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Benutzerbild von Schalk

Ich war auch da unterwegs, wo das Pferdchen lief. Wie Fraggle auch, hab ich mir die volle Dröhnung gegeben, bin an der Quelle los.
Liegt esdaran, dass es weiter war, ich nicht so schnell bin, mich erst einmalsortieren mußte? Egal. Nach einer Weile der Notwendigkeit des Sortierens, hab ich dann jetzt auch mal angefangen das Erlebte zusammenzuschreiben. Ein paar Bilder findet man dann auch da wo die Zeilen bereits stehen, bei schalklaeuft.wordpress.com.

km189 – gleichmäßig, für diesen km noch recht locker und konzentriert geht es am Baldeney entlang. Klada erzählt von den einigen Villen, die hier stehen, deren Geschichten, erzählt ich solle nicht zu schnell laufen, die Ruhe bewahren. Vielleicht sieben Minuten trennen mich vom Führenden dieses Laufes. Seit km160 dürfte der Abstand kontinuierlich kürzer geworden sein. Nur noch ein Marathon hieß der letzte VP und der liegt gerade erst einen km hinter mir, 41km noch vor mir. Viereinhalb Marathondistanzen liegen bereits hinter mir.

Es lief gut. Einen 6er Schnitt konnte ich noch laufen und so wie ich mich fühlte dürfte das auch noch auf den nächsten 41km in dieser Richtung weitergehen. Vielleicht wird es noch etwas langsamer. Ich werde es sehen. Als erstes Ziel steht einmal Ankommen!

Bisher lief es sehr gut. Meine Begegnung mit Stu Thoms vor ein paar Wochen in der Nähe von Rüdersdorf, als wir uns bei einem langen Lauf zufällig über den Weg liefen und dann gemeinsam knapp 20km über Landstraßen zogen, war Gold wert. Wenn sich einer auf der langen Flachstrecke auskennt, dann er. Mit ihm philosophierte ich auch über die Pace im Rennen. Sehr, sehr gut das Treffen! Vielen Dank für die Tips! In etwa dem Dembo in dem ich an der Ruhrquelle gestartet bin, lief ich auch jetzt noch. Nein,es lief nicht mehr so locker, wie kurz nach der Ruhrquelle. Aber es lief gut. Mehrfach mußte ich in den letzten 21h darüber schmunzeln. Auch erst ein paar Tage her fragte ein Marathoni in einem Laufforum hier im Netz, ob denn ein negativer Split wirklich sinnvoll wäre. Er habe die Splits beim Salzburgmarathon mal ausgewertet und selbst in der Spitze lief kaum einer einen negativen Split. Rauslaufen wäre doch vielleicht gar keine so schlechte Alternative. Es ist Quatsch! Rauslaufen ist Müll und je länger die Strecke wird, umso mehr Zeit hat man diesen Müll dann auch zu genießen. Nun könnte man sagen bei 230km läuft keiner mehr einen negativen Split. Hmm, ich denke schon. Bei 230km würde ich die Hälfte eher nicht mathematisch ansetzen. Laß sie bei km150 oder 170 losgehen. Dann klappt das auch wieder mit dem negativen Split. km150 war ich nach 15h, im Ziel waren keine 30h um. Paßt.

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

Gratuliere,

habe euch per live-Ticker verfolgt und bin immer noch sprachlos, wie man so etwas laufen kann. Ich wüsste nicht mal, ob ich das in einem Stück radeln könnte.
Ehrfürchtige Verneigung!!

LG,
Anja

Spannend! :o)

Das Ergebnis kenne ich, aber bin neugierig, was aufm Radweg so los war unterwegs! ;o)
Weiter bitteeee....

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Anfangs wars ruhig, ...

Schalk der Große

Ist wohl der einzige, der bei einer Strecke von 230 km noch an einen negative split denkt...

Ganz großes Kino!!!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Es ist doch nur die Frage, ...

... wo du die Hälfte bei so einem Lauf definierst. Ich würde die weniger mathematisch, als mehr so bei km150-170 von 230 ansiedeln. Und dann paßt das doch auch wieder.
;-)
Ein Schalk läuft die Vorbereitung der Tortourderuhr!

Hahahaaa....:o)))

man hat ja unterwegs soooo viel Zeit und sooo viele Gedanken...an diesen Split-Blog hab ich auch gedacht und noch nichts dazu geschrieben, weil ich gerne viele Meinungen lesen würde. Sehe es aber so wie Falk, die Einteilung macht Sinn und bringt auf Dauer die besten Ergebnisse im Schnitt. ;o) Hab´s jedenfalls so gelernt und versucht immer so einzuteilen (natürlich auch nicht immer getroffen, klar!).

