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Mit einem Knall zugeschlagen hab ich mit der flachen Hand auf dieses Ersatz-Rheinorange, weil das Original für einen neuen Anstrich eingerüstet war wie ein Spaceship kurz vor dem Start.

Ich sah nur die 3 und war unglaublich froh und glücklich endlich fertig zu haben und im Ziel zu sein und zwar genau 3 Minuten vor dem Cut-Off!!!

Die andere 3, die Jens mir auf seinem IPad mit breitem Grinsen zeigte, hab ich in dem Moment nicht realisiert, nicht geschnallt, nicht geglaubt, kurz registriert und als Einbildung wieder verworfen.

3. Frau gesamt, das konnte gar nicht sein! Jetzt spinne ich total!

Ich muss mich setzen, nein, erst auf dem großen Kunststoff-Rheinorange unterschreiben, Fotos machen, dann zur Bank schleichen und setzen, hinlegen, nein, ist doof und kalt, wieder hinsetzen, alles rappelt, zittert und bibbert an mir und Detlef wickelt mich in eine Decke. Die Handschuhe bekomme ich kaum aus, weil die Hände so geschwollen sind.
Die Füße senden grade ohne Belastung deutlich weniger Schmerzen aus, der Nacken ist verkrampft, ansonsten tut nichts sonderlich weh, hebt der Kopf grade ab?
Ich faselte was von 3. Frau und bat Detlef, der es nicht glaubte noch mal nachzufragen. Er kam breit grinsend zurück.
Jau!
Wie cool ist das denn??!

Die Tortour de Ruhr mit 100 Meilen ist geschafft!

Froh bin ich, sehr froh und verfluchte mit einem lauten *Piiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeep* die Schuhe und überhaupt die absolute Härte dieses Laufes!
Heute bin ich viel gelaufen und später durch die Hölle gegangen im wahrsten Sinne des Wortes!

161 Km auf dem Ruhrtalradweg von Arnsberg-Neheim bis Duisburg zur Rheinorange ist die mittlere Tour bei der Tortour de Ruhr, einem privaten aber sehr bekannten Einladungslauf von Jens Vieler, zu dem ich mich schon vor langer Zeit beworben hatte.
So einfach bekommt man dort kein Ticket.
Man sollte schon ein gewisses Minimum an Ultra-Erfahrung auf seiner Vorstrafenliste stehen haben und sich sehr bewusst sein, dass dieses ein knallharter Asphaltlauf auf einem Radweg mit grundsätzlicher Selbstversorgung ist, der durch eine eigene Crew begleitet werden muss, egal ob mit Auto oder Rad oder laufend.
Zusatzchancen hat man, wenn man schon mal Crewmitglied oder Helfer war oder eine Empfehlung eines Teilnehmers hat.

Vor zwei Jahren hatte ich die Ehre mit hkp_c zusammen als Crew Kawitzi auf der großen Königstour 230 km zu betreuen und ins Ziel zu begleiten, was mich überhaupt erst verführte, selbst mal teilnehmen zu wollen, aber auch hilfreich war, einen Startplatz zu ergattern, denn der Lauf lebt von seinen Helfern und den Crews!
Ganz klar sind 230 km eine Nummer zu groß für mich, aber 100 km (nennt sich Bambinilauf) oder 100 Meilen sollten möglich sein und im Sommer 2015 freute ich mich sehr über die Mail mit der Ticketzusage!
Noch schöner war, dass auch Fraggle mit von der Partie war, allerdings auf der ganz langen 230er Strecke.

Seit dem beschäftigte ich mich auch mit Schuhen zur Bewältigung von Langstreckenläufen auf Asphalt.
Die Nimbus 18 und die Hoka Clifton2 wurden für den Lauf gesetzt, hatten sich beide (noch relativ neu) doch mit >40km-Läufen im Training ohne Probleme dafür qualifiziert.

In Berlin lief ich dann im August bei Hitze meine ersten 100 Meilen mehr schlecht als recht am Ende 60 km gehend humpelnd mit dickem Fuß. Das musste besser gehen und ich trainierte vor der Tourtour mehr auf Asphalt und wählte meine Schuhe und Einlagen vorher sehr genau aus.

Das Ausdauertraining passte mit den Vorstufen Brocken Challenge 80 km, TGC 74 km, PUM 55 km und diversen langen Trainingsläufen.
Die Riesenbecker Sixdays 2,5 Wochen vorher waren ziemlich nahe dran an der Tortour, so dass danach nur noch 8 Tage zum Tapern übrig blieben, eindeutig zu wenig!
Selbst schuld! Muss ich jetzt durch!

Da mein Dakota 20 trotz Reparatur immer noch unzuverlässig funktionierte und rumgesponnen hat, haben wir kurzerhand das warme Wochenende vor Pfingsten dazu genutzt, dass ich Samstags und Sonntags gemütlich ab Neheim den Ruhrtalradweg und damit den Track der TtdR mit dem Rennrad abfahren konnte, um mehr Streckenkenntnis zu erlangen.
Ich wusste von vor zwei Jahren, wie leicht man Abzweigungen verpasst und dass nicht immer alles so eindeutig beschildert ist.
Mit meiner Suunto Ambit 3 funktionierte das Navigieren mittlerweile blendend und die reichte dann auch für die Tortour völlig.
Ok, ich bezahle Streckenkenntnis mit zwei Tapertagen, was ist mehr wert?!
Auch nicht optimal, aber mir brachte es absolute Sicherheit für den Kopf und ich konnte einige andere am Verlaufen hindern unterwegs!
Nie war ich unsicher!

Trotzdem musste ich diesen Vorbereitungsfehler des mangelhaften Taperns teuer bezahlen und zwar fast von Anfang an.

Jan, ein Lauffreund aus Koblenz wollte hier seinen ersten 100-Meiler laufen und mich begleiten.
Wir vereinbarten, dass er jeder Zeit los sollte, wenn ich ihm aus welchen Gründen auch immer zu langsam werde, denn ich wusste, er ist viel schneller und fitter, als ich. Trotzdem ergänzten wir uns bis ca. km 70 blendend, denn er wunderte sich über die manchmal verwirrende Beschilderung und hatte Probleme mit seiner Navigation und ich wusste ja recht genau, wo es lang geht.

Meine Crew bestand aus meinem Göga Detlef und Hkp_c, die ja vor zwei Jahren auch dabei war. Die beiden waren perfekt vorbereitet und wechselten sich mit Fahrrad- und Wohnmobilbegleitung ab, so dass immer mal einer sich auch kurz ausruhen/schlafen konnte.

In Neheim musste als Prolog erst mal eine Einführungsrunde von 11,6 km gelaufen werden, bevor es auf die restlichen knapp 150 km des Ruhrtalradweges Richtung Duisburg ging.

