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Benutzerbild von WWConny

Die Firma, für die ich arbeite, hat im Frühjahr beim Energieeffizienzwettbewerb der Stadt Bonn einen Preis gewonnen: 3 Pedelecs.
Die wohnen nun schon seit März in der Tiefgarage und können wochenweise ausgeliehen werden - im Dezember auf der Firmenweihnachtsfeier werden sie dann verlost.
Ich wollte diese Gelegenheit zum ausführlichen Test auch mal nutzen und buchte eins der Räder für eine Woche in den Sommerferien. Die betreffende Woche kam und entpuppte sich als seeehr nass. Ich fuhr keinen Meter.

Mein Arbeitsweg ist reichlich 35 km lang und mit einigen Höhenmetern bestückt. Nicht alltagstauglich mit dem Rad. Aber so ein Motörchen, der ein bisschen schiebt, könnte doch ein wenig Zeitgewinn bringen. Dennoch rechnete ich mit ca. 2 Stunden Fahrtzeit, und damit scheidet diese Art der Fortbewegung in der Schulzeit aus: nicht familien-kompatibel. Und dann ist da noch die Sache mit der Dusche, die es lange nicht gab. Seit ein paar Tagen gibts eine.

Jetzt sind Herbstferien und damit für mich die letzte Gelegenheit, eins der Bikes zu ergattern und doch noch zu testen, ob das zumindest gelegentlich eine Alternative zum Auto für mich sein könnte.
Und so fuhr ich heute um 16 Uhr aus dem Büro, fand sogar den richtigen Weg, und war nach 2 Stunden daheim.

In diesen zwei Stunden wurde mir zweimal die Vorfahrt genommen (durch rechtsabbiegende Autos, einer von denen erdreistete sich sogar noch, mich anzuhupen), dreimal wurde ich derart waghalsig überholt, dass der Gegenverkehr brutalst in die Eisen steigen musste.
Aber sonst gings. Ich fuhr so gut es ging auf Nebenstrecken, weil ich annahm, das ginge nun leichter, so mit Motor. Nun ja - sagen wir mal, es ging so. Bei 12% Steigung fährt man dann auch mit Motor bestenfalls noch 12 km/h.

6 % der Gesamtzeit - stand ich an roten Ampeln. Die grüne Welle ist für Autos oder langsame Radler passend, für mich passte es heute nicht, ich stand wirklich an JEDER Ampel. Und am Banhübergang in Oberdollendorf. Der hat eine Unterführung, aber das Gerät ist dermaßen schwer, dass ich es nicht tragen kann. Also auch hier: warten.

Jetzt merke ich meine Beine. Und beim Gedanken, morgen früh im Dunkeln wieder losradeln zu müssen, erfüllt mich mit einem gewissen Unbehagen. Aber hilft ja nichts: Das Auto steht in Bonn. Also suche ich alles Neongrüne und Leuchtende was ich finden kann, damit mich morgen früh keiner von der Straße schubst. Bin gespannt, wie lange ich für die andere Richtung brauche.

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Bitte unbedingt Warnweste etc

in reichlicher Menge und überall, wo möglich, anbringen. In dieser Jahreszeit extremst wichtig.
Bin ja auch Auto- und Radfahrer und verstehe beide Seiten. Es gibt Hirnis, die meinen mit defekten Licht und komplett in schwarz radeln zu müssen, und es gibt Autofahrer, die einen selbst im Sommer mit Leuchtklamotten fast umnieten (ok, die Nachbarschaft war danach wach, weil ich die Tante so angeschrieen habe ;o)
Pass auf dich auf.

LG,
Anja

Flutlicht??

Aber im Zweifel hilft nur selbst bremsen und auf Gott vertrauen...

Sagt strider die mal am helllichten Tag umgenietet wurde: Rechtsabbieger ohne Blinker...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ich fahre ja auch

Ich fahre ja auch regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit sind jetzt 18 Km ein Weg, Machbar mit dem Rennrad. Leider habe ich auch in den letzten Jahren so manche Erfahrung sammeln dürfen. Fußgänger die blind auf die Straße laufen, eine Autotür samt Freiflug, gut das ich früher mal Judo gemacht habe und das abrollen auf dem Boden immer noch kann. Aber der Klassiker sind immer noch Autofahrer die denken ich fahre so schnell wie sie selbst oder eine Oma Rad, Halo wer mich in der 30er Zone überholt fährt auf jedem Fall 10 Kmh zu schnell!
Aber dennoch fahre ich gerne und das auch wenn es dunkel wird, ist eben etwas anderes als mit dem Auto im Stau einer Kleinstadt zu stehen.Und wan sollte ich sonst die Basis legen für den rest des Jahres?

