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Ich hasse Silvester. Warum kann ich nicht so genau sagen, aber ich bin kein Mensch, der Veränderungen sucht und braucht. Besser das bewährte Alte als was Neues, von dem ich nicht weiß, wie es sein wird. Damit ich mich und mein Umfeld dann nicht total nerve geht jedes Jahr die Suche von neuem los: wie überstehe ich die zwei Tage rund um den Jahreswechsel. Dieses Jahr mussten meine Eltern dran glauben ;-)

Und so standen wir auf Einladung von Dodie (danke nochmal!) mit gefühlt Tausenden von Läufern in eisiger Kälte Samstag mittag am Salzgittersee und harrten des Starts. Zwei Runden waren zu laufen. Coach hatte angesagt, die erste Runde in 5:00 laufen zu wollen, das passte ganz gut zu meinen Plänen. Und so hetzte ich hinterher und hatte den ersten Kilometer in 4:41, dann entschwand er meinen Blicken und mir die Kräfte.... Auf der zweiten Runde schlief mir dann der rechte Fuß ein, was zu dem einen oder anderen Indianertänzchen führte bei dem Versuch, das blöde Teil wieder zu wecken, denn es läuft sich echt doof mit taubem Fuß. Ein Läufer fragte vorsichtig, ob alles ok sei, ein anderer, der stolz sein Rennsteig-Finisher Shirt trug, brüllte mir im Vorbeiziehen zu, ich sollte auch mal den Rennsteig laufen, mit etwas mehr Training ginge es mir auch besser. Na, danke! Der eisige Wind - irgendwie zieht es da immer - gab mir den Rest und außerdem hatten wir ja noch was vor, also dümpelte ich ins Ziel. Mit 55:55 für 11,04 km (ausnahmsweise waren sich unsere Uhren einig) langte ich dann an. Dodie und Frau versorgten uns mit Tee und Gebäck und dann ging es schnell heimwärts - ein Lob auf die Sitzheizung. Dort entnahm ich dann dem Internet, dass ich noch 3. in der AK geworden war!

Den Abend verbrachten wir dann gemütlich schwatzend und lagen um halb 2 endlich im Bett, bevor es frühmorgens wieder auf die Autobahn ging.

Diesmal hatte Unit-MK1 zum 1. Northeimer Neujahrsmarathon geladen und 21 Teilnehmer waren gefolgt. Man traf sich in seinem Garten bei minus 6 Grad. Die Verpflegung war vorzüglich, so ein Rentier weiß natürlich, was Läufer brauchen. Nach einem kurzen Briefing setzte sich um 10 Uhr alles gemütlich in Bewegung. 6 Runden a etwas über 7km waren zu laufen. Gemütlich?? Meine Beine waren wie Blei, die Waden hart wie Stein, die Füße rollten nicht und das einzige, was lief, war meine Nase, aber wie! Ich hatte mir wohl eine Erkältung eingefangen, na, das kann ja heiter werden. Die Strecke war dank des wechselnden Untergrunds für mich Trittlegastheniker nicht langweilig: Schotter, VIEL Schotter, dann ein bisschen hartgefrorener Acker, ein bisschen Kies, ein, zwei Hügelchen, wieder Schotter, ein bisschen Asphalt, von allem etwas. Einige Spaziergänger grüßten, andere nicht, alles ganz normal. Jeder lief sein Tempo, nur der Coach blieb - etwas kleinlaut angesichts der eingefangenen Kündigung als Pacemaker am Vortag - stetig an meiner Seite. Brr, kaum hatte ich das Kiesstück und den Acker sturzfrei bewältigt und war froh, wieder Asphalt unter den Füßen zu haben, kam der eisige Wind frontal von vorne! Wie gemein.
Alle 7km bogen wir in Michaels Garten ein, fassten warmen Tee (ich) und alles andere (Coach), dann ging es weiter. Die erste Runde war hart wegen der Kälte, dann lief es besser bis zur Halbzeit. Zum Glück hielt das Wetter entgegen der Vorhersage: es blieb kalt, aber trocken, und gegen Mittag kam sogar die Sonne hervor. Runde 4 fiel schwer, das war angesichts meiner bekannten A...kilometer zu erwarten und ich biss mich durch. Runde 5 war dann erstmal Sense und ich musste ein paar Schritte gehen und mein Colafläschchen leeren. Mein Ohr wollte nicht, eine weitere Tabletten musste rein. Aber ein 10er geht immer und schon kam die letzte Runde. Kurz vor der letzten Brücke überholten wir noch drei Mitläufer, darunter zwei Frauen, und ich bekam schon ein schlechtes Gewissen, aber sie hatten noch eine Runde vor sich, und so langten wir mit Punktlandung 4:29:17 (4:30 war angedacht gewesen) im Ziel an und wurden herzlich begrüßt. 2. Frau, wie Michael schnell bemerkte und sofort notierte ;-))