Diese Runde hatte es in sich, denn es steckten 174 Hm drin.
Ok, da kommt ja noch einiges auf uns zu, also gingen wir große Teile der Steigungen wie fast alle anderen und jagten auch nicht den Berg runter, um nicht jetzt schon die Knochen so zu belasten.
Trotzdem fühlte sich das ganze irgendwie nicht wirklich locker an trotz deutlich über 06:30er Pace im Schnitt.
Egal, ich weiß ja, dass ich mind. 8-10 km zum Einlaufen bei solchen Ultras brauche, um zu wissen, ob der Körper mitspielt und locker wird, oder ob es schwer, sehr schwer werden wird.

Das Laufen wurde nicht schön, auch nicht nach 10 km und auch nicht nach 15.

Oh oh, das wird ne harte Kiste, ganz klar.
Ich hatte die Nimbus 18 angezogen, die mir im Ganzen nach dem abwechselnden Trainings mit den Hokas mittlerweile doch steif vorkommen, steifer auch, als die alten Nimbus 16, die ich noch mit hatte.
Ich lief in den Dingern laut, kam es mir vor.
*klappklappklapp*, das ist normalerweise nicht mein Laufgeräusch.
Nichts drückte, keine Blasengefahr, Dämpfung ok, aber die Sohle steif.
Ich setze mit dem vorderen Außenrand auf und klatsche nach innen mit der platten Sohle auf.
Hört sich doof an und ist bestimmt nicht wirklich ökonomisch lauftechnisch gut.
Warum war mir das vorher nicht aufgefallen?
Die waren relativ neu.
Selbst Detlef bemerkte es unterwegs und ich konnte es nur mit bewusst verändertem kraftaufwendigerem Laufstiel ändern, was auch nicht sinnvoll war.

Nichts desto trotz fand ich keinen angenehmen Lauf, der mir Hoffnung auf zumindest relativ leichte erste 100km machte. Es wird eine unangenehme Fleißaufgabe werden, das wusste ich jetzt schon und über die weiteren 60 km mochte ich noch gar nicht nachdenken.

Nach 20 km waren die Beine trotz langer Hosen fest und irgendwie tat alles weh und es wurde langsam kühler.
Jan ging es genauso und wir mochten kaum aussprechen, wie schwer es uns fiel, grade mal ne 06:30 im Schnitt zu laufen.
Ich redete mir ein, dass es nur ein Gefühl ist und Blödsinn.
Das Unterbewusstsein hat Muffe vor der Aufgabe und gaukelt rum, eigentlich ist doch alles ok und es läuft!

Das Wetter schien erst zu halten, nur ab und zu kam ein unbedeutendes Tröpfchen runter, nicht der Rede wert. Nur kalt wurde es und windig, fies windig und dann wieder kurz sonnig und die Regenjacke war mal zu warm, mal wichtiger Schutz, auf, zu, auf, zu,...als es dunkel wurde, mussten Mütze und Handschuhe an und ich zog anstatt der Regenjacke die Thermo-Erdingerjacke an über das Langarmshirt und die zwei T-Shirts, um nicht zu erfrieren.
Die wind- und wasserdichte Regenhose zog ich auch über die lange und kurze Hose, was wenigstens etwas Wärme an den Beinen hielt.

Die Energie und Wärme flog mit dem Wind einfach aus dem Körper und ich wusste, jetzt muss ich auch ohne Hunger regelmäßig essen und vor allem trinken, um den Grundstock an Brennstoff und Energie dauerhaft zu erhalten.

Alle 1,5-2 h nahm ich ein Salz und Armino.
Ich schwitzte nicht, was eigentlich bedeutet, zu wenig getrunken zu haben.
Konnte aber nicht sein, denn ich musste regelmäßig in den Wald.
Der Körper weiß schon, warum er bei der Kälte nicht schwitzt, sondern besser in der Blase sammelt.
Der Flüssigkeitshaushalt passt also.
Alles, was ich in den wenigen Tapertagen reingefressen hatte, wollte auch raus, macht nichts, muss ich nicht mitschleppen!

Km 30, 40, 50 gingen dann irgendwie durch und Jan und ich quasselten die kleinen Tiefs weg und ich erinnerte mich an die Motivationstricks aus Michele Ufers Buch, welches ich gerade gelesen hatte und versuchte das eine und andere anzuwenden, das Gehirn zu verarschen, mir den Weg leichter zu machen damit.
Es funktioniert, man muss nur dran glauben!

Am Hengsteysee im Freibad war der VP130 (für uns Km 61) und auch der Startort der 100km-Läufer.

Als ich in den VP rein kam, stand Jens dort mit der Liste als Empfangskomitee und fragte mich nach meiner Startnummer, die ich ihm brav zeigte.

Bam! Was ist denn hier los??!
Wie ein Hammer schlug einem die schwere Luft entgegen.

Der VP war brechend voll und die Luft zum schneiden, viel zu warm, wenn man von draußen aus 2-4 Grad Kälte kommt. Ich wanderte Jan und die anderen suchend durch den Raum in den zweiten, wo alle Plätze um den Tisch besetzt waren und drum herum das Kartoffelpüree und Nudelbuffet stand.
Ich schnappte mir einen Teller und lud etwas Kartoffelpüree auf, setzte mich kurz auf einen Barhocker an der Theke, stellte fest, dass ich hier nicht lange überleben kann und wanderte mit dem Teller und Gabel aus dem Raum durch den zweiten nach draußen, wo Jens mich noch einmal in seiner Liste abhaken wollte.
War ich doch schon, aber die Wärme schlug bei vielen erbärmlich zu und ich verkrümelte mich sofort nach draußen in eine Bushaltestelle und gabelte dort in Ruhe mein Püree und noch etwas Nudelsuppe, welche Detlef mir da hin brachte.

Ich wollte sofort weiter, wusste, dass das da drinnen nicht lange gut gehen würde für mich und Jan kam auch schnell wieder raus.

Grundsätzlich hatte sich das Laufen eigentlich gut eingependelt, wurde sogar nach 40 km leichter und besser, aber auch etwas langsamer, als geplant.
Jan schaute immer wieder auf seine Uhr, unser insgeheim erhoffter Optimalzeitplan ging etwas den Bach runter, ich hatte aber mein angenehmes Tempo endlich gefunden, verlor aber Zeit und Kraft durch Buschpausen, die doch recht häufig waren.
Also immer schön nachfüllen, um das Energielevel so lange wie möglich zu halten.
Die Kälte knabberte an mir.

Gute 8h hatten wir für die 61 km (ich hatte 63?) gebraucht, das war für mich völlig ok und da der Ofen jetzt einigermaßen gleichmäßig, wenn auch langsam lief, war ich wieder guter Dinge.

Bei Km 70 musste ich wieder schnell in die Büsche und Jan lief weiter, was ok war, denn er war fitter und schneller und ab km 80 würde er zu seiner Autobegleitung zusätzlich eine Radbegleitung haben, die ihn dann auf der Strecke mit betreuen kann.
Er hat sich dann an einen 100er gehängt und ist in einer grandiosen Zeit von 21:39h und negativ Split als 5. der Männer ins Ziel gelaufen!
Hammerleistung! Grandios!

