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Benutzerbild von Etu58

Gestern habe ich zum zweiten Mal an diesem Lauf teil genommen. Auch dieses Mal ging die Abholung der Startnummer, des Finishershirts usw. unheimlich schnell, weil gut organisiert, obwohl über 1000 Läuferinnen und Läufer gemeldet waren.
Es war ein sehr sonniger Tag und bereits bei der Anreise konnten wir über den stahlblauen Himmel schwärmen und als wir die Alpen immer näher kommen sahen, stellte sich eine rechte Postkartenidylle ein.
Der Start wurde aufgrund einer Störung des Bahnbetriebes zum Zielort um 15 Minuten verschoben, da sich zahlreiche gemeldete Läufer in diesem Zug befanden. War nicht wirklich schlimm, nur ergab sich dadurch ein rechtes Gedränge auf dem viel zu schmalen Startplatz und man konnte sich nicht wirklich an seinem gewünschten Platz einreihen. Es dauerte eine Weile, bis sich das Startfeld ein wenig auseinander zog und somit lief KM 1 doch etwas suboptimal. Wegen der Hitze bin ich erstmals mit Kopfbedeckung gelaufen. Der Buff eines anderen Berglaufes tat gute Dienste und lies mich ein wenig wie eine östliche Erdbeerpflückerin aus sehen. Es galt 12,6 KM und 887 Höhenmeter zu erlaufen, die eine recht abwechslungsreich profilierte
Strecke ergaben. Stellenweise war Gehen angesagt, weil das felsige und steile Terrain kein hohes Tempo für mich zu liessen.
Nach KM 4 kam schon die erste Verpflegungsstelle, die auch ich gerne angenommen habe, da es vorher doch schon ziemlich steil hoch ging. Kurz darauf war die erste Läuferin mit Kreislaufproblemen auf der Strecke geblieben. Der Veranstalter hatte in seiner Ausschreibung auch auf einen guten Trainingsstand und beste Gesundheit hin gewiesen, wenn man diesen Lauf machen wollte. Bei KM 6 der zweite Stand. Gut positioniert, wie ich denke, da man etliche Höhenmeter hinter sich hatte. Hier habe ich auch auf den letztjährigen Rat von meiner Buddy Fazer hin, mein Salztütchen genutzt. Jetzt kam eine Passstrasse für gut einen KM und dann ging es in die Weidengebiete, deren Wege sich um schroffe Felsen wanden. Diese waren mit Plastikgittermatten ausgelegt, damit man nicht ausrutschte. Hier konnte man an einem Bauernhof noch mal Wasser bekommen, Schwämme und auf Wunsch eine Dusche mit dem Gartenschlauch. Diese habe ich gerne genommen. Das hat noch mal Auftrieb gegeben, gut erfrischt bis zu KM 9 zu laufen, der auch ein Verpflegungsposten war. Iso, Wasser, Tee, Bananen, Apfelsinenspalten u. Schwämme gab es hier. Gestärkt ging es nun in den letzten Teil des Laufes, der recht wellig über die Trails führte. Hin und wieder musste man die Spaziergänger bitten, Platz zum Laufen zu machen und hatte auch mal Gelegenheit, die Schönheit des weiten Bergpanoramas zu geniessen oder hier und da eine Beschreibung der Bergwiesenpflanzen zu erhaschen, die am seitlichen Hang mit kleinen Schildchen aufgestellt waren. Bei KM 11 ging es mal endlich bergab und ich konnte Tempo machen, soweit es die verbliebene Kraft noch zu liess. Die letzten 400 m waren noch mal ein richtig krasser Anstieg, der einem alles ab verlangte, was noch an Reserven da war. Nach 2:03 Std. erreichte ich das Ziel und brauchte erst mal einen Moment, bis sich mein Kreislauf wieder normalisiert hatte. Der Rivella-Stand wurde gerne mehrfach von mir besucht und dann ging es unter die Dusche, die auch dieses Mal wieder in der Seilbahnstation Sillerenbühl
untergebracht war. Lustige Sache, zwischen den dort abgestellten Gondeln, die als Ablage für die Läuferinnen dienten war eine Duschanlage installiert, vorne heraus mit eine Plane abgeschirmt und das Wasser war auch tatsächlich noch warm.
Anschliessend wurde der Pastagutschein eingelöst und talwärts hatte man einen Gutschein zur Nutzung der Bergbahn. Alleine die Abfahrt dauerte gut 20 Minuten und man konnte unter sich noch mal die Laufstrecke besichtigen und die herrliche Landschaft geniessen.

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

Gratuliere zum Finish!

Hast Du super gemacht, sieht schnittig aus, wie Du da hochrennst. Dass die Strecke von Hahnenmoos aus auch noch ganz oben über den letzten Grat geführt wird, statt unten am Hang entlang, ist natürlich ganz schön fies nach bereits zehn gerannten Kilometern...
Ihr Schweizer seid um Eure Berge echt zu beneiden. Auf Silleren war ich mal - nur mit der Bahn - schöner Spielplatz dort für meinen damals Zweijährigen :-)
(Übrigens kenne ich auch das Aroser Weißhorn - bei Sonnenaufgang *träum*. Vielleicht kannst Du dort ja das nächste Mal laufen? Berichte!)
Liebe Grüße
Rennmaus

Merci.....

cool, du kennst die location.

Ich denke, es war auch noch der Hitze zu verdanken, dass es etwas hart wurde. Selbst der Streckenrekordhalter hatte im Interview gemeint, es sei diesmal besonders hart gewesen.

Ja, auf Arosa hoffe ich sehr.

Und ja, zum Glück haben wir nur gut 50 Minuten von uns aus zu fahren, um mitten in der schönen Bergwelt zu sein
und 5 Minuten zu unserem Hausberg.

lg und gute Läufe

Ute

Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

Hach ja,

ich sehe das tolle Panorama gerade vor mir. Herrlich. Und Rivella - mjammm. Die haben wirklich an alles gedacht.

Scheint ganz schön anstrengend zu sein bei Euch - jedenfalls siehst du auf dem Foto so aus. Richtig dynamisch, aber am Limit!

Gratulation zum Finish! Und schön, dass der Kreislauf gehalten hat.

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