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Wo anfangen...

Die Vorgeschichte:
Eine Lauffreundin aus Berlin berichtete von ihrem Vorhaben beim diesjährigen Comrades Marathon zu starten. Der gehört zu den Veranstaltungen, die ich gedanklich längst gestrichen habe, da ich da NIE Ferien habe. Ein kurzer Blick in den Kalender offenbarte jedoch: Da ist donnerstags Feiertag, und freitags Brückentag und sonntags der Lauf und dienstags mein freier Tag... Ich brauche nur montags frei. Und Schulleiterin und Ministerium hatten ein Einsehen und beurlaubten mich für EINE Stunde... Flüge gebucht, angemeldet, Qualizeit in Bottrop gelaufen und dann im März in Kandel noch verbessert. Coach versprach die Heimatfront zu halten, Lauffreundin buchte Quartier. Allen herzlichen Dank!

Die Reise:
Dass sie anstrengend sein würde war klar. 28 Stunden An- und 24 Stunden Abreise in 6 Tagen ist schon ultraheftig. Wie anstrengend es sein würde war mir nicht klar. Ich war (und bin) einfach nur total übermüdet und schlichtweg platt. Nie wieder 11 Stunden Flüge, Diskussionen mit dem Security Personal in Johannesburg, die mir eine unplanmäßige Übernachtung für vier Stunden in einem Hotel einbrachte, oder mit dem selbigem Personal in Amsterdam, wo ich tatsächlich ein Taschentuch sowie einen Tampon in ein Kästchen durch den Scanner schicken musste...

Vor dem Start:
Der war schon fast in Vergessenheit geraten. Nein, nicht wirklich. Die Orga ist klasse. Abholen der Startunterlagen sowie der Bustickets klappte reibungslos, ein bisschen Shoppen war auch noch drin. Wir liefen sogar noch 6km locker an der Promenade in Durban. Die Bustour war super. Hinterher hatte ich zwar beschlossen sonntags einfach im Bett liegen zu bleiben, aber letztlich waren alle Hinweise und Warnungen berechtigt. Und so hatte man beim Lauf selbst immer ein paar Anhaltspunkte, wo man sich gerade befand. Denn sooo sicher war ich mir nicht! Ich bin zwar schon diese Distanz gelaufen, auch schon Höhenmeter und auch Läufe in Sonne und bei 26 Grad; aber eben nicht in dieser Kombination... Und nicht mit meiner anhaltenden Schlaflosigkeit, denn auch in Durban war aus verschiedensten Gründen nicht mehr als zwei Stunden Schlaf pro Nacht drin.
Zeitziel? Plan C: unter 12h, da ist Zielschluss, unerbittlich. Plan B: ich hätte gerne die sub 11. Plan A: wenn alles super läuft und passt: vielleicht die 9 vorne??? Meine Zeiten passten dazu.

