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Hallo Leute,

zu jedem meiner bisher absolvierten 79 absolvierten Volksläufe habe ich einen Bericht verfasst, allerdings nie veröffentlicht. Für die Zeit, wenn ich nicht mehr laufe oder laufen kann.
Da ich mich an ein Versprechen gebunden fühle, dass ich nach meiner Laufpause wegen meines Patellasehnensyndroms wieder schreibe, kommt hier mein Bericht vom Frankfurt Marathon. Bitte entschuldigt die epische Länge :

Vorbereitung – 23.10.16

Eigentlich hatte ich meine Marathonkarriere nach dem Höhepunkt New York 2014 und meinen Knieproblemen ad acta gelegt, aber die Sub4 spukt immer noch in meinem Kopf herum! Warum es eigentlich nicht nochmals in Frankfurt versuchen? Zumal ich wegen meines Totaleinbruchs mit Krämpfen vor drei Jahren mit der Strecke noch eine Rechnung offen habe und die „Symmetrie“, erster und letzter(?) Marathon gewährleistet wäre…

Die Idee dazu reift im Laufe des Sommers wie eine Tomate in der Sonne. Da ich mich für den Dreitagessetappenlauf RUN50 im September stark an einen Halbmarathontrainingsplan gehalten habe, erscheint mir das Trainingsdefizit zum Marathon überschaubar. Auf 12 Wochen gesehen fehlen gemäß Trainingsplan lediglich 40 Gesamtkilometer, davon ein längerer Lauf über 27 Kilometer. Das sollte sich verkraften lassen, zumal ich die beiden letzten Halbmarathons um die 1:45 finishen konnte. Der Rechner für die Marathonendzeit spukt mit dieser Zeit eine 3:39 aus. Natürlich utopisch und nur mit optimalem Training möglich, aber die Sub4 scheint in greifbarer Nähe.

Ganz ohne Einschränkungen sollte die Restvorbereitung natürlich nicht ablaufen. Die Schmerzen wegen des Patellaspitzensyndroms im linken Knie haben sich zwar auf niedrigem Niveau eingepegelt, eine falsche Bewegung beim Bettenmachen sorgte jedoch vor einer Woche mal wieder für eine Lendenwirbelblockade. Trotz Ibugabe konnte ich kaum sitzen, aber witzigerweise lange Strecken rennen. Es fühlt sich zwar irgendwie nicht echt an, beim Laufen bleibt der Rücken jedoch schmerzfrei. Sitzen geht jetzt zwar wieder, aber leider zieht es nun wie nach jeder Blockade hinten am linken Bein entlang, was sich im Training zumindest während der ersten 10 Kilometern bemerkbar macht. Wahrscheinlich werde ich in Frankfurt eine Ibu nehmen.

Und zu allem Überfluss habe ich mir eine Erkältung mit Husten, Halsschmerzen und vor allen Dingen verstopfte/laufende Nase eingehandelt. Vermutlich, weil ich nach dem Lauf mit meinem Laufkollegen Rainer letzte Woche nicht gleich die Klamotten gewechselt habe.

Weil ich mich aber nicht schlecht fühle, führe ich den Trainingsplan ohne Einschränkung weiter. Ursprünglich nach FlexMarathon für 4:15 trainiere ich für die letzten drei Wochen mit dem ambitionierteren Greiftrainingsplan für 4 Stunden. Der finale lange Lauf über die Halbmarathondistanz heute im (selbst gewählten) Marathontempo funktioniert problemlos, allerdings sind am Ende gewisse Ermüdungserscheinungen zu spüren, so dass ich für Frankfurt nicht allzu optimistisch bezüglich der Sub4 bin.

Ein wenig Hoffnung setze ich auf das neu entdeckte „Feature“ meiner Garmin FR235: die Marathon-Endzeit wird in Abhängigkeit der bisher gelaufenen Strecke und Zeit sowie der aktuellen Pace ständig neu berechnet und angezeigt. Ich bin also was die erwartete Endzeit anbelangt ständig auf dem „Laufenden“.

