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Im dritten Jahr habe ich es dann endlich auf die Reihe bekommen, bei diesem einzigartigen Event an der Startlinie zu stehen. Normalerweise könnte ich einen vergleichbaren Satz auch formulieren „…über die Ziellinie zu laufen“ – aber genau dies haut halt bei dieser Veranstaltung nicht hin.

Am Sonntag um 13:00 Uhr starten im Münchner Olympiapark 8.000 gemeldete Läufer und Läuferinnen und rennen vor einem Auto weg. Aber es sind nicht nur die 8.000 in München, sondern exakt zu gleichen Zeit auch weitere 122.732 Läufer an 33 weiteren Standorten der Welt. Jeder Standort hat ein Auto, welches die Läufer jagt, es ist das sogenannte Catcher Car und nimmt seine Reise 30 Minuten nach dem Startschuss der Läufer auf. Die Reise des Catcher Car beginnt dann anfangs mit 15km/h, bevor es nach einer Stunde Fahrt auf 18km/h beschleunigt und in weiteren Stufen immer schneller wird. Jeder Läufer, der vom Catcher Car überholt wird, ist aus dem Rennen – das Auto ist also eine Art bewegliche Ziellinie.

Jeder überholte Läufer steigt in einen der vielen an der Strecke bereitstehenden Shuttlebusse zurück zum Start und fertig ist die ganze Geschichte. Die Geschichte wird aber umso spektakulärer, da das ganze Event von Red Bull ausgetragen wird – und die können Events. So ist der ganze Ablauf perfekt organisiert, es wimmelt an Prominenz aus der ganzen Breite des Sports und die Marketing-Maschinerie drumherum läuft auf Hochtouren.

Das ganze verfolgt insgesamt einem übergeordneten Ziel. Red Bull fördert mit dem Event die Wings for Life Stiftung, die sich wiederum dem Ziel verschrieben hat, dass Querschnittslähmung irgendwann mal heilbar sein soll. Es wird damit geworben, dass jeder Euro Startgeld unmittelbar der Stiftung und damit der Forschung zu Gute kommt. Ich hinterfrage das mal nicht – wenn dem so ist, großen Respekt. Für das ohnehin faire Startgeld, bekommt man wirklich eine Menge Event geboten.

Im ersten Jahr erfahre ich schlicht und ergreifend zu spät vom Lauf. Ein Freund beim Boston Marathon erzählt mir vom Format und seiner geplanten Teilnahme. In diesem ersten Jahr ist der Termin schon verplant, aber der Plan einer Teilnahme in 2015 steht. Ich schreibe es mal kurz und blumig. Trotz getätigter Meldung und festem Willen, stehe ich nicht an der Startlinie, schaue aber die fast 6 stündige Liveübertragung auf Servus TV, in der ziemlich spektakulär über alle Laufstandorte gleichzeitig berichtet wird und damit für den Zuschauer aus 34 Rennen, eigentlich ein großes wird. Jedenfalls steht jetzt erst recht der Plan – 2016 muss ich teilnehmen.

Aber auch für dieses Jahr steht die Teilnahme kurz auf der Kippe. Nach meiner Berufung ins Team Zoot Tri Europe, wird für diesen Termin unser Teamtreffen angesetzt. Da es mir wichtig ist, die Jungs und Mädels aus meinem Team persönlich kennenzulernen, priorisiere ich das gemeinsame Trainingslager. Die Ansetzung selbigem in Fuschl im Salzkammergut, also nur rund 2 Autostunden von München entfernt, ermöglicht plötzlich die Teilnahme an beiden Events.

Ich bin also gemeldet, erlebe ein fantastisches Wochenende mit dem Team in den Alpen und nagel mich maximal beim Training weg. Bevor ich in München an der Startlinie stehe, habe ich bereits 22 Wochenstunden Sport in den Beinen. Klar – macht keinen Sinn und Tapering funktioniert eigentlich etwas anders. Aber im Hinblick auf die bevorstehenden Triathlon-Veranstaltungen im Sommer, ist mir das Training mit dem Team wichtiger, als mich für den Lauf zu schonen.

