Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Benutzerbild von sarossi

… oder wer schneller werden will, muss einfach schneller laufen.

Für 2017 will ich den Halbmarathon in Fischbach ein zweites Mal angehen. An die Vorbereitungszeit über den Winter 2014/15 habe ich immer noch sehr schöne Erinnerungen. Das klare Ziel vor Augen habe ich meist gegen meine innere Schweinehündin Lisa gewonnen und wurde mit sehr schönen Laufmomenten belohnt. Der Halbmarathon selbst war teils eine ziemliche Quälerei und hat mich die folgende Wander- und Laufsaison gekostet. Das soll dieses Mal anders werden.

Mehrere persönliche Baustellen gilt es zu bearbeiten:

-> Mehr Laufen.
2015 war ich mit dem Galloway Laufen-Gehen-Wechsel unterwegs. Im Wettkampf bin ich das erste Mal durchgelaufen. Hammer. Das soll jetzt anders werden. Die Strecken bis 10 Kilometer laufe ich durch. Die langen Stücke mit deutlich weniger Gehen im Verhältnis zum Laufen. Jetzt musste ich mir von 5 auf 10 erst mal wieder längere Strecken erarbeiten. Ich bin gut dabei und die innere Schweinehündin Lisa ist still.

-> Mehr Hügel.
Meine Trainingsstrecke ist flach am See lang. Die Wettkampfstrecke ist kupiert. Die werde ich wohl öfters unter die Laufschuhe nehmen, auch wenn mir Hügel keinen sonderlichen Spaß machen.

-> Mehr Tempo.
Dieses Mal möchte ich noch Reserven am Ende haben. Ob ich tatsächlich den Wettbewerb schneller laufe weiß ich noch nicht. Ohne Hasen wird das schwierig. Aber mit ausreichend Reserven sollte der Wettkampf nicht so wehtun.

Mit der letzteren Baustelle sind wir bei meinem Hassgegner: Tempotraining. An der Kaffeemaschine fragte ich einen unserer schnellsten Läufer, wie man schneller wird. Ich hoffte auf irgendeinen Geheimtipp, der nicht so sehr anstrengt. Ich hätte aber wohl keinen Triathleten fragen sollen. „Wenn Du schneller werden willst, musst Du schneller laufen.“ Der Rest ist Talent, meint er. Dass mir das Talent fehlt, muss er nicht ergänzen. Das weiß ich selbst. Wir haben uns dann über Steigerungsläufe unterhalten. Einlaufen. 3x Steigern. Gehen. 3x Steigern. Auslaufen. „Und mal richtig an die Kotzgrenze gehen“, meinte er. Innere Schweinehündin Lisa ist da ganz hellhörig geworden und wie wild im Kreis gerannt vor lauter Panik.

Es heißt also für mich, raus aus der Komfortzone. Am besten gleich morgens, wenn Lisa noch schläft und der Föhnhimmel im Sonnenaufgang feuerrot brennt. Der erste Versuch ist einfach nur anstrengend. Die Steigerungen sind 2-3 Minuten lang und am Ende schleift meine hängende Zunge über dem Boden. Aber so richtig weh tut es nicht. Meine zickigen Sehnen schweigen still. So geht das also noch öfters, … und immer leichter. Heute dann der Versuch, das mittlere Steigerungstempo mal für 2x 10 Minuten durchzuhalten. Und siehe da. Die beiden Stücke sind 1:15/min schneller, als mein normales Lauftempo. Nicht gerade das „ich erzähle Dir unterwegs noch meine Lebensgeschichte…“ Tempo, aber gut schaffbar.

Der Hassgegner ist damit noch nicht bezwungen…, aber die Komfortzone ist wieder ein Stückchen weiter geworden.

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

oh ich kann dich verstehen

Ich hasse auch Tempoläufe. Deshalb habe ich gute Erfahrungen mit Intervalltraining und mit Tempowechselläufen gemacht. Letzteres immer so 1km 10sek schneller als Zieltempo, 1km 10sek langsamer. Das fällt mir erheblich leichter....

Gratulation jedenfalls zum Verbessern der Komfortzone. Ich verlasse die auch ungern ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

He du, wer sagt das du beim

He du, wer sagt das du beim Fischbacherhalmarathon keinen Hasen hast? Ich muß mal schnell Onkel Googel fragen wann der ist. :-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Termin

Der Termin ist der 22.04.2017.
Eine Häsin wie Dich zu haben, wäre natürlich der Hammer :-)

-------

Von der Komfortzone bis zur Kotzgrenze...

... ist meiner Ansicht nach ein weiter Weg. Und zwar einer, den ich gar nicht gehen will. Gelegentlich mehr anstrengen als üblich - fein. Das verschiebt die Grenzen zwar nicht gewaltig, aber vielleicht ausreichend? Die ganz große Qual ist echt nix für mich - erstens, weil ich es alleine gar nicht schaffe, mich ernsthaft zu quälen, aber auch, weil ich Sorge hätte, mir bei zu heftiger Belastung die Gräten zu schrotten.

Pass auf Dich auf - und denk dran, dass der allergrößte Anteil des Trainings Spaß machen soll.

yazi (der das Quälgen irgendwie fehlt)

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links