Am VP 155 Kemnader See (für uns km 86) war ich dann nach ca. 12 Stunden. Ich konnte zwar noch gut einen hohen 7er Schnitt laufen, musste/wollte aber an jeder kleinen Steigung/Brücke/Hubbel gehen und die Buschpausen hörten einfach nicht auf.

Ich wechselte auf die Hokas und mit denen war das Laufen plötzlich wieder deutlich leichter, schonender und vor allem deutlich leiser und ökonomisch runder beim Abrollen. Schön, dann jogge ich doch einfach mal schön mit den Dingern weiter und schaue, wie lange das gute Gefühl anhält.
Rausholen kann ich nichts mehr, aber Tempo halten würde mich mit etwas Puffer auf den Cut-off ins Ziel bringen.
Ich wusste, dass ich zum Schluss hin viel werde gehen müssen, denn mir wurde immer kälter, was mich aussaugte.
Thermojacke und Regenjacke übereinander und drei Shörts drunter reichten nicht.
Mal sehen, wie lange ich noch am Laufen bleiben kann.

Zwischendurch regnete es, was mit Regenjacke und Regenhose für mich nicht ganz so schlimm war, wie für die Crew.
Nach Kemnade hagelte es sogar einmal richtig und ich schlotterte in meiner Pelle.

Kurz vor VP174 Wat läuft (unser km 107) bildete sich am dicken Zeh zwischen den Zehen eine kleine Blase, die anfing zu drücken.
Da der große Zehnagel schon lange nur noch zur Hälfte fest war, wollte ich diese am VP lieber aufstechen und den Zeh abkleben bevor die Blase weiter unter den Nagel wandert und der Nagel flöten geht. Das hat sehr gut geklappt und nach dem VP war die Blase vergessen!

Auch hier löffelte ich wieder mein leckeres Instand-Kartoffelpüree und trank noch was von der leckeren Kartoffel-Kürbis-Suppe. Danach lief es etwas besser aber langsam weiter.

Am VP188 Baldeney See (km 119) war es „nur noch ein Marathon“, was mir aber doch noch ganz schön viel vorkam. Meine Uhr zeigte 121 km und 18h an. 9h für einen Marathon, das werde ich doch wohl irgendwie hinbekommen?!!
Ich will das schaffen!

Ich friere zwar wie ein Schneider, hab zwei Jacken übereinander an und die Gehpausen sind mittlerweile länger, als die Laufabschnitte, aber das Anlaufen bereitet keine Probleme, also weiter so.

Das ging noch 5-6 km gut, dann fing es vor dem Sprunggelenk über dem Fußspann links an zu schmerzen und es fühlte sich so an, als würde sich dort eine Schwellung bilden, die mit der Schnürung drückt.
Ob das vom vielen Gehen kommt?
Von der wenigen Sprengung der Hokas?
Ich hatte die im Training ohne Auffälligkeiten bis 40 km gelaufen.
Gehen ist aber anders!

Rechts war nichts.
Hoffentlich ist das nicht die Fußhebersehne, die jetzt sauer ist.
Eine langwierige Verletzung kann ich gar nicht gebrauchen und ich dachte tatsächlich darüber nach, wenn es schlimmer wird, evtl. aufzuhören.
Es kam so plötzlich, das war seltsam und dann ein paar km weiter fing es auch am rechten Fuß an.
Was zum Teufel war das?
Sprengung oder Schnürung?

Ich hatte die Marathonschnürung drin und noch nie irgendwelche Probleme mit normalen Schuhbändern gehabt.
Ich fädelte die beiden oberen Löcher aus und band tiefer zu in der Hoffnung, dass es besser würde.
Ein klein wenig besser wurde es die nächsten km, aber ich konnte nur noch wirklich langsam gehen und litt wie ein Tier wegen so einem Bockmist!

Das kann nichts schlimmes sein, aber gereizt ist gereizt und wie den Reiz jetzt noch nehmen?
Weil ich so schlurfte und die Schuhe so locker an hatte, sammelte ich alle 2 km Steinchen in den Schuhen von den Schotterwegen, die hkp_c mir regelmäßig entleeren musst, denn die Steinchen stachen wie Hölle unter den brennenden Sohlen.
Ich kam kaum noch ran an die Füße ohne Bank und die Hände waren eisige Klumpen.

20 km vor dem Ziel hatte ich noch 5 h bis zum Cut-Off.
Das wird gehend gehen, ganz sicher!

Hkp_c rief Detlef an, dass ich vermutlich ein Schuhproblem habe und er wenn möglich die alten Nimbus bringen möge in der Hoffnung, Linderung zu bringen.
Wir hatte die zwischendurch aus den Satteltaschen genommen, getauscht gegen weitere Jacken gegen die Kälte.
Jetzt hatte ich drei Jacken an!!

Inzwischen kroch ich weiter, atmete und brummelte gegen den Schmerz an und musste mich immer mal wieder kurz auf eine Bank oder Stein setzen, um die Füße kurz zu entlasten.

Hkp_c fragte, ob ich eine Ibu nehmen wollte.
Nein!
Erstens wäre der Lauf dann nichts mehr wert und ich würde nicht merken, wenn doch was schlimmer wird und zweitens hab ich nur eine Notfall-Ibu im Rucksack, den ich eh nicht dabei habe!
Nein, das halte ich aus!

Dann war Detlef da und wir wussten, dass Fraggle kurz hinter uns sein musste, aber wohl auch nicht viel schneller unterwegs war, wie ich.
Das wäre zu schön gewesen, wenn wir hätten gemeinsam...ne, warten geht nicht, es wird langsam knapp, erst mal Schuhe tauschen und auch die tiefer binden und weiterschlurfen.
Besser!
Zwar hart in der kaum noch vorhandenen Dämpfung gegenüber den Hokas, aber das war auszuhalten.

Die Fußheber beruhigten sich etwas, waren dick geschwollen.
Auch mit den Nimbus sammelte ich so regelmäßig Steinchen, die wieder raus mussten, aber ich konnte damit schneller und besser gehen, nicht humpeln, hab nie gehumpelt.
So geht’s...puh!

Und dann viel es mir wieder ein, wie Happy vor den Sixdays sich neue Hokas gekauft hatte und geschimpft hatte, dass ihr darin die Füße einschlafen und sie diese evtl. zurückschicken wollte.
Eins wolle sie aber noch probieren.
Sie trägt in all ihren Hokas die soften Gummischnürsenkel, nur noch nicht in diesen.
Sie hat sie eingebaut und ist die ganzen Sixdays damit gelaufen ohne Probleme und jetzt sind es ihre Lieblinsschuhe.

DIE schxxx SCHNÜRUNG!

Verdammt.

In Berlin war es eine zu hohe falsch geschliffene Einlage, hier jetzt die Schnürung im Schuh!

