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51 Sekunden waren zu viel, als in 2015 die Online-Anmeldung eröffnete.
Ich gab meine Anmeldedaten ein, vertippte mich einmal, korrigierte und schickte ab…
“Leider waren Sie zu spät! Sie haben keinen Startplatz erhalten.“ :o(

Ok, dann soll es eben nicht sein, ist eh ne fixe Idee für 2016 in Roth meine zweite Langdistanz zu planen, wo ich 2015 doch so gar keine Lust auf Triathlon hatte.
Das hing allerdings auch damit zusammen, dass 2015 ganz gut gefüllt war mit Marathons und Ultraläufen und ein bisschen sollte man ja schon mit seinen Kräften haushalten! *räusper* ;o)

An Nikolaus würden traditionsgemäß noch mal 1000 Startplätze für Roth rausgehauen nur war ich zu dem Termin laufend auf dem Rheinsteig bei KoBoLT unterwegs.

Im Januar dann erreichte mich vom Veranstalter eine Mail, dass auf Grund des Jubiläums erstmals und ausnahmsweise (hahaha, guter Witz…äh, Geldquelle, dass die noch nicht ehr auf die Idee gekommen sind…) eine Warteliste eröffnet wurde und man sich mit einer Mail für einen Nachrückerstartplatz zum Nikolauskurs bewerben könnte.
Jo, soll mein Schaden nicht sein, hab ich dann einfach mal abgeschickt.
Ende Januar freute sich dann eine Bekannte bei FB, dass sie doch tatsächlich einen Nachrückerplatz erhalten hatte und ich gratulierte ihr. *ratterratter* Da fiel mir ein, dass ich ja auch...und ich checkte meine Mails.

*Bääääm!!!* Auch ich war drin, wie cool ist das denn?!!! :o)))

Tja, geschwommen bin ich ja regelmäßig weiterhin zwei Mal die Woche als Ausgleich.
Mr. Focus stand zwar eingespannt in die Rolle zur Abwechslung im Wohnzimmer aber
wirklich Lust hatte ich auf Kurbeln nicht wirklich und die Brocken Challenge, TransGranCanaria und die Tortour de Ruhr waren ja geplant und das Lauftraining im vollen Gange.

Kurz gesagt, die Vorbereitung für Roth verlief dieses Mal im Vergleich zu 2013 ziemlich suboptimal. Das Schwimmen war als einziges stressfrei und relativ mühelos im Training, wobei einfach Ziel war noch mal im Wettkampf eine vergleichbare Zeit (01:22h auf 3,8 km) zu erreichen.
Dazu war ich bereit.

Mit dem Focus Zeitrad kam ich erst Anfang Mai auf die Straße. Vorher ließ ich es auf der Rolle und fuhr, wenn das miese Wetter es zuließ, mit Scotty ein paar seltene kurze Runden.
In Mai und Juni bekam ich mikrige 1000 km auf dem Rad zusammen, davon nur ganze zwei Einheiten mit über 100 km. :o( Das war wohl dann zuviel für meinen oberen Rücken, der ab Mitte Juni kaum noch Aero-Position zuließ. Blockaden ließen meinen Unterarm schmerzlich einschlafen und weitere längere Trainingsfahrten musste ich dann wohl knicken.
Langfristige Vorbereitung macht halt Sinn!
Mein Doc konnte kurz vorher noch ein bisschen was lösen und richten zum Glück, nur echtes Training war so nicht mehr drin. 2013 schaffte ich die 180 km in 06:03h, was jetzt wohl unmöglich sein würde. Kalkuliert habe ich deshalb mit einer 06:30-06:45h.