29.10.16

Ich habe in den letzten zwei Wochen nochmals 2 Kilogramm abgenommen und bin bei meinem Laufidealgewicht von knapp 75 Kilo bei 1,82 Meter angekommen. Die Ernährung habe ich optimiert, indem ich diese Woche Bier, Chips und Süßkram weggelassen habe.

Dennoch hätte mich beinahe noch die am Donnerstag plötzlich zurückgekehrte Erkältung mit Husten und Schnupfen aus der Bahn geworfen. Aber das besserte sich im Laufe des Samstags, so dass ich nach den morgens absolvierten 3,5 Trainingskilometern daheim nach einstündiger Fahrt an einem sonnigen Nachmittag gegen 16 Uhr an meinem Hotel ankomme.

Ich bin in einem neuen Themenhotel untergekommen. Die Bilder im Internet sind vielversprechend. In Realität ist es fast noch besser, man sollte eigentlich keine Werbung machen. Es riecht noch ein wenig nach Farbe, mein Zimmer heißt „Mick Jagger“ und ist mit Fotos von ihm und den Stones bebildert. Es liegen eine Jagger-Biographie und ein Bildband der Stones aus. Letzteren habe ich mir direkt bei Amazon bestellt, obwohl ich an und für sich kein Stones-Fan bin.

Ein modernes Tageslichtbad, die komplett eingerichtete Küche mit großem Kühlschrank und kostenloser Minibar u.a. mit Bier und einem Döschen Sekt runden den positiven Eindruck ab. Die vermeintliche Einschränkung, der Lärm durch die vorbeifahrende S-Bahn hat sich am Ende nicht als solche bemerkbar gemacht. Teilweise war es ruhiger als bei uns zu hause.

Ich begebe mich gleich zur Marathonmesse. Er erwarten mich lange Schlangen bei der Startnummernausgabe, was auch laut Aussage des Standpersonals nicht normal sei. Erst nach einer guten halben Stunde Wartezeit bin ich im Besitz meiner Startnummer. Jetzt heißt es noch zur anderen Hallenseite zu pilgern, weil es nur dort den Starterbeutel gibt.

Es ist warm und laut hier, nichts für mich. Ich habe einen Stand gesehen, der Laufschuhe verkauft. Nachdem ich meine beiden letzten Internetschuhbestellungen unverrichteter Dinge zurückgeschickt habe, weil sie nicht passten, möchte ich hier ein wenig in den ausgestellten Schuhkartons stöbern. Klar, dass sich gleich eine Verkaufskraft neben mir aufbaut und ihre Hilfe anbietet. Na ja, ich habe ein paar Saucony in der Hand und weil die auf Anhieb mit meinen eigenen Einlagen wie angegossen passen, kaufe ich sie und ziehe weiter zum Nudelessen.

Frankfurt ist für die Ausmaße der Veranstaltung an den entscheidenden Stellen schlecht beschildert. Ich schaffe es aber doch zur Pastaparty, weil ich mich noch erinnere, wie es vor drei Jahren war.
Wie schon beim letzten Mal erwische ich an der Treppe den „falschen“ Abzweig zu den Vegetariern. Merke, Fleischfresser gehen rechts.

Die schummrige Halle, in die wir morgen einlaufen werden, ist gut besucht. Dort bekomme ich das alkoholfreie Weizen zur Nudel. Ich halte mich nach dem Essen nicht lang auf, ab nach Hause.

Der Becher Nudeln hat mehr gesättigt als erwartet. Mit dem Trockenobst und dem Bier kann das geplante Abendessen beim nahe gelegenen Burger oder Pizzeria entfallen. Die Sportschau und zwei Spätfilme überbrücken die Zeit bis zum Einschlafen. Nur nicht unnötig Kraft vergeuden.

Vom Bett aus habe ich einen tollen Ausblick auf die beleuchteten Messeturm und Hochhäuser drum herum. Als ich mich ein wenig strecke, schießt ein Krampf in die linke Wade! Ohne abgesehen vom morgendlichen Abschlusslauf überhaupt einen Meter gelaufen zu sein und trotz Salzcapsprophylaxe.
Jetzt mache ich eben doch noch die Salzstängel aus der Minibar auf.

