Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Benutzerbild von Need5speed

Hallo Gemeinde,

am nächsten Samstag steht mein letzter langer Lauf (ca. 35 km) zwei Wochen vor dem Köln-Marathon an. Allerdings reizt mich auch der Fühlinger-See Halbmarathon einen Tag später, am kommenden Sonntag. Ob ich den nach dem langen Lauf im Marathon-Renntempo laufen sollte? Oder schlaucht das zu sehr. Bin noch unschlüssig. Was meint ihr?

VG

Was willst du erreichen?

Wenn dich der HM reizt würde ich am Tag vorher nur 20km langsam laufen, zusammen mit dem HM im MRT ergibt das dann so ungefähr (sehr ungefähr) denselben Trainingseffekt. Das würde ich so tun, aber ich neige auch zu unkonventionellem Training und sehe dann halt mal öfters meine Zielzeitwünsche dahin schwinden ;-)))

Wenn der Marathon Priorität für dich hat und du auf eine Zeit scharf bist würde ich den HM weg lassen. Dein Plan sieht den bestimmt nicht vor....

Wir sehen uns in Köln ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Wenn Du Bock auf den HM hast,...

würde ich den Lauf am Samstag kurz und locker halten und Sonntags 2-4 km langsam einlaufen, den Hm auf Gas (vielleicht nicht bis Exitus, sondern 5 sek/km schneller, als Wunschmarazeit) und danach noch etwas auslaufen, um die Muskulatur wieder zu lockern.
Kannst ja vielleicht locker nach Hause laufen oder ähnliches.
Da kann man leicht 30-35 km zusammen bekommen und das Laktat ist dann am Ende auch wieder raus aus den Beinen.
Danach die zwei Wochen wird eh getapert und bis zum Mara ist alles fit und bereit! :o)

Alternativ kann man es auch als Doppeldecker, wie strider vorgeschlagen hat, machen. Da kannste aber nicht unbedingt ein gutes Gefühl beim HM erwarten wegen der Vorbelastung.
Wenn´s aber eh nur Training sein soll und nicht auf Gas, macht das ja nichts.
Schönes Wochenende, für was auch immer Du Dich entscheidest.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Entweder oder

Mach das eine oder das andere. Ich würde den HM nehmen, aber auf Bestzeit, nicht im MRT. Beides könnte tatsächlich zu viel werden, aber wieviele Marathons bist Du schon gelaufen und wie schnell?

Viel Erfolg

P.S. Du läufst scheinbar so schnell wie Ich. Da würde ich sagen, geht eventuell auch beides als Doppeldecker. Wenn Du auf beides Lust hast, mach beides. Aber eigentlich würde man nach Trainingslehrer entweder das eine oder das andere machen, und nicht die Doppeldeckergeschichten. Diese sind Trainingstechnisch äusserst fragwürdig auch im Ultrabereich.

wie ich gerade an anderer

wie ich gerade an anderer Stelle lesen konnte trainierst du nach Greif - also eher nach dem Motto "viel hilft viel" ;-)
was für die Doppeldeckervariante sprechen würde...

Ich würde aber die Marathonvorbereitung nicht aufs Spiel setzen wollen und daher fände ich die Idee den (schnellen) HM in Ein- und Auslaufkilometer zu verpacken für mich eher reizvoll!
(Am Tag vorher nur Schmalspurprogramm).

Hauptsache Du hast Spaß!!
Viel Erfolg in Köln!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Meinst du das ...

... mit der Fragwürdigkeit in Bezug auf die zwei Wochen vor dem Hauptlauf oder generell, OobelixX?
Dir muß ich eher nix zu Trainingsaufbau im Ultrabereich erzählen. Aber Doppeldecker und "Dreierpacks" sind im Ultrabereich eine Methode der Wahl.
Die Frage ist die nach dem Ziel. Ist dies eine Marathonbestzeit oder zumindest dicht dran, ist der HM völlig kontraproduktiv.
Ich weiß von einer Studie in der untersucht wurde, ob Läufer die zwei Wochen vor einem M einen HM auf PB gelaufen sind, dann die M-PB schaffen können. Der Anteil in der Gruppe, die den HM nicht auf PB gelaufen sind und beim M ihre PB knacken konnten war deutlich höher als in der Gruppe, die den HM vorher auf PB gelaufen sind. Nun steht MRT und nicht PB. Das sollte etwas anderes sein. Das Prinzip wird dadurch aber nicht außer Kraft gesetzt.
Viel hängt natürlich von der Basis ab. Bei 180Wo-km kann man den HM in MRT noch mal in die Wo-km integrieren. Bei 80Wo-km würde ich es auf keinen Fall tun.
Ich würde den HM in keinem Fall laufen, sondern das Training nach Plan normal durchziehen. Aber ich bin auch nicht der Typ, der zu vielen Wettkämpfen fährt - eher wenige Läufe und die dann richtig.
Willst du den HM in MRT unbedingt laufen, würde ich gar den 35er komplett weglassen. Hierfür solltest du dann natürlich ein paar langen Läufe in der Vorbereitung drin haben.
Viel Spaß!
;-)
Ein Schalk lief die Tortourderuhr!

35er

Ich würde den letzten 35er mit Endbeschleunigung auf keinen Fall ausfallen lassen, auch nicht zugunsten eines HMs.
Ich laufe die langen Läufe, wenn es zeitlich passt, als Doppeldecker. Am Vortag 20-25 eher zügig, aber sicher nicht im MRT. Aber umgekehrt? 35km,davon die letzten 15 im MRT (wenn Du nach Greif trainierst) und am nächsten Tag HM im MRT? Ich denke, damit schiesst Du Dich eher ab. Aber ich trainiere auch lieber auf der sicheren Seite.
Bin gespannt, wofür Du Dich entschieden hast.

Ich bin dann mal weg

Doppeldecker sind generell fragwürdig und auch zwei Wochen vor

dem Hauptlauf. Sie bringen immer die Gefahr der darauffolgenden nicht genügenden Erholung mit sich, um mit einem regulären Training weiter zu machen, im Besonderen wenn es sich dann um Tempotraining handelt. Dies geschieht durchaus auch, wenn die langen Läufe Verhältnissmässig zu lang gewählt sind.

Und nur weil es viele Läufer gibt, die Doppeldecker machen, wird es desswegen noch lange nicht richtiger. Das ist doch ähnlich, wie mit der Diskussion um den negativen Split neulich.

Meine persönliche Marathonbestzeit 3:12Std. bin ich gelaufen, als ich innerhalb von 6 Wochen vor dem Marathon, jeden Wettkampf mit Unterdistanzen von 6-21,1km auf Bestzeit gelaufen bin und ich bin in dem Trainingszeitraum nicht einmal 35km gelaufen.

und wer sagt das???

Was dem einen gut tut ist vielleicht für den anderen schlecht und umgekehrt....

Oder hat irgendjemand den heiligen Gral der Trainingsplanung gefunden???

Lasst die Leute laufen meint strider, die schon allein aus zeitlichen Gründen Doppeldecker macht und damit immer gut gefahren ist (und viele Trainingspläne mit Doppeldeckerstrategie kennt..)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Seh ich genauso

Ich kann strider da nur zustimmen.
Seit ich Doppeldecker, 35er mit Endbeschleunigung und lange Läufe bis zu 50 Kiliometern laufe, habe ich Jahr für Jahr meine Marathonzeit verbessert. Scheint für mich also zu passen. Andere laufen anders und es passt. Das muss jeder für sich herausfinden und das ist doch auch gut so.

Ich bin dann mal weg

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links