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Benutzerbild von strider

Vor drei Jahren bin ich mit meinen Mädchen beim Swim and Run gestartet, damals noch in Dudweiler. Mittlerweile sind es erheblich weniger Staffeln geworden, dafür um einiges "hochkarätiger"; die Schwimmstrecke wurde um 100m verlängert und das Ganze an den Olympiastützpunkt verlagert. Irgendwie hatten wir da keine Lust mehr.
Unser Verein stellt mittlerweile gut die Hälfte der Starter. Und eine liebe Freundin wollte mitmachen. Laufen ist nicht ihr Ding, dafür Schwimmen. Na super, wir können laufen, aber nicht schwimmen. Wir sind das Dream Team! Und wir hatten uns fest vorgenommen ganz viel Spaß zu haben. Den hatten wir. Bis wir den Zielschluss entdeckten: 2:30h, ups, das könnte knapp werden. Coach und ich sind nicht mehr auf Tempo programmiert, auf Wenden noch viel weniger...

Der Plan ist einfach: Jeder muss 5km laufen und 700m schwimmen. Geht so: A läuft 5km, B schwimmt 700m, C läuft 5km, A schwimmt 700m, B läuft 5km, C schwimmt 700m. Unsere Freundin wollte den Start machen um ihre Angstdisziplin hinter sich zu bringen, Coach wollte erst schwimmen dann laufen, blieb mir nur die Endposition. Und damit die erfreuliche Aussicht: die gesamte "heilige" Schwimmhalle unserer Kaderschwimmer und -triathleten (Bundesstützpunkt!) mal ganz für mich zu haben. Zum Gaudi sämtlicher Anwesenden..... Örgs. Eine Besichtigung der Laufstrecke gab den nächsten Dämpfer. Vermutlich nur im Saarland bringt man es fertig auf 5km 62 Höhenmeter zu verteilen! Zwei Runden a zwei fette Anstiege. Menno!

Um 14 Uhr war Start. Unsere Freundin lief persönliche Bestzeit in 37:xx min, da waren allerdings bei den anderen Staffeln schon die zweiten Starter fertig. Coach gab alles beim Schwimmen und übergab etwas kurzatmig den Chip an mich... Na dann mal los. Berg hoch... hoch... höher, um die Kurve in den Wald, weiter hoch.... Unser Vereinschef kam mir entgegen, auch nicht mehr ganz frisch, andere Läufer. Endlich der Wendepunkt. Ích hasse Wendehütchen. Gummi geschnappt, rum um das Hütchen und antreten. Noch mal hoch, dann endlich bergab. Und Kette! Kurz vor dem Ziel abbremsen, wieder ums Hütchen und wieder hoch und höher... und höher... Kurve, höher... Gummi geschnappt und nochmal die müden Beine motiviert. Vielleicht war gestern Rolle fahren auch nicht die beste meiner Ideen... Ab zum Ziel, noch eine Vereinskollegein, 20 Jahre jünger, fast einkassiert, ab zur Halle gerast, Chip an Freundin übergeben und ... Pause. 5km in offiziellen 24:14. Nun ja, das war schon mal besser. Allerdings nicht bei dem Profil. Also ok.

Fast halbe Stunde Pause. Schnell was übergezogen, denn es war doch kühl, Schwimmerin übergab Chip an Coach, der hetzte los. Ich ins Schwimmbad, Brille, Badekappe, Ohrstöpsel und rein zum Becken. So langsam begann ich doch zu frieren. Aber jetzt noch duschen? Coach kam schnell. Chip abgefriemelt, umgebunden, was jetzt nicht mehr so einfach war. Wir waren die letzte Staffel, das war zu erwarten. Eine Schwimmerin ging vor mir ins Wasser und gab Hackengas. Na warte. Ab ins Becken und los.

Bäh, wieso schwimmen wir "verkehrt" herum??? Dieses "mäandern" von Bahn zu Bahn überfordert mich. Und rechts herum wenden kann ich schwimmerisch so gut wie mit dem Rad, nämlich gar nicht. Die Wenden waren allesamt völlig besch... aber nach der dritten Bahn tauchten Füße vor mir auf! Und nun holte mich der Jagdtrieb ein. Dich kriege ich! Und dann werden wir nur Vorletzte, ätsch. Sie versuchte wirklich alles um mich abzuschütteln, schwamm in der Mitte der Bahn, trat nach rechts und links. Pff! Zweieratmung, Frequenz erhöht, rechts neben sie geschwommen und eine schnelle Unterwasserwende hingelegt. Muss ja nicht schön aussehen, nur funktionieren ;-)) Ich kam vor ihr von der Wand weg und gab Gas. Coach erzählte mir später, dass ein Trainer des veranstaltenden Vereins ihm gesagt hätte, das würde ich nicht halten können. Coach kennt mich besser, ich konnte ;-))) Und so schwamm ich Bahn für Bahn, mal Dreier- mal Zweieratmung und fühlte mich fast wie ein Schwimmer. Bei jeder Wende sah ich, dass meine "Gegnerin" Boden verlor, falls man das beim Schwimmen so nennen kann. Und schon war die letzte Bahn da, und nun ging ich mal zu so was wie Sprint über. Zweieratmung und durch! Anschlagen, raus aus dem Becken und über die Zielmatte rennen... Meine Konkurrentin kam eine Minute nach mir rein. Und sie war "not amused". Schimpfte in der Umkleide, dass ich sie ja rechts überholt hätte. Ich sah später, dass ich sie schon beim Laufen einkassiert hatte. Nun ja. Ich gebe zu, mein Mitgefühl hält sich in Grenzen (boah, bin ich fies). 700m in 17:45 ist für mich schon cool, denn die Wenden dürften einiges an Zeit gekostet haben. Und vor allem war es einfach ein g... Rennverlauf gewesen.

Somit wurden wir Vorletzte, waren alle mit unseren Zeiten sehr zufrieden, und es war einfach einer wunderbarer "Wettkampf" gewesen! Nächstes Jahr wieder ;-)))

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Boah watt klasse!

Strider zieht beim Schwimmen die Letzte ab - yeah! Besser kann's kaum laufen - äh, schwimmen.

Tolle Zeiten - was ein schöner Tag mit versöhnlichem Abschluss!

Cooles Wettkampfformat

Da habt ihr euch alle wacker geschlagen. Glückwunsch!!!

LG,
Anja

Aus dem LaufAS...

.....wird jetzt auch noch ein SchwimmAS, sehr cool! Aber ich finde, der Coach sollte das schöne Foto reinstellen, das ich gerade auf meinem Handy gefunden habe;-)

Lieben Gruß
Tame

Ihr macht Sachen! ...

... Übrigens beim Comrades muß man nicht Schwimmen, hab ich mir sagen lassen.
Und Glückwunsch zu dem Finish. Beißen mal wieder geübt. Könnte sein, das brauchst du noch - nur länger.
;-)
Ein Schalk läuft die Tortourderuhr! - Lauftagebuch

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