Was für blöde Anfängerfehler! Darüber ärgere ich mich da schon sehr.

So bin ich dann vor mich hin brummelnd knurrend weiter, während Hkp_c mir lustige Lieder vorgesungen hat.
Das war lustig und schön und innerlich grinste ich, auch wenn ich es nicht mehr so zeigen konnte.
Mein daher schlurfen hatte schon etwas Zombi mäßiges, das gebe ich zu und meine aufopferungsvolle Crew hat sich schon gefragt, ob das alles so noch richtig ist.
Die Frage ist berechtigt und es war wahrlich nicht schön anzuschauen, es war aber alles noch im Rahmen.

Ich weiß, dass es auch anders und besser geht, wenn ich das mit der Trainingsplanung und dem Tapern und den Schuhen und und und...besser in den Griff bekomme.
Ich arbeite daran!

Und dann war es plötzlich da, das Ziel und ich schlug zu und verfluchte meine Schuhe und Jens grinste und lachte über meinen erbosten Fluch, der das ganze Ding damit abschloss!

Habe fertig!
Habe die Aufnäher-Medaille um den Hals und drei Jacken an und friere trotzdem wie Sau!

Und dann kommt Fraggle, er läuft! Wow!

230 km und er ist drin, wie genial!! Das ist ein ultraharter Knochen, der Fraggle!!!

Wir fallen uns in die Arme und feiern unsere tolle Crew und Peng, meine Laune war wie ausgewechselt, der Kreislauf kam wieder hoch, ich hatte ein Dauergrinsen im Gesicht und war angekommen im 7. Himmel!

Ok, jetzt nur irgendwie zum Pendelbus hochkommen, der uns zum Womo bringt, damit wir ins Hostel fahren können, um dort zu duschen.
Die Siegerehrung fand dieses Mal drinnen statt, nur leider war das viel zu eng und man konnte vorne überhaupt nichts hören und bekam nicht mit, wann man nach vorne kommen sollte.
Ich stand lange im Gedränge, bis ich nicht mehr stehen konnte und dann hab ich meine Siegerehrung leider verpasst...schade.

Jens stellte mich dann zwischendurch doch noch alleine aufs niedrigste Podest und überreichte mir Urkunde und als Pokal ein kleines Rheinorange von Mäx in liebevoller Handarbeit hergestellt! Von 9 Frauen waren nur drei ins Ziel gekommen, daher hatte ich Glück!

Ganz lieben Dank! Das war der Lohn für diesen ultraharten Ritt an der Ruhr!

Die Schnalle bekam ich da nicht.
Ich wunderte mich nicht, war davon ausgegangen, dass die nur die Sub24h-Läufer bekommen. Dem ist aber auf Hinweis und Nachfrage wohl nicht so, alle 100Meiler bekommen sie und ich dann halt später. Cool! Saucool!

Sowieso, ich hatte nur noch das große Wort DANKE im Kopf!
Danke Hkp_c und Detlef, danke Jens und Ricarda, danke Jan, danke an alle Helfer und VP-Besatzungen, danke an alle Mittäter für die Ermunterungen, freundschaftlichen Gesten, Fürsorge, einfach alles!

Danke, dass ich so etwas kann und tun darf!

Tortour de Ruhr 100 Meilen im Sack! Geil!

Liebe Grüße Carla-Santana

P.S. Heute ist mir zwar immer noch kalt und die Füße sind nach der Arbeit noch dick, aber ich kann wieder normal gehen und fresse alle Reste wie ein Scheunendrescher, also alles gut!

5
Gesamtwertung: 5 (16 Wertungen)

Danke für das schöne Kopfkino..

-- und ich muss auf meine Schnürrung mal achten.
(Wieder was gelernt.)

- Stefan

- Einfach mal Zeit zum Laufen haben...

Erfahrung hin Erfahrung

Erfahrung hin Erfahrung her... Wenn man genug Erfahrungen gesammelt hat, ist man zu alt, sie auszunutzen. Ultraläufe glaube ich, müssen immer weh tun, damit unser Hirn noch störrischer wird, man kann sie einfach nicht berechnen.
Meine Erfahrung von früher haben mich gelehrt, es einfach auf sich zukommen zu lassen... Es gibt keine Weisheiten die auf die eigene Person abgestimmt sind, du kannst sie auch nicht erlesen, du musst sie Erfahren...

Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Respektvolle Glückwünsche zum Durchhalten!

Und der dritte Platz ist der Hammer! Schade, dass dein Saisonhöhepunkt schon von Beginn an nicht perfekt lief. Ich hätte dir mindestens 100km Genuss gewünscht! Das Ganze nun aber so grandios weiter durchzuziehen, zeigt deine mentale Stärke.
Erhol dich nun gut und werde wieder warm!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Der Wahnsinn

Das ist (der Strecke angemessen ;-) soooooo lang, das muß ich dann mal die Tage in Ruhe genießen. Also unbelesen erst mal vollfettes Lob Pferdchen!
Kalt ist Dir? Sollst halt nicht mit den Eisheiligen rummachen. Vielleicht 'ne ruhige Runde Sauna?

The goal of science is to build better mousetraps, the goal of nature is to build better mice!

Guten Appetit!

Die Nachlauf-Fress-Anfälle hast Du Dir wahrlich verdient!
Grüße voller BEwunderung über derartig viel mentale Härte, WWConny

Erst ...

... Dein Wahnsinns-Finish und dann noch so ein Hammer-Bericht!

Klasse Leistung! Der Lauf war ein Brett, mit den Temperaturen und den dominierenden Pflaster- und Asphaltabschnitten. Die kleinen Steinchen, die Dir am Ende das Leben schwer gemacht haben waren ein Segen für mich, ab der Mintarder Brücke konnte ich wieder viel mehr laufen als gehen.

Du sahst konsterniert aus, 10 Km vorm Ziel mit den falschen Schuhen, aber irgendwie wusste ich, das Du das noch rein bringst. Und wenn nicht Du, dann Deine Crew ;) Ist ja das Motto des Laufes!

Hammerding, und noch der dritte Platz! Glückwunsch, super!

Zwei Drittel

Ausfallquote: harte Bedingungen, noch härterer Willen!
Vielen Dank für den Ausflug in deine Gefühlswelten bei einem Lauf der fernab von meiner Vorstellungskraft ist!
Erhol dich gut!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Also ich fand die Temperaturen ...

... perfekt! Erst bei km195 wurde es etwas kühler. Aber ging.
Schade, dass es so hart wurde! Ja, du hast es Sonntag erzählt. Es liest sich noch mal schwerer. Puh!
Mach was drauß!
Dann wird das auch bei den nächsten langen Kanten!
;-)
PS: ich schick Detlef dann den Ülan für die letzten vier Wochen. ;-))
Ein Schalk läuft die Vorbereitung der Tortourderuhr!

Danke, dass ich so etwas kann und tun darf!

