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die Mülltonnen rausstellen, doch daraus wurde mehr...

Das Tonnen rausstellen ist mein Part, und, es war wieder soweit. Die Kinder fast aus dem Haus, rein in meine neuen Billig-Barfußschuhe (wirklich billig...) von Aldi ( und ich werde jetzt nicht rot vor Scham), kurz vorher gekauft für den alltäglichen Alltag!
Die Luft klar, Nieselregen, keine Pollen und urplötzlich die Lust aufs Laufen!
Überprüft, ob ich wirklich motiviert war, es war schnell überprüft: So ungefähr 3 Laufschritte Richtung Haustür, joah, dass passt ;-)
Gut, Kinder waren weg, jetzt hatte ich maximal eine Stunde fürs Laufen, Duschen und einen ordentlich hinterlassenen Wohnbereich...
Laufschuhe an,..., Laufschuhe wieder aus. Hm, die Aldi-Schuhe hatten sich eigentlich ziemlich gut angefühlt! Also, rein ins Laufzeug, rein in die "Schlappen", nur ein bischen Bewegen. Man soll ja mit Barfuß-Schuhen sowieso anfangs nicht zu viel machen, ich wollte einfach den Feldweg hoch und wieder runter Laufen.
Kaum war ich hoch, und es klappte entspannt und problemlos, hatte die Lust, den selben Weg runter zu Laufen schlagartig nachgelassen. Die Runde zu Ende machen? Ach, warum nicht, und ich hatte nicht das Gefühl, mit meinen Muskeln Probleme zu bekommen.
Während des Laufens denkt man ja über viel nach und erinnert sich:
Ich würde ja gerne in Schermbeck ( gewählt wegen des Waldbodens) den HM laufen! Dort werden jedoch nicht allzuviele Teilnehmer sein und man wird sich nicht in der Menge verstecken können...
Urplötzlich überfiel mich die Erinnerung an einen 5 km Straßenlauf, einen, der viel zu schnell für mich war!
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr "Euer Rennen" lauft und plötzlich feststellt, das der Ordner vor Euch, an der Strecke schon dabei
ist Alles abzubauen, obwohl man noch nicht vorbei ist ;-))) Einen Kommentar konnte ich mir nicht verkneifen, dafür hatte ich ganz schnell wieder genügend Luft!!!
Ich hab es mit Humor gesehen und war das erste und bis jetzt letzte Mal in meinem Leben letzte!
So, Ihr Helden und Marathonis und Ultras, jetzt erlebt ihr, wie es den Nicht-Helden geht!

Bei dieser Erinnerung hätte ich mich während meines Feldweg-Laufes wegschmeißen können vor Lachen!!!

Habe die 6 km übrigens komplett ohne Muskelkater überstanden, hat Spaß gemacht und war kein Problem!
Dachte erst, das ich den Rest des Tages müde sein könnte (das war früher immer mein Problem nach Morgen- Läufen), das war Gott sei Dank jedoch nicht der Fall!
Das schreit nach Wiederholung!
Es sei gleich gesagt, das ich mich noch auf die Suche nach besseren Barfußschuhen begeben werde, also schlagt nicht gleich die Hände über euren Kopf zusammen!, aber, die Zeit...
Über Schermbeck mache ich mir noch Gedanken, vielleicht ist eine Massenveranstaltung doch besser für mich, wenn auch leider ohne Waldboden...

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

blöde Frage

warum meinst du dich für Aldischlappen entschuldigen zu müssen? Wenn du damit gut laufen kannst: ist doch super! Und Barfußschuhe sollen ja eigentlich nicht mehr können, als den Fuß vor Steinen, Scherben, Dornen zu schützen. Da kann man notfalls mit Autoreifen-Sandalen laufen (tun ja die angesagten Tarahumara in Mexiko...).