Das Lauftraining klappte im ersten Halbjahr relativ gut für die Langstrecken.
Nach dem TGC Anfang März war ich zwei Wochen krank.
Nach der TtdR hatte ich 9 Wochen bis Roth, wovon ich zwei Wochen als Laufregeneration einplante.
Leider wurden fast 4 Wochen draus wegen einer blöden Sehnenscheidenentzündung am langen Zehenheber.
Für die Knochen war die Pause gut, aber nicht für die Vorbereitung auf Roth.
Ich konnte die Streckenlängen nur langsam auf Marathonvorbereitungsniveau steigern, um keinen Rückfall zu erzeugen.
Das gelang und anstatt Quantität baute ich halt etwas mehr Qualität in die eigentlich nur 4 Wochen Lauftraining ein mit Intervallen und greiflichen Tempoverschärfungen zum Schluss. Die langen Läufe waren nur drei Stück zwischen 26 und 30 km, dafür diese aber im Teuto mit einigen Höhenmetern.
Das musste reichen, versprach aber auch für den Marathon sicher keine 04:01:33h aus 2013.

Es würde sich zeigen, was ich damit in Roth zusammen bekomme und ich war mir ziemlich sicher, bei der Stimmung und Atmosphäre dort im Rahmen meiner derzeitigen Möglichkeiten trotzdem erfolgreich finishen zu können, wenn nichts dazwischen kommt.

Ja, wenn...
Gut eine Woche vorher schwimme ich mit Neo noch mal abends eine Runde durch den See.
War nicht kalt, aber sehr windig und der nächste Tag fing mit Nießattacken und Laufnase an.
Na toll! :o(
Samstags und Sonntags dann Komplettausfall.
Ich hatte mich wohl verkühlt. :o((
Jetzt nichts falsch machen, saufen wie eine Kuh und null Sports!!
Dienstags war es dann deutlich besser und Mittwochabend ließen ganz ruhige kurze 4 km den Puls ganz unten.
Ich kann starten!! :o)
Jetzt noch was trainieren ist Blödsinn.
Volles Risiko und Extremtapern bis zum Start!
Ich hatte eh noch genug zu tun und zu packen.

Roth sollte der köstliche Beginn unserer gemeinsamen Urlaubswoche mit dem Womo werden. Wir wagten uns Freitags nach der Arbeit mit der 13 auf Deutschlands Autobahnen und finishten nach elendig stauigen 9,5h diese Fahrt spät Nachts in Hilpoltstein auf dem schon bekannten Bauernhof in der Nähe des Schwimmstarts.

Am nächsten Tag holten wir in Ruhe morgens die Startunterlagen und ich brauchte meine vorbereiteten Beutel nur umfüllen. Zum Rad-Checkin trafen wir dann endlich auch strider und ihren Coach, die mich und René netterweise mit in die riesige Schlange schmuggelte. Es war ganz schön warm geworden und da ich mich ja schon etwas auskannte, konnte ich dem Coach noch die Wege in der Wechselzone zeigen.
Das Team Erdinger Alkoholfrei spendierte uns Teammitgliedern noch ein schönes T-Shirt mit Aufdruck der Roth Challenge und versorgte uns mit alkfreiem Bier.

Göga brachte mich später mit dem Roller zum Briefing, wo ich strider und Coach leider nicht gefunden hatte. Danach genehmigten wir uns noch eine leckere Henkersmahlzeit in Hilpoltstein und ich ging früh zu Bett.

Raceday!

06:50 Uhr war meine Startgruppe dran und ich traf noch eine liebe Bekannte, die nach einem Radunfall eine Woche vorher mit derben Prellungen überhaupt froh war, an den Start gehen zu können, auf wenn ihr ein evtl. Ausstieg wegen noch vorhandener Probleme drohte. Sie finishte übrigens zwei Minuten vor mir und fing mich im Ziel freudestrahlend ein, sehr genial!!! :o)))

Roth war dieses Mal natürlich anders für mich. Ich war routinierter, hatte keine Muffe vor dem Schwimmen und vor allem eigentlich keinen wirklichen Leistungsdruck, also war ich ziemlich relaxt. Überheblich? Nein, es konnte viel passieren und ich freute mich einfach nur, dass ich dabei sein durfte und sog diese unvergleichliche positive Stimmung auf.
Unsere Campingnachbarn waren zufällig auch noch Bekannte aus unserem Nachbarort, so dass wir zwischendurch einiges zu schnacken hatten.