Ich reise also Sonntag früh aus Österreich nach München an. Ein allerletztes Mal steht meine Teilnahme auf der Kippe. Als ich mich in München über das Internet informiere, wo ich die Startunterlagen abhole, signalisieren mir die Teilnahmeinformationen, dass die Abholung bis 11:00 Uhr möglich ist. Als ich das lese ist es 11:20 Uhr. Doch es ist alles kein Problem, die Unterlagen gehen auch 90 Minuten vor dem Start noch raus und es bleibt genug Zeit für mich, um mich für das Rennen vorzubereiten.

Mit meiner Marathonbestzeit, die ich bei der Meldung angeben muss, erhalte ich die Ehre in den doch sehr kleinen ersten Startblock zu gelangen, der ansonsten mit reichlich Laufprominenz besetzt ist. Ich starte aus der zweiten Reihe und vor mir stehen Namen wie Lisa und Anna Hahner, Biathletin Miriam Gössner, die rheinische Frohnatur Sabrina Mockenhaupt, die am Vortag die WM-Qualifikation über 10.000 Meter gelaufen war und der aktuelle Rockstar der deutschen Läuferszene – Florian Neuschwander.

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Dieser Lauf ist perfekt für ihn. Es gibt viel öffentliche Wahrnehmung und es ist für die Spitzenathleten ein langer Ultralauf. Neuschwander hat bereits im Vorjahr die deutsche Wertung gewonnen und gilt auch als einer der Favoriten für den Gesamtsieg in dieser Austragung. Er kündigt lautstark an, an diesem Tag 80km zu ballern. Damit würde er einen neuen Rekord für den Wings for Life Run aufstellen. Da er aber vor allem auch in den sozialen Medien aktiv ist, bildet er um sich herum auch das zweitgrößte Team dieser Veranstaltung. Da ich Neuschwander hochsympathisch finde, da er dem Laufen einen Community-Gedanken gibt und öffentlich dazu beiträgt, dass Laufen nicht langweilig ist, sondern enorm viel Spaß machen kann, schließe auch ich mich seinem Team an. Er ruft auch noch dazu auf mit seinen beiden Erkennungsmerkmalen, dem Oberlippenbart und cooler Sonnenbrille zu laufen. Getreu dem Motto „für jeden Scheiß zu haben“, nehme ich die Anregung auf und züchte noch etwas meinen Bart.

Um Punkt 13 Uhr fällt dann der Startschuss und der Tross setzt sich in Bewegung. Ich habe keine Ahnung, was mich erwartet. Man kann mit Hilfe eines Goal-Calculators errechnen, welche Pace man laufen muss um wann vom Catcher Car überholt zu werden. Im vergangenen Jahr wäre der Lauf einer meiner Saisonhöhepunkte geworden und meine Marathonzeit vom Boston-Marathon hätte mich den Plan verfolgen lassen über 50km zu laufen. Als ich in diesem Jahr melde, weiß ich schon, dass ich sportlich von der Vorjahresform deutlich entfernt bin. Bevor mir wirklich klar ist, dass ich mir maximal im Salzkammergut die Beine müde trainieren werde, steht der Plan einen Marathon zu laufen – das wäre dann eine 3:09h. Als ich aber am Sonntag morgen in meinen Mietwagen einsteige und vor Muskelkater schmerzverzerrt in den Fahrersitz falle, reduziere ich die Zielsetzung auf „Spaß haben, Event genießen und mal gucken was so geht“.

Der erste Kilometer geht etwas bergab und kombiniert mit meiner Eigenschaft immer zu schnell loszurennen, bin ich noch ziemlich dicht an der Spitze um Florian Neuschwander dran – es wird eine 4:12 Minuten. Auf meinem zweiten Kilometer sortiert sich das Feld etwas und ich mäßige wie gewohnt meine Pace. Kurz darauf lausche ich von hinten kommend eine sehr bekannte Stimme. Es ist Sabrina Mockenhaupt, die auf ihre ganz besondere Art ein lockeres Schwätzchen über den gestrigen 10.000m-Lauf hält.

Aus den Austragungen der Vorjahre weiß ich, dass die meisten prominenten Laufteilnehmer dieses Format nutzen, um einen soliden langen Dauerlauf zu gestalten. Meine Chance also mit der Gruppe mitzulaufen. Schnell realisiere ich, dass dort auch die beiden Hahner-Zwillinge und Miriam Gössner vertreten sind. Das Tempo pendelt sich so bei 4:30 ein, was ich unter normalen Umständen sicher noch eine ganze Weile mitgegangen wäre. Bei km5 erinnerte mich aber das Engelchen auf meiner Schulter, dass ich gerade aus dem Trainingslager zurück gekommen bin und das alles andere als „normale Umstände“ sind. Ich beschließe die Laufprominenz Laufprominenz sein zu lassen und mache ab sofort mein eigenes Ding.

