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Benutzerbild von brihoha

Anfang Juli schon.
Die zweite Jahreshälfte hat (schon) angefangen.
Und Anfang letzte Woche hätte ich beim Blick auf meinen Kilometerstand für dieses Jahr heulen können.
Nun gut.
Ende April hatte ich meinen Radunfall. Wie der ein oder andere ja weiß, ist er nicht ganz unerheblich gewesen. Meine Verletzung heilen zwar gut, der Ellenbogen ist fast wieder in Ordnung, es besteht nur noch eine Rest Bewegungseinscgränkung. Tut auch so gut wie nicht mehr weh. Nicht so schnell erholt sich meine Hand. Die Finger machen immer noch nicht das was sie sollen. Es wird zwar besser, aber laaaangsam. Ok, ich weiß ja, Nervenverletzungen heilen sehr sehr langsam, aber zwischendrin hatte/habe ich immer wieder Angst, da kommt nichts mehr.
Das bedeutet für mich: weiterhin krank geschrieben, kein Rad fahren.
Meine Tage verbringe ich mit Physiotherapie, Arztbesuchen und telefonieren mit Krankenkasse, Arbeitgeber und Kollegen. Seufz...

Was ich aber wieder kann, ist laufen und schwimmen. Und das habe ich auch mit dem Doc abgesprochen!
Das laufen ist gut für die Seele und schwimmen sehe ich tatsächlich auch als Rehamaßnahme an, denn seit ich wieder gehe, hat sich enorm viel getan! Aber der Anfang war sehr mühsam. Beim laufen und beim schwimmen. Himmel hilf!! :-))

Gefühlt passiert um mich herum so viel, das ich überhaupt nicht mehr mitkomme, im wahrsten Sinn des Wortes. Massig Wettkämpfe, meine Freunde und buddy's hauen ein Event nach dem anderen heraus, nur mein Kilometerstand ist auf einem historischen Tiefstand.
Also habe ich letzte Woche mal überlegt: schaffst du es noch, vor dem 30. Juni die 1000km Marke zu knacken?
Wird schwer...
Es sei gestattet, als Grenze den 03.07. zu nehmen, da war die Woche zu Ende ;-)
Hat geklappt, mit einem Wochenpensum von über 70 km bin ich jetzt bei 1002 km! Tschakka!!

Ok, Dembo ist wärend dem Krankheitsverlauf irgendwo verloren gegangen, aber wird ja eh überbewertet, wie wir wissen.
Da ich ja eh alles canceln musste was ich so vorhatte, ist das jetzt auch egal....pfff...
Mein Highlight für die erste Jahreshälfte, den Fidelitas Nachtlauf, ein Ultra über 80 km, habe ich wirklich schweren Herzens verkauft. Seufz...schnief...selten ist mir was so schwer gefallen. Aber den fehlenden Trainingsrückstand konnte ich nicht aufholen, und so ein Event wollte ich nicht aus der kalten Hose heraus laufen, zumal ich ja, wie gesagt, immer noch krank geschrieben bin.
Stattdessen bin ich am Samstag spontan einen 10er Wettkampf gelaufen, so als Standortbestimmung.
Äh ja....hätte ich mir sparen können, hätte ich mir ausrechnen können, das ich da lande:-))) So what...

So übe ich mich also weiterhin in Geduld. Und versuche, wieder den Anschluss zu bekommen. Plage mich wieder mit Intervallen. Will wieder mitspielen. Versuche, dem Ganzen positiv gegenüber zu stehen. Immerhin habe ich ja relativ viel Zeit. Wenn ich auch immer wieder ein schlechtes Gewissen habe, paradoxerweise. Bin gottfroh, das es nicht schlimmer ist!
Und habe gestern den Entschluss gefasst: wenn ich Anfang Oktober in Köln den Marathon laufe, laufe ich den als Genusslauf, kein Gehetze, kein Druck wegen irgendwelchen Zielzeitambitionen, kein Plan!
Dieser wunderbare Mann, der mich letztes Jahr dort begleitet hat, begleitet mich dieses Jahr wieder. Das möchte ich genießen!
Rennen rennen kann ich, so Gott will, danach wieder.

Also: weiter geht's!
Live is motion - move on!

5
Gesamtwertung: 5 (6 Wertungen)

Der Schluss

gefällt mir am besten. Wir sehen uns in Köln!!!! Und bis dahin bist du wieder topfit!!!

Und zum Rest: ok, Kilometer verloren aber dafür einen Frank gewonnen. Was kann einem Besseres passieren???