Es knallte die Kanone zum Start, die man sogar unter Wasser mit Ohrstöpseln drin deutlich hörte. Ich schwamm los und versuchte mich soweit möglich aus Prügeleien raus zu halten und schnellstmöglich einen guten Wasserschatten zu finden.
Ich fand aber keinen. :o(
Immer wieder wurde ich seitlich angeschwommen und die vor mir schwammen so ungleichmäßiges Tempo, dass ich nach kurzer Zeit denen auf die Füße klatschte, was denen auch nicht so gefiel. War ich es, die Zick-Zack schwamm oder die?!? :o(
Die Bojen hatte ich immer wieder im Blick und jeden 4-5. Zug blickte ich wie ein Krokodil aus dem Wasser zum Navigieren. Ich hatte doch immer wieder Stress, wenn zwei Schwimmerinnen vor mir die Zange zu machten und ich mich durch zurückfallen und Ausweichen befreien musste. Nach 1440m kam die Wendeboje an der Brücke und hier wurde ich in der Wende brutal vom ersten Mann überschwommen. Er haute mir mit seiner Pranke volle Kanne zwischen die Schulterblätter und ich tauchte erst mal seitlich weg, um Luft zu schnappen. :o(
Danach kamen sie dann in Massen von hinten und ich versuchte immer wieder kurz den Wasserschatten zu erhaschen, um Tempo zu bekommen.
Einmal war eine Dame neben mir, die sich plötzlich an meiner Schulter festkrallte, so als wolle sie, dass ich sie ziehe….:o((
Erst verdutzt und dann mit bösem Blick hielt ich an und schüttelte sie ab.
Ich weiß nicht, was das war, aber in Not war sie definitiv nicht!
Sie schaute auch verdutzt und sabbelte irgendwas auf Englisch, was ich in dem quirligen Wasser nicht verstand.
Ob ich wohl das falsche Wassertaxi war??
Hab ich so noch nicht erlebt. Egal, weiter.

Irgendwann war das Schwimmen durch und die netten Helfer zogen uns aus dem Wasser.
Zeit, keine Ahnung und keine Durchsage, aber das müsste trotz allem nicht so schlecht gewesen sein. Es war eine 01:24:11h. (Rang 360)

Der Wechsel war garantiert einer der schlechtesten der ganzen Veranstaltung.
Ich hatte mir den Luxus erlaubt, ne trockene Unnerbüx und eine richtige Radhose und Radtrikot inkl. Windjacke anzuziehen, um mir bei den noch kühlen 16 Grad auf dem Rad nicht wieder was weg zu holen. Danach musste ich noch auf den Pott, nur waren die WCs dieses Mal leider nicht wie 2013 durch das Zelt zu erreichen (standen hinterm Zelt) sondern man musste vorne raus und um die LKWs rum hinters Zelt laufen, was einfach dauert. (so hat man mich jedenfalls gelotzt) :o(
Wechselzeit 1: *peinlich* 00:11:54h (Rang 484)

Das Rad fand ich sofort.
Die Radstrecke kannte ich ja nun und gab in den Abfahrten ordentlich Gas, fuhr ansonsten lieber etwas konservativ, um nicht zu viel Kraft zu verpulvern.
Dieses sollte meine schwerste Disziplin dieses Mal werden und ich würde beißen müssen und rechnete mit derben Rückenschmerzen. Am Tag vorher hatte ich mir auf der Messe noch Kinesiotapes auf den Rücken kleben lassen und wie immer wirkten diese bei mir wunderbar!!

