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Hey :)

Ich bin 23, laufe seit gut 7 Jahren ziemlich regelmäßig (20-30km die Woche, aufgeteilt auf 2-4 Läufe) und habe in den letzten Jahren drei Halbmarathons und diverse 10km-Läufe mitgemacht. Für Mai nächstes Jahr habe ich jetzt vor, einen Marathon in Angriff zu nehmen.

Jetzt ist mir klar, dass man sich da schnell einiges kaputtmachen kann, wenn man zu intensiv an die Sache rangeht. Momentan bin ich motiviert: Ich habe meinen Trainingsumfang auf 40 km/Woche ausgeweitet und würde meinen langen Lauf am Wochenende eigentlich gerne weiter steigern (momentan bin ich so bei ~17 km Distanz, unter der Woche dann 10-12).

Ein neues Paar Laufschuhe um die Belastung zu variieren habe ich mir auch schon geholt und der Verkäufer, selber erfahrener Marathonläufer, hat mir dazu geraten bis zu meinem "richtigen" Trainingsbeginn im Februar erstmal weniger als 1:30h am Stück zu laufen, um den Körper nicht zu sehr auszulaugen. Daher wollte ich fragen, wie eure Erfahrungen so sind: Macht es Sinn, jetzt schon die Distanzen auszubauen? Oder geht mir dann womöglich schon im April der Saft aus?

Im Zusammenhang damit dann die zweite Frage: Haltet Ihr es für realistisch, noch im selben Jahr einen zweiten Marathon in Angriff zu nehmen? Anmelden würde ich mich dafür sowieso erst nach dem ersten Marathon, vorausgesetzt dass ich dann überhaupt noch mehr will :D

Liebe Grüße!

Wann ist denn der erste Marathon?

Wenn es ein Frühjahrsmarathon sein soll sehe ich da kein Problem. Hinterher gut regenerieren und im Herbst den nächsten starten ;-)

Über Winter würde ich das Training einfach so weiterführen wie du begonnen hast. 40km/Woche sind eine gute Grundlage. Und dann einen guten Dreimonatsplan und du bist auf einem guten Weg. Deine Wochenendläufe KANNST du steigern, musst du aber nicht. Da würde ich auch ein bisschen aufpassen, wenn es zu kalt und/oder glatt wird. Wenn du nach deinen 17km meinst du kannst noch 3 oder 5 dran hängen - einfach tun. Schön ruhig und langsam.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Erstaunlicher Rat

von einer Strider, die ja trotz ihres zarten Alters in wenigen Jahren 83 Marathons/Ultras geschafft hat. ;o)
Und die offenbar immer noch voll Bock aufs Laufen hat.

Aber auch ich kann bestätigen, dass 2 Marathons in einem Jahr gehen, sogar zwei langsame Ultras und zwei langsame Maras - trotz Bürojob und Übergewicht.
Du packst das!
Bzw.: Welche Zeit hast du dir denn so vorgestellt?

ER schafft das Wollen und das voll Bringen - mit extrem hohem Bringungsfaktor.

Auch strider

hat mal mit zwei Marathons pro Jahr angefangen;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Strider hat das gut

Strider hat das gut geschrieben,ich schließe mich dem an... und ein 2. Marthon geht im selben Jahr...
Ich habe sogar 3 gewuppt... allerdings 2 gemütlich und nur einen flott.:-)

Ich dachte bis jetzt an

Vielen Dank für die Antworten, dann bleibe ich bei dem Plan :)

Zu meiner geplanten Zielzeit: Ich dachte bis jetzt an unter 4 Stunden, falls es gut läuft sind vielleicht sogar 3:45 drin :)

Es gibt nicht nur Laufen

Du hast jetzt noch mehr Zeit, deinen Körper insgesamt fit zu machen. Ich denke da an Stabi-Training, Training zur Verbesserung der Beweglichkeit (Yoga, Pilates etc.), allgemeines Ausdauertraining wie Schwimmen oder Spinning - was dir halt Spaß macht und wo du vielleicht Defizite siehst. Wenn du erst einmal richtig voll im Marathon-Training bist, wirst du für anderen Sport kaum noch Zeit und Energie haben ;-)

2 Marathons pro Jahr kriegt man auf alle Fälle hin, wenn man denn Lust auf 6 Monate Vorbereitung hat. Alternative: Wenn du dich nach dem 1. Marathon noch fit genug fühlst, kannst du dich vielleicht spontan zu einem 2. in 2 oder 3 Wochen Abstand hinreißen lassen - den aber auf alle Fälle in einem etwas gemütlicheren Tempo.