Klingt nach einem gelungenen Debüt! Weiter so!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Mein Senf zu Barfußschuhen

Vor etwa 5 Jahren hatte ich mir die Vibram Fivefingers zugelegt. Diese sind zwar gaggig anzusehen, aber Atmungsaktivität ist ein Fremdwort. Das erste halbe Jahr hatte ich diese noch zum Laufen (kurze Strecken) genutzt, aber das Schweißbad darin war mir zu unangenehm. Daher hatte ich sie dann nur noch im Sportstudio genutzt. Markenartikel hin oder her, aber mehr und mehr lösen sie sich nun in ihre Bestandteile auf.

Stellt sich also die Frage, ob in diesem Fall ein No-Name-Produkt nicht genauso gut sein kann? Schließlich geht es ja nicht um Komplexes wie z.B. Dämpfung und Pronationsstützen wie bei einem herkömmlichen Laufschuh, sondern nur um minimalistische Bereifung, die lediglich vor Steinen, Scherben, etc. schützen soll. Und so wie es sich anhört, bist du ja zufrieden mit den Aldi-Schuhen. Dann passt das doch. Warum also unnötig mehr Geld ausgeben? Das meint zumindest 'ne sparsame Schwäbin und natürlich auch langjährige Aldi-Kundin... ;-))

Mit Stil ins Ziel!

die wwconny...

...hat recht und die mc auch.
letzte zu sein ist definitv keine schande. warum auch. oke, ich kann gut labern, war es noch nie. aber conny. und ich kenne conny und ich mag conny sehr sehr. und ich habe mehr hochachtung vor connys selbstsicherheit und selbstverständlichkeit, mit der sie das beste für sich selbst (und für keinen sonst!) aus dem lauf herausholt, als vor dem sieger des laufes.
und die mc hat auch recht. barfußschuhe sind mal so für zwischendurch fürn spaß. da muss es kein teurer fivefinger sein. ich würde da auch bei nem discouner zuschlagen...
____________________
laufend ist allerdings schon im dämpfungsalter, weil die morschen knochen barfußschuhe nicht verzeihen würden: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Super,

Socke Nr.2

ihr habt mich bestätigt, ich hatte damals auch keine Probleme Letzte zu sein.
Und Conny! Hut ab vor Deinen Leistungen und auch Deiner mentalen Stärke!!!
Das ist wirklich toll!

Zum Thema " morsche Knochen und mentale Stärke":
Ich hab da so ein Entscheidungsproblem! Um mich mental richtig vorbereiten zu können für einen HM möchte ich mich jetzt anmelden,
ich brauch da so ein bischen Druck! ( Oder auch ein bischen mehr ;-) )
Ich dachte ja die ganze Zeit über den HM in Schermbeck nach...

Pro: Der geht durch den Wald ( knieschonender?!), ich kenne jemanden der mitläuft und sich freuen würde wenn ich mitkäm ( wobei ich mir nicht darüber im klaren bin, ob er weiß, dass er dann doch alleine läuft und hinterher länger warten muss :-)))

Kontra: Wenige Mitläufer (ich denke immer an "ein Männlein steht im Walde...!" und ich bin als Jugendliche bei einem Orientierungslauf mal Bestzeit gelaufen, weil ich zufällig einen Top- Läufer mit der gleichen Karte gefunden hatte und aus "überlebenstechnischen Gründen" ihm folgte...Sonst wär ich heute noch im Berliner Stadtwald :-)))

Jetzt ist im Oktober auch, direkt vor meiner Haustür der 1.VIACTIV HM von Düsseldorf nachDuisburg.
Das hat schon seinen Reiz und für mich zum Vorteil wäre der Zeitpunkt und die Tatsache, dass ich dort nicht auffallen werde.
Es ist halt nur Asphalt..., aber auch Menschen am Rand und nicht nur Vögel in den Bäumen..

Könnt ihr mir eine Entscheidungshilfe geben, ihr habt doch so viel Erfahrung....!?
Sollte der Laufuntergrund Waldweg/Asphalt für mich entscheidend sein oder macht das eh nicht viel Unterschied?