über das tun dürfen kannst du dich glücklich schätzen!
Das Können hast du dir aber zum großen Teil hart erarbeitet! Wie hart, kann man aus deinem Bericht heraus lesen ... ich bewundere deine Leistung und würde auch gerne so etwas können und tun dürfen!
Ganz große Gratulation, ultrastark!!!
LG
Uwe

Auch von mir "Herzlichen Glückwunsch".........

da muss man doch einen unbeschreiblichen Willen haben. Es gibt ja Einige hier, die laufen halt diese langen Kanten mal schneller mal etwas langsamer. Eigentlich aber immer mit der Gewissheit, dass man ankommt. Wie du es aber geschafft hast diese Momente der -vielleicht- Verzweiflung und sicher auch Frustration zu überwinden, ist unvorstellbar.Da relativieren sich die eigenen Aufgaben sehr schnell. Und das ist gut so. Du bist eine Motivitation für jeden ambitionierten Läufer.Vielen Dank für den eindrucksvollen Bericht und nun gute Regeneration.

Grüße
Stefan

Glückwunsch!

In der Ergebnisliste hatte ich schon gesehen, dass Du Dritte bist und war schon ungeheuer gespannt auf den Bericht. Der ist echt aufwühlend. Meine Güte, wie hast Du das geschafft? Das ist so unglaublich stark! Beim Lesen tat es mir so leid, dass es schon von Anfang an so schwer war, und dass Du es geschafft hast, unter diesen Bedingungen zu finishen ist für mich vollkommen jenseits jeder Vorstellungskraft. Du bist eine Superheldin! Wie schön, dass schon so bald nach dem Ende der 7. Himmel sich durchsetzen konnte.

Erhol Dich gut!
yazi (klappt jetzt mal den Mund wieder zu, weil's sonst doof aussieht)

Lieber Ed,...

ich bin mir diesem temporären Privileg sehr bewusst und weiß, dass Du es so gerne auch tun würdest und vor allem auch kannst! Du weißt doch, es ist alles eine Sache des Trainings und des Sturkopps, wenn der Körper es Dir orthopädisch erlaubt.
Ich wünsche Dir, dass Du die Chance und Möglichkeit bald wieder bekommst!
Ja, ich schätze mich glücklich! ;o)
Vielen Dank Dir!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Naja, lieber Forrest...

So einfach kommt keiner mal schneller oder langsamer bei so etwas an und Gewissheit hat auch keiner von denen, dafür kann unterwegs einfach zu viel passieren.
Diese Leute jammern nicht so laut in den Blogs wie ich und trainieren meistens noch besser und fokussierter, dann wird es tatsächlich auch etwas einfacher. Trotzdem geschenkt bekommt es keiner!
Einige haben auch einfach keine Zeit bzw. andere wichtigere Verpflichtungen, um wirklich genug und gut trainieren zu können und versuchen es trotzdem mit dem großen Risiko zu scheitern oder einfach ohne die Möglichkeiten ausnutzen zu können.
Und manchmal ist man auch einfach top vorbereitet und dann passiert was unkalkulierbares unterwegs und der Ofen geht aus.

Die Herausforderung ist, alle Puzzleteile so passend wie möglich zusammen zu bekommen und gut improvisieren zu können bzw. auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein und reagieren zu können.
Das sind bei einem Ultralauf noch weitaus mehr Bausteine, als bei einem 10km/Hm/Marathon (was diese Aufgaben absolut nicht herabwerten soll!!!)
und das ist es auch, was mich an dem Ganzen so reizt.
Es muss irgendwie lösbar sein, das Ultrarätsel.
Wie eine Schatzsuche bei Indiana Jones...ok, ich schweife ab! ;o)
Es ist und bleibt einfach spannend und mein Hobby! :o)

Liebe Grüße Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Mach mal Schalk :o)

Das alles hatte ich am Sonntagabend schon im Kopf und es war so viel und so intensiv, das konnte ich in der kurzen Zeit gar nicht erzählen. Das musste ich einfach mal wieder aufschreiben, was in den letzten Monaten leider nicht mehr so funktionierte.
Gerne nehme ich Deine Tips und Plan, etwas Richtung tut gut und hilft bestimmt!
So eine Kampfmaschine wie Du bin ich aber nicht! ;o)
Es war wieder total klasse mit Euch und ich will auch auf keinen Fall vorweg nehmen, was Du dort auf der Königsstrecke so zusammengelaufen hast, denn dass ist.....*spoileralarm*....;o)
Danke für alles! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ja chardes,...

Du hast es gesehen, den Zombi und auch den Kämpfer in mir und nennen wir es einfach "derangiert" (klingt harmlos und kommt schon mal vor). ;o)

Die kleinen Steinchen magst Du im Schuh???
Boah, Du Fakier! ;o)
Ja, stimmt schon, die Schotterwege sind immer noch weicher, als der knüppelharte Asphalt und hätte ich die Fußspitzen anheben können, wäre sogar Laufen gegangen.
Hätte Fahrradkette und so....egal, Du hast jedenfalls wie immer stark, klar und sicher ausgesehen und das Ding auch so souverän ins Ziel gebracht und zwar das ganz große Ding!!!
Mein riesen Respekt und Glückwunsch noch mal!!! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Liebe yazi, es ist...

nun wirklich keine Heldentat, sondern immer noch einfach nur ein verdammt langer Lauf, den schon so viele geschafft haben, aber trotzdem bin ich schon stolz drauf mich durchgebissen zu haben.

Eben weil ich mir vorher viele Gedanken über den Verlauf gemacht habe, war mir klar, dass es im schlechteren (aber nicht ganz schlechten) Fall auch von Anfang an schwer verlaufen kann.
Es hätte schlimmer kommen können, daher war es immer noch im Rahmen und somit machbar.
Wenn man das klar hat, bleibt man bis zu einem gewissen Grad stark und beißt das durch.
Gedanken, aufzugeben waren wenn, dann nur sehr kurz da, als ich mir über die Schmerzursache nicht klar war.
Der gesunde Menschenverstand muss auch im Notbetrieb funktionieren, das ist ganz entscheidend, wenn man noch länger laufen möchte.
Das heißt aber nicht, dass der nicht bei mir schon oft genug ausgesetzt hätte!! ;o)
So, und nun herzlichen Glückwunsch zu Deinem erfolgreichen BIG25 am Wochenende!!
Dafür bei Regen aus dem warmen Kuschelbett zu kriechen verdient große Anerkennung!!
Vielen Dank yazi :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Liebe Conny,...

die Hkp_c hatte sooo leckeren Schokokuchen gebacken und unterwegs hab ich den echt vergessen, dafür aber im Ziel auf dem Weg zum Hostel im Mund schmelzen lassen und ausgiebig zur Normalisierung des Energielevels nachgefuttert....hmmmm, war der lecker!!! Ein paar Stücke durfte ich mit nach Hause nehmen und die haben sich da ultraschnell in Luft aufgelöst!!
Härte kommt vom vielen Durch- und Aushalten! Weißte doch! ;o)
Also machen wir weiter! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Die ratze ...

