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Wenn ich vor der Anreise nach Boston schon gewusst hätte, dass mein Blog sich thematisch im Wesentlichen um die letzten 300 Meter des Rennens drehen würde, hätte ich gehofft, dass es eine spektakuläre Story a la „im Spurt die Qualifikation für das nächste Jahr gerettet“ oder „in einem Wahnsinnsrennen völlig unerwartet erneut unter 3 Stunden geblieben“ oder „mit der dritten Luft auf Boylston Street die Äthiopier abgehängt“.

Wenn ich den Blog in den ersten Tagen direkt nach dem Rennen geschrieben hätte, wäre es erneut die Geschichte eines Rennens gewesen, in dem ich die von mir zu ambitioniert definierte Zielsetzung nicht erreicht hätte. Ich hätte in der Beschreibung drumherum ein paar Gründe fallen lassen, was für trainingswissenschaftlichen Quatsch ich gemacht habe und damit Steilvorlagen für diejenigen gegeben hätte, die mit dem Finger auf mich zeigen und sagen „hab ich doch gesagt, dass Du mit so einer Vorbereitung nicht so eine Zeit laufen kannst“.

In den letzten Tagen ist aber so viel passiert, dass dieser Blog mal einen völlig anderen Charakter bekommt.

Alles anders

In diesem Jahr war für mich sowieso einiges anders, als in den vergangenen beiden Jahren, die ich schon beim am längsten kontinuierlich ausgetragenen Marathon der Welt angetreten war. Ich hatte eine ziemlich durchwachsene Vorbereitung. Durch maßgebliche Veränderungen in meinem Leben neben dem Sport (ja, da gibt es was), habe ich den Fokus mal eher darauf, als auf gewissenhafte Vorbereitung gelegt. Eine wesentliche Veränderung dabei war mein Jobwechsel, der wiederum mit einem Umzug nach Berlin verbunden war. In der Zeit bis Ende Februar bin ich dabei ziemlich durch die Weltgeschichte getingelt, war u.a. in Lissabon, Dubai, Doha, Kalifornien und Tokyo, hatte teilweise sogar meinen Sohn dabei, wodurch Training völlig in den Hintergrund gerückt war.

Mit dem Umzug nach Berlin am 1.März wurde alles besser. Ich fand schnell Fuß in der neuen Stadt, freue mich einen fantastischen Job gefunden zu haben, schloss mich schnell mehrerer Laufgruppen mit Freunden, Kollegen, sowie den Adidas Runners Berlin an und bin topmotiviert, weil ich erstmals eine kleine Sponsoringunterstützung als Mitglied des Team Zoot Tri Europe erhalte. Aber 7 Wochen echte Vorbereitung auf einen flotten Marathon ist schon ziemlich kurz. Irgendwie habe ich es ganz gut hinbekommen die langen Kanten zu laufen, aber was mir komplett abhanden gekommen ist, ist das Tempo.

Die Vorbereitungsläufe versprachen nichts Gutes und hochgerechnet konnte ich für Boston erst eine 3:20h erwarten, die ich aber mit der immer besser laufenden Vorbereitung sukzessive runterarbeitete. Meine einzige Hoffnung war es, eine sichere Qualifikationszeit für Boston 2017 zu laufen, damit ich spätestens da wieder Marathonzeiten unter 3 Stunden angreifen kann. Die Quali wäre eine Zeit so zwischen 3:09 und 3:11 gewesen und mir war klar, dass ich es im Rennen versuchen würde.

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Durch den neuen Job musste ich auch meine reguläre Reiseplanung massiv anpassen. Nach 6 Wochen am neuen Arbeitsplatz, wollte ich nicht gleich eine Woche verschwinden. Also suchte ich mir Flüge zusammen, mit denen ich die Abwesenheit auf zwei Arbeitstage beschränken konnte. Freitag nach der Arbeit sollte es also losgehen. Erst nach Oslo und nach einer Übernachtung und gemütlichem Vormittag in Norwegens Hauptstadt dann direkt weiter nach Boston. Sonntag abend und Montag spulte ich mein Programm ab. Ich suchte mir einen der vielen organisierten Shakeout-Runs aus um die letzten rund 5 Trainingskilometer zu sammeln. Diesmal wurde es die Runde der Adidas Runbase Boston, also einer Art Schwestergruppe meiner neuen Freunde von der Runbase Berlin. Anschließend holte ich die Startnummer ab, traf meinen Freund John, den Gründer und Besitzer der Boston-Kult-T-Shirts „Right on Hereford, left on Boylston“, ging zum Pre-Race-Pasta-Dinner, packte meinen Kram und setzte mich gemütlich in den Filmabend meines Hostels um letzte Ruhe zu tanken. Alles in allem ein sehr entspanntes Programm, da ich auf jegliche Sightseeingaktionen in Oslo und Boston verzichtete.