30.10.16

Die Zeitumstellung bringt eine Stunde zurück. Unnötig, wenn man sowieso aufgeregt ist und nicht gut schlafen kann. Nicht zuletzt wegen der nicht so harten Matratze habe ich jedoch besser als erwartet genächtigt und fühle mich ausgeruht.

Das Frühstücksangebot fällt eher normal aus. Der kleine Frühstücksraum selbst ist schön mit roten Ledersesseln und Bildern mit Stars an der Wand eingerichtet. Bereits vor dem Start sind viele Läufer um mich herum. Angesichts der zu erwartenden Strapazen greife ich reichlich zu.

Bevor ich ins Zimmer zurückgehe, mache ich noch einen Abstecher auf die angepriesene Dachterrasse. In Kombination mit der Morgenstimmung ein lohnenswerter Ausblick.

Weil das Hotel für jeden prinzipiell einfach zugänglich und damit die potentielle Diebstahlgefahr erhöht ist, packe ich einen Stoffbeutel mit Wertsachen und bringe ihn zum nahe geparkten Auto. Das scheint mir das kleinere Übel zu sein. Es ist um die Uhrzeit doch sehr frisch und so warte ich im Auto noch ein wenig, bevor ich weiter zum Start gehe. Kurz vor 10 Uhr treffe ich dort ein, also noch mehr als 10 Minuten Zeit, bis es losgeht.
Es ist ein Bilderbuchhimmel ohne Wind und Wolken, die Sonne heizt mich auf, gut, dass man nachher laufen kann.

Meine Renntaktik ist an die Greifmarathontaktik angelehnt: die ersten 15 km langsamer, dann bis 25 km schneller und den Rest im Durchschnittstempo der Zielzeitpace laufen. Im Gegensatz zu meinen ersten drei Marathons verzichte ich heute, alle paar Kilometer auf dem MP3-Player mit zu protokollieren. Vielleicht spare ich am Ende so entscheidende Körner?

Pünktlich um 10.10 Uhr geht es mit der 2. Welle los. Ich spüre, dass ich recht locker bin. Ist eigentlich meistens so, darauf sollte ich mir also nichts einbilden.

Schnell stelle ich fest, dass die Km-Angaben nicht mit meiner FR235 übereinstimmen, die offiziellen Kilometer sind „länger“, weil ich wegen der vielen Läufer wohl nicht immer den optimalen Weg laufe. Aber damit habe ich im Vorfeld gerechnet und das „Endzeit“-Feature der FR235 auf 43 km eingestellt.

Die ersten 5 Kilometer sind im Nachhinein mit einer Durchschnittspace von 5:51 langsamer als die notwendige Durchschnittspace. Aber ich mache mir keinen Druck und gehe das leicht reduzierte Tempo. Da viele um mich herum schneller sind und an mir vorbeilaufen, ist so gut wie kein kräftezehrendes Hakenschlagen notwendig. Und laufe ich doch mal auf jemanden vor mir auf, reduziere ich die Geschwindigkeit und warte, bis sich eine Lücke auftut.

Bei Km 5 wird es auf einmal laut hinter mir, der Trupp mit den beiden 3:59-Pacemakern, die hinter mir gestartet waren, rauscht heran und überholt mich. Keine Panik, denke ich, das ist so geplant.

Bei Km 8 fühle ich ein leichtes Stechen im linken Bein knapp oberhalb des Knöchels vorne am Schienbein. Ich messe dem keine Bedeutung zu, weil das bei mir erfahrungsgemäß immer der Zeitpunkt ist, an dem irgendetwas weh tut oder anders ist. Das wird sich dann nach 2 Kilometern schon von alleine regeln. Irrtum, dieses Mal nicht!

