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Benutzerbild von benbohne

Gestern war Samstag und Samstag ist lang dran.
Als um 4:30 der Wecker klingelte, habe ich mich kurz gefragt, ob das mein Ernst ist. Nach einer kurzen inneren Einkehr konnte ich diese Frage mit einem eindeutigen Ja beantworten.
Auf Zehenspitzen, um den Rest der Familie nicht zu wecken schlich ich mich ins Badezimmer.
50 Kilometer sollten es heute werden. Auf Dorf und Deich habe ich immer noch keine Lust. Im Moment leisten mir da nicht mal die Schafe Gesellschaft. Also war der Plan, meine Stadtrunde um eine Alsterrunde zu verlängern.
Die hatte ich nach 20 Kilometern erreicht, es wurde auch endlich ein bißchen hell und die ersten Frühläufer und Hundebesitzer drehten schon ihre Runden.
Ich mag meine einsamen Deichrunden (meistens), aber hier ist es schon kurzweiliger.
Ich hörte eine Gruppe Walkerinnen darüber sinieren, wieweit ich wohl vorhatte zu laufen, bei all dem Gepäck (Rucksack, Wasserflaschen..).
Ich habe schon öfter darüber nachgedacht, warum ich so gern so lange unterwegs bin.
Ich glaube vor allem ist es die Reduzierung auf eins. Mein Alltag ist oft ganz schön hektisch und voll, immer ist irgendwas zu tun. Im Job organisiere ich den Alltag für neun Menschen und trage die Verantwortung dafür, das alles rund läuft.
Wenn ich laufe, laufe ich einfach, sonst nichts. Wenn es ein Wettkampf ist, bekomme ich sogar noch Essen gereicht!
Nach der Alsterrunde habe ich mir eine winzige Pause am nächsten Bahnhof gegönnt und mir schnell einen Espresso geholt. Noch so ein Vorteil einer Stadtrunde.
Kurze Zeit später gab es eine schnelle Frühstückspause im Park. Essen ist ein Problem zu dieser Jahreszeit. Auch wenn ich gemütlich unterwegs bin, bin ich nach 30 Kilometern durchgeschwitzt und wenn ich dann länger stehe, fange ich an zu frieren. Im Frühling und Sommer ist das wesentlich entspannter.
Nach 30 Kilometern bin ich meistens an einem Punkt, an dem es einfach läuft. Ich höre auf zu denken, laufe einfach so vor mich hin und genieße.
Das war mal wieder ein runder Lauf, auch wenn das Wetter... Aber Hauptsache kein Blitzeis!
Heute war nur eine kleine Sonntagsrunde dran, in neuen NB Minimus :-))

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

ich bin beeindruckt

Ich laufe so ziemlich aus demselben Grund wie du - allerdings niemand 50km im Training....

Hut ab!

P.S.: Die NB Minimus hatte ich in der Trailversion. Sehr g... Schuhe!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ich habe auch die Trail-

Ich habe auch die Trail- Variante und laufe total gern damit. Allerdings keine 50er!

Ich bin dann mal weg

Gerade die Einfachheit

des Laufens macht den Reiz aus, gerade auch für lange Strecken, die zumindest bei mir auch zu Abenteuern werden. Wie vor Weihnachten, als ich mit einer schönen Erweiterung auf 46 km diverses Neuland "erobern" durfte. Und Freunde besuchen auf'n Tee...

Ich kann den Grund von benbohne total nachvollziehen, und warum nicht auch im Training mal richtig lang? Wenn man natürlich wie strider dauernd auf Wettkämpfen ist, mag man nicht auch sonst noch solche Längen unter die Hufe nehmen. ;o)

ER schafft das Wollen und das voll Bringen - mit extrem hohem Bringungsfaktor.

Immer wieder beeindruckt

jedes Wochenende so ein Knüppel, bei Wind und Wetter.
Was bin ich nur für ein Weichei.
Wünsche Dir weiterhin so viel Spaß bei den langen Kanten, ob mit oder ohne Schafe.

LG,
Anja

so langsam verstehe ich

warum du lang laufen magst.
Aber mir gehts wie Anja: schon bei der Startzeit würde ich den Kampf mit der Erdanziehung in Bettnähe verlieren.
Doch vielleicht stellt sich bei mir ja auch irgendwann mal die innere Uhr um...

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

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