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Benutzerbild von sarossi

Letzte Woche Mittwoch piepste mich der Termin an. Mit einer Woche Vorlauf... Firmenlauf.  Wann bin ich zuletzt gelaufen? Jogmap sagt vor 53 Tagen. Davor auch nur sporadisch. Das lange Wochenende mußte es richten. 

Lauf Nr. 1:  Lockerer Trab über 4,5 km sollte es sein. Strecke, Wetter, Stimmung... viel zu schön um aufzuhören. 6,5 wunderschöne aber schneckig langsame Kilometer wurden es.

Zwischendrin Radeln, Yoga, Walken... Gartenarbeit. 

Lauf Nr. 2: Lockerer Trab über 6,5 km. Wieder genauso schneckig. Ich grübele, wie die Rückkehr zur läuferischen Normalität aussehen kann. Was ist eigentlich normal? Das was ich hier mache, nicht. Ich melde mich gleich Montag vom Firmenlauf ab.

Zwischendrin Radeln, Yoga, Walken... Gartenarbeit. 

Montag sehe ich, dass nur noch 2 andere Kollegen angemeldet sind. Ich bringe es nicht fertig abzuspringen.

Zum Abschluß Radeln, Yoga, Walken... Gartenarbeit. 

Lauf Nr. 3: Firmenlauf. 5 km in 3 Runden durch die Stadt und entlang des Ufers. Eine sehr schöne Strecke.  Der Wettergott ist uns gnädig und der Regen hört auf. Mit dem Startschuß setzt sich der ganze Troß in Bewegung. 

Die anderen Läufer ziehen schnell an mir vorbei. Mir klopft der Puls schon am Hals schon bevor ich den ersten Schritt mache. Warum eigentlich?  Es geht doch um nichts. Ich komme noch nicht einmal in einen schneckigen Flow, lasse mich weiter zurück fallen um den hüpfenden Puls zu beruhigen. Langsam geht es und ich kann etwas anziehen.  

In der engen Schleife zum Richtungswechsel überholt mich ein Radfahrer."Laufen Sie gefälligst am Rand. Hier kommt der Schnellste." Ich bin am Rand. Der Radler dreht sich schuldbewußt um und ruft mir ein verlegenes "Danke" zu. Der Läufer zieht vorbei und kommt später nach 16 Minuten ins Ziel.  Eigentlich viel zu schnell für die schöne Strecke. 

Ein paar nette Leute am Rand feuern uns an. Am Wendepunkt jubeln uns die Fans aus der Firma zu. Und ab in die nächste Runde. Und noch eine. Die meisten Läufer sind schon durch und versperren mit ihrem Bier den Wendepunkt.  Slalom ist angesagt. 

Auf der letzten Runde ist die Läuferschar schon sehr geschrumpft.  Die Organisatoren lassen die ersten Autos auf die Strecke. Schade. Ich arbeite mich den letzten Hang rauf bis zur nächsten Häuserecke. Der Kommentator ist schon zu hören. Jetzt T-Shirt richten, das strahlendste Lächeln aufsetzen und ins Ziel rennen was geht.  Mit pfeifendem Atem komme ich an. Abklatschen, Gruppenfoto, Sieger bejubeln, geschafft.

Fazit

Sympathischer kleiner Lauf, der auch fehlendes Training verzeiht, ohne daß es peinlich wird. Persönlich habe ich mich mit diesem Lauf sehr gesteigert. Normal ist das schneckige Tempo aber immer noch nicht. Auf dem Heimweg löse ich ein paar Kopfrechenaufgaben und finde zu einer rechnerischen Definition von "normal". Für mein Training wird "normal" schon eine Herausforderung.  Also raus aus der Komfortzone :-)

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Sarossi ist wieder da, wie schön!

Toll, dass du mitgelaufen bist, wunderbar, wie stilsicher Du Deinen Zieleinlauf gestaltest. Sehr klasse! Glückwunsch zum Finish und viel Spaß bei den nächsten Läufen. Mach es Dir nicht zu unkomfortabel, denn gut Ding will Weile haben! Ich würde mich freuen, wieder mehr von Dir zu lesen.

Herzliche Grüße
yazi

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