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Benutzerbild von Etu58

Am vergangenen Sonntag war der letzte der Jura-Topläufe und zwar der Trophée de la Tour de Moron in Malleray.
11,8 km mit 816 Steigungsmetern galt es zu erlaufen. Es ist der 9. Lauf dieser Serie, drei davon konnte ich leider nicht laufen, da ich erkrankt bzw. nach meinem Sturz beim Belchen-Berglauf noch verletzt war. Die Läufe an sich sind für jeden von sich einzigartig. Die einzige Gemeinsamkeit ist das Thema Berglauf in den jurassischen Bergen und es geht nunmal fast ausschliesslich hoch.
Jedem einzelnen Wettkampf zolle ich Respekt. Wenn man einen Lauf zum ersten Mal macht, weiss man ja noch nicht, was einem streckenmässig erwartet und so waren für mich dieses Jahr der Teufelsschluchtlauf mit 8,3 km und 500 Steigungsmetern und der Gempen-Berglauf mit 7,8 km und 426 m Höhendifferenz das dritte Mal und der Roggen Berglauf mit 10,2 km und 495 m Höhendifferenz, der Grenchenberglauf mit 12 km und 800 m Höhendifferenz und der Trophée de la Tour de Moron völliges Neuland.
Das Wort Höhendifferenz gewinnt an Bedeutung, wenn das Terrain doch sehr wellig ist und schon werden aus 800 m Höhendifferenz gerne mal 1000 Höhenmeter.
Die jurassischen Berge habe alle gemeinsam, dass die Trails durch die rauen, typisch hellen und sehr brüchigen Steine durchsetzt sind und in den Waldteilen auch sehr wurzeldurchzogen. Je nach Witterung am Wettkampftag muss man da sehr vorsichtig sein, weil sie wenig Halt geben.
Am Sonntag war ideales Laufwetter. Ca. 19 Grad C, trocken, anfangs noch nebelverhangen. Die Kleiderwahl fiel auf kurze tights und ein singlet. Am Start hat man erst noch mal ein wenig gefroren, das änderte sich aber spätestens ab Kilometer 2, bei dem es dann erst mal schon heftig aufwärts ging. Da war einem schnell warm. Bei Kilometer 3,5 sollte dann endlich ein Ablauf kommen. Erhofft, ersehnt und dann die Enttäuschung. Ganz furchtbar ausgefurchter Trail mit vielen Steinen und Wurzeln, wie bereits beschrieben. Ich musste völlig die Geschwindigkeit heraus nehmen, noch zu präsent war die Erinnerung an meinen Sturz beim Belchen-Berglauf, bei dem ich mir 800 m vorm Ziel das Handgelenk angebrochen habe. Ich bin wirklich mehr oder weniger herunter geschlichen, dann ging es über eine wellige Wiese weiter und bei KM 6,2 ging es steil nach oben. Der KM 7 hatte 78 Höhenmeter, der KM 8 149 Höhenmeter und der KM 9 100 Höhenmeter zu erlaufen. Bei dem achten Kilometer musste ich Geheinlagen einstreuen. Damit war ich nicht alleine. Eine Läuferin hatte sich auch noch einen massiven Krampf eingelaufen und ich begleitete sie ein Stück in ihrem Tempo. Ich wollte mich nicht völlig verausgaben, weil ich nicht wusste was noch kommt. Mein Eisendepot hatte ich erst eine gute Woche per Infusion aufgefüllt bekommen, aber die Wirkung zeigt sich eben nicht so schnell. Also Reserven für später halten. Und irgendwie ist es mir passiert, dass ich von einer völlig falschen Streckendistanz ausging. Ich habe mich auf 10,8 KM eingeschossen, obwohl es 11,8 KM sind. Habe dann bei KM 9 das Tempo angezogen mit dem Gedanken, dass es ja bald vorbei ist. Das Gelände erlaubt jetzt auch wieder mehr Tempo und so zog ich über die moorähnlichen Weiden, bis ich am nächsten Weidetor ankam, an dem auch das 10er Schild hing. Jetzt dämmerte mir, dass ich wohl falsch lag. Kein Speaker zu hören, kein Ziel zu erahnen. Musste mich neu sortieren für die letzten 1,8 KM. Und dann endlich, der grüne Zielbogen und danach die Zeitnahme. 1:59 Std. Ich war zufrieden, konnte ich doch eine Woche vorher kaum einen Kilometer mehr durchlaufen, weil das Eisen so tief war.

5
Gesamtwertung: 5 (4 Wertungen)

Top Runner

Toll, wie du die Jura Top Tour läufst! Ich habe mich bisher noch nicht daran gewagt, obwohl ich sie quasi vor der Haustür habe. Chapeau! Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr an einem der Läufe, du beschreibst sie so gut.
LG clarin

Hoi clarin,

danke für die Blumen.

Würde mich auch freuen. Vlt. wäre der Gempen ein guter Einstieg ?!

Jedenfalls habe ich sie für nächstes Jahr wieder auf dem Schirm.

Und gerade ist noch die Einladung für die finisher-night rein geschneit mit Apero, Pastaparty und einer Mizuno-Laufweste als Finisher-Geschenk und mein Super-Finisher bekommt sogar noch ein Laufshirt obendrein dazu, da er alle 9 Läufe gemacht hat.

lg Ute

Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

Hört sich toll an

bis auf die Verletzungsaussetzer natürlich und die Eiseninfusionen. Erhol Dich gut.

Merci

Birgit. Das ist es auch. Ich merke, wie die Kraft langsam zurück kommt und ich meine Trainings ausserhalb der Komfortzone durchziehe.

lg

Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

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