Der Lauf:
So stand ich sonntags früh inmitten von mehr als 16 000 Startern aller Hautfarben in einem babylonischen Sprachengewirr in Pietermaritzburg. Kurzfristig doch noch für Kappe entschieden, ansonsten waren mit am Start das von Klaus Neumann organisierte Team Germany Shirt, kurze Hose, Calves und die bewährten Saucony Breakthru. Und ein Gurt, denn ich musste Tabletten und drei Gels mitnehmen sowie eine Kamera und meinen Ipod (der aber, da offenbar verboten, ungenutzt wieder im Ziel ankam). Stockfinster und mir war klar, auf den ersten Kilometern geht es darum sicher auf den Füßen zu bleiben! Es folgte die Nationalhymne und ich hatte Gänsehaut. Und das berühmte „Shosholoza“, das wir noch mehrfach auf der Strecke hörten.
Und hier stand ich nun. Bei einem der berühmtesten Rennen der Welt. In Südafrika. Inmitten von Tausenden anderer Läufer. Ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben, ganz viel Ehrfurcht, dass ich dabei sein darf. Dankbarkeit an meine Familie, die mir das ermöglicht. Ein bisschen Scheu: schaffe ich das überhaupt, darf ich hier sein?
Der Hahnenschrei, der Kanonenschuss, Konfetti und Feuerwerk, es ging los. Relativ zügig (1:47min) nach dem Start überquerte mein Startblock D die Startlinie. Beim Comrades ist Bruttozeit!
Die ersten Kilometer war tatsächlich reines Überleben angesagt. Die ersten Läufer gingen zu Boden, aber insgesamt wurde zwar recht zügig, aber vorsichtig gelaufen. Ultra eben; niemand hatte es sehr eilig. Die ersten Hügel nahm ich wie alle anderen auch im Laufschritt. Schnell traf ich auf Norbert Fender, ups, da war ich wohl in seinen Startblock hineingelaufen. Er riet mir noch einmal zu einer defensiven Strategie, vor allem für das lange Abwärtsstück vor Pinetown. Jo, das hatten die Veteranen bei der Bustour auch gesagt.
Langsam ging die Sonne auf, immer noch war es sehr kalt. Und schon zu so früher Stunde waren da jede Menge Zuschauer! Kleine Kinder, in Decken gehüllt aber barfuß, und ganze Familien. Und alle feuerten sie uns an.
Die Team Germany Shirts waren wirklich super. Ständig hörte ich von Zuschauern und Läufern „welcome to South Africa, Germany“ oder „thank you for coming and joining the race“. Immer wieder nette Gespräche, weil jemand mal selbst in Deutschland gewesen war oder jemanden kannte. Mein „0 medals“ auf der Startnummer wies mich ja als Neuling aus, es kamen warmherzige Wünsche und Tipps. Wow, was für eine Stimmung!
Es lief einfach! Was noch besser lief war mein Verdauungstrakt: bis zur Hälfte war ich dreimal auf dem Dixie, danach war endlich Ruhe... Sicherheitshalber schob ich nur noch Wasser, Cola und ab und zu ein Orangenstückchen rein. Das sollte sich rächen. Wasser und "Energizer" gibt es abgepackt in Plastikbeutelchen, da muss man erstmal üben die mit den Zähnen aufzureißen ohne gleichzeitig alles herauszudrücken. Natürlich landen ab und zu ungeöffnete Wasserbeutelchen auch mal auf dem Asphalt und der nächste tritt drauf: Gibt einen Mordsknall und eine kurze "Unterbodendusche" und sorgt für Unterhaltung ;-)) Ein Zuschauer rief mir zu: "You are in South Africa, shootings are quite normal here!"
Ich lief, schoss Fotos, klatschte Kinderhände ab, tanzte mit den Frauen am Straßenrand, quasselte mit anderen Läufern, wie wunderbar. Schnell kam die Ethembeni School, die wir tags zuvor besucht hatten, und der Principal rief: „I know you, Germany!“ Wie nett ;-))
Und weiter ging es: rauf und runter. Sir Arthur, dessen Geist dort Pfeife rauchend ein Päuschen machen soll, wurde respektvoll gegrüßt, dann ging es schon auf die Halbzeit zu. Insgesamt gibt es sechs Cuts, aber nur der für die Halbzeit, so die Veteranen von der Bustour sei entscheidend: 6:10h, aber man sollte ihn eher in 5 Stunden passieren, denn die zweite Hälfte sei definitiv härter. Ok, ich passierte sie in 4:53 und fühlte mich toll. Der Lauf meines Lebens! Es ging weiterhin durch das Valley of the 1000 hills; also gefühlt eher so 5000. Aber machte ja nichts. An den VPs, ca alle 1,8km gab es einen, ging ich kurz und trank Wasser und Cola, ansonsten trabte ich mein Ding weiter.