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Logistik as usual

Montag früh ging es dann wie gewohnt im klassisch US-amerikanischen Schulbus gegen 6:30 Uhr zum Start in Richtung Hopkinton. Nach zwei Stunden im Athletes Village, die aufgrund des guten Wetters diesmal wie im Flug vergingen, stand ich an der Startlinie. Ich war in der ersten Startwelle im dritten Startblock, also zwischen den ganzen Startern, die im vergangenen Jahr zur Qualifikation eine Zeit rund um 2:55h gelaufen sind. Ich musste also aufpassen mit meiner Zielzeit von 3:09h nicht zu überpacen und akzeptieren von vielen vielen Läufern überholt zu werden.

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Anfangs rollen lassen

Den ersten Kilometer geht es wieder steil bergab und die Uhr zeigt ohne merkliche Anstrengung 3:51 Minuten. Auch danach ist die Strecke eher abschüssig, sodass meine 5km-Durchgangszeit bei 20:56 Minuten lag. Dann wird der Kurs netto recht flach, wobei es de facto eigentlich nie wirklich flach wird, sondern sich die kurzen Auf- und Ab-Passagen jeweils ausgleichen.

Vor dem Rennen hatte ich als Zielsetzung verkündet „Halbmarathon-Jahresbestzeit laufen und dann überleben“. Was eigentlich total verrückt klingt, ist in Boston durchaus machbar. Die erste Hälfte des Marathon geht insgesamt derart bergab, dass man ein paar Minuten gut machen kann, die man später in den Heartbreak Hills auf jeden Fall benötigt. Das mit der Jahresbestzeit hat tatsächlich fast geklappt. Bei der Halbmarathon-Weltmeisterschaft in Cardiff, war ich eine hohe 1:32 gelaufen, das hat in Boston nicht geklappt, aber die Wettkampfzeit des Berliner Halbmarathon, habe ich mit meinen 1:33:30 fast genau getroffen.

Nur das mit dem – im übertragenen Sinne – überleben auf der zweiten Hälfte, sollte kläglich scheitern. Bei Meile 16 kommt nochmal ein steiles Stück bergab, hier lief ich noch einen Kilometer in 4:10, doch gleich anschließend muss man fast exakt die Höhenmeter ähnlich steil bergauf. Das gelang mit einem 4:46-km noch ganz passabel, aber das bis dahin vorhandene extrem gute Gefühl war dahin. Jetzt wurde mir plötzlich klar, dass es ein langer Tag werden würde – warteten auf den nächsten Kilometern die berühmten Hügel von Newton, die ich in den letzten zwei Jahren zwar in Adrenalin getränkt hochgerannt bin, aber oft genug gehört hatte, dass wenn man schon angeschlagen ist, hier einfach willenlos einbricht.

Sterben an den Heartbreak Hills

Genau das passierte später auch. Ich hatte mir auf der Expo ein Zwischenzeiten-Armband besorgt, welches kursbereinigt die Meilenzeiten für eine 3:10h anzeigte. Ich hatte auch noch das 3:05h-Band mitgenommen, aber ich bin froh dieses daheim gelassen zu haben. Sonst hätte ich vielleicht nie das Ziel gesehen. Bis zum Halbmarathon war ich ziemlich konstant einen Puffer von 1:20 Minuten herausgelaufen, danach hatte ich nicht mehr jede Meile gecheckt. Ich habe keine Ahnung wann und wo es passiert ist, aber als ich bei km32 zum nächsten Mal den Vergleich mit dem Armband anstellte, realisierte ich, dass ich bereits 3 Minuten hinter der Zielzeit war. Mir war klar, dass ich in der Verfassung dann, diese Zeit nicht mehr herauslaufen konnte. Und damit war auch im Kopf der Kampf komplett verloren. Beim nächsten Hügel ging ich und verzichtete dabei dann auch, mir noch irgendwelche B- oder C-Ziele zu setzen. Es gab nur Quali oder nicht und diesen Kampf hatte ich bereits verloren.

Was mir hier schon etwas auffiel war, dass ich trotzdem kaum Plätze verlor. Jeder ging oder auch auf den stets anschließenden Abwärtsstücken konnte kaum jemand um mich herum wieder richtig Tempo aufnehmen. Aber diesen Eindruck sollte ich erst später bestätigt bekommen. In dem Moment war mir das egal – mein Ziel war im Eimer und darüber habe ich mich hinreichend geärgert.