Ab jetzt gehen die Kilometer so rund um 4:45 raus, was die Pace ist, um nach gut 30km vom Catcher Car überholt zu werden. Ich befinde für mich, dass 30km ganz gut klingt – das wäre so ein normaler langer Lauf aus der Marathon-Vorbereitung. Zwar etwas schneller als im Training – aber das sollte schon passen.

Die folgenden Kilometer werden zu einem permanenten Auf und Ab der Emotionen:

  • So etwa bei 8, habe ich für einen Moment einfach mal keine Lust mich in München zu quälen und hätte mich am liebsten ins Gras am Wegesrand gesetzt und bei herrlichem Sonnenschein auf das Catcher Car gewartet. Zu diesem Zeitpunkt fühlen sich die Beine enorm schwer an…so als ob ich die 3 Tage zuvor schweres Radtraining im Hochgebirge gemacht hätte.
  • Bei der Verpflegung bei km10 werfe ich ein Gel ein und ich gewinne schnell neue Energie.
  • Bei km12 habe ich das Gefühl, dass sich mein Magen umdreht. Wir haben im Trainingslager eine ziemlich heftige Magen-Darm-Virusinfektion gehabt. Von einem Tag auf den anderen erschienen etwa 15 der 25 Teilnehmer nicht zum Frühstück. Ich hatte Glück, aber die Sorge blieb, ob mich der Virus einfach etwas später flach legt. Jetzt auf der Strecke bekomme ich Panik, halte zur Sicherheit mal auf dem Dixi an.
  • Der Zwischenstop führt dazu, dass ich unbeschwert weiterlaufen kann. Waren wohl doch nur Phantom-Magenschmerzen. Es geht jetzt durch die doch deutlich zu spürende Hitze aus München raus. Ich kann die Uhr danach stellen, ob ein Kilometer eher in der Sonne oder durch Schatten führt. Je nachdem laufe ich rund um die 5:00 Minuten oder 4:45 Minuten.
  • Bei km16 kommt so der magische Moment. Es geht aus den städtischen Gebieten raus, es weht ein angenehm abkühlendes Lüftchen, die Strecke verläuft mal kontinuierlich im Schatten. Ich bekomme auf einmal richtig Lust auf dieses Rennformat.
  • Ich beginne zu rechnen. Wie schnell war ich bisher? Was ist noch drin? Jetzt will ich es wissen! Nix mehr übrig vom Gedanken, dass ich mich doch auf dem Trainingslager als Ausrede ausruhen kann, dass ich hier keine ansprechende Leistung zeige.
  • Kurz vor km20 ist das Hoch aber auch schon wieder verflogen. Es kommen sowohl die schweren Beine und auch die Magenprobleme zurück. Zum Glück kommt wieder eine Verpflegung. Ich nehme mein zweites und letztes Gel und esse eine halbe Banane. Mein Magen beruhigt sich wieder.
  • Beim Halbmarathon sind wir auf sehr schöner Strecke auf offenem Feld unterwegs. Es ist nicht so die Strecke von irgendwelchen Marathonläufen, die an einer Sehenswürdigkeit nach der anderen vorbei führen. Hier ist der Weg das Ziel. Und genau das brauche ich gerade.
  • So richtig weiß ich nicht, wann das Catcher Car mich einfangen wird. Eine Teamkameradin hat mir im Trainingslager gesagt, dass sie 30km laufen wollte und dafür etwa 4:45-Pace angesetzt hat. Da müsste ich im Schnitt noch unterwegs sein, Anfangs habe ich etwas Puffer aufgebaut, aber die Teilstrecken in der Sonne gingen eher in 5:00, ein Kilometer mit hohem Bergaufanteil auch in 5:16 raus.