Und ich geriet in einen „Bus“! Ursprünglich hatte ich gedacht, dass das der Besenwagen sei, aber nein, es sind offizielle und inoffizielle Gruppen, bei denen einer quasi den Pacemaker macht und die anderen mitzieht. Ich geriet in einen Haufen Zulu-Krieger. Wer in den 80ern die TV Serie „Shaka Zulu“ gesehen hat, weiß was ich meine: Rhythmisch wurden bergauf Töne von sich gegeben (ohne respektlos sein zu wollen: für unser Empfinden „gegrunzt“), bergab gezischt um das Tempo herunterzufahren. Dazwischen immer wieder („sinnfreie“) Gesänge, wie man sie aus Filmen von amerikanischen Marines kennt: „Who did this job job?“ „Job job“ „job job“ usw. Irgendwann trabte ich vor, zuviel Testosteron macht mich nervös ;-)))
Weiterhin super Stimmung auf und an der Strecke. Ganze Schulklassen standen in Uniformen da, sangen und tanzten. Schotten mit Dudelsäcken, Trommelgruppen, eine Schweizer Gesandtschaft, viele Familien hatten den Grill angeworfen. Und und und. Und es lief auch weiterhin.
Es lief auch den langen Abstieg nach Pinetown hinab. Nun mussten viele gehen. Und ich bremste mich in Erinnerung an die Ermahnungen der Veteranen ab und trabte gemäßigt bergab. Alles wunderbar.
Und dann? Ja, dann war – wie angekündigt – Ende. Die Veteranen hatten gesagt: ab hier tut es weh, und zwar allen, egal ob vorne oder hinten. Und mir tat es weh. Pinetown begrüßte mich mit den übelsten Krämpfen in der schrägen Bauchmuskulatur, die ich je gehabt habe. Ich habe nie viel mit Krämpfen zu tun, in der Bauchmuskulatur habe ich die schon mal NACH scharfen Läufen; aber während des Laufens??? Kurz Shirt gelüftet: oha, ich sah die gespannte Muskulatur „wandern“ und konnte nur noch flach atmen. Keine guten Voraussetzungen! Und so kamen meine 10km Wandern zustande. Ungelogen! Beine ok, Füße ok, Kraft da, alles wunderbar!!! Nur ich konnte kaum Luft holen ohne das Gefühl zu haben, mir jagt jemand glühende Messer in den Bauch. Ich schwankte zwischen heulen und duschaffstestrotzdemdanngehstduhalt. Kurzer Blick auf die Uhr: bis dahin war ich so wunderbar und locker auf Kurs 9:50h gewesen, hier und jetzt war das Rennen beendet, wie Schalk sein würde, und der Genuss begann.
Fotos schießen, Eis auf den Bauch klatschen, massieren, und einfach weitergehen. Dann kamen die Kilometerschilder eben langsamer. Ab und zu ein Test – nein, autsch, weiterwandern.
9km vor dem Ziel schloss ein anderer Deutscher zu mir auf: Total euphorisch, wir würden unter 11h Stunden finishen! Wie bitte? Ich bin froh, wenn ich unter 12 ankomme! Aber meine Uhr zeigte tatsächlich 9:20 Stunden und somit noch 1:40h Zeit für die letzten 8 Km! Das wird ja wohl zu machen sein. Und gleichzeitig wurde mir mein Fehler klar! Ich hatte kein Salz zu mir genommen. Brauchte ich bislang nie, denn meine langen Kanten hatte ich immer bei kühlem Wetter bestritten. Hier war ich aber nun seit Stunden in der Sonne bei 26 Grad unterwegs gewesen! Ein privater Grillstand bot Hilfe: ich fragte nach Salz und bekam eine ganze Handvoll, brrr. Brav geleckt und mit Energiezeugs (in spinatgrün...) runtergespült und vorsichtig wieder angetrabt.
Und der Rest lief. Ganz vorsichtig, immer so die Grenze zum Krampf ausbalancierend. Es ging in Richtung der Skyline von Durban. Über den Freeway ;)) Und die Kilometer vergingen und meine Laune stieg wieder. 5km vor dem Ziel gabelte ich eine junge Läuferin aus dem Kruger Nationalparkteam auf, auch sie zum ersten Mal dabei, die sich mir anschließen wollte. Und so trabten wir genussvoll über die letzte Brücke und in Richtung Ziel. Und das Publikum tobte. Viele gingen nun, aber wen interessiert’s. Es kam das Stadion und wir liefen in einen Hexenkessel. Wahnsinn. Ich kriege immer noch Gänsehaut! Wie alle anderen lief ich mit erhobenen Armen ins Ziel – und vermutlich liefen nicht nur mir Tränen über die Wangen. Und so leicht heule ich nicht...