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://saffti.de

Ich würde

auf jeden Fall Rumpfstabi-Übungen ins Repertoire aufnehmen und Lauf-ABC. Das hilft bei den längeren Strecken enorm.

Dann würde ich die "lange" Läufe langsam steigern und ruhig auch länger als HM mal am WE laufen, wenn das Wetter passt. Bei Schnee und Eis würde ich mich auf das Notwendige beschränken und lieber anderes Ausdauertraining wie Radfahren oder MTB vorziehen. Ist bei mir eh ne beliebte Kombi (gewesen): Laufen und Radeln.

Schwimmen zum weiteren Ausgleich ist nicht verkehrt - und dann bist Du schon beim Triathlon :duckundwech:

Mach doch erstmal einen schnellen Halbmarathon

Moin,

Du könntest ja erstmal einen schnellen HM zielgerichtet trainieren danach 1-2 Wochen Pause und dann den Marathon in 12-16 Wochen mit dem passenden Zieltempo, welches Du durch den HM ermittelt hast. Ein zweiter schneller Marathon geht z.b. sehr gut 4-5 Wochen nach dem ersten. Ein sehr schneller 10er würde optimal zwei Wochen nach dem ersten Marathon gehen und ein schneller HM 3-5 Wochen nach dem 1. Marathon. Und dann gut regeneriern und in die nächste Saison starten.

Also Du kannst locker 3 Marathons im Jahr auf Zeit laufen und bis täglich einen sehr langsamen. Ich kenne inzwischen Menschen die laufen unter Marathondistanz gar nicht erst los und das 4-7mal pro Woche. Aber lass dir Zeit mit solchen Überlegungen. Mach erstmal einen Vernünftig...

Viel Spass und Erfolg

Vielen Dank für all die

Vielen Dank für all die Kommentare :) Momentan bin ich noch im Ausland fürs Studium aber ab Weihnachten gehts dann wieder mit Radtraining los. Schwimmen werde ich auch mal ins Auge fassen, auch wenn mir für einen Triathlon sicherlich die Technik fehlt :D Yoga und Pilates sind interessante Ideen, da werde ich mich vielleicht auch mal einlesen :D

Ansonsten steht momentan auch noch Abnehmen auf dem Programm, da hilft es dann wiederum, dass ich nicht vor tausend Plätzchen sitze, die Familienmitglieder um mich herum backen :D

Mit den Regenerationszeiten ...

... und dem, was man Leuten empfehlen kann, die gerade Distanz und km hochschrauben wollen, bin ich etwas vorsichtig geworden. Die Erfahrung, was so einem Körper zuzumuten ist, ist zweifels ohne da. Man kann schließlich auch mal an einem Wochenende drei Marathonläufe hintereinander oder am Stück laufen - aber eben nur mit der richtigen Basis. Und wenn diese "nur" für HM da ist, würde ich gerade keinen schnellen HM und im Anschluß ein M-Training empfehlen. HM-Training klar, HM-WK von mir aus auch, aber nicht an die Grenze gelaufen. - Weil im Anschluß ein (normalerweise) durchaus vorderendes M-Training mit dem Aufbau langer Einheiten folgt. Und wenn ich mich zurück erinnere an meine ersten M-Vorbereitungen, war ich immer nach einem drei Wochen Traingsblock froh, dass endlich eine ruhigere Woche folgte und die hatte ich dann auch gebraucht. Heute wäre so ne Belastungswoche Regeneration.
Immer schön sachte mit den jungen Pferden. Erst einmal aufbauen und dann kann man auch recht schnell nen M nachlegen.
Das ganze ist natürlich bei absoluten Lauftalenten irrelevant und Jugend regeneriert auch schneller, als die ältere Generation.
Erst ne Basis setzen und dann darauf aufsetzten.
"Mach erstmal einen Vernünftig..." paßt.
;-)
Ein Schalk lief die Tortourderuhr!

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