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Benutzerbild von Jerun

Vor zwei Wochen war der Ottonenlauf. 69 km durch den Harz sollte es gehen.

Gebucht hatte ich das Rundum-sorglos-Paket der Stadt Quedlinburg. Darin war enthalten 2 Hotelübernachtungen, Shuttle zum Startort, Startunterlagen im Hotel und ein 2-Gänge-Abendessen.

Freitag Mittag los. Nach einer staufreien 4-stündigen Fahrt im Hotel eingecheckt. Etwas später trafen auch meine Vereinskollegen ein.

Abends eine Pizzeria in Quedlinburg aufgesucht und lecker Nudeln gefuttert. Nach einer ruhigen, mit doch relativ viel Schlaf ging um 4.15 Uhr der Wecker. Am Vortag wurde für uns Ultraläufer ein Lunchpaket geschnürt inkl. Kaffee, der auch noch heiß war :-)

5.30 Uhr ging der Bus zum Startort nach Stiege. Alles sehr entspannt. Waren doch auch nur ca. 85 Läufer am Start. Kurze Erläuterungen vom Vereinschef zur Strecke und Markierungen. Es wurde runtergezählt und 7 Uhr ging es los.

Nun ging es auf die sehr schöne und sehr abwechslungsreiche Strecke :-)!! Durch Wiesen und Wälder, mal durch kleine Ortschaften trabte man so vor sich hin. Das Feld zog sich natürlich schnell auseinander.

Nach knapp 3 Stunden war ich in Alexisbad, der Startort für den Marathon. Leider war ich kurz vorm Start des Marathons da vorbei, so dass mich nach kurzer Zeit die schnellen Marathonis überholten....teilweise waren die Wege so schmal und steil, dass ich mich an den Rand quetschen musste um sie vorbei zu lassen.

Naja, irgend wann waren alle schnellen vorbei. Weiter gings. Mal war ich alleine, mal war jemand bei mir. Irgendwo - keine Ahnung bei wieviel km :-) - ging es lang eine Allee entlang. Das zog sich und ich hatte einen Durchhänger und keine Lust mehr :-)...aber nützt ja nix, also weiter...

Leider fand mein rechtes Knie die teilweise sehr steilen und steinigen Abstiege gar nicht lustig, so dass es nach ca. 45 km oder so anfing zu schmerzen....teilweise so schlimm, dass ich nicht wusste wie ich bergab gehen sollte :-). Aufhören war auch keine Option, denn geradeaus war ja ok.

Gut, dass ich teilweise alleine war, so konnte ich fluchen wie ein Rohrspatz :-)

Gegen Ende wurde es immer flacher und es kam Asphalt, was dann sehr angenehm zu dahin-schluffen war :-)

Nach 9:46 h war ich im Ziel und mir wurde per Handschlag persönlich vom Vereinschef gratuliert :-)!! Wo hat man denn sowas :-)??

Abends mit meinen Vereinskollegen noch das überaus leckere 2-Gängemenü genossen :-)

Fazit: eine wunderbare Veranstaltung, eine tolle Strecke, perfektes Wetter, tolle Organisation und das Knie ist nach einer ordentlichen Blackroll-Behandlung auch wieder heile ;-)
_____________

Zum Schluss noch mein einschneidenes Deo-Desaster:-):
Ich hatte Deo vergessen. Ok, ab zum Supermarkt und neues besorgt. Nun hört man ja immer mal wieder, Aluminium soll nicht sonderlich gesund sein. Da dachte ich, probier ich mal eines ohne selbiges. Nun musste ich am eigenen Leib bzw. Nase feststellen, dass ohne Aluminium ein Deo gar nicht wirkt :-)..... Zuhause ist es dann direkt in der Tonne gelandet.

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

Desaster

Na, wenn es nichts Schlimmeres war ;-)

Hast du klasse gemacht, Glückwunsch!!!!!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Desaster

Na, wenn es nichts Schlimmeres war ;-)

Hast du klasse gemacht, Glückwunsch!!!!!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Aluminium...

...macht dumm. Ich würds mir also nochmal überlegen ;-)
Gratuliere zum Erfolg und pflege Dein Knie, es wird sich sonst bitterlich rächen.

Super!!!

Siehst du wohl, ich wusste es, der familiäre und landschaftlich einmalige Ottonenlauf wird dir gefallen. Klasse gerannt, gekämpft und durchgekommen! Deutlich sub 10h, Wow, herzlichen Glückwunsch!
Aber Desaster??? Wozu brauchst du beim Laufen Deo? Da schwitzen doch sowieso alle;-) Mir ist es wirklich mal beim 10ner so ergangen, dass mir kotzübel wurde, weil ich 1. eh schon an der K-Grenze rannte und dann auch noch an den Hacken eines Mannes klebte, der scheinbar in Rasierwasser gebadet hat, wuarrrrrr! Da ist mir Schweiß doch deutlich lieber;-)

Lieben Gruß
Tame

Stimme ich zu...

....in Parfüm gebadete finde ich auch ganz schlimm!! Manchmal ist es so viel, dass man es sogar auf der Zunge schmeckt ;-) Pfui

Aber das andere extrem geht auch nicht!! Ich habe gestunken - um es mal deutlich auszudrücken :-) - wie ein Otter
Das finde ich ekelig und selbst morgens nach dem Schlafen hats gemuffelt :-)

Dann lieber doof, als sich selbst nicht riechen können :-)

Auch mal ein tolles Thema ;-)

Laufen solange es geht - gehen bis es wieder läuft :-)

Ich habe bisher lediglich einmal ...

... bei einem Lauf tatsächlich Abstand zum Vordermann halten müssen, weil ich sonst mein Essen verloren hätte. Das war die letzte Etappe beim Transalpin nach Latsch. Der "Käsegeruch rief Würgereize hervor. ;-(
Im Verhältnis zu den Wettkampf-km vor und nach diesem Lauf finde ich das ne ganz ordentliche Quote. Und da ging es vermutlich auch mehr um ein nicht gewaschenes Shirt nach sechs Tagen Laufcamp.
Also vielleicht doch lieber ohne Aluminium kleinester Partikelgröße.
Ansonsten Glückwunsch zum tollen Lauferlebnis!
;-)
Ein Schalk läuft die Tortourderuhr!

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