  • Ich freue mich auf die Verpflegung bei km25. Die Beine sind jetzt wirklich schwer, aber der Kopf will noch. Ich greife erstmals zur angebotenen Red Bull-Schorle und es ist der Wahnsinn – das Zeug verleiht ja wirklich Flügel! Wo sind die schweren Beine? Kilometer 26 und 27 schwebe ich über der Strecke.
  • Bei km27 gerate ich in Plauderlaune. Der Kopf ist frisch und seit einer Weile neben mir läuft eine Teilnehmerin in gleichem Laufrhythmus. Sie erzählt mir, dass sie Mittelstrecklerin ist und sonst nur 1500m läuft. Sie wartet auf den Mann mit dem Hammer. Ich versuche ihr die Wartezeit zu verlängern – wir laufen gemeinsam weiter.
  • Ziemlich genau bei km28,5 höre ich hinter mir Lautsprecherdurchsagen. Ist das das Catcher Car? Ich möchte mich nicht umdrehen, laufe weiter. Ich habe gerade meine vierte oder fünfte Luft, kann schneller und laufe meiner Begleiterin davon.
  • Kurz hinter dem Schild für km29 kommt eine Brücke. Grmpf, bergauf war nicht geplant. Die Lautsprecherdurchsagen verfolgen mich – es muss das Catcher Car sein. Aber jetzt so kurz vor meinem gesetzten Minimalziel möchte ich mich nicht einfangen lassen. Ich laufe kraftvoll den Anstieg hoch und überhole einen Teilnehmer nach dem anderen. Die Kilometerzeiten sind schon längst wieder im Bereich 4:45, eher auch mal drunter.
  • Ich hatte mich vorher oft gefragt, wie es wohl ist, ohne echte Ziellinie unterwegs zu sein. Rennt man dem Catcher Car zuletzt noch in einem Sprint davon? Oder setzt man sich eine virtuelle Ziellinie und bricht dann ein? Hinter dem Schild für km30 stehen 5 Teilnehmer, die wohl letztere Taktik verfolgt haben – sie freuen sich und erwarten das Auto. Keine Option für mich – mir geht es gut, jetzt nehme ich nochmal die Beine in die Hand.
  • Als nächstes überhole ich die Hahner-Twins. Wie ich es schon vorherigen Austragungen entnommen habe, sind sie lockere 30km gelaufen und traben nun aus. Das wird wohl eins der wenigen Rennen sein, wo ich in der Ergebnisliste vor ihnen auftauchen werde.
  • Der Lautsprecher verfolgt mich weiter, da ich mein Ziel ja schon erreicht habe, riskiere ich einen Blick zurück. Der hier etwas verwinkelte Parcours erlaubt mir aber nicht genau einzuschätzen, wie weit das Auto hinter mir ist.
  • Ich erreiche das Schild zu km31. Jeder Meter, den ich seit der 30er-Markierung laufe, ist Bonus. Aber es geht mir gut und ich kämpfe um jeden einzelnen dieser Meter. Ich animiere andere Teilnehmer dazu auch nochmal zum Endspurt anzusetzen, ernte aber zumeist einen müden Blick als Antwort.
  • Jetzt kann ich auch erstmals den Inhalt der Lautsprecherdurchsage hören. Es ist noch gar nicht das Catcher Car, sondern die Ankündigung, dass dieses 200m weiter hinten folgt. Ich sehe noch ein ganzes Stück vor mir das 32km-Schild.
  • Jetzt ist wirklich Zeit für Endspurt – All In lautet die Devise. Ich bin jetzt bei 4:20-Pace und erst ein Teilnehmer nach dem anderen, sowie dann auch das 32er-Schild rauschen an mir vorbei.
  • Bei 32,46km ist es dann soweit und ich werde vom Catcher Car überholt.
  • Gleich nachdem ich aus dem Rennen bin, schnappe ich mir einen Leidensgenossen. Es ist Olaf und er macht ein Selfie von uns beiden.