Die 10er-Marke passiere ich in gut 58 Minuten, die Pace passt. Es könnte so ein schöner Lauf sein, aber der Schmerz lässt nicht nach, wird eher noch stärker. Trotzdem werde ich schneller, bei Km 15 schon mit einer 5:35-Pace, eigentlich zu schnell für die Greiftaktik, die das erst ab Km 15 für die nächsten 10 Kilometer vorsieht. Aber ich habe den Eindruck, dass ich mit den Kräften besser haushalte als vor drei Jahren, als ich zu diesem Zeitpunkt bereits ein wenig müde war.

Wenn man den Schmerz doch nur herausschütteln könnte! Ich trete mit dem linken Bein ein paarmal kräftiger auf. Logisch, dass das keine Abhilfe bringt sondern vermutlich eher noch schmerzfördernd ist.

Bei Km 19 stand vor drei Jahren Anita mit Muriel. Ich überlege mir, ob ich mir hier zum ersten Mal überhaupt einen DNF abholen soll. Vernünftig wäre es allemal, die Warnzeichen des Körpers sollte man nicht ignorieren. Andererseits ist der Bursche vorsichtig und meldet sich bei Problemen eher zu früh. Aber wie komme ich zurück zum Start? Wäre Anita da, würde ich aussteigen. Aber so?

Ich unterbreche auf dem Gehweg und mache mir erst mal den Schuh auf. Drücke ich auf die Problemstelle, tut es weh, aber geschwollen ist nichts. Ich binde den Schuh etwas fester und weiter geht’s. Das hat jetzt ca. eine halbe Minute gekostet. Der Schmerz wird gottlob nicht schlimmer. Ohne diese Pause hätte ich den Halbmarathon auf die Sekunde bei 2 Stunden passiert.

Der Gedanke an den Ausstieg ist immer noch da, aber ich versuche mich mit den Techniken aus Michele Ufers Buch „Mentaltraining für Läufer – Weil Laufen auch Kopfsache ist“ zu motivieren. Außerdem weiß ich, dass mein Arbeitskollege Staffelschlussläufer bei Km 29 ist. Vielleicht trifft man sich unverhofft.

Die mentale Autosuggestion klappt, ich hätte das bisher kaum für möglich gehalten, und so fresse ich auf der Mainbrücke nach Frankfurt-Nied bei Km 25 die 3:59-Paceläufer. Der Schienbeinschmerz hat plötzlich nachgelassen, der Adrenalinüberschuss scheint nun endlich zu wirken. Die Pace pendelt immer noch um die 5:35, so bin ich auf klarem Sub4-Kurs!

Aber ich weiß aus eigener Vergangenheit, jetzt, ab der Mainzer Landstraße bei Km 30 kommt der härteste Abschnitt. Trotzdem fühle ich mich immer noch locker. Seit Km 10 nehme ich jeden Verpflegungsstand mit, Banane und Wasser ist normalerweise ausreichend. Nur einmal noch ein Gel, das ich so aufreiße, dass mir die Hälfte in die Hand rinnt. Ah, wie das jetzt schön pappt.

Auch bei Km 35 habe ich noch die „richtige“ Pace, das wird doch wohl nicht.... Habe ich schon erwähnt, dass mein Beinschmerz nicht mehr zu spüren ist?

Schrecksekunde bei Km 38, ich spüre einen leichten Krampfeinsatz im rückseitigen rechten Oberschenkel. Wegen der Schmerzen bin ich vermutlich zu einseitig gelaufen. Das Depot aus den Salzcaps, die ich bei Km 15 und Km 30 eingeworfen haben, ist offensichtlich aufgebraucht. Zum Glück kommt genau in diesem Augenblick ein Versorgungsstand und ich kann meine Notreserve, aromatisiertes Magnesiumpulver, mit Wasser runterspülen. Ob es schnell genug wirkt muss man sehen.

Die gelben Ballons der 5:39-Läufer hinter mir sind wegen der vielen Kurven in der Innenstadt aus meinem rückwärtigen Sichtfeld verschwunden und ich sammle weiterhin Läufer um Läufer ein. Der FR235-Endzeitrechner prognostiziert eine 3:58-Zielzeit. Die Sub4, für die ich was weiß ich gegeben hätte, sie ist in greifbarer Nähe! Aber ich will das erst glauben, wenn ich im Ziel bin.