schenkt mir Lorbeeren vorab, das ist ja lieb! :o))
Hoffentlich biste nachher nicht enttäuscht!
Sauna hatte ich auch erst gedacht, wäre schön, aber mit den geschwollenen Füßen und dem doch noch nicht regulierten Energie- und Flüssigkeitslevel wäre das glaub ich ehr eine zusätzliche Belastung, als Regeneration. Heute kann ich mir Sauna vorstellen, vorgestern wäre ich drinnen vermutlich eingegangen.
Mal schauen, ob ich nicht heute Abend vorher einschlafe, denn der Körper will doch jetzt Ruhe...bekommt er! :o)
Ich mach doch nicht mit irgendwelchen Heiligen rum, ich doch nicht!! ;o)))

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Genau Stefan,...

darum schreib ich´s auf, denn gelesen oder gesehen hab ich es ja bei anderen auch schon, konnte es aber wieder mal erst beim Problem kombinieren.
Trotzdem lese ich auch immer gerne bei anderen, welche Fehler man nicht unbedingt selber auch machen möchte, aber nicht immer verhindern kann.
Alles Gute! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Gratulation

zu deiner grandiosen Leistung und dem Biss, den du hast.

Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

Vielen Dank

für deinen ehrlichen und wahnsinnig spannenden Laufbericht! Riesenrespekt, du hast Großes geleistet, ganz fetten Glückwunsch!!! Es ist so verdammt schrecklich, kaputt und frierend weiter zu "müssen". Na klar kann man aufhören, aber das ist keine Option, solange man noch weiter "kann", ohne seine Gesundheit zu ruinieren. Für Außenstehende mag das schlimm aussehen und sich furchtbar anhören. Aber du kennst dich und deinen Körper genau und wusstest schon im Vorfeld, dass das ein harter Lauf wird. Deshalb ist er ja auch so interessant. Und du warst dir im Klaren, dass einige Schwierigkeiten auf dich zukommen werden. Aber du hat sie alle gemeistert. Hast das absolut Beste mit den Schuhen aus dem Lauf rausgeholt, mehr geht nicht, mehr braucht nicht, es hat gereicht und zwar sowas von! 3. der Gesamtfrauen, mein Gott wie großartig! Aber selbst wenn du letzte geworden wärst, mit dieser Leistung und dem Drum und Dran ist das der Wahnsinn! Du kannst mega stolz auf dich und deine Crew sein!!!

Lieben Gruß
Tame

Danke Dominik

habe auch immer sehr gerne in den Berichten der anderen Läufer gelesen, was so in ihnen vorgeht und wie sich so etwas anfühlen kann. Das hat mich erst neugierig gemacht, das selber zu probieren und es hat mich mittlerweile frei und offen gemacht für Neues im Leben, was manchmal gar nicht so verrückt ist, wie es auf den ersten Blick ausschaut.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Saisonhöhepunkt...ja...:o)

war einer von vielen! ;o)
Das nächste Ziel ist schon im Visier, aber jetzt heißt es erst mal regenerieren und wieder Kraft tanken.
Solche Erlebnisse sind sehr intensiv und immer sehr lehrreich.
Der Körper fühlt sich natürlich jetzt recht gebraucht an, was sich aber mit jedem Tag deutlich bessert. Hoffentlich darf ich kopfmäßig noch etwas in den Wolken bleiben, fühlt sich nämlich gut an, so stark.
Danke Dir, liebe Sonnenblume! :o)
Das nächste Highlight ist ein Triathlon! ;o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Dankeschön :o)

Ich hoffe, Dir geht es wieder besser?!!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Liebe Tame,...

ich war davon ausgegangen, dass ich mit 3 Minuten zum Cutoff wirklich die letzte bin!!Das lief alles irgendwie ab wie ein Film. Und es war mir total egal, ich wollte nur ankommen und ich hätte auch weitergemacht, wenn ich den Cutoff nicht geschafft hätte.
Das haben viele nicht und es trotzdem durchgezogen und die haben länger gekämpft, als die Sieger.
Man unterschreibt vorher eine Haftungserklärung und ist damit verpflichtet, wie Jens so schön schreibt, Hirn 2.0 einzuschalten!
Niemand soll mit einem dauerhaften Schaden da rauskommen und jeder muss für sich selbst entscheiden, wann die eigenen Grenzen überschritten sind.

Trotzdem finde ich so einen offiziellen Cutoff schon wichtig, weil es ja eine Laufveranstaltung sein soll (wo fast jeder auch zwischendurch geht/gehen muss).
Er schafft einen groben Rahmen (vor allem für die Anmeldung) und niemand ist wirklich davor sicher, durch irgendwelche unkalkulierbaren Ereignisse diesen zu überschreiten.
Deshalb wertet Jens wohl auch alle, die nach der Zeit rein kommen und dieses nachweisen können.
Wer jedoch die Voraussetzungen innerhalb der Zeit zu finishen nicht hat, sollte dort nicht an den Start gehen, da ja VPs und Helfer nicht unendlich lange für alle da sein können.
Mir persönlich taten vor allem die leid, die kurz vor dem Ziel aufgehört haben, weil klar wurde, dass sie den Cutoff nicht mehr schaffen. Andere wussten, dass trotzdem gewertet wird und haben weiter gekämpft. Das tut mir dann auch etwas in der Seele weh.
Dann versucht man es eben in zwei Jahren noch einmal! :o)
Danke Tame, ja, es hätte keine bessere Crew geben können!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Nun Kaw,...

ich nutze gerne die Erfahrungen anderer für mich, das hat mich doch erst so weit gebracht.
Aber Du hast recht, man lernt nie aus und es wird immer wieder anders, als man denkt, plant, glaubt.

Nichts ist wie es scheint, alles verändert sich, weil Erfahrungen uns prägen und in Richtungen lenken.

Doch wenn man offen bleibt, bleibt man flexibel und wird nicht so schnell alt!

Carla (zum Glück noch nicht zu alt)

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Oh, Pferdchen

das war ein Eislauf. Ich habe an dich gedacht, und wie du wohl mit den Temperaturen zu recht kommst. In Berlin, war es ja wohl ehr zu warm. Von einem Extrem ins andere...aber du hast dich, wie immer, gut gemeistert. Deshalb war es auch kein Glück, dass du Dritte geworden bist- du hast es verdient! Du hast dich mit Dunkelheit, Kälte und all den Unpässlichkeiten arrangiert und nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Super gemacht! Ich drücke Dich und gratuliere DIR ganz herzlich..going beyond the mind -it's where the magic happens...

Liebe mainrenner....

