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Benutzerbild von Gnophut

Dies ist heute mein erster Beitrag bei jogmap.
Aber ich muss mein heutiges Lauferlebnis einfach mal mitteilen, weil ich immer noch innerlich aufgeregt und fassungslos bin.
Aber der Reihe nach.
Gegen 16 Uhr bin ich zu meinem üblichen Trainingslauf gestartet. Die Strecke führt mich u. a. durch ein Waldstück, auf dem ich immer wieder mal Reiter, Spaziergänger, Fahrradfahrer etc. antreffe. Heute hatte ich wieder einmal ein nachhaltiges Erlebnis.
Vor mir, am Ende des Waldes sehe ich eine Frau mit 3 Hunden. Mein erster Gedanke ist, wie reagieren die Hunde, was macht die Hundebesitzerin. Zu allem Überfluss biegt die Frau mit 2 Hunden um eine Wegbiegung, ist nicht mehr zu sehen. Der 3. Hund schnüffelt währen dessen am Wegrand nach irgend welchen Duftstoffen. Er hat sein Frauchen aus den Augen verloren, ich auch. Wie soll ich mich verhalten denke ich. Ich entschließe mich ruhig im Dauerlauf am Hund vorbei zulaufen und versuche ihn zu ignorieren. Geht gut, der Hund findet mich nicht interessant. Ich bin erleichtert, denke aber, dies ist wieder typisch Hundehalter, lassen die Tiere laufen und sind nicht zu sehen. Ich komme in vollen Lauf um die Wegbiegung und erschrecke heftig, da einer der Hunde auch dort an schnüffeln ist. Kaum sieht er mich, rennt er bellend und zähnefletschend auf mich zu, wohl um sein Frauchen zu schützen, die 50 Meter voraus geht. Ich bleibe sofort stehen, hebe die Arme und rufe"aus", aber er springt an mir hoch. Frauchen ruft aus der Entfernung ebenfalls irgend etwas aber der Hund hört nicht. Durch das Gebell kommt auch noch der Hund, den ich bereits überholt hatte und umkreist mich ebenfalls bellend. Mir bleibt fast das Herz stehen. Auch der 3. Hund, ein kleiner, der auf der Seite von Frauchen läuft, kommt nun bellend angerannt. Endlich ist Frauchen da und packt die beiden großen Tiere am Halsband und zieht sie weg. "Ich kann es nicht verstehen" schmeiße ich ihr an den Kopf und laufe endlich weiter. "Da muss ich wohl einen Fehler gemacht haben" höre ich sie noch sagen, aber da bin ich Gott sei Dank, schon einige Meter weit entfernt.

Leider passiert mir dies immer wieder. Es sind immer nur die wenigen Hundehalter, die glauben, dass ihr Hund so etwas nicht macht oder noch nie gemacht hat. Aber sie sind es, die mein Empfinden und meine Erfahrungen mit Hunden und Haltern prägen und mich immer vorsichtig sein lassen.

Hatte schon mal gedacht, mir Hundeabwehrspray für alle Fälle zu kaufen. Aber ich glaube, dies bringt nichts und die Tiere können ja nichts dafür. Es sind die Hundehalter. Vielleicht besorge ich mir in der Apotheke ein Tüte mit etwas Hirn. Dies werde ich dann bei nächster Gelegenheit (hoffentlich nie) Herrchen oder Frauchen überreichen. Hoffentlich hilft es!

5
Gesamtwertung: 5 (7 Wertungen)

Hunde-Blog-Alarm

Vorsicht Gnophut!
Man darf so ziemlich alles bei jm, aber nichts löst so einen Alarm aus wie blogs mit Hunden, deren Haltern und den dazu gehörigen Erfahrungen.
Und da geben sich beide Seiten nichts - bin gespannt und tippe auf 25 Kommentare ;-)
...duckundweg oder besser wuffundweg...
gruß an alle Fritze

PS: auch hier in der Region geht der Trend zum Dritthund

“Du hast immer die Wahl: Das Handtuch zu werfen oder damit den Schweiß abwischen“