Über die verbleibenden Heartbreak Hills habe ich mich drüber gequält. Auf Pace habe ich gar nicht mehr geachtet, es galt jetzt nur noch ins Ziel zu kommen. Wenn ich bei km35 oben auf dem letzten Hügel lief, wollte ich mir einen Eindruck der Lage verschaffen und eine potentielle Zielzeit bestimmen. Ich glaubte noch an irgendwas unter 3:20h, aber so richtig statistisch belegen konnte ich das auch nicht mehr. Bergab Richtung Ziel realisierte ich zusätzlich, dass auch hier Tempo völlig überbewertet wurde. Es war eher gemütliches Rettungsjoggen ins Ziel um zumindest die Finishermedaille daheim aufhängen zu können. Bei km38 kam dann das Citgo Sign, eigentlich die Erlösung eines jeden Boston-Marathoners. Ab hier weiß man, dass man in Boston ist und das exakt neben dem Schild die Kennzeichnung für die letzte Meile steht. Bei guten Rennen, also meine letzten beiden Jahre, ist es das Signal „ab jetzt kann nichts mehr passieren – nur noch ins Ziel fliegen“. Wenn es mal nicht läuft – so wie in diesem Jahr – ist aber auch die Perspektive gleich nur noch eine Meile laufen zu müssen, nicht besonders erhebend. Ich schleppte mich unter der Unterführung durch, von wo aus es nur noch ein Kilometer ist, bog rechts auf Hereford Street und etwa 150 Meter weiter links auf Boylston Street ab – und hatte freie Sicht auf das Ziel.

Größte Niederlage am Ort der größten Siege

Die Uhr blieb für mich bei irgendwas mit 3:25 Stunden stehen. Ich hatte die angestrebte Zeit um gut 15 Minuten verpasst und den Ort meiner größten sportlichen Siege mit einer herben Niederlage belegt. Im Ziel sollte es zumindest etwas relativiert werden. In Boston sind wir Läufer alle eine Familie und man unterhält sich. Ich habe in den nächsten Stunden und Tagen mit bestimmt 50 anderen Finishern gesprochen und niemand – in Worten NIEMAND – war mit seiner Performance zufrieden. Eigentlich waren die Bedingungen gar nicht so hart. Es war wunderschönes Wetter, blauer Himmel und 22 Grad. Aber irgendwas führte dazu, dass ein Teilnehmer nach dem anderen eingebrochen ist. Vielleicht war es der zunehmende Wind, der dazu führte, dass andere Teilnehmer bis zu 40 Minuten hinter ihrer Vorjahresleistung blieben. In Boston ist aufgrund der konstant gleichen Qualifikationskriterien das Teilnehmerfeld jährlich fast identisch stark. Mit der Zeit von Montag wäre ich im Vorjahr aber 2.200 (!) Plätze weiter hinten gelandet.

Für die Qualifikation für 2017 spielt das aber (fast) keine Rolle. Denn wo die Qualifikationszeiten gelaufen werden, spielt keine Rolle. Ich gehe bei der Startplatzvergabe für 2017 also mit meiner 3:12h aus New York ins Rennen und kann mir nur schwer vorstellen, dass dies für einen erneuten Startplatz reicht. Meine einzige Hoffnung ist, dass es vielleicht mehrere Athleten gibt, die wie ich eigentlich nur auf den Boston Marathon gesetzt hatten und dort ihre Leistung nicht gebracht haben. Jeder, der bis Anfang September keine Qualifikationszeit für nächstes Jahr nachlegt, könnte im Ranking hinter meiner Zeit aus New York erscheinen und mir eventuell doch zu einem Startplatz verhelfen. Aber das ist alles spekulativ.

Freie Sicht auf die Ziellinie

Nun aber zu den Ereignissen auf Boylston Street. Etwa 300 Meter vor dem Ziel rannte ich an einem Läufer vorbei, der offensichtlich kollabiert war und von Sanitätern auf der Straße zum Ziel behandelt wurde. Ein paar Meter dahinter begann ich nachzudenken, dass man ihm doch hätte helfen können, wenigstens die Ziellinie zu überqueren. Aber dann kam mir der Gedanke, dass jemand, der gerade von Sanitätern behandelt wird, offensichtlich auch Probleme dabei haben könnte 300 Meter zum Ziel zurückzulegen – auch wenn es zur Ziellinie des Boston-Marathon ging.

