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Benutzerbild von Sonnenblume2

Die Wechselzonen hatten wir im Team, 3 Männer und 2 Frauen, davon 4 Mitteldistanzdebütanten und 1 „alter Hase“, schon am Vortag eingerichtet. Das Suchen und Finden derselben war schon irgendwie aufregend, und wir waren nach der Autoanfahrt nach Köln inklusive des obligatorischen Staus dann auch noch mehr Gehkilometer unterwegs, als vor so einem Wettkampftag vielleicht eigentlich gut ist.

Am Samstag war es sommerlich warm. Doch meine Wetterapp sagte für Sonntag kühlere Temperaturen um 18 bis 20 Grad und Regen und für die Mittagszeit sogar Gewitter und dann auch Wind voraus. So diskutierten wir beim sehr leckeren Pasta-Essen am Abend unter anderem natürlich umfassend die Kleiderfrage.

Ich war ziemlich am Hibbeln, wie sich das für so ein Mitteldistanzdebüt gehört. Macht man ja nicht alle Tage. Und die hibbelige Vorfreude lässt sich voll und ganz mit der vor meinem allerersten Halbmarathon oder meinem allerersten Marathon oder meinem allerersten Ultralauf oder meinem allerersten Traillauf vergleichen. Sonntag stand die Premiere über 1,9km Schwimmen und 90km Radfahren und 21,1km Laufen hintereinanderweg für mich an. Ich hatte ordentlich Respekt vor dieser halben Ironman-Distanz.

Nach einem guten Frühstück machten wir fünf uns am Sonntagvormittag auf zum Fühlinger See. Direkt in der Nähe des Hotels sollten viertelstündig Shuttlebusse fahren. Als nach 20min Wartezeit immer noch kein Bus zu sehen war, enterten mit zwei weiteren wartenden Frauen ein Großraumtaxi und ließen uns dorthin fahren. Nachdem es am Morgen schon geregnet hatte, schien inzwischen die Sonne, und es war warm. Wir befreiten unsere über Nacht gut verpackten Räder von den Folien. Die Wechselsachen vom Schwimmen aufs Rad ließ ich sicherheitshalber alle im wasserdichten Wechselbeutel neben meinem Rad liegen. Dann lief alles automatisch. Ich aß noch eine Banane und einen Riegel, trank mein Wasser leer, nochmal aufs Dixi, rein in den Neo, den After-Race-Beutel abgeben, Wettkampfbesprechung am Seeufer.

Um 12:10 Uhr sollten die Profi- und Elitetriathleten mit den goldenen Badekappen starten. Wir fünf waren alle um 12:15 Uhr in der Startgruppe 2 mit den blauen Badekappen. 10min später sollten die weißen Badekappenträger starten dürfen. Die Sonne hatte sich jetzt hinter grauen Wolken versteckt.
Meine Freunde und ich hatten uns inzwischen alle viel Erfolg und gutes Durchkommen gewünscht und unsere Wege hatten sich in dem Gewimmel von an die 800 Startern getrennt. Ich saß auf dem Ponton und wollte ins Wasser springen, wenn die Goldkäppchen gestartet wären. Viel andere Blaue waren schon zum Einschwimmen im Wasser, andere standen noch auf dem Ponton und warteten so wie ich. Plötzlich schwammen alle Goldkappen los. Ich wollte mich gerade ins Wasser begeben, als ich dachte, dass da irgendwas falsch läuft, die schwammen nämlich gar nicht die Regattastrecke entlang, sondern aufs Ufer zu. Dann erreichte auch uns die Ansage: „Alle verlassen bitte umgehend das Wasser und den Ponton. Gewitterwarnung!“ Ich hatte bislang zum Glück nur nasse Füße bekommen. Ich folgte dem Triathletenstrom ins große Zelt und suchte mir dort einen Sitzplatz auf dem Fußboden. Schon bald gab es weitere Infos: es gab diese eine Gewitterfront (draußen regnete, blitze und donnerte es inzwischen auch), die wäre aber in einer Viertelstunde durch, dann wäre es 10min ruhig und ein zweites Gewitter würde kommen. Der Start würde daher nach hinten verschoben. Da saßen und standen wir mit unseren Neos und warteten und warteten, während der Discjockey „Wann wird´s mal wieder richtig Sommer“ und „It´s Raining Men“ spielte ;-)Wir wurden aber immer wieder mit Zwischeninfos auf dem Laufenden gehalten.