Hm, schwierig. Würdest du

Hm, schwierig.
Würdest du dich über den Gewinn freuen oder würde er dich stressen? "Musst" du dann mit dem Rad zur Arbeit kommen? 30 km sind ja jetzt auch nicht direkt um die Ecke.
Ätzend ist natürlich die Verkehrssituation. Ist, glaub ich, überall so. Hier im dunkeln Rad fahren gleicht auch einem Kamikaze unternehmen. Und im hellen auch oft. Ist natürlich ein Unterschied ob ich mir aussuchen kann, wann ich auf die Piste gehe. Zu den Hauptverkehrszeiten würde ich das freiwillig auch nicht tun. Der Faktor Zeit ist ja auch nicht außer acht zu lassen.
Andererseits. Wenn du im Frühjahr, sobald es wieder hell ist, regelmäßig fährst...st Louis dir vor, wie fit du dann bist. Irgendwann lässt du alle stehen, die Ampeln werden zur Herausforderung, es rechtzeitig vor rot zu schaffen und du kommst gut gelaunt in der Firma an :-)
Ich bin gespannt wie es weitergeht. Berichte uns!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

würde ich mich freuen...

...hmm. Gute Frage.

Wenn ich mir eins kaufen täte, wäre es ein anderes: leichter, etwas größer oder bissel andere Rahmengeometrie, und vielleicht auch ein etwas stärkerer Motor.

Wenn ichs gewinnen täte...wäre mir wohl eher unangenehm. Aber ich glaube, das würde ich überwinden. ;-)

Bis runter an den Rhein - das wäre alltagstauglich. Bis KöWi Fähre habe ich heute früh 53 Minuten gebraucht (dunkel, Nebel, weiter unten dann klar und Vollmond - grandios!). Und dann nochmal eine Stunde durch die Stadt - immerhin ohne VErfahren und nur zweimal auf die handy-map geguckt. Ortskenntnis wird besser.
Aber diese Woche sind ja noch Ferien - da ziehe ich das mal durch, auch wenns täglich zweimal (knapp) 2 Stunden dauert.

Fazit: Ich brauch 'nen neuen Job im Bonner Süden - dann klappts auch mit der Anreise per Rad.

Mensch Conny

jetzt wo es dunkel wird, fängst du mit Fahrradfahren an. Tapfer!

Ich würde den halben Weg mit dem Auto fahren, das Auto stehen lassen und mit dem Rad weiter ins Büro. So umgehst du den Stadtverkehr. Allerdings brauchst du eine Anhängerkupplung für den Fahrradträger, sonst hast bald einen Rückenschaden.
Viel Spaß beim ausprobieren.

Bleib fit, egal wie :)
LG, KS

Ist doch nur für ne Woche

Da lohnt das Gedöns nicht.
Ich hab mich heute auf dem Heimweg mal den Gepflogenheiten der Bonner Radfahrer angepasst und siehe da: einige der Ampeln habe ich noch bei Apfelsinengrün erwischt.
Weiterhin: in Oberdollendorf die Unterführung "am Strandbad" genommen, das erspart zumindest dort das Warten an der Schranke. Ich denke, dass die Streckenoptimierung bestimmt noch so 5-8 Minuten Einsparpotenzial bietet, die muss ich noch finden.

Und jetzt, wo ich weiß, dass die Akkuladung länger reicht als befürchtet, fuhr ich auch von Anfang an mit maximaler Unterstützung anstatt im eco-Modus. Und so brauchte ich heute "nur" noch 1:35 statt wie gestern 2 Stunden nach Hause.

Viele Grüße, Conny

Wow, 1:35...

... das klingt schon anders als zwei Stunden. Ich glaube, mir wäre das für jeden Tag immer noch zu viel Zeit unterwegs, vor allem, wo die Strecke nicht so richtig entspannt klingt. Es ist jedenfalls ganz schön tapfer, dass Du Dir das für die ganze Woche vorgenommen hast, Hut ab! Außerdem kannst Du es ruhig gewinnen - das verpflichtet Dich schließlich nicht zur täglichen Nutzung.

Weiter viel Spaß mit dem Testradel wünscht
yazi

Ich sach mal so,

"nen geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul". Solltest du es also gewinnen, ist es ein echter Gewinn für dich, denn im Zweifelsfall und bei schönem Wetter kannst das Auto doch mal in der Garage lassen. Vielleicht verkaufst du es auch anschließend, packst noch was drauf und leistest dir ein leichteres, schnelleres Rad. Dieses hier scheiint mir nicht "das Gelbe vom Ei" für dich zu sein. So ein Rad muss passen, wie ein paar Laufschuhe. Das ist sehr individuell.
Toll, sowas überhaupt mal für eine Woche testen zu können!

Lieben Gruß
Tame

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