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Benutzerbild von sarossi

Letzte Woche passierte es das erste Mal. Schatz wollte MIT mir laufen. Nicht nur mit mir starten und... nach 3km mehr als meine Strecke... gemeinsam ankommen. Er hatte sich wohl bei seinen letzten beiden Läufen etwas übernommen. Ich war baff und gespannt, ob das mit dem Tempo klappt. 

Wir trabten also gemeinsam los. Er etwas schneller als ich, immer wieder zurücktrabend oder mal im seitwärts oder Rückwärtsschritt. Nach einer Viertelstunde etwa blieb er bei mir. Wir schwatzten über alles,  was uns so ins Blickfeld kam. Auf dem Rückweg setzte er sich kurz vor mich. Wir trabten weiter... aber weniger schwatzend. Es wurde immer schwieriger,  den kurzen Abstand zu halten. Aber ich biss mich in seine Waden. Im bergauf Stück war es noch schwieriger, aber ich blieb bis zu Hause dran.

Am Ende meinte ich ganz stolz "Ich bin die ganze Zeit dran geblieben." "Das habe ich gemerkt." war die grinsende Antwort.  Bei der Auswertung über meine Uhr stellte ich begeistert fest, dass mich Schatz in meine aktuelle Zielzeit gezogen hatte. Über eine unsichtbare Grenze hinweg, die ich einfach nicht überschreiten konnte. Geht doch.

Bei meinen nächsten Läufen habe ich das ohne Hasen nicht mehr geschafft.  Warum nicht? Ich weiß, dass ich es kann. Und wehgetan hat es auch nicht. Aber jeder gefühlt schnelle Lauf bleibt weit hinter dem Gemeisamen zurück. Leider zeigt der Hase keine Ambitionen,  weiter zu hasieren. Also muss ich das irgendwie ohne Hasen schaffen. Wie, ist mir noch ein Rätsel.

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Niemand unterschätze...

... die Motivationskraft der männlichen Erotik.

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Stimmt

... Schatzis Waden sind zum Reinbeissen :-)

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Tja, was soll ich

Tja, was soll ich sagen?
Suche dir einen anderen knackigen Hasen ;-)
Natürlich nur zum laufen und ziehen, is klar :-))
Der kaiserstädter hat da ja nicht unrecht. So ein knackiger Männerpopo kann durchaus motivieren und irgendwann klappt es dann auch von alleine.

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Laufen mit dem Zeitknecht

ab und an schaue ich im Training auf meine Uhr - das hilf mir über manche Schwelle...

Was ich immer wieder feststelle ist der Startnummerneffekt: hab ich so ein Ding um, bin ich auch deutlich schneller als allein im Training...

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

ist das nicht normal???

Ich bin auch im Wettkampf schneller als im Training ;-) Und laufen in einer Gruppe ist ein bisschen schon wie Wettkampf, Frau will sich doch keine Blöße geben. Ich kenne das auch, dass ich dann am Ende Zeiten habe, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie laufen kann ;-))

Dominik hat Recht. Manchmal programmiere ich den Tempoknecht ein (virtual Trainer) und laufe gegen die Uhr. Ok, Spaß ist was anderes, aber am Ende bin ich sehr erstaunt, was ich so kann...

Es geht auch ohne Männerwaden... (obwohl die auch was haben, das gebe ich gerne zu, aber die vom Coach sind deutlich zu schnell für mich ;-))).

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

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