10:14:49 ist offizielle Zeit, es gab eine Medaille in Bronze. Und einfach nur ganz viel Euphorie und Begeisterung! Wildfremde Läufer gratulierten einander und fielen sich in die Arme. Was für ein Lauf!

Den Rest mache ich kurz. Unsere Verabredung hatte nicht geklappt, wir suchten unsere dritte Mitstreiterin, fanden sie nicht und verpassten daher die finalen Einläufe. Machten uns auf den Rückweg zum Hotel, verliefen uns in der Dunkelheit total und wurden von einer einheimischen Familie gerettet und ins Hotel gefahren. Total ausgekühlt kamen wir endlich an; tags darauf ging für mich der Flieger in die Heimat. Und der Blick zu Jogmap, wo so viele liebe Leute mitgefiebert haben. Danke!!!

Ich habe einen schrecklichen Muskelkater rechts und links in der schrägen Bauchmuskulatur. Ansonsten nix, nicht mal müde Beine. Training war wohl ok ;-)) Ein bisschen trauere ich der sub 10 hinterher, aber ich habe gelernt, und das war für die anstehenden langen Sommerläufe wichtig. Und so ingesamt bin ich irgendwo im ersten Drittel meiner AK gelandet (Platz 301...) und das ist ebenso ok wie unwichtig. Und ich habe einen neuen Laufrekord: Noch nie bin ich über 400km in einem Monat gelaufen, in diesem sind es nun 440 ;-)

Tut mir leid, dass es so lang wurde. Seht es mir nach, es war einfach ein Lauf voller Emotionen! Noch einmal werde ich ihn mir wohl weder zeitlich noch finanziell leisten können. Aber er ist es wert. Und der beste Coach empfing mich am Flughafen in Luxemburg und begrüßte mich zuhause mit Erdbeerrolle und nun kann der Alltag wieder beginnen. Morgen ist tatsächlich Wandertag... ;-))

5
Gesamtwertung: 5 (16 Wertungen)

Wow....

...was für ein Abenteuer
...was für ein wahnsinns Lauf und Erlebnis

Bei deinem Bericht bekomme ich schon vom Lesen Gänsehaut... :-)

Danke für deinen ausführlichen, emotionalen und tollen Bericht und natürlich noch
einen RIESEN DICKEN GLÜCKWUNSCH !!!!

Laufen solange es geht - gehen bis es wieder läuft :-)

Gänsehaut

Was für ein Lauf, vielen Dank fürs Aufschreiben.
Und ganz herzlichen Glückwunsch, hast du wieder toll hingekriegt.

LG,
Anja

Einfach grandios..

.. und sehr schön geschrieben!!

- Stefan

- Einfach mal Zeit zum Laufen haben...

Unfassbar...

Unfassbar deine Leistung! Ganz großes Kino. Herzlichen Glückwunsch zum grandiosen Finishen und tollem Erlebnis. Da denkt ja uns er eine auch gleich darüber nach solche Strecken an zu gehen.
Genies deinen Muskelkater und viel Spaß beim Wandertag.☺

es tut dir leid, dass...

...es so lang wurde? madame strider belieben zu schärchzen, odrrrr? nich eine zeile möchte ich missen. frau, du bist und bleibst für mich ein laufwunder! junge, junge, was'n ritt! danke für´s mitnehmen, es war atemberaubend.
südafrika - comrades - du machst lust drauf!
und afrika *seufz* ich war zweimal in namibia. nie werde ich den sternenhimmel über der wüste vergessen...
____________________
laufend gratuliert und knuddelt herzlich: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

12 Stunden Video..

https://www.youtube.com/watch?v=fzdLeqP6dDg

Leider ist da ein rechtes Gewusel um Deine Zielzeit herum..
Trotzdem irre..

- Einfach mal Zeit zum Laufen haben...

klasse gemacht

super Bericht, Glückwunsch zum tollen Lauf mit schrägen Bauchmuskeln (hab ich auch sowas?). Und so ganz ohne Strider'sche Katastrophen.

An dieser Stelle

auch nochmal von ganzem Herzen: ganz dicken Glückwunsch zum Finish und vor allem zum großartigen Erlebnis!
Danke für den Bericht, der einem vermittelt, wie intensiv dieser Lauf (für dich und wohl für jeden anderen Teilnehmer auch) gewesen ist!
Seitdem ich in Steffnys Laufbuch über den Comrades gelesen habe bin ich fasziniert - und du machst ihn! Rockst das Ding!
Ich bin allerdings sowohl vom Trainingsumfang, von der Erfahrung, vom (finanziellen) Aufwand und von der Psyche her so weit entfernt davon wie nur was... um so mehr freue ich mich für dich!

Willkommen zurück im normalen Leben - Wandertag! (Schon cool, wenn man den Kids nach 3,5km sagen kann: letztes Wochenende bin ich 90km gelaufen - und? maul ich??!!)

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Nicht zu lang,...

sondern total spannend mit Gänsehautfaktor. Außerdem ist Ultra eine höggschd emotionale Angelegenheit und 90 km sind eben nicht innerhalb von 5 min. abgehandelt. ;-)
Ja, ohne Salz läuft nichts. Das kann ich nur bestätigen.

Auch nochmals an dieser Stelle fette Gratulation! Dieses Erlebnis kann dir keiner nehmen und es schwingt in deinem Bericht mit, dass der Lauf den ganzen Aufwand und jeden Cent wert war.

Regeneration beim Wandertag, das hat doch was. Das lockert die Beine.