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Nicht traurig sein, du bist

Nicht traurig sein, du bist viel weiter als du am Anfang gedacht hast... und der KM Stand ist ja nicht alles... sonst muss ich mit dir zusammen zu Heulmap, denn ich habe man auch gerade eben die 1000 voll dies Jahr. :*
Alles wird gut, ganz bestimmt.

geeeenau!...

...mund abwischen, krönchen richten und weitermachen! hak ab das erste halbjahr. is passiert. letztes jahr hatte ich mit auge und bauch so eins. braucht kein mensch, man kriegt's aber manchmal. leider.
aber hey - wir sind ultras! wir haben den längeren atem.
gezz machste ma locker, wie du' schon schreibst, guckst ma inner nachbarschaft nach nen paar netten wettkämpfen, so 10er oder so, für wettkampfpraxis und köln machste dann logger mit frank und danach guggn wa mal...
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laufend knuddelt bri ganz dolle: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Und wie das weiter geht!!

Du wirst sehen, der Rest wird auch wieder.
Und dann holst Du nach und nach die versäumten Kilometer nach.
Und mach Dir keinen Druck, schnell kannst Du nächstes Jahr wieder rennen (und radeln und schwimmen).

LG,
Anja

Liebe Bri,

du wirst wieder mitspielen, ganz sicher! Du hast großes Pech gehabt und wiederum Glück im Pech. Wie heißt es doch so schön, es hätte schlimmer kommen können. Obwohl ich mich ehrlich gesagt selber immer über solche Sprüche ärgere. Nach meiner Harzquerung sah ich tags drauf für 14 Tage völlig entstellt aus und fühlte mich wie vom Panzer überrollt. Doch was sagen alle? "Mensch, hast du ein Glück gehabt!" Wieso Glück? Hätte ich Glück gehabt, wäre ich doch wohl nicht gestürzt, oder? So oder so ähnlich wirst du das für dich auch sehen. Aber auch deine Blessuren werden heilen und jaaaaaa, auch die Hand wird dir bald wieder komplett gehorchen. Geduld-Geduld....ist bekanntlich etwas, was Sportler nie haben;-)
Deinen 10er finde ich übrigens sehr schick! Du musst bedenken, du liefst ihn tatsächlich aus der kalten Hose. Ich schätze mal, ich hätte zur Zeit große Mühe, unter einer Stunde zu bleiben. Habe heute auch mein Intervall-Lauf aufgegeben und damit auch alle Ambitionen, dieses Jahr noch irgendwas reißen zu wollen. Die Kraft fehlt mir einfach völlig, sowohl körperlich als auch mental. Und die Zeit fehlt noch dazu. Es wird aber wieder eine andere Zeit kommen, da bin ich sicher. Und bei dir bin ich auch sicher, dass du wieder ganz vorne mitspielen wirst! Ähem da gab`s doch noch solch Nostalgie-Sprüchlein? "Pech im Spiel und Glück in der Liebe", oder so. Also ich meine ja nur, *kicher!*
Ich wünsche dir volle Punktzahl für beides!!!

Lieben Gruß
Tame

Weiter geht's!!

1000 Halbjahreskilometer - das ist doch sehr gut! Jedenfalls für sehr sehr sehr viele Leute... Glückwunsch!!!
Du kämpfst dich wieder ran, dass ist super! Du schwimmst - die Hand wird besser: es wird wieder!
Dass Du zwischendurch enttäuscht und ungeduldig bist, liegt wohl daran, dass deine Fallhöhe (leider im wahrsten Sinne des Wortes) auch recht hoch war.
Ich finde es gut, wenn Du Dir jeglichen Druck nimmst und nur für "zum Spaß" läufst - an Bestzeiten und Höchstleistungen wirst du wieder früh genug denken, wenn dir dein Köper sagt: jetzt geht es wieder!

Genieße Köln!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Dankbarkeit

Warum soll man heulen, wenn man trotz Radunfalls 1.000 km zum Halbjahr geschafft hat? Gibt es vielleicht die allermeisten Leute, die solche km nicht mal im gesunden Zustand schaffen? Gibt es vielleicht viele Leute, die nach einem Radunfall nie mehr laufen können?

Ich wünsche Dir (außer natürlich weiterhin guter Besserung) viel Gelassenheit und Dankbarkeit dafür, dass Du in solch einem Jahr noch einen Marathon laufen darfst.

LG O.

hach ja,

erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt?

Aber ich entnehme Deinem Bericht mehr positive als negative Gedanken - und das ist gut so!

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