Plötzlich bei Km 41: wieder ein stechender Krampf im hinteren rechten Oberschenkel. Ich versuche weiterzulaufen und es zu ignorieren, aber alle 10 Meter krampft der Muskel. An Laufen ist so nicht zu denken. Wie ärgerlich, so kurz vor dem Ziel. Ich weiß, ich sollte eigentlich einen genügend großen Zeitpuffer aufgebaut haben und so dehne ich ein wenig an einem Absperrgitter. Danach geht es humpelnd weiter. Sieht für die Außenstehenden wahrscheinlich blöd aus, aber damit bin ich gar nicht mal so langsam. Bloß kein weiterer Krampf jetzt.

Als ich in den Zielkanal zur Festhalle einbiege, wird mir bewusst, dass jetzt nichts mehr schief gehen kann. Und wenn ich auf allen Vieren ins Ziel krabble! Meine Uhr bleibt bei 3:58:45 stehen. Sogar mit einem negativen Split, meine Renntaktik ist auf den Punkt aufgegangen!

Da ist es dann auch völlig nebensächlich, dass aufgrund des großen Andrangs bis zur „Nachversorgung“ mit Medaille, Wärmefolie und Verpflegung fast kein Durchkommen ist. Der Zielbereich ist in meinen Augen nicht optimal organisiert.

Aber eine leckere Gemüsebrühe haben die, wenn man es mal bis dorthin geschafft hat! Tut echt gut nach dem ganzen süßen Carboloading der letzten Tage.

Obwohl ich keine Wegzeiger sehe, schaffe ich es durch den Pulk wartender Angehörigen irgendwie nach draußen zu kommen. Die letzte Hürde ist jetzt noch auf die andere Straßenseite in Richtung Hotel zu gelangen. Es gelingt mir, indem ich die U-Bahnunterführung am Messegelände nehme. Vor drei Jahren waren die Rolltreppen außer Betrieb und ich hatte kaum die Stufen geschafft. Heute ist das bedeutend einfacher.
20 Minuten später stehe ich im Hotel unter der heißen Dusche! Wie das gut tut! Ein Blick auf das abgedunkelte Display des fast entladenen Handys: mein guter Freund Dietmar hat den Live-Tracker auf WhatsApp kommentiert und mit mir mitgefiebert, der Gute.

Der ausgehandelte Late Checkout gestaltet sich schwierig, da die Rezeption nicht besetzt ist. Lediglich die Servicekraft, die u.a. für das Frühstück zuständig und mit der Wäsche zugange ist, ist zugegen. Wir vereinbaren, dass ich für die Rechnung meine Mailadresse mit Zimmernummer hinterlasse. So viel Vertrauen in der Mitte Frankfurts hätte ich nicht unbedingt erwartet. Vielleicht genießt der gemeine Läufer auch einen Vertrauensvorschuss, das Hotel war an diesem Wochenende voll mit uns.

Es geht nach Hause auf die Autobahn, das Radio ist laut aufgedreht! Ich bin megahappy und zufrieden und gröle alle Lieder mit.

Wermutstropfen: mein linkes Bein hat sich zurückgemeldet. Starke Schmerzen in der unteren Hälfte des Schienbeins mit deutlicher Rötung. Mit Laufen ist zumindest die nächsten Tage Essig.
Die Eigendiagnose nach Internetstudium lautet Knochenhautentzündung durch Überlastung. Das könnte unter Umständen richtig langwierig werden.

Dafür ist mein Patellaspitzensyndrom im linken Knie, das mich seit über einem Jahr mehr oder minder stark ausgeprägt begleitet, kaum noch spürbar. Während des Laufs habe ich keinen Augenblick daran denken müssen.

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

Herzlichen Glückwunsch ...

... zu der Superleistung. Klasse, wie Du den Lauf angegangen bist und durchgehalten hast! Und dann trotz des Humpelns die sub4! Vielen Dank für Deinen ausführlichen, interessanten Bericht!