Solche Situationen gibt es

Solche Situationen gibt es leider immer wieder. Allerdings überwiegen bei mir die positiven Erfahrungen mit Hunden. Wenn Herrchen/Frauchen den Hund zur Seite nehmen oder zurückrufen bedanke ich mich immer, auch mal mit dem Hinweis: Der ist aber gut erzogen.
Einen Hundebesitzer traf ich regelmäßig an der selben Stelle. Er rauchend und der Hund irgendwo unterwegs. Als einmal der Hund auf mich zu kam sagte Herrchen (hört man ja so oft): "der will nur spielen!". Beim nächsten Mal klopfte ich mir auf den Schenkel und sagte: dann komm halt mit (oder so ähnlich). Jedenfalls ist der Hund dann tatsächlich an meiner Seite geblieben und Herrchen hat getobt. Nach ein paar Kilometern hat der Hund schlapp gemacht und ich war wieder allein. Zukünftig hat der Hundebesitzer den Hund sofort angeleint wenn er mich sah.

Leider immer noch aktuell

@jo_beef: Die Szene mit dem rauchenden Hundebesitzer klingt wahnsinnig witzig, klappt aber wohl leider nicht immer. Habe auch eher durchwachsene Erfahrungen mit Hunden und ihren Besitzenden gemacht, wobei ich auf meiner Laufstrecke auch durch breite Wege und wenig Gassigehende gesegnet bin. Die gefährlichsten Erfahrungen habe ich mit Hunden allerdings auf dem Fahrrad gemacht. Seit dem klingele ich häufig sehr früh, wenn ich mich unangeleinten Hunden nähere.

@Gnophut: Ich denke nicht, dass es etwas bringen würde sich zu bewaffnen, am Ende ist man selbst noch dran und wie schon selbst gesagt, können die Tiere wohl am wenigsten dafür. Da aber sich nicht wehren auch keine wirkliche Alternative ist, gilt es wohl die direkte Auseinandersetzung mit den Besitzenden zu suchen und diese davon zu überzeugen ihre Tiere dringend anzuleinen. Ich beobachte immer wieder, wie dies auch in Vogel- und Landschaftsschutzgebieten eher selten der Fall ist.
Und auch wenn das in der beschriebenen Szenen schwer möglich war und ich hier auf keinen Fall das Opfer in die Verantwortung nehmen möchte, so ist es sicherlich hilfreich in so einer Situation früh auf sich aufmerksam zu machen, um die Hunde nicht zu erschrecken. Das ist häufig schon durch ein paar lautere Schritte oder raschelndes Laub getan. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Hunde wesentlich gelassener reagieren, wenn sie einen schon von weiterem erkannt haben. Das gilt auch für die Besitzenden, die dann mehr Zeit haben, ihren Hund zu sich zu rufen.
Ist zwar nervig, dass man sich am Ende selbst drum kümmern muss, aber bei einigen wenigen Hunde haltenden Menschen scheint die Verantwortung an der Schwanzspitze ihres Tieres aufzuhören.
Beim arroganten "Der will dch nur spielen!" hilft im vorbeilaufen auch ein ernstgemeintes "Ich aber nicht!".

www.laoandretj.de

puh

Nach der Überschrift hatte ich schon gefürchtet du wärst gebissen worden...

Wir haben alle schon negative Erfahrungen mit Hunden und Menschen gemacht. Bewaffnen würde ich mich nicht. Meiner Erfahrung nach hilft sich bemerkbar machen (rascheln, stampfen) und stehen bleiben, ggf. den Hundebesitzer laut auffordern seinen Hund zu sich zu rufen (oder eben anzuleinen...).

Aber ganz ehrlich: Die Frau hat doch reagiert: den Hund gerufen, beide Hunde gepackt und ihren Fehler zugegeben. Mehr kann sie doch nicht tun? Sicher, beim nächsten Mal anleinen, aber auch sie konnte nicht "riechen", dass ihr Hund so reagiert, wenn du um die Ecke kommst? Denn offenbar hat sie ja dem dritten Hund, der zurück blieb, vertraut und der ist ja auch nicht auf dich losgegangen, sondern erst, als der andere bellend zurücklief und dich "stellte". Da wiederum konnte sie dein Herannahen von hinten nicht vorhersehen. Sicher, die Hunde müssen hören und andernfalls angeleint werden. Das weiß sie nun (und hat sie ja ihrer Reaktion zufolge auch eingesehen).

Im Autoverkehr müssen wir auch mit menschlichem Fehlverhalten und Anfängerfehlern rechnen...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

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