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Benutzerbild von mani pejuta

Gestern habe ich mir selbst mal wieder einen Wunsch erfüllt. Ich bin zum ersten Mal einen See durchgeschwommen.
Unsere Triathleten werden jetzt vielleicht milde schmunzeln, aber für mich war es etwas Besonderes – vor allem mental. Da ich ein Schwimmhallenschwimmer bin, ist es doch etwas völlig anderes, der Natur so ausgeliefert zu sein, obwohl ich mich auf meinen Körper verlassen kann.
Meine Wahl fiel auf den Werbellinsee. Die Schwimmstrecke sollte zwischen zwei sich gegenüberliegenden Zeltplätzen sein. Allein hätte ich es mich wahrscheinlich nicht getraut. Aber ich hatte eine nette Begleiterin. Zur Sicherheit hatten wir noch ein kleines Boot organisiert, was uns eskortierte, weil auf dem See Motorboot- und Ausflugsbootbetrieb ist.
Morgens war der See noch so kalt, daß ich mein Vorhaben schon bereute. Am frühen Nachmittag waren die Bedingungen dann aber okay. Außerdem war alles schon organisiert, so daß ein Rückzieher ohnehin nicht in Frage kam.
Tja, und dann sind wir einfach hin- und hergeschwommen. :-)
Es lief super und war für mich eine wichtige Erfahrung für eventuelle Vorhaben in der Zukunft. Der Rückweg kam mir irgendwie länger vor, als der Hinweg. Es ist schon etwas völlig anderes als in der Halle, vor allem, was das Abschätzen von Entfernung und das Beibehalten der Richtung betrifft.
Insgesamt waren es 1,6 km Brust in 55:41. Damit bin ich echt zufrieden, denn die Zeit war zweitrangig. Mir ging es danach super, und es war in Bezug auf die Strecke noch viel Luft nach oben.
Es ist immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man etwas geschafft hat, was einem schon lange im Kopf rumschwirrt.
Nachdem wir 10 Minuten aus dem Wasser waren, erwischte uns ein kräftiges Gewitter. Das kann man, wenn es vom Wald herkommt, vorher nicht erkennen. Puuuhhh … Schwein gehabt. Ansonsten wär ich vielleicht doch noch an einen Olympiarekord rangekommen ...

5
Gesamtwertung: 5 (4 Wertungen)

Sehr schön

Ja, Freiwasserschwimmen ist was ganz anderes, als Kacheln zählen im Schwimmbad.
Ich hatte beim ersten mal auch ein etwas mulmiges Gefühl, aber irgendwie ist es schon toll. Nur mit den Booten muss man in der Tat aufpassen, die sehen einen leider nicht immer. Daher trage ich dann gerne grelle Badekappen, obwohl ich die Dinger hasse wie die Pest.

Hast Du klasse gemacht. Diese Woche soll ja noch Sommer sein, also nutze die Gelegenheit für eine Wiederholung.

LG,
Anja

Super

Hoi Christiane,

tolle Sache, das kenne ich auch und es ist ein schönes Gefühl, wenn man sich auf seinen Körper verlassen kann.
Ich schwimme manchmal auch sehr weit raus und denke dann, huch, wenn jetzt was wäre......
Freu dich und weiter so, solange der See noch warm genug ist.

lg

Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

Angst vorm Tiefen...

...oder Dunklen: wohl ganz normal!
Wenn man schwimmen kann, ist es ja eigentlich ganz egal, ob unter einem das Wasser 2,5m und klar oder 10m und trübe ist.
Aber der Kopf sagt einem gerne mal was anderes...
Ich schwimme ab und zu in der Ostsee, meistens parallel zum Ufer, manchmal ist das Wasser draußen aber klarer und es gibt weniger Quallen - da muss ich die ersten Minuten allerdings auch erstmal bewußt tief atmen und mich entspannen, um mich an den dunklen Untergrund zu gewöhnen.
Manchen Leuten hilft es mental für den Notfall gewappnet zu sein: http://www.spotspy.net/restube-test-rettungsboje/
Cool, dass du dich überwunden hast!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Mutig, mutig!

Und ich finds nicht nur mutig, sondern auch flott.
Viele Grüße, Conny

Hey, Daumen hoch ...

... für die Aktion. Ich weiß gar nicht, ob ich jemals so weit am Stück geschwommen bin. Glaube nicht.
Aber gerade das Unterschätzen der Entfernungen auf dem Wasser wurde uns beim DLRG immer wieder eingebläut.
Klasse gemacht! Glückwunsch zum Überwinden!
;-)
Ein Schalk läuft die Tortourderuhr!

Sehr gut!

Einmal durch den See.....wuarrrr, für mich wäre das eine irre Überwindung. Ich hätte die Möglichkeit hier bei uns durch den Tankumsee zu schwimmen, der kleiner ist als deiner. Aber nein, ich packe das nicht, eine Panikattacke nach der anderen hätte das zur Folge. Dann doch lieber ganz gemütlich außen rum schwimmen, wobei ich des öfteren natürlich mit den Füßen auf Grund stoße und eeeeewig lange, meißt bist zum knalligen Sonnenbrand, benötige ;-)
Dir aber herzlichen Glückwunsch!!!

Lieben Gruß
Tame

Danke, Ihr Lieben. Ja, vor

Danke, Ihr Lieben. Ja, vor allem mental hat das was. Man darf nicht zu viel darüber nachdenken.
Allerdings sollte man das beim Radfahren ja auch nicht tun ... "Was ist, wenn Material bricht.", "Was ist, wenn mich ein Auto missachtet." Grad in der Stadt ist das Radfahren oft mehr als abenteuerlich.

Im Vorfeld war mir am Sonntag schon mulmig, zumal ich vom Wasser aus vielleicht gar nicht in das Boot gekommen wär ... :-) Und die Vorstellung, mich würde unter Wasser irgendetwas am Fuß berühren.... Grusel.....

Allerdings in der Ostsee schwimmen, Dominik, puuhhh ... Hut ab!!! Das würde ich mich echt nicht trauen, auch nicht mit Restube.

LG Christiane

Tapfer!!!!

ich finde das toll! Beim Triathlon sind ja Bojen, DLRG Leute, andere Athleten, außerdem geht es selten QUER durch den See. Und du hast das alleine gewagt! Finde ich klasse!!!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

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