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Ja, jetzt kann ich behaupten, einen Marathon gefinished zu haben, aber so richtig 100%ige Zufriedenheit stellt sich bei mir nicht ein.

Warum?

Das Wochenende begann völlig nach Plan, sogar die Deutsche Bahn machte am Samstag eine Ausnahme und brachte uns pünktlich nach Frankfurt.
Hotel bezogen, Unterlagen empfangen (Warum war die Startnummernausgabe so chaotisch?), Nudelparty und wieder ins Hotel.

Dann ging es los: Kleinlaut fragte mich mein Kumpel nach meinem Ziel - Nahe an die 4 Stunden war dieses - und eröffnete mir, dass er sich sehr unsicher fühle und ob wir nicht den 4:30 h Luftballon gemeinsam folgen könnten.

OK, nach kurzem Überlegen war klar, wir laufen gemeinsam durch das Ziel.

Am Sonntag morgen war ich sehr ruhig, war mir doch klar, dass ein 4:30h Tempo eine ganz andere Nummer bedeutet, als ein 4:00h oder annähernd, weshalb irgendwie Druck weg war.

Der Lauf begann dann nach Plan und bis 20 km waren wir auf "Ballonjagd" bis mein Kumpel Probleme bekam und wir den Ballon ziehen ließen. So wurde die zweite Hälfte zum Kampf und zog sich zäh dahin, mit ständigen Gehpausen, allerdings traf mich der Mann mit dem Hammer dafür nicht. Deutlich über der 4:30h - Marke kamen wir dann an der Festhalle an und erlebten gemeinsam das herrliche Gefühl dort einzulaufen.

Klar war ich im Ziel müde, aber nicht kaputt und hin und hergerissen, ob es das jetzt war, was ich wollte. Auf der einen Seite - ja gefinished, mit meinem Kumpel zusammen alles durchgestanden - auf der anderen Seite wäre von der Zeit her noch ein wenig mehr drin gewesen.

Letztendlich aber denke ich, dass es nicht mein letzter Marathon war und Freundschaft wichtiger ist als Zeiten.

Grüße

Kroppi

Das ist sicher kein Grund

Das ist sicher kein Grund den Kopf hängen zu lassen. Den ersten entspannt laufen ist nicht verkehrt.
Der Kopf ist beim nächsten mal entspannter als wenn du dich vielleicht reingeschleppt hättest.
Dicken Glückwunsch ..:-)

Ganz groß!

Du läufst Deinen ersten Marathon und stellst die Befindlichkeiten Deines Freundes über Deine? Das nenn ich wahre Freundschaft, Respekt! Der nächste Marathon kommt bestimmt, da kannst Du dann den Asphalt glühen lassen! Alles richtig gemacht, herzlichen Glückwunsch.

Ich bin dann mal weg

sehe ich auch so:

das gemeinsame Erlebnis beim ersten Marathon wirst du nicht vergessen - die Bestzeitenjagd kann dann bei allen kommenden Wettkämpfen kommen!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Wow!

Du hast deinen 1. Marathon in einer immer noch sehr schicken Zeit gefinished und bist nicht auf allen Vieren ins Ziel! Das ist grandios und zeigt, wie gut du trainiert hast. Wieso solltest du nicht zufrieden sein? Ich finde, es ist nahezu perfekt gelaufen für dich. Du kannst jetz darauf aufbauen, dir ein neues Ziel suchen, über Winter deine Fitness erhalten und im Frühjahr sowas von angreifen;-)
Herzlichen Glückwunsch! Und dann noch den Freund ins Ziel gebracht, ganz großes Kino!

Beeindruckende Grüße schickt
Tame

doch ein bisschen???

Für mich klingt ja doch zwischen den Zeilen ein bisschen "hin- und hergerissen" durch, aber ich finde das absolut ok und mehr als verständlich: Plan A den ersten Marathon zu finnischen ist wunderbar gelungen. Plan B war doch ein Zeitziel??? Du hast dich für den "Kompromiss" entschieden mit deinem Kumpel zu laufen mit Ziel 4h30. Und dann kriegte der Probleme und ihr habt "nicht mal" (überspitzt formuliert) Ziel C einhalten können.
Hut ab, dass du bei deinem Kumpel geblieben bist! Für ihn war es mit Sicherheit ein großartiger Freundschaftsbeweis, du hast für dich das Beste daraus gezogen (Mann mit dem Hammer blieb aus) und für Zeiten ist immer noch Zeit ;-)) Und dass da so ein ganz bisschen Hadern ist - ich hätte mehr gekonnt - das macht dich menschlich ;-)))
Danke für den ehrlichen Bericht! Und Glückwunsch zum Ersten. Es wird nicht dabei bleiben, nehme ich an.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Beim ersten Marathon ...

... mal gleich für nen anderen die Begleitung übernehmen, wo du selber noch nicht mal ne Ahnung hast, wie sich im Wettkampf km21 anfühlen darf und km38 dann tatsächlich anfühlt - Das ist schon mal ne super starke Leistung! Zeugt von einem guten Körpergefühl und sehr gutem Selbstbewußtsein. Hut ab für die Entscheidung! Da haben viele eher mit sich und ihrer Umwelt zu tun, als sich auch noch auf nen anderen konzentrieren zu können.
jetzt laß das ganze erst mal sacken. Freu dich über die geschaffte Leistung 42,195km gelaufen zu sein. Das kann jetzt auch nicht unbedingt jeder.
Wie sich gechillt anfühlt, weißte jetzt. Dann kannste dir die andere Seite der Medalie beim nächsten Mal ansehen. Viel Spaß dabei!
;-)
PS: Nicht wundern, wenn der zweite voll in die Hose geht. Da überzieht man gern etwas, weil ja der erste so gut lief... ;-))
Ein Schalk lief die Tortourderuhr!

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