Irgendwie war durch diese Wartezeit meine ganze Wettkampfverpflegungsplanung über den Haufen geworfen worden. Aber was soll´s? Das ging ja nun irgendwie allen so. Außer denen, die ihre Supporter noch dabei hatten, die konnten nochmal einen Riegel oder ein Gel aus deren Rucksack nachschieben. Ich hatte alles abgegeben und fürs Schwimmen logischerweise auch kein Notgeld dabei.

Nach knapp 1 ½ Stunden Wartezeit wurde dann der baldige Start angesagt. Alle strömten zum Ponton, während es in Strömen regnete, aber eben nicht mehr gewitterte. Ich fror und zitterte wie Espenlaub vor Kälte. Es ging nun doch recht hektisch zu. Irgendwie wollten und mussten alle schnell ins Wasser. Und das war dann zum Glück wärmer als die Luft. Als der Startschuss für meine Gruppe fiel, war ich noch einiges von der Startlinie entfernt. Aber da war ich nicht die einzige Blaukappe, der es so ging. Aber egal. Nun ging es endlich los. Von den insgesamt 113km Wettkampfstrecke fanden die ersten 1,9km auf der Ruderregattastrecke des Fühlinger Sees statt. Der Riesenvorteil dieser Strecke: unter Wasser sind Leinen gespannt, an den die kleinen Bojen befestigt sind, die die Ruderbahnen vorgeben. Ich suchte mir also erstmal eine solche gelbe Leine und blieb nun immer in ihrer Nähe. So musste ich mich nur aufs Schwimmen konzentrieren und keine Orientierungsarbeit leisten, das ging super! Das Wasser hatte eine angenehme Temperatur, der Neo trug mich, die Leinen leiteten mich, ich musste quasi nur schwimmen. Ich fühlte tatsächlich eine gewisse Leichtigkeit dabei. Eine Zeitlang hatte ich sogar einen Schwimmer direkt vor mir und schwamm im Wasserschatten, auch ein tolles Gefühl! Die Wendeboje kam schneller als gedacht. Drumrum und wieder eine Unterwasserleine gesucht, und dann ging es zurück. Beim Atmen nahm ich wahr, wie auf uns Starkregen niederging. Wie gut, dass wir gerade alle im Wasser waren. Aber wie würde es schon in Kürze auf der Radstrecke sein?

Als ich die Ausstiegstreppe erreichte und helfende Hände uns Schwimmern hinaufhalfen, traute ich meinen Augen nicht, als ich meine Schwimmzeit sah: 49:32min hatte ich gebraucht, deutlich unter der erwarteten Stunde. Ich freute mich sehr und lief beschwingt den grünen Teppich entlang Richtung Wechselzone. Es regnete, aber es half nicht, der Neo musste runter. Huch war das frisch! Auch Wind war nun aufgekommen. Ich entschied mich daher, die Windweste über den Triathlonzweiteiler zu ziehen. Startnummernband um. Um den Hals kam ein Bufftuch, orange Brille und Helm auf. Socken und Schuhe an. Und ich gönnte mir den Luxus, mir halbe Radhandschuhe anzuziehen, um den nassen Lenker sicherer greifen zu gönnen. Der Neo und die Schwimmbrille mussten natürlich noch zurück in den Wechselbeutel. Die würden schließlich ins Ziel transportiert werden. Rad geschnappt und raus auf die Straße. 5min Wechselzeit.