Ich fühlte mich an den gleichen Ort vor 2 Jahren zurück versetzt, als ich auf dem Weg zu meiner persönlichen Bestzeit quasi über Boylston Street geflogen bin. Es ging um die Frage, ob ich unter 2:50 Stunden bleiben könne und nahm die Beine in die Hand. Genau hier krampfte mein Oberschenkel und eine riesengroße Enttäuschung machte sich in mir breit. Was, wenn ich jetzt anhalten müsse um den Krampf wegzudrücken. Was, wenn der Krampf nicht endet. Wie lange können 300 Meter dauern? Wahrscheinlich ewig, wenn man urplötzlich aus dem Traum einer neuen Bestzeit gerissen wird. Es ging damals gut, ich kämpfte mich mit gestrecktem rechten Bein ins Ziel und lief 2:49:53 - aber es hätte auch schiefgehen können.

Justin kennenlernen - not nice to meet you!

Kaum hatte ich den Gedanken vollendet, sah ich links vor mir einen weiteren Läufer, der offensichtlich mit schweren Krämpfen im Oberschenkel zu tun hatte. Ich habe diesmal keine einzige Sekunde nachgedacht. Ich bin ein Stück nach links gelaufen und sprach ihn an. Ich teilte ihm unmissverständlich mit, dass wir zwei jetzt das Rennen gemeinsam beenden würden. Als erste Reaktion erhielt ich den Hinweis, dass er es alleine versuchen wolle – ok, der Stolz…kann ich verstehen. Er versuchte einen Schritt zu machen und es ging offensichtlich nicht. Keine Ahnung was mich geritten hat, aber für mich war die Sache wirklich klar…ohne ihn würde ich nicht die Ziellinie überqueren.

Rockstar für ein paar Sekunden

Beim nächsten Anlauf war es nicht mehr schwer ihn zu überzeugen. Er willigte ein sich, von mir stützen zu lassen und hüpfte auf dem rechten Bein, während das linke in unbeugbarer Haltung nach vorne zeigte. Wir machten ein paar Meter und ich nahm wahr, dass die Zuschauer um uns herum komplett ausflippten. Ich habe jetzt einen Eindruck, wie sich Robbie Williams fühlt, wenn er eine ausverkaufte Arena betritt. Justin, der angeschlagene Läufer, und ich waren Rockstars – wenigstens für ein paar Sekunden.

Es funktionierte für mich ganz gut, aber irgendwas bei Justin eher nicht so. Er stoppte nochmal etwa 100 Meter vor der breiten gelben Linie auf dem Boden. Es gesellte sich ein weiterer Teilnehmer zu uns und wir trugen Justin. Wenig später waren wir zu dritt, wobei der zweite Teilnehmer signalisierte, dass er selbst zu müde sei und wir die Nummer bitte allein zu Ende bringen sollen. Wenige Meter vor dem Ziel löste Justin die Situation auf und wollte, dass wir alle für unser Finisher-Foto separat die Zeitmessung auslösten. Auch sein Krampf hatte sich soweit gelöst, dass er es selbständig schaffte. Im Ziel umarmten wir uns gegenseitig, er bedankte sich fein artig und seine Frau rief sofort auf seinem mitgeführten Handy an, ob es ihm gut ginge. Sie hatte in der TV-Übertragung den Zieleinlauf gesehen und sich ernsthafte Sorgen um ihren Mann gemacht. Wir gingen weiter zur Ausgabe der Finisher-Medaillen, holten uns etwas Verpflegung und verabschiedeten uns. Ende der Geschichte…dachte ich.

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Ich ging mühsam zum in Zielnähe befindlichen Park Boston Common, warf mich bei strahlender Sonne auf die Wiese und wollte am liebsten nie mehr aufstehen. Hier begannen die bereits erwähnten Unterhaltungen und der Wettkampf, wer mehr Minuten über seiner Vorjahreszeit lag. Als mir trotz warmer Temperaturen dennoch plötzlich kalt wurde, schleppte ich mich die rund 800m zum Hostel, duschte, holte meine bereits gepackten Sachen, aß mit Florian und Andreas, zwei anderen deutschen Teilnehmern, die ich vor Ort kennenlernte, meinen obligatorischen Finisher-Burger bei Five Guys, und weil es so nett war, leerten wir noch einen Pitcher Sam Adams 26.2, das leckere Bier, welches jährlich extra für den Marathon gebraut und auch nur dort ausgeschenkt wird.