Geschmackssache

Wenn Du Remmidemmi am Rand der Laufstrecke magst, dann melde Dich zu einem Stadtlauf an. Wenn Du schon im Vorfeld mit der Einsamkeit im Wald haderst, dann ist das sicher nicht das Richtige für Dich. Ich für meinen Teil laufe sehr gern in Ruhe und mich stört zuviel "Stimmung" an der Strecke eher.
Stadtläufe gehen dann über Asphalt, das bedeutet, dass Du auch auf Asphalt trainieren solltest. Zumindest 2/3 des Trainings.
Den Knien ist das wahrscheinlich egal. Die interessieren sich eher für Deine Schuhe. Je weniger Sprengung, umso besser für die Knie (aber auch belastender für die Achilles-Sehne). Auf Asphalt darfs ein bisschen mehr Dämpfung sein als im Wald.
Was mir oft gut getan hat in der Zeit, wo ich oft Gelenk-Probleme hatte: Training nach der Galloway-Methode. Das ist besonders bei den Longjoggs wirklich sehr gut, um Überlastungen zu vermeiden, und man kommt trotzdem ordentlich auf Kilometer.
Mittlerweile greife ich zwischendurch auch gelegentlich zu den Nordic-Walking-Stöcken. Heute beispielsweise hatte mein Plan nichts mit mir vor, ich hatte aber Lust auf ein Wald-Ründchen. Also Stöcke in die Hand und strammen Schrittes ab in die Felder. 7 km sinds geworden. Sonne und Wind um die Nase und trotzdem die für mich sehr wichtige Regenerationszeit zwischen den Läufen nicht gestört.
Knieschonende Grundlagenausdauer kann man auch (zum Teil) auf dem Rad trainieren. Wenn Du z.B. am Wochenende 10 km gelaufen bist, hängst Du dann noch 20 auf dem Rad dran. Dann warst Du auch 2 Stunden im GA1-Tempo unterwegs, hattest aber nur eine Stunde Stress für die Knie.

Lass Dir was einfallen. Variiere die Art der Fortbewegung und die Untergründe. Achte auf die Signale Deines Körpers, und wenn die Knie zicken: Pause! Besser sofort mal kurz pausieren als es zu ignorieren und dann länger aus dem Rennen zu müssen.

Ansonsten kannste Dich auch mal zum Thema Tape schlau machen, vielleicht auch eine Option für Dich und Deine Knie.

Viel Spaß beim Laufen! Und gutes Gelinge für den HM!
Viele Grüße, WWConny

P.S.: Das, was die liebe happy hier als mentale Stärke bezeichnet, nennen andere Menschen schlicht einen Dickschädel ;-)

Ja, kenn ich.

Das mit dem "Letzte werden".
Ich war Letzte bei einem 28-km-Lauf (Monte Sophia, 30 Sekunden (!) vorm Zielschluss rein), wo sich nach der Passage der Verpflegungspunkte zu den Schlussradfahrern auch noch Autos gesellten, die im Schrittempo hinter mir her fuhren. Das war ziemlich ätzend!

Ich war aber auch schonmal Letzte beim Rheinsteigextremlauf (34 km), wo die nette Besenläuferin mir die letzten 5 km Gesellschaft leistete. Es regnete wie blöd und es war schweinekalt - aber es war einer meiner schönsten Läufe aller Zeiten.

Und auch beim Drachenlauf (26 km) war ich schon Letzte, Besenradfahrer Siggi erzählte mir unterwegs Geschichten übers Siebengebirge. Das war klasse!

Also hadere nicht damit, langsam zu sein! Mach einfach das Beste draus!