Herzlichen Glückwunsch ...

... zu der Superleistung. Klasse, wie Du den Lauf angegangen bist und durchgehalten hast! Und dann trotz des Humpelns die sub4! Vielen Dank für Deinen ausführlichen, interessanten Bericht!

Du solltest deinem Körper danken,

dich soweit gebracht zu haben und ihm die nötige Ruhe gönnen. Knochenhautentzündung dauert auch seine Zeit. Mach mal ein paar Wochen Pause, das tun sogar die Profis, wenn sie etwas richtig Tolles vollbracht haben. Du hast das nämlich auch, etwas richtig Tolles vollbracht! Ganz großes Kino, sowohl der Blog als auch der Lauf! Herzlichen Glückwunsch!

Lieben Gruß
Tame

Hut ab -

das war eine große Willensleistung!
Regeneration jetzt - mit dem guten Gefühl einer sub4h und einer auf den Punkt aufgegangenen Renneinteilung lässt sich so eine Laufpause doch sehr gut verbringen!!!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Knochenhautentzündung

lass das abchecken, hatte ich im Frühjahr bei mir auch vermutet, entpuppte sich aber als eine Muskelvenenthrombose. Tut genauso weh, sieht auch sch... aus,ist auch einer Überlastung geschuldet aber die Laufpause dauerte nur zwei Wochen ;-) Kann jeder Hausarzt, der Dopplersonographie machen kann, diagnostizieren. Gute Besserung!

Aber vor allem ganz herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Rennen!!! Da ist doch letztlich alles im gewünschten Rahmen ausgegangen! Sogar mit negative Split, wunderbar!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Da sage ich doch auch Herzlichen Glückwunsch!

Tolle Leistung. Da kann ich doch nur ein wenig neidisch sein. Unter den körperlichen Bedingungen hätte ich die SUB 4 bestimmt sausen lassen. Und wieder ein
negativer Split der funktioniert hat. Toll.

Jetzt ordentlich auf die Gesundheit achten und schön regenerieren.

Grüße
Stefan

Danke

Danke Euch allen für die vielen, lieben Glückwünsche. :-)

@strider: bisher dachte ich, dass man eine Thrombose nur bei fehlender Aktivität bekommt? Die Symptome könnten aber passen, ich kläre das morgen ab (hebe mir meine Krankheiten immer fürs Wochenende oder Feiertage auf, wenn kein Arzt greifbar ist :-/ ).

LG Christof.

Gratuliere Dir!!

Sehr gut durchgebissen mit der richtigen mentalen Einstellung!
Jetzt pfleg Dein Bein ordentlich mit Intervallkühlen und überprüfe die Schuhe noch mal.
Nachgucken lassen ist nicht verkehrt. Klingt, als seih Dein Fuß zu schwach...Fussgymnastik hilft, aber jetzt erst mal Ruhe für die akute Entzündung.
Gute Besserung und Regeneration!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

sehr sehr cool...

...durchgezogen! herzlichen glückwunsch!
ja, selbst wenn eine laufpause jetzt auf dich zukommen sollte, ist das angesichts des guten laufes zu verschmerzen. und wie strider schon sagt: lass es besser abklären!
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laufend wünscht gute besserung: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

dachte ich auch

aber eine Muskelvenenthrombose ist eine typische Sportlerverletzung bei Fußballern, Tennisspielern oder eben Läufern....

Hier mein Verlauf:
http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/466292 (und die folgenden Blogs).

Gute Besserung!!!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Oh wie schön, Papa!

Lese gerade Deinen Bericht in der Uni, prompt fragt mich eine Kommilitonin, wieso ich beim "Aufs-Handy-Starren" denn so grinse...habe ordentlich mitgefiebert, obwohl ich ja eigentlich schon wusste wie es ausgegangen ist :P

Jetzt ruh' Dich erstmal aus und mach eine Pause, bin so so stolz auf Dich und freue mich für Dich, dass Du Dein Ziel erreicht hast!

Ganz liebe Grüße,
Deine Muriel

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