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Zuschauerin inspiriert

Von dort aus ging es zum Flughafen, im Flieger nach London und nach einem gemütlichen Tag in Englands Hauptstadt weiter nach Berlin. In London freute ich mich über eine Nachricht von Erika. Erika war Zuschauerin an Boylston Street und hatte die Fotokamera im Anschlag und ein paar Bilder von Justin und meinem Finish gemacht. Sie schrieb in ihrer Nachricht, dass sie sich vom beobachteten Moment so inspiriert fühlt, dass sie die Bilder gerne für ein Video benutzen möchte, welches sie gerade zum Thema produziert. Ich bedankte mich für die Bilder, leitete sie an Justin weiter. Ende der Geschichte…dachte ich.

https://www.facebook.com/erika.bolduc.5/posts/1137605476252160?pnref=story

 

Presse beeindruckt

Am Abend meines ersten Arbeitstages nach dem Rennen – ich befand mich gerade auf einem ersten lockeren Lauf nach dem Marathon – erreichte mich ein Link von Justin. Er hatte einen Artikel der Huffington Post gefunden, in dem die Top 8 Momente des Boston Marathon gezeigt wurden, die die Gutmütigkeit des Menschen belegen. Top 2 war dabei ein Foto von Justin und mir, welches ein Nachrichtensprecher von CBS am Streckenrand geschossen und getwittert hatte. Ich freute mich! Ende der Geschichte…dachte ich.

http://www.huffingtonpost.com/entry/8-moments-from-the-boston-marathon-that-show-the-goodness-of-people_us_57153349e4b0060ccda3f867

CBS

Noch einen Tag später posteten sowohl Erika aus ihrer Perspektive, als auch Justin aus seiner die Situation. Es war toll ihre Gedankengänge nachzulesen. Justins Post hat mittlerweile knapp 150 Likes und 43 zum Teil hochemotionale Kommentare – Tendenz steigend. Ende der Geschichte…zumindest für den Moment.

https://www.facebook.com/justinashworth/posts/10153567711564142?pnref=story

5
Gesamtwertung: 5 (11 Wertungen)

wow!

Das ist eine tolle Geschichte! Großes Lob! Was zählt da die Zielzeit...

Gibt es eigentlich eine Statistik, wie weit man unter der offiziellen Qualizeit bleiben muss um einen Startplatz zu bekommen? Ist klar, dass das schwankt, je nachdem wie viele Leute sich mit welcher Zeit anmelden, aber so ungefähr??? nur damit man mal weiß, ob man überhaupt eine Chance hätte. Der nächste Boston Termin liegt nämlich in den Ostererien....

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Wie du selber sagst, es

Wie du selber sagst, es schwankt. Hier die Zeiten der letzten Jahre:

2012 - cut-off 1:14
2013 - no cut-off, the new standards went into effect and everyone who applied for the race with a legitimate qualifying time was accepted.
2014 - cut-off 1:38
2015 - cut-off 1:02
2016 - cut-off 2: 28

Wobei die Zeiten nur bedingt vergleihbar sind. 2012 waren die Qualistandards noch 5 Minuten höher. 2014 das Jahr nach den Anschlägen, aber 36000 statt sonst 27000 Starter. Insgesamt wird es eher schwieriger, daher vermute ich, dass meine Zeit aus NYC (BQ-2:09) nicht reichen wird.

Mein Boston-Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com/boston-marathon

Tolle Geschichte!

Ich bin mir sicher, dass du genau diesen Boston Marathon am längsten in deiner Erinnerung behalten wirst! Die Zeit ist dabei vielleicht eine Niederlage - aber sowas von zweitrangig!!!
Boston scheint tatsächlich ein ganz ganz besonderes Pflaster zu sein!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Danke...

...für diesen spannenden Bericht.
Ich fühlte mich beim Lesen, als wäre ich dabei gewesen.
Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt und du im nächsten Jahr wieder dabei sein kannst.

LG LS :))

"Lieber 80 Jahre gelebt als 100 Jahre nur da gewesen" (WWConny)

Rock on!

Supergeschichte und beeindruckendes Presseecho! BostonStrong! Ich drücke Dir die Daumen, dass die Zeit für Boston 2017 reicht. Vielleicht gibt es ja noch einen unverhofften Freistart - wäre nach der guten Tat verdient. Burger und Pitcher jedenfalls gerne jederzeit wieder.

Toll gemacht, vorbildlich!!

Ich ahne vielleicht, was noch kommt....hoffentlich! ;o)
Gratuliere Dir zum unvergesslichen Erlebnis!
Du hast gezeigt, dass Zeiten nicht alles sind!
Danke.

Liebe Grüße Carla

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

stark...

...einfach nur stark!
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laufend gratuliert dfrobeen zu dem marathon(erlebnis): happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

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