Ich freute mich: juchhu, jetzt kam das Radfahren! Es regnete, die Straßen waren voller Pfützen UND voll mit buntem Herbstlaub, das die jüngsten Gewitter wohl dorthin befördert hatten. Ich fuhr daher recht vorsichtig los und insbesondere langsam um die Kurven. Trittfrequenz hoch, Atmung kontrolliert. Zunächst ging es erstmal rein Richtung Kölner Innenstadt. Vorbei durch ein Industrieviertel, wo große Sattelschlepper am Straßenrand standen. Die Radstrecke in Köln hatte ich im Vorfeld als recht kompliziert wahrgenommen. Und ich hoffte einfach mal, dass an allen fraglichen Stellen, Ordner den Weg weisen würden. Das war dann letztendlich auch so. Trotz aller Spitzkehren und Begegnungsstrecken und großer und kleiner Runden war der Strecke gut zu folgen. Der Weg rein in die Stadt machte richtig Laune! Der Wind kam eher von hinten. Die Beine waren noch frisch. Ich lag auf dem Auflieger und freute mich meines Rades und der Tatsache, dass ich hier gerade auf meiner ersten Mitteldistanz unterwegs war. Ich war Teil dieser tollen Sportveranstaltung!

Dann ging es das erste Mal mit dem Rad über die Deutzer Brücke, danach kam bald der Wendepunkt und die große Runde begann. Die Strecke am Rheinufer war sehr schön. Aber der Wind frischte merklich auf und schickte auch immer mal heftige Böen. So flogen zum Beispiel die Gitter der Straßenabsperrung um. Ich hatte zum Glück ausreichend Abstand dazu. Ich überholte und wurde überholt. Triathlon macht Spaß!

Dann irgendwann bei km40 begannen wieder wie erwartet meine Rückenschmerzen. Sie kommen inzwischen später, aber sie kommen mit Sicherheit, wenn ich länger als eine Stunde auf dem Rennrad sitze. Tja, mit denen musste ich mich nun irgendwie arrangieren, denn ich hatte ja noch über die Hälfte der Rennradstrecke vor mir. Ich griff nun immer mal wieder auf den Oberlenker zur Rückenentlastung, aerodynamisch natürlich wenig sinnvoll, erst recht, wenn der Wind gerade tendenziell von vorn kommt. Aber irgendwann strahlen die Rückenschmerzen in die Oberschenkel aus, spätestens dann geht die Aeroposition nicht mehr. Kleine Anstiege fuhr ich bewusst im Stehen. Dann wieder Auflieger. Ich wurstelte mich so durch. Genuss geht anders. Aber Wettkampf muss und kann ja nicht immer Genuss sein. Ich dachte an unseren Vereinsfreund Tadeusz und was er wohl dafür geben würde, jetzt an meiner Stelle hier fahren zu dürfen und nur so ein paar läppische Rückenschmerzen zu haben. Das motivierte. Und ich trällerte Tim Bendzkos neues Lied „Keine Maschine“ vor mich hin. Das lenkte ab.

Was die Strecke angeht, gefiel mir noch der Abschnitt ganz im Norden im Ländlichen sehr gut. Irgendwann ging es wieder Richtung Innenstadt. Und es regnete auch mal wieder. „Bis ich die Schwerkraft besieg´, werd´ ich nicht kapitulier´n“, ist meine Lieblingszeile aus Tims neuem Song. Passte heute hervorragend.

Die Eigenverpflegung klappte ganz gut. Nur einmal ließ ich mir einen Riegel anreichen, da ich das Gefühl hatte, im Magen auch mal was Festes zu brauchen, insbesondere nach dem verschobenen Start. Ich hatte da doch so ein Hungergefühl, weil nichts mehr Festes drin war im Magen.