In Berlin bei >30Grad hab ich mich deutlich wohler gefühlt, bin wohl eher ein Hitzehäschen, wenn dann mit fetter klebriger Sonnencreme überall, die in den Augen brennt.
Kälte, ja, eigentlich kann man sich ja da gegen anziehen, aber wenn es erst so wechselhaft ist, dann Wind, Regen und Hagel dazu kommt, saugt Dich das mit jeder Stunde mehr aus.
Kein KoBoLT und keine BC war so kältenelastend. Der TGC dieses Jahr mit Niesel, Wind und einstelligen Temperaturen in den Höhen hatte schon einen Ansatz davon und unser Winter war ja in letzter Zeit häufig nass kalt gespickt beim Training.
Also eigentlich war ich dafür vorbereitet.
Trotzdem mag ich's lieber warm, von mir aus auch brülleheiss.
Jeder ist da unterschiedlich.
Dankeschön und ich knuddel Dich zurück! :o*

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Auf dass

das Pferdchen die richtigen Hufe findet für den nächsten 100er!
Glückwunsch und gute Erholung!!!
LG, KS

Quatsch da...!

... "zu Kalt", "zu Wechselhaft"... Nix mehr dran ist an Dir :0(... Knochengerüst mit Tapete haste immer gesagt!! Jaaaa, genau das ist es! Wo soll denn Energie herkommen, wenn im Vorfeld schon keine mehr da ist!? Dein Kraftstoff-Verbrennofen verheizt alles zugefügte, bevor es überhaupt den Weg zum Magen finden kann... geschweige da, wo es dann auf so langen Kanten auch gebraucht wird!
Das du dann wie ein Schneider zappelst ist dann auch nichts ungewöhnliches. Du hättest auch bei Hitze Frostbeulen mitgeschleppt...
Dein Körper braucht einfach mal Ruhe! Oder willst du mal so enden wie eine von uns bekannten R.H.!? Hey, Ultra heißt Geduld und dazu gehört auch mal eine lange Pausen für den Körper! Auch wenn er deiner Meinung nach völlig i.O. erscheint.

Pferdchen genau diese Zeilen überliest du zu gerne in deinen vielen Büchern die du futterst ;0)... Du hast recht wenn du schreibst, "jeder ist unterschiedlich"
Aber Spaß sollte man während dem Ultralaufen auch haben! Und darin liebes Pferdchen, sind wir uns dann doch alle gleich...
Also, eine Scheibe mehr ungesundes, ne schöne lange Pause(du hast bestimmt noch jede menge Hausarbeit zu erledigen :0))...),etwas Fahrrad, Schwimmen und du bist bald wieder die, die mit einem fetten Grinsen die Wege beläuft :0). Und nicht so als Knochen, mit hängenden Lippen.

Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Immer hinterher

http://www.jogmap.net/laufstrecken/4158.jpg

Herzlichen Glückwunsch!
In Berlin warst Du 11 Minuten vor mir, jetzt 32 Minuten (aber ich konnte wg Zerrung ab KM 110 nur noch walken). Irgendwann komme ich vor dir ins Ziel.
Grüsse aus Herdecke/Ruhr
HP

erstmal: ganz herzlichen...

...glückwunsch, liebes pferdchen! grandios durchgekämpft. nicht nur das das wetter hat dir alles abgefordert und du hast trotzdem nicht aufgesteckt. chapeau.

also, anfängerfehler? neee, so wie jeder lauf anders ist, ist auch jeder schuh immer anders. und es sind manchmal nur kleinigkeiten. du kannst nicht hellsehen und man kann einfach nicht alle eventualitäten einkalkulieren.
ist halt nur ärgerlich, wenn während eines wettkampfes etwas nicht funktioniert. ich war bei mir ja auch nicht ganz so sicher, ob es wirklich die schnürsenkel waren, hatte nur so'n gefühl. und es war schon nen kleines risiko, nach dem schnürsenkelwechsel den schuh im wettkampf anzuziehen. ok, war nur für ne etappe von knapp 20 km, hätte nicht viel kaputt gemacht. mich erstaunt nur, was so kleinigkeiten manchmal ausmachen könnnen. und der hoka, ja, der wird mich auf dem steich begleiten am samstag.

was die regeneration angeht, den schuh musste dir anziehen. acht tage sind schon verdammt knapp. und dann nicht wirklich tapern - hmmm. ok, du hattest dafür keine streckenprobleme. vielleicht wären das unter dem strich aber die geringeren gewesen. so what, egal. du hast es geschafft.

ein fetter glückwunsch geht auch an deine super-crew! mit göga und c. hattest du nen unschlagbar gutes team, das dich durch die harten stunden gebracht hat...
____________________
laufend wünscht gute regeneration für die hufe: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Hahahaa... :o))))

Ich nehme die Herausforderung an! ;o)))
Wir sehen uns in Berlin! :o)))
Wenn Du schneller bist, geb ich Dir ein Bier aus, sonst umgekehrt! :P
Danke. :o))
Dir auch ganz herzlichen Glückwunsch!!

Lieben Gruß Carla
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Ja, liebe KS :o))

Ohne Räder kein Auto, ohne gute Hufe kein schnelles Pferd! ;o)))
Werde weiter optimieren, aber jetzt erst mal regenerieren!
Danke Dir! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Jaliebe Happy, es sind manchmal...

wirklich Kleinigkeiten, die nachher große Wirkung haben.
Warum geht das mit der Schnürung über 40 km gut und dann kommts plötzlich.
Erklärung kann sein das vermehrte Gehen mit großen Schritten, wo dann die Schnürung kneift, was bei kleinen Joggingschritten auf dem Mittelfuss ja nicht so der Fall ist.
Auch bekam ich durch das Gehen und die ab der Zeit vermehrten Schotterwege immer wieder Steinchen in die Schuhe, die ich dann entleerte und vielleicht mal strammer schnürte?
Oder zu locker geschnürt?
Wer weiß.
Habe irgendwo auch noch solche Gummibänder und werde die mal einbauen, denn ansonsten waren die Clifton2 tatsächlich beim Laufen und Gehen deutlich schonender und angenehmer, als die eigentlichen Dämpfungssofas Nimbus.
Es gibt viel zutun und weiter zu entwickeln.
Jetzt wird aber erst mal regeneriert und dann müssen Radstunden her für Roth!
Da kann ich die Hufe noch ein wenig schonen. ;o)
Vielen Dank Dir!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Menno

wenn die doofe Suzuki Werbung mich hier jetzt noch mal rausschmeißt gibt es halt eine PN und ich melde mich bei JM ab!

So, was ich sagen wollte:

"Gehen ist was anderes". Oh ja! Alle Trails bin ich in meinen Salomon Ultra sense super gelaufen aber bei meiner Everglades "Wanderung" habe ich mir Socken und Hacken durchgelaufen, ich kann dich sooo gut verstehen.

Nur weiß ich jetzt grad nicht so genau, ob ich mich nicht doch wieder ganz flott von meiner Anmeldung für 2018 abmelde... wenn ich das bei dir so lese. Wie soll es mir da erst ergehen???