Danke,

Socke Nr.2

ich laufe lieber an Wochentagen im Wald, im Regen, wenn Niemand sich raus traut.
das mit der Galloway Methode hab ich noch nie gehört, jetzt weiß ich, was ich heute Abend googlen werde!
Das mit dem Radfahren ist wirklich schlau, und dabei könnte ich auch mein Durchhaltevermöge trainieren!
Denn: Ich hasse anstrengendes Radfahren!!! Früher war ich da immer flott unterwegs, jetzt, wo selbst das Radeln mit meinen Männern nur noch absolute Anstrengung bedeutet, ist es immer doofer, Streß pur ;-))
Und weißt Du was!? Die müssen sogar auf mich warten!!!:-(
Und bald fährt mein kleiner Sohn bestimmt auch locker so schnell, dann hab ich noch nicht einmal mehr einen Leidensgenossen!
Mit dem Tapen kenn ich mich ganz gut aus, arbeite halt bei Orthopäden ;-)
Ich habe übrigens meine Knie kaputt gemacht, weil ich damals nicht aufgehört habe, als sie dick waren... Bin bestimmt 1 Jahr mit dicken Knien gelaufen, das war dumm, aber aufs Laufen wollte ich nicht verzichten.
Es ist halt eines meiner wichtigsten Sachen in meinem Leben!!! Was ohne meinen Sport wäre? Keine Ahnung...
Ich werde jetzt mal "gallowayen"!

Viele Grüße, Petra

Schermbeck ist nicht flach

ich bin da mal nen 10er gelaufen. Denk bloß nicht Niederrhein ist absolut flach. Ok, keine "Berge" in dem Sinne, aber schon ein wenig auf und ab und die Waldwege auch nicht zu unterschätzen.

Düsseldorf - Duisburg passt vermutlich bei mir terminlich nicht (schon abgeschossen bis dahin oder Lauf zu oder sonst was), ansonsten wäre das Cuplauf für mich. Aber 4 Punkte für nen HM, wo ich die auch für 5km kriege? Aber momentan keinen Bock auf 5km habe.

wenn ich spät noch mal meinen Senf dazu geben darf

auch ich war häufiger schon Letzte...

Mir hat es bei der Auswahl der Wettkämpfe auch geholfen mal nach den Ergebnissen der letzten Jahre zu schielen. Nach dem Ende der Liste... Massenveranstaltungen haben halt den Vorteil, dass auch mehr langsame Läufer sich anmelden. Beim Berlin Halbmarathon waren Tochter Nr 2 und ich mit 2:20h beileibe nicht die Letzten, das war motivationstechnisch für das Kind sehr wichtig. Hier bist du, wenn du für die 10km mehr als eine Stunde brauchst, die letzten 2km allein auf der Strecke, das kann echt frustrieren. Nicht alle sind mentaltechnisch so stark wie Conny (die nicht nur dafür meine höchste Hochachtung hat...). Ich persönlich würde langsamen Läufern immer eher Massenveranstaltungen empfehlen!
Und zu den Knien: Die Mär, dass Waldläufe besser fürs Knie sind, ist entzaubert. Trittlegasthenikern wie mir liegt eher Asphalt, die Sturzgefahr ist geringer und die Knie werden gleichmäßiger belastet, als bei Waldstrecken. Und der "ach so weiche Waldboden" ist in der Regel ja auch mit Schotter gepflastert oder Asphalt angereichert... Mit Tapes habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht; die helfen auch dem Kopf. Und die Schuhe müssen natürlich stimmen.

P.S.: Galloway ist klasse und beliebig einsetzbar. Meinen ersten 100er bin ich - nach Sprunggelenksfraktur traningstechnisch überhaupt nicht vorbereitet - damit gelaufen: 4km laufen, 1km gehen usw. Passte auch gut mit den Verpflegungsstationen zusammen. Die letzten 20km bin ich dann auch purer Freude durchgetrabt. Den Comrades am letzten Sonntag lief eine Deutsche, wie sie mir sagte, nach ihrem Muster: 13min laufen, 2min gehen.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

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