Tröste dich, die Flughafen Security hat es immer wieder gerne auch auf mich abgesehen. Egal ob Abu Dhabi oder Managua oder sonst wo. So langsam mache ich mir Gedanken. ;-))

Mit Stil ins Ziel!

herzlichen Glückwunsch

toller Lauf und tolle Läuferin, super Bericht, ich bin echt begeistert.

lg ini

.

.

Whow!

Auch ich möchte nicht eine Zeile missen.

Du hast da was großes abgeliefert und das ganze fast ohne Stridersche Hindernisse. Genieß Deinen Muskelkater und behalte die Erlebnisse noch lange in in Dir.

Ganz herzlichen Glückwunsch!

Gruß Nicole

Sehr schöner Bericht,.................

toll was man doch leisten kann bzw. du leisten kannst. Da fliegt man etliche Stunden um die halbe Welt um sich dann unter teilweise doch starker Schmerzen auf einen 90 Kilometer Lauf zu begeben. Und trotzdem würde man das dann gerne wieder machen. Muss schon etwas ganz besonderes sein, solch eine Leistung zu bringen. Das kann man vermutlich nur dann nachvollziehen,wenn man das Gefühl ein Finisher zu sein, selber erlebt hat. Ganz großen Respekt und vielen Dank für deinen motivierenden Bericht.Auch wenn ich diese Entfernungen noch nicht gelaufen bin, helfen deine Ausführungen immer wieder auch die kürzeren Strecken zu meistern.

Trotz dargestellter Schmerzen möchte man eigentlich gerne zumindest ein Stück mitlaufen. Schon komisch.

Eine erfolgreiche Regeneration und weiterhin beste Gesundheit.

Grüße
Stefan

Whow!

Whow! Einfach Whow, was eine super Leistung und ein viel zu kurzer Bericht.

Mensch, hast Du....

da eine geile Zeit aus den Schlappen gehauen!!! Und dann noch mit diesen Krämpfen und Geh-10er....strider, das war der Oberhammer!!
Und dann nachher noch lost in Afrika...*grusel*....hey, ich möchte da eigentlich auch mal hin, geht man da sooo schnell verloren??? :oO
Hihiiii, ich hatte echt Kopfkino bei dieser Marines-Truppe und dann musste ich an die 7 Zwerge denken..."Hey-Ho, Hey-Ho,...":o)))
Bist da durch geschnurrt (mit Unterbrechung) wie ein Kätzchen, klasse!!!
Gratuliere Dir jetzt auch noch mal hier ganz herzlich und ich habe mich sehr für Dich gefreut!!! :o)
Erhol Dich gut!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Irgendwie fehlen mir die

Irgendwie fehlen mir die Worte...
Afrika ist so weit jenseits meiner Vorstellung, dort hinzufliegen, laufen oder Urlaub zu machen..
Und du machst das einfach!
Natürlich habe ich von diesem Lauf schon gehört und ich finde die Idee spannend, von einem Ozean zum anderen zu laufen.
Aber ich nicht. Ebenfalls jenseits meiner finanziellen und mentalen Möglichkeiten.
Ich freue mich sehr für dich!
Ein grandioser Lauf, ein unvergessliches Erlebnis und ne echt geile Zeit!
Herzlichen Glückwunsch!!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Toll Toll Toll

Was für ein großartiges Abenteuer! Ganz dicken Glückwunsch, Du bist echt der Hammer.

Ich bin dann mal weg

Wunderschön!

Wunderbarer Bericht, wunderbares Erlebnis - ich bin total begeistert und beeindruckt, wie Du das gemacht hast. Der Lauf ist phantastisch, Du bist ihn phantastisch gelaufen. Sowas werde ich nie tun, aber ich bin Dir ehrlich dankbar, dass Du es tust und uns daran teilhaben lässt.

Vielen, vielen Dank und nochmal eimerweise Glückwünsche!
yazi

Was für ein Abenteuer!

Du traust dich was!!
Danke für´s aufschreiben und Glückwunsch, KS

P.S. Aber so ein bisschen strider´sches Pech liest sich ja doch zwischen den Zeilen. Was war denn mit den Securitys los ;) ?

...mir fehlen immer noch die

...mir fehlen immer noch die passenden Worte...

Klasse gemacht.

LG

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

Mir fehlen die Worte

Unglaublich. Ja, es erinnert mich an den Two Oceans, der ja auch in Südafrika ist. Und ist doch unglaublich härter und länger. Aber die Stimmung, diese Nationenmischung, diese Herzlichkeit: das gab es da auch.