Ganz großes Kino, was du da abgeliefert hast! Wir sehen uns in Roth und beim Mauerweglauf! Ich freu mich drauf!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Roth Challenge...

ist das nächste Ziel in 9 Wochen und Berlin 6 Wochen später, also ist Laufpause und reduziertes Wiedereinlaufen zu Gunsten des noch fehlenden Radtrainings drin und sowieso jetzt für mind. zwei Wochen geplant.
Die Basis im Laufen und Schwimmen steht.
Ein Hungerhaken bin ich z. Z. ganz sicher nicht und Hausarbeit mag ich überhaupt nicht! Wenn zu mir jemand, egal wer, sagt "geh putzen", explodiert nicht nur der Staubsauger! ;o[

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ach was strider, lass bloss....

die Anmeldung drin!! Wenn Du nicht so viele Fehler einbaust, wie ich, rockst Du das Ding deutlich angenehmer und leichter, da bin ich sicher!!
Es lohnt sich, ist ein ganz besonderer Lauf!
Wann hat man schon mal so eine weltbeste Crew dabei, die einem auch noch alle Wünsche von den Augen abliest und zur Not sogar die Schuhe zubindet, sogar 20 Mal, wenn es sein muss!!! ;o)

Die Beine fühlen sich heute wieder völlig normal an, die Füße sind noch etwas empfindlich aber abgeschwollen und Gehen ging schon gestern ganz normal.
Trotzdem ist natürlich noch Pause angesagt.
Jetzt freu ich mich tierisch auf Roth, zumal Detlef dieses Mal dabei sein kann!
Da werden wir alle richtig Spaß haben!! :o))

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Hihi, ...

... beim Mauerlauf bin ich ja auch an der Strecke. Das Tapern wird da richtig funktionieren! Sonst kann sie sich das andauernd anhören. Hab ich ihr schon angedroht, Strider. ;-)
Viel wichtiger ist, dass du an die Fußschmerzen nen Knopf bekommst, den richtigen Schuh für den Untergrund auf der Distanz findest. Das wünsch ich dir, Pferdchen!
;-)
Ein Schalk läuft die Vorbereitung der Tortourderuhr!

Hey! ...

... Wie schrieb Jens so schön: "willst du als erster ankommen, mußt du als erstes mal ankommen!" Letzteres ist schon ein gutes Ziel. Das haben wir beide geschafft. Alles gut!
Krieg nen Knopf an die Schuhwahl! Das ist fürs nächste Mal ganz wichtig.
Das andere hast du jetzt auf dem Schirm. Muß man nicht weiter drin rumrühren. Paßt jetzt. ;-)
;-)
Ein Schalk läuft die Vorbereitung der Tortourderuhr!

Mitgefiebert...

..und mitgelitten habe ich beim lesen! Was für ein Kampf. Ich bin sprachlos und voller Ehrfurcht! Herzlichen Glückwunsch!
Maren

Ich bin dann mal weg

Also ich...

... habe sogar noch was ganz anderes raus bekommen! Ich habe zig Paar Schuhe getestet und hatte immer wieder Ärger mit den Füßen, am ende lag es an den fucking Socken! Seit dem habe ich auf den langen Kanten keine Probleme mehr... nur noch ein klitzekleines Bläschen am Zeh(durch ein Steinchen, was sich dann auch direkt eliminieren lies... Wie gesagt, das Thema Blasen zwicken, drücken und schwellen, ist vergessen...

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Liebe Maren,...

Ich hoffe, ich hab Dich angesteckt, denn das kannst Du auch!!
Danke Dir. :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ja, mit den Schuhen muss ich noch rumprobieren...

Beim Mauerweg letztes Jahr hatte ich die ersten 70 km nacheinander 2 Paar Ghost an, die nur leider nicht lange genug die Dämpfung halten und nach 70 km nen Tick zu klein werden, um ohne Blasen da durch zu kommen. Ab 70 hab ich die Nimbus 16 recht neu angezogen und hatte damit eigentlich ein gutes Gefühl, wenn die Einlage nicht nach 40 km den Fuß böse gemacht hätte. Ich Dussel bin ja nicht auf die Idee gekommen, die raus zu nehmen, weil die bei 70km TRW unproblematisch war.

Die Hokas waren grundsätzlich glaub ich nicht verkehrt, nur mit der Schnürung funzt das nicht, vor allem nicht beim Gehen.
Ich werde dran arbeiten, wäre ja langweilig, wenn's einfach wäre!
Wer weiß, vielleicht zieh ich ja auch die Mutanten an?!? ;o)
Ich hab da nämlich einen gesehen, der hatte auch Trailschuhe an! :o)))

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Gratulation auch von mir

Und ein klasse Bericht. Du bist echt eine Eisenharte!! Grüße Werner

Bis Km 82...

...hatte ich Falkesocken an, die sehr gut waren (alles ohne Blasen).
Da die nass und schlabberig dreckig waren, hab ich dann die Dryfit Antiblasen von Nike angezogen, die ich bei fast allem schon gelaufen bin. Die werden leider mit dem Waschen immer etwas kleiner und wenn ich die dann bei vielleicht schon größer gelatschten Füßen anziehe, könnten die etwas enger als die Falke vorne sein, was die Zehen mehr zusammen drückt -> Blase.
Jetzt werde ich noch mal die geschenkten Wrightsocks (mit Aufschrift Tortour de Ruhr!) erneut testen, sollen ja top sein und passen deutlich besser, als das Exemplar, welches ich schon mal negativ getestet habe (warf Falten).
Neue Falkesocken bevölkern schon die Lade und die kleinen Dryfits sind schon aussortiert oder fürs Training degradiert.
Nur ganz neue Falke hab ich mich nicht getraut schon dabei anzuziehen.

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Danke Werner,...

Hoffe, der Ausflug ins Monsterland zu den Sixdays hat Dir gefallen?!
Der Teuto ist so ziemlich meine einzige Chance, mal "ordentlich" Höhenmeter im Training zu sammeln und noch im Rahmen mit dem Auto erreichbar.
Im August komm ich auch wieder nach Berlin zu Euch! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Siehste!!

... ich schwöre auf Falke! Mit all dem anderen geSocks hatte ich früher oder später nur ärger...
Wie gesagt! "Auf Falke" nicht auf Falk(Schalk)... :0))))

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Welche denn von Falk...äh...Falke?

Ich lerne immer noch gerne von anderen, wenn sie denn ihre Geheimnisse preisgeben...

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

die...

... die ohne Löcher :0(...
Hallo, ich nehme die winterlichen von denen und natürlich nur die für Herrn :0)... Strapse stehn mir nicht so gut, da habe ich leider zu viel Haare für :0(...
Nää, die dünnen kannst du gut bis 80km vertreten, aber mit denen für den Winter, kannst du sie anlassen bis sie fast von alleine abfallen ;0)...
Hey, mit Söckchen kenne ich mich jetzt aus.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

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