Sehr gut gefallen haben mir übrigens noch die Begegnungsstrecken, wo ich nach und nach immer einen meiner GSC-Freunde sah und wir uns kurz freudig grüßten.
Der Wendepunkt in der Innenstadt war schließlich ein zweites Mal erreicht und nun ging es auf die abschließende kleine Runde. Wie freute ich mich schon aufs Laufen! Endlich runter vom Rad, den Rücken entspannen und laufen dürfen! Die Radstrecke hatte sich inzwischen auch merklich geleert. Dafür liefen immer mehr Triathleten am Rheinufer die Fußwege entlang. Ich durfte aber nochmal gegen Wind von vorn und Sturmböen kämpfen. Aber immerhin war es jetzt trocken. Und schließlich schob der Wind auch nochmal.

Nach 3:13h hatte ich schlussendlich die 90 km Rad geschafft. Das war ein knapper 28km/h-Schnitt, so wie ich es mir vorgenommen hatte. In der Wechselzone 2 wechselte ich schnell die Schuhe und zog die Windweste aus, Helm und Brille auch in den Beutel, Gelgürtel um die Taille und los. Nach weiteren gut 3min befand ich mich auf der Laufstrecke. Yes! Ein Halbmarathon geht immer! ;-)

Ich knabberte zunächst einen Riegel wegen des Hungergefühls im Magen und war auf die Strecke gespannt. Es ging rechtsrheinisch und linksrheinisch jeweils bis zu einem Wendepunkt. Und die Rheinseiten wechselte man zum einen über die Hohenzollernbrücke und zum anderen über die Deutzer Brücke. Und es gab lange Begegnungsstrecken. So etwas finde ich ja immer toll motivierend und ableckend, je nachdem, was man gerade braucht. Die erste Querung der Hohenzollernbrücke war besonders beeindruckend. Die Seitenwand dieser Brücke ist mit Tausenden von Liebesschlössern behangen und man läuft direkt auf den Kölner Dom zu, während unten Vater Rhein dahinfließt. Eine irre Atmosphäre!

Es war ungefähr bei km7 als sich mein Bauch zunehmend bemerkbar machte. Ich hatte gefühlt einen ganzen Luftballon darin, so aufgebläht war der Darm inzwischen. Winde ablassen ging irgendwie nicht, da dann nicht nur Luft rauswollte, wenn ihr versteht, was ich meine. Und kein Dixiklo weit und breit. Tja, auch da musste ich wohl nun mit durch. Ich lenkte mich ab, indem ich auf den Begegnungsstrecken alle Entgegenkommenden anlächelte. Sehr schön war natürlich, meine Vereinsfreunde alle wiederzusehen. Die waren inzwischen allerdings schon alle auf ihrer zweiten Runde, während ich noch auf Runde 1 war. Dann stieß ich mir tatsächlich noch ordentlich meinen Oberschenkel an einem Mäuerchen an, weil ich nicht aufgepasst hatte und trug einen ordentlichen Bluterguss davon. Zum Glück blieb die Hose heil. Und irgendwie bekam ich dadurch eine Ladung Adrenalin in die Blutbahn katapultiert und fühlte mich plötzlich wieder hellwach.

Es kam immer mal ein Bauchkrampf, aber ich lächelte und bekam viele Lächler zurück. Und das Lächeln schien auch immer mal den Darm zu entkrampfen. Nur wirklich schnell laufen, ging irgendwie nicht. Musste ich ja auch nicht, Hauptsache 21.1km durchlaufen, Tempo war sekundär. Die Wendeltreppe hoch zur Deutzer Brücke kam wie erwartet. Ich machte mich bereit für das Foto oben, zog extra noch mein Oberteil zurecht, und dann stand da gar kein Fotograf. Tja, so kann es kommen ;-)

Die zweite Laufrunde war dann durch Weglächeln der Darmkrämpfe gekennzeichnet. Und durch die Vorfreude auf den baldigen Zieleinlauf. Es wurde nun auch langsam dunkel. Wir waren ja deutlich später gestartet. Letztendlich hatte ich gut 2:17h für den Halbmarathon gebraucht, was einer Pace von 6:31 entspricht.

