Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Nachdem immer noch der Frankfurt-Marathon (Ziel Ankommen) mein Laufjahr bestimmt sollte eigentlich beim gestrigen SWA-Lauf in Augsburg (HM) eine erste Orientierungsmarke gesetzt werden.
Leider lief die Vorbereitung gar nicht wie geplant, hatte ich doch Steffnys "unter 1:49" genommen in der Hoffnung unter "Wettkampf-Bedingungen" ein paar Sekunden schneller zu sein.
Dann aber vor etwa 4 Wochen auf einmal Schmerzen oberhalb der rechten Hüfte, eine Woche Pause, Testlauf nach 600 m abgebrochen, wieder Pause und ab zum Sportmediziner.
Der erstellte mir die Diagnose: Hüfte alles in Ordnung, Schleimbeutel nicht entzündet, ansonsten auch alles ok, kein ISG, keine Arthrose. Er wisse nicht woher es kommt. Ich stellte die Frage eines mittlerweile "Süchtigen" im Anfangsstadium: Kann ich etwas kaputt machen, wenn ich trotz Schmerzen laufe? Er: NEIN.
Daraufhin gab es einen Testlauf (7km Pace 7:10) und ein leichtes Anlaufen zwei Tage vor dem Wettkampf.
Dann kam der Sonntag und ich stand am Start mit dem Gefühl schlecht/nicht vorbereitet zu sein, aber ich hatte mir eingebildet, entweder klappt es, wenn ich trotzdem zügig anlaufe, oder eben gar nicht. Ich gebe zu dass eine Voltaren zur Sicherheit genommen wurde. Ausnahmsweise!
Dann Start und die ersten 5 km für mich in 24:40 viel zu schnell, 10 km in 50:20 noch ok. Schmerzen hatte ich leicht, aber irgendwann vergaß ich die. Die erste Hälfte in 53 Minuten überraschend gut und bis etwa km 14 klappte es. Doch dann machten sich wahrscheinlich die fehlenden Trainings-Km der letzten Wochen bemerkbar. Trotzdem nach finalem Kampf mit mir selbst lief ich mit einer 1:48 über die Ziellinie, verpasste meine Bestzeit um 3 Sekunden.
War ich zufrieden? Ja, obwohl ich nicht bewerten kann, ob mit den fehlenden 4 Wochen Training mehr möglich gewesen wäre. Ich hoffe das und werde beim Sport-Scheck-Lauf wohl wieder alles geben.

nix für ungut

Da du den Bericht ins Forum gesetzt hast möchtest du ja offenbar einen Kommentar haben. Hier meiner, über den ich lange nachgedacht habe, weil er wohl wenig positiv rüber kommt...

Erstmal: Glückwunsch zur Zeit! Auch wenn ich nicht ganz verstehe, dass du zwar "Steffny unter 1:49" trainiert hast, dann aber wohl doch mit der 1:48 nicht ganz zufrieden bist? War doch "im Wettkampf ein paar Sekunden schneller" (oder wolltest du Minuten???).

Wofür du von mir keinen Beifall erwarten kannst ist die Geschichte mit dem Voltaren. Gut, dass der Arzt grünes Licht gegeben hast, dass du dir nichts kaputt machen kannst. Ich hatte übrigens mal ähnliche Probleme; auch hier orthopädisch alles in Ordnung, ein Physio fand heraus, dass meine schrägen Bauchmuskeln schuld waren. Ein paar Dehnübungen und schon war die Geschichte vergessen (im Stehen: Knie mit beiden Händen umfassen und vor den Körper ziehen und dann zur Mitte des Körpers hin ziehen. Unbedingt beidseits; kannst es ja mal testen.). Dass man Schmerzen manchmal überlaufen oder - weglauen kann, auch ok. Bist erwachsen, muss jeder selbst entscheiden. Aber Schmerzen prophylaktisch mit Schmerzmitteln überdecken zu wollen ist aus meiner Sicht grob fahrlässig. Auch "ausnahmsweise" und als Hobbysportler. Die Grenze zum Doping (auch nur mal wegen Grippe und die ganze Vorbereitung futsch und doch nur....) ist fließend.

Musst es dir ja nicht anziehen, ist nur meine Meinung.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Vielen Dank für den

Vielen Dank für den kritischen Kommentar! Ist ja auch richtig, dass so ein Ansatz nicht gut für den Körper sein kann, obwohl ich hier nicht von Doping reden würde.

Danke auch für den Tipp mit der Dehnübung, werde ich machen.

Nach einer lockeren Erholungswoche werde ich jetzt einen 1:45 er Plan nutzen. Unzufrieden war ich nicht, nur fand ich es schade, dass dieser Einbruch kam, aber ich denke mit besserer Vorbereitung wird der später kommen oder nicht so massiv.

Jetzt kommt das Wetter, wo Laufen noch mehr Spaß macht! Grüße!

Nur zur Information

Voltaren bzw.der Wirkstoff Diclofenac stehen NICHT auf der Dopingliste der NADA! Bitte niemanden zu Unrecht in die Dopingecke stellen. Ob es gut ist, Schmerzmittel profilaktisch zu nehmen, steht auf einem anderen Blatt. Aber es ist auch Sportlern durchaus gestattet, Verletzungen mit Medikamenten zu behandeln, wenn diese nicht auf der Dopingmittel stehen.

Ist meine Meinung.

LG Renate

Niemand hat die Absicht, 100 Meilen zu laufen

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links