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Benutzerbild von benbohne

30 Kilometer sollten es heute werden. Morgens (im Halbschlaf) auf dem Ipad die 20-Kilometer-Runde um einen 10-Kilometer-Schlenker erweitert. Eigentlich selbsterklärend immer linksrum.
Irgendwie habe ich dann einen Abzweig verpasst. Ich habe mich ein bißchen gewundert, dass es so lange geradeaus ging. Aber es lief sich gerade so fluffig und ich hatte keine Lust anzuhalten.
Bei Kilometer 23 stand ich dann vor einem Schild, das mich darüber informierte, das ich ca. 15 Kilometer von zu Hause entfernt war...
Eigentlich nicht so schlimm, kurze Nachricht nach Hause, dass es später werden würde.
Blöd war nur, daß ich 30 Kilometer nüchtern laufe, weder Essen noch Geld dabei hatte und mein Wasser auch zur Neige ging. 30 Nüchternkilometer sind kein Problem, aber dann muss wirklich was rein. Gab aber nix. Jammern hat noch nie geholfen und wirklich schlimm war es auch nicht, nur unangenehm. Also einfach weitergelaufen, nützt ja nix, und an den Bäckereien die Nase zugehalten (Gott, roch das lecker). Irgenwann war es dann plötzlich egal. Ich war immer noch hungrig und durstig, aber hätte einfach laufen und laufen können. Die letzten Kilometer flogen dahin und nach 38 Kilometern war ich glücklich zu Hause :-)
Das Frühstück hat selten so gut geschmeckt :-))

4.6
Gesamtwertung: 4.6 (5 Wertungen)

Seit ich mal

bei ungeahnt hohen Temperaturen nach 23km kurz vor dem Kollaps in einem Restaurant um ein Glas Wasser betteln musste (wurde abgelehnt!) habe ich - wenn ich alleine laufe - immer einen "Notfünfer" in der Tasche. Leider haben meine Laufstrecken keine Tankstellen (oder Friedhöfe, wie von Schalk mal vorgeschlagen), aber für den Notfall könnte ich abbiegen und was kaufen. Ist mir sehr wichtig.

Aber offenbar ist ja alles gut gegangen! 30km nüchtern kann ich mir gar nicht vorstellen, von 38km ganz zu schweigen...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ich habe auch darüber

Ich habe auch darüber nachgedacht, beim Bäcker um ein Brötchen und Leitungswasser zu bitten. Hab mich dann doch nicht getraut und so schlimm war es dann ja auch nicht. Aber 5€ werde ich jetzt auch immer dabei haben und ein Notfalltiegel!

Ich bin dann mal weg

Ihr Harten...

38km so ganz ohne - wow..

Aber bei Hunger und Durst sich an *Friedhöfe* halten - weia.

Viele Grüsse

Stefan

Ihr Harten...

38km so ganz ohne - wow..

Aber bei Hunger und Durst sich an *Friedhöfe* halten - weia.

Viele Grüsse

Stefan

Ganz schön heftig!

aber auch cool zu wissen, dass der Körper doch noch kann, wenn man eigentlich meint, so geht das nicht weiter...

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

38 km nüchtern?

Respekt, nach nem HM wär spätestens Flasche leer bei mir.

LG,
Anja

Hunger

ist schon doof aber Durst? Ach, ich hätte in der Bäckerei vorbeigeschaut und bestimmt Kredit bekommen;-)
Sehr cool gemeistert!

Lieben Gruß
Tame

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