Am Zieleinlauf erwarteten mich meine Vereinsfreunde und feuerten mich nochmal an. Meine Augen wurden feucht, als ich mich der Zielgasse näherte. Aber das Siegerinnenlächeln war um so breiter. Eine ganz große Welle der Freude und des Stolzes durchflutete mich. Ich riss die Hände zum Himmel und jubelte meinen Freudenschrei in die Luft. Grandios! Ich hatte mein Mitteldistanzdebüt geschafft! Ich war 113km ausdauersportelnd in 6:28:37h unterwegs gewesen. Weil ich es kann! Und weil ich es wollte!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Für J. zum Gesundwerden.

4.77778
Gesamtwertung: 4.8 (9 Wertungen)

Gänsehaut

Danke fürs Aufschreiben.
Und ja, du kannst das. Und wie!!!
Ganz herzlichen Glückwunsch von einer, die sich das nicht traut.

LG,
Anja

Grummelbauch ...

...und kein Dixi in der Nähe...
Jetzt weißt Du, warum Landschaftslaufen manchmal einfacher ist ;-)

Ich freu mich, dass Du trotz des durchwachsenen Wetters am Sonntag Dein Mitteldistanzdebüt so gut abgeliefert hast! Aber das mit den Rückenschmerzen, das ist echt doof. Vielleicht kriegste dass ja mittelfristig doch mal in den Griff. Ich würds Dir wünschen!

Viele Grüße, Conny

Ihr habt Euch...

...auf den Begegnungsstrecken beim Laufen abgeleckt?
Unglaublich! Sowas hätte es zu meiner Zeit nicht gegeben!

Im Ernst: schönes Ding. Glückwunsch! Und mit der Kombination aus Bikefitting und Training kriegst Du das beim nächsten Mal auch ohne brutale Rückenschmerzen hin - oder zumindest erst ab km88... ;)

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"What day is it?" asked Pooh.
"It's today" squeaked Piglet.
"My favorite day" said Pooh.

Heldin!!!

Und wie!!!

Oh ja, und Krämpfe... Nun ja, ich habe sie damals nicht wegbelächelt in Köln, du Heldin!!

Und Gewitter, örgs. Ich Feigling wäre postwendend samt Neo in den Bus gestiegen und ins Hotel gefahren...

Bin völlig high von deinem Bericht. Du hast dich - diszipliniert wie immer - einfach nicht irritieren lassen und dein Ding durchgezogen. Und siehst du? Unter 6:40, und zwar ziemlich! Aber Zeiten sind egal, du bist einfach tapfer durch deine Halbdistanz geschwebt. Mit Gewitter, Rücken und Bauch. Wahnsinn.

Ich verneige mich mal ganz tief und ehrfurchtsvoll. Und solltest du nächstes Jahr in Köln deine erste LD planen- ich bin für olympisch gemeldet und verspreche dich sonntags auf jeder Runde anzufeuern. Und wie!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

äh, ja...

...also...mir fehlen die worte, liebe sonnenblume. das ist schon ne sehr sehr grandiose sache, die du da abgeliefert hast. und diese tolle finisherzeit ist der hammer! aber ganz ehrlich ma: ich hab nix anderes erwartet, denn wer so diszipliniert trainiert wie du, der schafft sowas auch. ganz herzlichen glückwunsch.
und das mit der luft ablassen, wo dann unter umständen nicht nur luft rauskommt, das war und ist immer noch häufig auf langstreckenwettkampf ab km 25 mein problem...vor allem inner stadt :Z
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laufend liest den schönen blog jetzt nochmal: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Weil du es kannst!

Das liest sich locker und leicht!

Herzlichen Glückwunsch zu deinem großartigen Debüt! Du hast es dir mit viel Training und Disziplin super erarbeitet.

Gruß Nicole

5 Sterne von mir.

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Weglächeln...