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Wir gehen ein Stück weiter die Straße runter und sehen schon die nächsten bereitstehenden Shuttlebusse. Wir fahren fast eine Stunde lang zurück in den Münchner Olympiapark. Unglaublich die Vorstellung, dass wir eben die ganze Strecke gelaufen sind. Auf der Fahrt bin ich sehr zufrieden mit mir und meiner Welt. Klar hatte ich mir mal viel mehr Strecke vorgenommen, aber nach dem Trainingslager war nicht mehr drin. Stolz war ich aber vor allem, dass ich im Kopf gekämpft habe und trotz der bereitliegenden Ausrede für ein durchschnittliches Ergebnis, dennoch alle Kraft mobilisiert habe um immerhin die 32,46km zu laufen.

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Ein nächstes Highlight ist die Rückkehr mit dem Bus. Wir fahren direkt durch das Marathontor ins Münchner Olympiastadion ein. Dort halten wir vor einer gut besetzten Tribüne und in dem Moment, wo wir aus dem Bus steigen, kommt uns eine Begeisterungs- und Beifallwelle der anderen Teilnehmer auf der Tribüne entgegen. Tolles Gefühl!

https://youtu.be/H3H5rcD2Vg0

Im weiteren Tagesverlauf lasse ich es ganz entspannt angehen. Ich plündere die Zielverpflegung und setze mich selbst auf die Tribüne um die Teilnehmer aus den folgenden Shuttlebussen zu bejubeln. Etwas später beschließe ich dann ins Athletes Village zu stiefeln und dort die Liveübertragung des Laufes in einer Art Public Viewing zu bewundern. Dabei treffe ich auch auf die Hahner-Zwillinge, mit denen ich zuletzt ja noch knapp 3km zusammen gejoggt war.

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Nachdem der globale Sieger feststeht – ein 44jähriger Italiener ist 88,44km gelaufen – findet auch die Siegerehrung für den deutschen Lauf statt. Wie erwartet hat Florian Neuschwander gewonnen, aber er blieb doch deutlich hinter seiner Erwartung von 80km zurück. Da wir mittlerweile in sehr überschaubarer Teilnehmeranzahl vor Ort sind, hat die Siegerehrung etwas von familiärer Atmosphäre und so ist es ein leichtes, nachher noch eine persönliche Gratulation an den Sieger auszusprechen und ein Selfie zu schießen.

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Einen Tag später erfahre ich aus der Ergebnisliste, dass ich Rang 2.176 von insgesamt 90.346 Belege. Das klingt gar nicht schlecht. In Deutschland bin ich auf Rang 176.

Den Abend lasse ich dann noch mit Sidney aus meinem Zoot-Team im Biergarten am Chinesischen Turm ausklingen und fahre dann mit dem Nachtbus zurück nach Berlin. Was für ein sensationeller Sonntag!

5
Gesamtwertung: 5 (11 Wertungen)

Der Bart ist der Knaller!

... das Rennen auch! Danke für den mitreißenden Bericht!

(Die Hahner-Twins müssen aber noch an ihren Oberlippenbärten arbeiten, finde ich...)

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Der Bart ist scheußlich!

...und das Rennformat ist - naja - ein Event eben. Red Bull-Werbung mit ein bisschen Charity-Anstrich. Ich bin da hin und her gerissen. Inklusion und Barrierefreiheit fände ich besser als Ziele als die Heilung, die wohl nicht immer möglich sein wird und letztlich auch wieder eine Anpassung an die Norm ist anstatt Menschen so anzunehmen, wie sie sind und ihnen Barrierefreiheit und Teilhabe am ganz normalen Leben zu ermöglichen.

Dennoch - danke für den wiedermal packenden Bericht! Es war ein Vergnügen, ihn zu lesen, aber der Bart....Brrrrr.... der muss echt wieder weg!

Grüße aus dem Westerwald, WWConny

Wieder ein mal ein verrücktes Rennen

von Dir mit viel Prominenz und Brimborium.

Sehr schön, dass Du trotz Trainingslager so viele Kilometer geschafft hast.

wow!! alter...

...schwede! wie spannend! dankeschön für´s mitnehmen, da kommt man ja beim lesen shcon aus der puste. und hut ab, da hast du echt richtig schick einen rausgehauen.
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laufend findet dfrobeen mit bart und brille einfach genial gut: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Gratulation

Man kann denken über Red Bull was man will, aber der Herr Mateschitz seines Zeichen unterstützt viele sinnvolle(aber auch meiner Meinung nach weniger sinnvolle) Aktivitäten. Auch wenn ich diese Getränk nicht verkonsumiere finde ich den Wings for Live Run eine sinnvolle Aktion und die Art des Laufes ist auch mal a Abwechslung. Ich gratuliere Dir zu Deiner Leistung. Ich hab in Wien etwas mehr als dir Hälfte von Dir geschafft. 16,77 km. 20 hatte ich mir vorgenommen, aber es lief halt net so besonders. Außerdem wars sauhoaß. Spaß hats trotzdem gemacht und wenns zeitmäßig passt bin i nächstes Jahr wieder dabei.

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