Wir bekamen noch eine heiße Dusche und lernten endlich Jens aus dem Havelland persönlich kennen, bevor es dann flott wieder auf die Autobahn ging, denn bei uns sind die Ferien zu Ende und heute wieder Schule und Arbeit angesagt (nur für mich nicht, denn meine Schule hat frei gegeben, Gott sei dank!).

Lieber Michael, danke für die perfekte Organisation und die Gastfreundschaft!

Und willkommen 2017. Euch allen ein gutes Jahr!

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Stimmt,

du änderst nichts und läufst direkt wieder nen Marathon, wo das Jahr noch so unschuldig ist und gerade erst die Augen aufgeschlagen hat.
Du bist und bleibst eine Granate!

Alles Gute und viel Gesundheit für 2017 euch allen.

LG,
Anja

Da hast Du das neue Laufjahr

Da hast Du das neue Laufjahr gebührend eingeläutet. Auch wenn es Dir nicht leicht fiel ... ein toller Start 2017 !!! Möge es so weiter gehen. LG Christiane

Was gibt es Schöneres, als

Was gibt es Schöneres, als ein Jahr mit einem Marathon zu beginnen? Vielleicht das Jahr mit einem Ultra zu beginnen? Beides war mir nicht vergönnt, ich musste arbeiten. Na ja, ich hatte ja meinen persönlichen Marathon an Sylvester und man soll ja nicht unverschämt sein.
Toller Jahresabschluss und -beginn. So lässt sich das Ganze aushalten. Ich mag Sylvester auch nicht.
Alles Gute für 2017 und ganz viele schöne Läufe!

Ich bin dann mal weg

Mein Gott, was bist du für ein

Jungbrunnen;-))))) Da bekomme ich beim Lesen ja Schnappatmung, RESPEKT!!!
Ähem, der Coach hat`s aber auch nicht einfach, *duckundganzschnellweg!*;-)))

Unschuldigen Gruß von
Tame
P.S: Tolle Aktion, Michael!

Deinem Bericht kann ich...


... nur zustimmen was den abwechslungsreichen Laufuntergrund, Kälte, Wind, Orga u.s.w. betrifft. Da ich gern an Michaels Läufen teilnehme und dafür auch immer rund 2,5 bis 3 Stunden Anfahrt und das gleiche dann auch wieder bei der Heimfahrt in Kauf nehme, bin ich diese Strecke am 3. Dezember 2016 schon mal gelaufen und wusste um die wechselnde Bodenbeschaffenheit. Solche Strecken sind auch für mich immer eine Herausforderung, da ich ebenfalls sehr sturzanfällig bin.
Ich bin gestern wie fast immer ohne irgendwelche Planung zur Zielzeit gestartet. Hatte, auch wie fast immer, mal wieder keine Uhr dabei und Michael musste meine Zeit für mich stoppen. Hat er natürlich genauso souverän erledigt wie alles Andere rund um den Lauf. Michael, auch von mir an dieser Stelle noch mal danke für den perfekten sportlichen Jahresauftakt.

Schön, das wir uns nun auch mal persönlich kennenlernen konnten. Würde mich freuen, wenn es nicht wieder Jahre bis zum nächsten Treffen dauert.

Alles Gute für Euch und natürlich auch alles Gute für alle anderen jogmaper für ein gutes, schönes, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2017!

Beste Grüße aus dem Havelland

Jens

Der Läufer im Rennsteig

Der Läufer im Rennsteig shööörttt wuste eindeutig nicht wenn er da vor sich hatte. Macht nichts, ich lach mich auch immer wieder schlapp wenn mache meinen wenn ich ein wenig schneller würde könnte ich ja irgendwann einen Marathon laufen. :-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Auch nochmal hier:

Alles Gute für 2017 - mach einfach so weiter!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Ich wünsche Dir

ein tolles Laufjahr 2017 - und überhaupt ein tolles Jahr.

Mögest Du gesund bleiben und viele erfolgreiche Läufe bestreiten können. Vor allem den 100. Marathon - puh, ich ziehe alle Hüte.

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