... Das klingt ja so nach dir! Du bist echt eine Heldin, so ein sensationelles Debüt, und das trotz einiger Widrigkeiten, ganz, ganz stark!
Mich hätte ja schon die Verpflegungsfrage völlig demoralisiert. Du bist eine ganz großartige Sportlerin, Siegerin und Schreiberin, vielen, vielen Dank für den schönen Bericht!

Und jetzt genauso fröhliches Regenerieren wünscht
yazi

Damit hast Du wirklich Heldenstatus verdient....brrrrrr ;o)

Respekt und Anerkennung für das Bezwingen dieses ekeligen Wetters, der Startverschiebung inkl. Frieren im Zelt. Hammer!!
Und dann hast Du Deine Wunschzeit noch deutlich unterboten, klasse!!
Das mit dem weglächeln funktioniert wirklich, da hab ich jahrelange Erfahrungen
und habe es in Berlin tatsächlich zwischendurch auch getestet, wenn so eine zähe Phase war. Ich hab den Mund verzogen und gegrinst und mir klar vorgestellt, dass eigentlich doch alles in Ordnung ist und tatsächlich wenige Sekunden später stellte sich ein besseres Gefühl ein.
Gratuliere Dir ganz herzlich hier auch noch mal und mit Recht kannst Du sehr stolz auf Dein heldenhaftes MD-Debüt sein!! :o)

Lieben Gruß Carla, die z. Z. wettertechnisch total verweichlicht ist! :o(
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Grandios

Ja, die ersten Male sind schon etwas Besonderes.
Und jetzt nen 1/2 Ironman.
Da weiss man ja was folgen wird, nicht gleich aber im Kopf wird sich einiges abspielen.
Glückwunsch zu dieser Leistung.

Köln Halbdistanz

Hallo Sonnenblume2,

erstmal herzlichen Glückwunsch zum Finish, zum durchbeißen, zur Zeit und zum Genuss.
Du kannst stolz auf Dich sein und bist es sicherlich auch!

Ich möchte auch einmal loswerden, dass gerade Du und solch tolle Menschen wie Strider, Cocobolo und andere, die regelmäßig bloggen, mich inspiriert und bestärkt haben, es auch mal zu versuchen.
Ich hätte vorher nie geglaubt, einen Triathlon schaffen zu können, zumal ich erst mit 50 angefangen habe, schwimmen zu trainieren (nach 50 m war ein Sauerstoffzelt angesagt) und ich erstmals auf einem Rennrad saß.
Mittlerweile habe ich einige Sprintdistanzen und 2 olympische Distanzen absolviert. Ich bin infiziert! Eure Blogs lese ich nach wie vor sehr gerne und freue mich darüber!!!
Gedanklich plane auch ich meine 1. Halbdistanz und habe Köln auch schon in die engere Wahl genommen.
Nach Deinem Bericht könnte ich es mir für 2017 echt vorstellen. Vielleicht bist Du dann auch wieder dabei - wäre echt toll!!!
Jetzt steht für mich erstmal der Münster-Marathon an,. Leider habe ich mir vor 3 Wochen einen Muskelfaserriss zugezogen und konnte die letzte Zeit gar nicht trainieren und wegen der absolvierten Triathlons fehlen mir die langen Läufe,
Ich hoffe trotzdem, dass ich ankomme (auch trotz angesagter 30 Grad) und Verletzung und hoffe evtl. auch Strider (vielleicht liest sie dieses) zu treffen.
Ich vermute, Du bist nicht dabei, regenerierst ordentlich und freust Dich über Deine Leistung!!!
Nochmal meinen Respekt vor Deiner Leistung und schreibt alle schön weiter, ich lese gerne Eure Blogs (selber bin ich nicht so der Schreiber).

Herzliche Grüße

Chiun

Toller Bericht zum tollen Debüt!

