis zum nächsten Gerät hat. Ich dachte damals, "boah klappt das gut" und die Belastung, die der Fitnesstrainer eingestellt hatte, war locker für mich machbar. Plötzlich schaut er zu mir rüber, kommt schnell angelaufen und sagt, "Herrie, das sieht echt Scheixxe aus!" Genau das waren seine Worte. Als ich dann genau nach seinen Anweisungen trainieren wollte, klappte nichts mehr. Die Muskelpartien, die ich für die einzelnen Übungen benutzen sollte, gab es scheinbar nicht.
Aber das wird schnell besser, ganz sicher! Und der Frühling kommt auch bald, auch das ist ganz sicher:-)
Und Familie geht immer vor, das ist sogar Gesetz;-)
Und NEIN, mit einem Wurm würde ich dich nicht vergleichen, *lach!*

Lieben Gruß
Tame

Also jetzt mal Butter bei die Fische...

so sagt ihr Nordlichter doch?

Setz dich lieber nicht zu sehr unter Druck. Familiär habt ihr schwierige Zeiten durchgemacht und so wie ich das auch in deinen vorangegangenen Blogs lese, sind diese wohl noch nicht ausgestanden. Das erfordert 'ne ganze Menge Kraft. Und erfolgreiches Training bedingt nun mal einen zumindest weitgehend freien Kopf.

Gucken, was geht, o.k. Doch sollte dich euer Alltag momentan noch zu sehr fordern, dann ist das meines Erachtens noch zu früh mit dem Durchstarten. Dann lieber Zugeständnisse im Sport machen, bzw. Ziele zurückstellen oder ggf. anpassen. Und das Training so gestalten, dass es dir - in einer wohl doch noch recht schwierigen Zeit - gut tut und Kraft GIBT. Anstatt dir einen Kopp zu machen, dass du vermeintlich zu wenig tust. Für manche Ziele muss eben auch der Zeitpunkt passen.

Dir und deiner Familie weiterhin alles Gute!

:-)

Mit Stil ins Ziel!

@magnum classic:

Ich hatte heute bei einem Lauf, der sich schon sehr viel besser angefühlt hat, etwas Zeit, um deine Worte wirken zu lassen: Da steckt ganz viel drin, was ich annehmen kann! Rückt die Sicht auf die Dinge wieder in ein anderes Licht... Danke!!!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

stirder und Tame:

;-D
Ich fühl mich gleich schon nicht mehr ganz so wurmig!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Wurm geht anders!

Wozu der Druck? Ihr findet doch gerade in den Alltag zurück. Genieße das Laufen und das Leben! Der Rest kommt. Das Du laufen kannst weißt Du doch. Also setz Dir Ziele und mache Pläne, die Dich motivieren und nicht blockieren.
Ja, diese Lauffotos :-)) Da bin ich auch schon hintenrüber gefallen vor Entsetzen!
Schöne Woche,
Maren

Ich bin dann mal weg

Wo ist der Wurm

drin? Am meisten im Privatleben - und da sind auch Deine Prioritäten (aus meiner Sicht völlig richtig!).

Pro Woche den Umfang des WK (am Ende) reicht für ein gesundes Finish. Hat mir ein erfahrener Trainer gesagt.

Bei der Schwimmtechnik kann ich Dir den Tipp geben Dir die zwei schlimmsten Fehler bewusst zu machen, die die größte Verbesserung bringen. Dazu kann eine Videoanalyse hilfreich sein. Auf zig Sachen gleichzeitig konzentrieren kann sich nicht mal ne (alte) Frau :lach: Zu Hause Zugseiltraining statt Schwimmbad geht auch. Mit 2 mal Schwimmen pro Woche kommt man durch - selbst durch ne LD (schon selbst probiert).

Du kannst ja mal schauen, ob Du hieraus was basteln kannst: Trainingspläne Es gibt ein Buch "Ironman: Vom Anfang bis zum Finish" für eine LD mit 8h Training - von daher sollte das auch für ne MD reichen.

Du kannst viel spielen - intensive Steigerungsläufe statt lange gemütlich - ausfahren mit dem Rad mit Familie. Stabi in der Pause am Spielplatz oder beim Fernsehen / Film.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß - und dass der Sport Dir die Balance im Leben gibt (und nicht zusätzlicher Kraftfresser ist).

so wird's gehen!

Wenn ich mich nicht so gut fühle, dann ist es meistens der Kopf, der nicht mitmacht - also Danke auch an euch beide fürs "in die Spur bringen"!
fazer: auf zwei Sachen achten - das bekomme ich hin! ;-)

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

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