Die erste Radrunde kam mir viel kürzer vor, als damals und der Berg in Greding war jetzt auch nicht so extrem steil. Den Solarer Berg hatte ich dieses Mal für mich ganz alleine mit zigtausend megageilen Zuschauern und ich genoss die Stimmung und das Anfeuern mit breitestem Grinsen. Mitten drin im Getümmel in der schmalen Gasse, die sich immer erst kurz vor mir auftat, hörte ich von hinten plötzlich Polizeisirenen und die Leute bildeten eine breitere Gasse und hörten auf so frenetisch zu jubeln und guckten etwas erschrocken.
Ich verzog mich seitlich rechts fahrend bis wir dann alle peilten, dass diese Motorräder Platz schafften für die Führenden in der zweiten Runde...boah, rauschten die an mir vorbei. Ich hatte das Gefühl, ich stehe fast!!
Geil und das Geschrei und Gejubel war dann umso lauter! :o)))
In Hilpoltstein schmiss ich meinem Göga die Windjacke zu, denn es war nun wärmer geworden.
Die zweite Runde verging wie im Flug, der Rücken meldete sich kaum, nur der Po hatte genug. Verflixt, das ganze ging deutlich besser, als ich dachte und ich fühlte mich noch relativ fit für einen Marathon.
Das Rad wurde mir sehr freundlich abgenommen und ich versuchte in die Wechselzone zu joggen.
Uiuiui, keine gute Idee!
Die überlasteten Radmuskeln hatten irgendwie meine Beinkoordination durcheinander gebracht und es fühlte sich unglaublich steif an. Eindeutig zu wenig gekoppelt im Training.
Puh, das wird jetzt Arbeit.
Hoffentlich löst sich das noch.
Mit der Radzeit bin ich super zufrieden!! 06:22:50 ( Rang 318)

Der Wechsel war auch nicht rekordverdächtig, gönnte ich mir doch auch hier den Luxus einer richtigen Laufhose und T-Shirt inkl. Klogang, der aber gar nicht nötig war.
Wechselzeit 2: *nochmalschäm* 00:06:56h (Rang 422)

Laufen ging dann aber. Fühlte sich zwar schlappig an, war mit zuerst 05:25er Pace doch recht flott, was ich schnell nachjustierte auf möglichst knapp über 6er Pace, die ich hoffte lange halten zu können. In der Sonne war es doch warm und nach 6 km besuchte ich doch noch mal ein Dixi, wo ich auch noch etwas warten musste und wieder eigentlich keine Notwendigkeit war. Also weiter und so langsam wurde klar, dass ich den Marathon würde abarbeiten können.
Ich lief ihn, wie einen Ultra von VP zu VP, wo ich mit den gereichten Schwämmen Kopf und Nacken kühlte und mir gehend was zu trinken nahm. Sehr viele gingen auf der Strecke.
Wurde ich auf dem Rad von gefühlt 2000 Leuten überholt, sammelte ich diese hier mindestens wieder ein.

Unterwegs traf ich zwei Mal Dietzrun und Frau an der Strecke, worauf ich mich vorher schon riesig gefreut hatte. Klasse, dass Ihr wieder da wart und mich angefeuert und motiviert habt. Das sind die zentralen Begebenheiten, die für mich so eine Megaveranstaltung perfekt und vollständig machen!! :o))
Auch mein Göga stand an der Strecke und reichte mir ein alkoholfreies Weizen, was es jedoch dieses Mal zum Glück an jedem VP angeboten gab. Klasse! :o)

Der Arme hat sich beim Anlehnen und Berühren eines Baums am Kanal leider wohl die giftigen Haare von der Eichenprozessionsspinnerraupe eingefangen und hatte die ganze Woche extreme Probleme mit juckenden Pusteln an Armen und Rücken. :o((

Es wurde zäh und auf die Tempotube drücken konnte ich auch nicht mehr, keine Kraft.
An jedem VP trotzte ich der Versuchung noch länger zu gehen und lief wieder an.
Vor dem zweiten Wendepunkt ab km 25 wurde es verdammt schwer und ich genehmigte mir was von diesem ekeligen Redbull.
Es scheint zu funktionieren, denn kurz danach lief es wieder leichter und selbst im Wald die leichte Steigung war kein Problem.
Ok, dann beim nächsten VP noch mal was davon und bei km 32 das letzte Gel rein.

Meine Futterplanung ging voll auf und ich hatte zu keiner Zeit ein richtiges Tief, passte alles.
Klingt blöd, aber ich konnte das ganze Programm zu jeder Zeit sicher runterspulen.