Ganz stark - vor allem im Kopf - hast du dieses MD-Debüt absolviert!
Deine Fähigkeit absolut positiv zu bleiben, egal was passiert, ist beeindruckend!
Gegönnt hätte ich dir entspanntere Kilometer - sowohl auf dem Rad als auch laufend - aber irgendwas ist ja immer...
Ich wünsch dir schöne Tage mit dem ganz besonderen Gefühl etwas vollkommen neues erfahren und die eigenen Grenzen mal wieder einen Ticken weiter verschoben zu haben!

Viele Grüße, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

strider liest alles ;-))

und die Temperaturvorhersage für Münster wird immer niedriger, eben zeigte die App 21 Grad an ;-))

Köln kann ich dir nur empfehlen, ich habe sowohl meine erste Halbdistanz als auch die einzige LD dort gemacht. Vor allem für Spätschwimmer wie uns ist der Fühlender See mit seinen Leinen einfach klasse! Wir sind nächstes Jahr auch wieder mit dabei, Göga auf der LD; ich nur auf der Olympischen, was aber den Vorteil hat, dass ich schon samstags dran bin und damit sonntags an der Strecke stehen und alle lautstark unterstützen werde! Es würde mich freuen, wenn du auch dabei bist!!!

Wir sehen uns am Sonntag hoffentlich!!! Ich habe die Startnummer 1998 und bin die mit den Zöpfen ;-)))

Liebe Grüße Ulrike

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Strider liest alles - Münster

Hallo Ulrike,

es wäre toll wenn wir uns über den Weg laufen... :-)
Ralf (aloahe) und ich (chiun, Anke) haben die Startnummern 155 und 153.
Vermutlich sind wir aber langsamer unterwegs als Ihr, so um die 4.30 h oder noch langsamer.
Wir laufen zusammen, auch wenn Ralf schneller könnte.

Wir wünschen Dir auf jeden Fall das erreichen der Quali für Boston!!!
Wer weiß, vielleicht klappt es ja vorher oder nachher...
Bis vielleicht Sonntag!

Liebe Grüße - auch an den Coach

Anke

Super gemacht

Klingt richtig gut - hinteher war ja meistens alles halb so schlimm, oder? Und das trotz einiger Widrigkeiten, die Wetter, Zeitverschiebung und die Reaktionen deines Körpers so mit sich gebracht haben.. Du kannst wirklich stolz drauf sein, gratuliere zu der tollen Leistung!

treffpunkt...

...ist ca, 8/8.15h in der nähe der dixireihe vis a vis vorm schloss. da steht rechts nen haufen irrer im roten shirt mit "westfälische nachrichten" logo drauf rum. da kommen auch alle jogmäppis hin....
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laufend freut sich wie bolle auf ihren geliebten müma: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

die liebe Sonnenblume

kann das!
Jawohl!
Sie ist aber auch seeeeehr fleißig.
DARUM kann sie das!

Räder in Folie, Göldkäppchen, fliegende Absperrungen, Luftballon im Bauch.
Ich habe viel Neues gelernt über Triathlon ;))

Glückwunsch und LG, KS

riesige Glückwünsce

wo ich derzeit nochmeine verlorengegangene Kondition hinter jeder Hausecke suche, legst du so einen Wettkampf hin.

Was für eine Leistung. Das nenn ich ja mal großes Kino

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos
Bin nicht gestört und auch nicht schnell - nur verhaltensoriginell

Liebe Sonnenblume,

ich freue mich riesig für dich, dass alles so gut und noch viel besser als erwartet, geklappt hat! Was für eine Leistung! Boah, das muss man erstmal sacken lassen. Der Lohn deines disziplinierten Trainings aber auch deiner Fröhlichkeit und der Spaß am Sport. Da kannst du dich noch so gut vorbereiten, wenn die Portion Fröhlichkeit und die Liebe am Sport fehlen, kann man solche Erfolge nicht erzielen. Tschakka, das war SPITZE!!!

Lieben Gruß
Tame

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