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

weniger mathematisch

irgendwie bin ich da wahrscheinlich naiv, ich vertrete oberhalb des Marathons eigentlich eher so den Plan: langsam anrollen, hoffen, dass es lange gut geht und dann in Richtung Ziel krabbeln....

sagt die, die keine Erfahrung oberhalb der 100km hat...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Da freue ich mich aber,

dass ich dir für einige Minuten die Langeweile nehmen konnte. Ich habe den negativen Split und die Bedeutung nun endgültig verstanden. Im Gegensatz zu Dir werde ich allerdings die erste Hälfte der 230 Kilometer nur unwesentlich langsamer laufen, als die zweiten 14 Tage. Insofern werde ich dann zumindest im Training einen monatlichen negativen Split erreichen.

Spektakulärer finde ich deine Leistung. Ich habe mir deine Vorbereitung in deinem Blog angesehen und muss gestehen, dass ich da erst mal nur staune. Habe ja schon mitbekommen, dass du ein doch aussergewöhnlich guter Sportler bist.Neben deiner hervorragenden Ausdauerleistung bist du dann auch noch schnell. Ich hoffe ja, dass du deinen Laufbericht noch zu Ende schreibst (bist doch erst bei Kilometer 189, oder).Deine Überschrift erscheint aber nicht ganz korrekt. Oder meinst du das Ernst und deine Platzierung in Verbindung mit deiner Zeit ist versehentlich entstanden -ach verstehe, negativer Split-.

Ich sehe ja ein, dass man bei solch einer sicherlich schwer kalkulierbaren Leistung vorsichtig rangeht, aber die Ziele waren doch bestimmt höher gesteckt, als zunächst mal ankommen.

Du hast in deinem Blog geschrieben, dass du in diesem Jahr/Vorbereitung 2.400 Kilometer in 221 Stunden gelaufen bist. Da sind ja dann auch etliche Höhenmeter drin. Heißt das dann, dass du schneller trainiert hast, als du den Wettkampf gelaufen bist?

Ich hätte eine ganze Menge Fragen an dich, da ich es faszinierend finde, wie man solch eine Leistung umsetzen kann.Meinen ganz großen Respekt.

Ich für meine Begriffe muss jetzt aber weiter, denn ich muss meine 230 Kilometer ja auch noch schaffen, zumindest diesen Monat.

Grüße
Stefan

Schalk :0)...

... was soll ich sagen!? Du hast erwartungsgemäß dein Sold erfüllt ;0). Leider erwartet man ja nur noch Top Leistungen von dir, egal was du machst, man erzählt sich " Ach der Schalk, der macht das schon". Dabei weißt du ganz genau auf welch schmalen Pfad man balancieren muss um so erfolgreich zu sein. Diese akribische Arbeit und Zeit die darin steckt, sieht und verstehen auch nur wenige, leider ... und das zeihst du durch ohne viel tamtam und Furore :0). Und deswegen freue ich mich auch immer wieder aufs neue wie Bolle, wenn ich dann von deinen Erfolgen lese :0).
Noch viele gesunde schöne Läufe wünsche ich dir! Und schreibe immer alles schön auf, gäh!... Aber du machst das schon ;0)

:0),
Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Teil Zwei ist online. ...

... Ich setze der Einfachheit halber hier jetzt nur den Link:
https://schalklaeuft.wordpress.com/2016/05/20/einlaufen-um-anzukommen/
Unterwegs mit Telefon ist das andere doof.
Viel Spaß beim Einlaufen, um anzukommen. ;-)
Wir sind gleich in Schmiedefeld. Ich antworte also später auf die obigen Fragen. Danke euch schon mal!
;-)
Ein Schalk läuft die Vorbereitung der Tortourderuhr!

höhere Ziele

Er hat geschrieben "als erstes mal ankommen" nicht "nur ankommen"... Auch ein Schalk betritt Neuland vorsichtig, und 230km flach waren Neuland ;-)))

Und ja, im Training wird schneller gelaufen. Das mache sogar ich im Moment, obwohl ich natürlich Lichtjahre von der schalkschen Leistung entfernt bin.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

sprachlos...

wie immer beim Lesen deiner Wettkampfberichte. Da meint man immer es gibt keine Steigerung mehr und dann setzt du noch einen drauf.
Nach viereinhalb Marathons am Stück zu denken "nur noch ein Marathon" und dann noch Überlegungen zu einen negativen Split, ist wirklich schwer vorstellbar.

Nach den langen Läufen beim üblichen Marathontraining bzw. nach dem Marathon braucht man ja schon etwas länger als wenn man 20 Kilometer läuft. Wann ist man denn eigentlich nach so einer Leistung wieder voll regeneriert?

Sprachlos bin auch ich

immer noch, wenn ich deine Blogbeiträge lese, obwohl man sich eigentlich schon an deine Zeiten und deine Renntaktik gewöhnt haben müsste. Hat man aber nicht, ist immer wieder faszinierend!

Lieben Gruß
Tame

Auch wenn ich weiß,

zu was du zu laufen in der Lage bist: der letzte Satz lässt mir doch wieder die Kinnlade runterklappen: Un-f**king-glaublich!
Ausnahmeathlet!
... mal sehen, wann ich den Mund wieder zu bekomme...

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

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