Auf den letzten 2,5 km in Roth wollte ich dann wie damals wieder etwas Tempo zulegen.
Das wurde von meinem Körper jedoch trotz regelmäßiger Salzeinnahme und BCAAs böse quittiert und ich bekam das erste Mal während eines Wettkampfes einen Krampf im Adduktor, der mich sofort bremsen und dehnen ließ.
Wow, das fühlt sich ja ätzend an!! :o((
Also nix mit Tempo, erst mal kurz gehen und gucken, ob es sich sofort wieder zuzieht.
Na? Na?
Entspann dich, ist nicht mehr weit!
Langsam antuckern und es zog zwar noch etwas, aber langsam kontrolliert laufen war möglich.

Also ab jetzt genießen, mich überholte schon lange keiner mehr und am Stadioneingang stand Göga an der Brücke und machte Fotos und bekam einen dicken Knutschi von mir. :o)))
Die Leute fanden das klasse und auch die finale Strecke auf dem roten Teppich hatte ich ganz für mich alleine mit all den Leuten, denen ich zu knutschte und die in dem Moment nur für mich jubelten. :o)))

WAAAAAHNSINN!!!! :o)))
Ich schwebe und hüpfe überglücklich ins Ziel ohne Krampf voll mit Endorphin!!!
Dafür hat es sich gelohnt, absolut!! :o))))
Die riesige Medaille (sieht fast aus wie ein Flaschenöffner) wurde mir umgehängt und fürsorglich gefragt, ob alles in Ordnung ist.
Ja, alles gut, alles top, alles glücklich!! :o)

Die liebe Bekannte, die ich am Start getroffen hatte, stand plötzlich vor mir und umarmte mich und da schnallte ich, dass auch sie es geschafft hatte und ihren ersten Ironman gefinisht hatte, obwohl sie es vorher für fast unmöglich gehalten hatte.
Seeeehr genial und saustark!!

Ich verließ dann die Finisherzone und schwebte über die Wasserbrücke, wo am Ende Göga und Dietzrun auf mich warteten und mich knuddelten.

Was für ein unschlagbares Triathlonhighlight auch beim zweiten Mal.
Es ist nicht billig, aber es lohnt sich und ist einfach nur zu empfehlen!!
Vorerst bin ich mal wieder vom langen Radfahren geheilt, aber ich sag niemals nie zur Version 3.0! ;o))

Den Marathon hab ich trotz VP-Wandern in 04:27:05 durchgeackert. (Rang 183)

Das ergibt eine sehr zufriedenstellende Gesamtzeit von 12:32:55h und damit Rang 257 und AK 56, was mir dieses Mal aber ehrlich gesagt völlig Wurscht war.
Das Schaffen und Erleben stand absolut im Vordergrund und ich habe alles erhalten, was ich mir für diesen Tag gewünscht hatte!! :o)))

Leider konnten das nicht alle von sich behaupten und für Coach und strider und die anderen tat mir das unglaublich leid. Auch unsere Campingnachbarin musste wegen Kreislauf nach 6 km Laufen aussteigen und eine Bekannte hat leider die Cutzeit nach Schwimmen und Rad nicht geschafft. Niemand sagt, dass es einfach ist. Ich hatte mal wieder großes Glück.

Mit der Medaille in der Tasche verabschiedeten wir uns dann am nächsten Morgen in eine Woche Urlaub nach Österreich, wo ich mir zur Belohnung gestern noch ein kleines Schmankerl gönnte. Dazu bastle ich aber lieber einen neuen kleinen Bericht.
Vorher muss ich erst noch etwas regenerieren! ;o))

Liebe Grüße Carla-Santana Eisenpferdchen 2.0 ;o)

5
Gesamtwertung: 5 (7 Wertungen)

Ach was...herzlichen

Ach was...herzlichen Glückwunsch zum endorphingetränkten Finish. Schade, dass wir uns nicht persönlich gratulieren konnten. Irgendwie erfahre ich viel zu oft erst hinterher, wer noch so alles am Start ist, wo ich mich austobe.