Wie schön, dass Du ein (ich hoffe man nicht bauchfreies) Team Germany Shirt bekommen konntest! Ich erinnere mich noch wie ich selbst mit der deutschen Fahne durch den Zielkanal in Kapstadt gelaufen bin - rechts und links tausende (zumindest gefühlt) frenetische Zuschauer. Und ich bin eher der Typ lauf in Ruhe durch den Wald - aber das war der Hammer!

Von daher beglückwünsche ich Dich zu dem tollen Lauf - den man sich nicht alle Tage leisten kann. Hat doch dieses Jahr einmal hingehauen. Toll, wenn man zu Hause einen solchen Rückhalt hat. Also auch Glückwunsch an den Coach fur's häusliche Management.

Na, beim Wandern soll man sich ja herrlich regenerieren können - also wander mal fleißig :duckundwech:

Zu lang?

Viel zu kurz ist dein spannender Bericht! Mensch liebe strider, was bist du fit und taff! ....Flüge gebucht, angemeldet, Qualizeit gelaufen, später nochmal verbessert....Tja, so macht eine strider das, und schon das war granatenstark, vom eigentlichen Wettkampfhöhepunkt ganz zu schweigen!!! Fetten Glückwunsch an dich und an den Coach, der ja auch irgendwo für deine traumhafte Form und Stärke mitverantwortlich ist! Sooooo läuft eine strider halt, wenn es ihr gut geht;-)
Wuarrrrrrrr, was bist du für eine GRANATE!!! Und dazu noch so eine Nette:-)))))

Tiefe Verbeugung von
Tame

nicht bauchfrei *kicher*

sonst wäre ich noch auf der Strecke wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet worden... Nein, es war ein ganz normales Shirt... auch für die älteren Herrschaften geeignet ;-)

Nein, so was geht nicht immer. Deshalb ist es ja so besonders!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Danke für die Blumen!

die ich gerne zurückgebe ;-) Irgendwie finde ich immer die Orga am schwierigsten und bin froh, wenn ich am Ende nur noch laufen muss ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Der Wandertag

war dann Kontrastprogramm: Kalt, regnerisch, matschig ;-)) Aber die lieben Kleinen haben fast gar nicht gemeckert und ich nur beim anschließenden Bouldern gestreikt. Durfte ich dann aber auch, das übernahm die Kollegin, die ist Turnerin und kann das besser ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

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Sternenhimmel über der Wüste

hatte ich diesmal leider nicht, aber 2008 in Marokko, daran erinnere ich mich auch noch super gerne ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

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schräge Bauchmuskeln

ja, hast du, aber die sind wohl besser trainiert als meine, wenn du sie nicht merkst ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

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Aufwand

Den finanziellen Aufwand kann man erstaunlicherweise relativ gering halten, wenn man alles selbst plant, ich war auch überrascht. Trainingsumfang und Psyche kann man trainieren ;-)))) Mach das irgendwann mal, das Ding lohnt sich, auch für Angehörige, da waren viele mit!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Flughafen Security

Das tröstet mich. Irgendwie mögen die mich nicht, wenn einer herausgefischt wird, dann ich....

Ja, Ultra ist emotional. Der besonders ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

zu kurz?

Ich kann länger ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Stimmt

die Zwerge sind ein guter Vergleich ;-))

Nein, man geht nicht so schnell verloren, nur ich. Ich bin ein Orientierungswunder, besonders nachts und nach einem Lauf....

Mach das!!! (den Lauf, nicht das Verloren gehen)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ozeane

Nein, es ging nur vom Landesinnere zum Ozean, dafür ist das Land zu riesig.

Ich gebe zu, Afrika ist auch jenseits meiner Vorstellungsmöglichkeiten. Auch nach 11 Stunden Flug weigerte sich mein Hirn zu begreifen, das es sich jetzt am anderen Ende der Welt befindet....

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

danke schön ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

auch dir

liebe Anja, vielen Dank!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

danke schön ;-)

auch für den Videolink, auch wenn ich mich im Gewusel selbst nicht finde ;-) Ist schon spannend, den Zieleinlauf aus einer anderen Perspektive zu sehen!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

selbst tun

ist noch besser ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Was für ein toller Bericht zu deinem großartigen Lauf!

Habe vielen Dank dafür! Besonders das Grunzen der Krieger hat bei mir herrliches Kopfkino ausgelöst. Du hast das super durchgezogen trotz der Krämpfe, Respekt!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

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