Happy regeneration noch...:-)

Mein kompletter Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com

Boah!!!

Ok, meine Wechsel vor zwei Jahren waren schneller, aber ansonsten muss man dich wohl hinten festhalten um dich OHNE gezieltes Training zu toppen... Da verzeihe ich dir glatt, dass du mich erst beim Laufen gesehen hast (ich kenne das von mir ebenfalls, wenn ich im Wettkampfmodus bin) ;-)))) Und 'tschuldigung: du sahst bei km 34 noch so locker aus!!!! Auch wenn du behauptet hast, du seist müde ;-)))

Was für ein wunderbarer Wettkampf! Und ich glaube: die 51sek zu spät waren genau richtig ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Respekt, jungejunge, daß du das...

durchgezogen hast und "trotzdem" SO glücklich, heile und strahlend ins Ziel gekommen bist, zeigt mal wieder, was in dir steckt und WAS für einen ultalangen Atem und ultrastarken Kopf du hast.

Das Schwimmen klingt ganz furchtbar für mich, ich habe ja jetzt im Abstand von 2 Jahren sowohl in Roth als auch in Frankfurt gefinisht, und ich muß sagen, der Rolling Start dieses Jahr in Frankfurt war ein echter Segen für mich Schwimm-Weichei. Keine Prügel, ein absolut entspanntes Schwimmen. Sollte überall eingesetzt werden!

Ok, für Rad bzw. Koppeln wußtest du um die fehlenden Einheiten, wie klasse, daß es trotzdem so super und auch nach so vielen Beschwerden halbwegs beschwerdefrei geklappt hat, klasse!

Naja, und bei Laufen hab ich nichts anderes von dir erwartet ;-) Ultra eben, du kannst einteilen, einschätzen, ernährst dich richtig und kannst auch nach 10 Stunden Wettkampf noch genießen. Wahnsinn, ich habe dich verfolgt, und als es eine Weile bei mika keine Ergebnisse gab, habe ich NIE daran gezweifelt, daß du schon längst im Ziel bist. Hammer, die zeit nach alldem, nochmal ganz ganz herzliche Glückwünsche zu deinem B-Event-Über-Erfolg in diesem Jahr *staun!*

LG Britta

Der helle Wahnsinn!

Da hast du echt saustark abgeliefert! Danke fürs ausführliche Erzählen! Bin sehr beeindruckt von deiner Leistung!
Das einzige, was ich nicht verstehe, ist, warum du eine Unterhose unter die Radhose ziehst, aber das ist natürlich vollkommen nebensächlich ;-)

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Was für ein Bericht!

Was für ein Erlebnis du gehabt haben musst! Das Zielfoto drückt alles aus, was in dir steckt und was du abgerufen hast!
Echte Hochachtung zum Finish!

Danke auch dafür, dass du etwas aus dem Trainingsalltag im Jahresverlauf vorher geschrieben hast - es lässt mich etwas besser einordnen, wie man sich eine Vorbereitung vorstellen kann (auch wenn dein Training im Focus der Ultras stand...)
Mal sehen, wann ich mir mal vorstellen kann, überhaupt über sowas nachzudenken!!!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Irre!

Da kochen die Gefühle über, das kann ich mir denken, GRANATENSTARK!!! Wow, liebes Eisen Pferdchen, verdient, verdient! Und dann diese Freude dabei, einfach nur wunderbar! Trotz der wenigen Radkilometer im Vorfeld solch tolle Platzierung, unglaublich! Am Schönsten aber ist die Tatsache, wie du solch einen Wettkampftag mit all seinen Facetten genießt. Einfach großartig und vorbildlich!!!

Lieben Gruß
Tame

Wie geht das nur?

Es ist mir immer wieder schleiherhaft, wie man nach so vielen Schwimm-und Radkilometern noch einen Marathon laufen kann. Ihr Triathleten seid echt der Knaller!!
Respektvolle Glückwünsche!
Maren

Ich bin dann mal weg

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