Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Ja ich weiß sowas kommt vor, wenn man viel riskiert, aber selbst 2 Gänge zurückschalten reichte nicht, um das Drama zu verhindern.
Mein Ziel: sub 3:30
Vorbereitung nach Steffny 3:15 lief ohne Probleme. für meine Traininspace nahm ich den Mittelwert aus 3:15 und 3:30er Plan
HM in 1:38:4x relativ locker durch gelaufen
Anreise, Hotel alles gepasst. Beim Abendessen plötzlich Schmerzen im Ellbogengelenk(Diagnose gestern;Golfarm-Überbelastung)
Nächsten Morgen kurzer Lauftest vor dem Start- Schmerzen in Arm waren leider nicht verschwunden. Der Gedanke nicht zu starten hielt sich eine 1000stel Sek.
Die Schmerzen waren nach 5 km wie weggeblasen. Es lief ! Genau 21 km, Pace ging runter
auf 5:0x. Irgendwo zwischen km 26 u 27 überholte mich der Zugläufer 3:30.Den Versuch mich dranzuhängen hätte ich mir sparen sollen. Ab km 30 erste Anzeichen von kommenden Krämpfen,
die auch kurz darauf folgten. Ab km 36 alle paar hundert Meter Gehpausen.
Ergebnis 3:50:xx zweitschlechtestes Ergebnis und für mich deprimierendster Marathon.
Wär dies mein erster Marathon, ich würde wohl keinen zweiten mehr laufen. Schmerzen und die Schwellung im Ellbogen waren am Abend so stark, das ich den Arm nicht mehr heben konnte.
Was das ganze noch etwas bitterer macht, ich sitze jetzt zu Hause ( krankgeschrieben) mit einer Entzündung im einen Arm und den Karpaltunnelsyndrom im anderen.
Ich weiß es gibt schlimmeres im Leben.
Da ich ein Kontrollfreak bin suche ich jetzt nach möglichen Fehlern.
War ich für meine Verhältnisse einfach zu schnell am Anfang Pace im Scnitt 4:55. In München letztes Jahr mit 4:57 Pace durch gelaufen
Der Puls lag bei 22 km laut Garmin bei 4 Schlägen unter Maximalpuls ?!
Lag es an der Entzündung im Arm ?
Oder hatte ich einfach einen Scheixxtag?

Fjerler

0

Ich tippe auf Scheixxtag!

Das ist natürlich bitter, wenn für den Tag X alles vorbereitet wurde und dann der Lauf selbst vergeigt wird.
Natürlich kann es sein, dass eine Entzündung im Körper (egal wo) auf die allgemeine Leistungsfähigkeit Einfluss hat - aber ich bin kein Mediziner... (für einen Marathon war der Puls natürlich zu hoch, was auch darauf deuten könnte, dass der Körper noch anderweitig belastet war.)

Vielleicht war aber auch der Respekt vor der sub3:30 zu groß und "unbedingt wollen" führt nicht immer zu einer lockeren PB.
(Ich hab jedenfalls echt Muffen vor einem Einbruch und obwohl ich ähnliche Vorlaufzeiten aufweise scheue ich mich - noch - die sub3:30 anzugehen.)
Leck nicht zu lange deine Wunden - es gibt wohl auch solche Tage!
Gute Besserung für den Arm (bzw. beide).

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Entzündung

Wenn die Entzündung im Arm stark ist, werden auch die Blutwerte scheixxe sein = Scheixxtag! Dass du dennoch bis zum Schluss durchgehalten hast, finde ich sehr beeindruckend und verdient großen Resekt! Gerade bei "euch schnellen" Läufern lese ich immer wieder, dass sie doch eher ein DNF in Kauf nehmen, als wir Langsameren. Du nicht, klasse! Was hast du jetzt davon? Dieser Marathon wird dich trotz allem weitergebracht haben, und zwar ordentlich. Herzlichen Glückwunsch! Dein Finish ist ein Sieg, du hast nicht verloren. Nun aber erstmal gute Besserung, gute Erholung und ja, natürlich wird es ein nächstesmal geben und natürlich wirst du die 3:15 weiter jagen;-)

Lieben Gruß
Tame

Das mit dem Arm hat Einfluss...

und der ist größer, als Du denkst!
Und dass Du im anderen Arm nun auch noch was hast, deutet darauf hin, dass irgendwas im Körper nicht in Ordnung war/ist, daher bewerte das Ergebnis,
wonach sich viele noch die Finger lecken, nicht über.
Es gibt einfach Tage, da kannst DU noch so gut trainiert sein, da geht nicht mal Standard.
Hab ich grade wieder vor ein paar Wochen bei einem große Lauf erlebt.
Laufen war locker, Puls niedrig, Kraft zum Weitermachen noch da, aber eben nix mit Schnelligkeit oder auch nur Grundtempo, alles einfach zu langsam. Deprimierend, aber wir sind immer noch Menschen.

Werde erst mal wieder gesund und finde möglichst die Ursache für diese Entzündung.
Vom Laufen sollte die im Arm ja nun normalerweise nicht kommen.
Irgendwas stimmt nicht und das ist jetzt primäre Aufgabe zu lösen.

Gute Besserung und ärgere Dich nicht, das ist es mit diesen eindeutigen körperlichen Hinweisen nicht wert!

Liebe Grüße Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Das tut mir total leid

und ich kann deinen Frust sehr gut verstehen!

Ich bin 2013 mit einer getapedten Schulter an den Start gegangen vom ZUT (Verletzung der Rotatorenmanschette). Ich laufe ja nicht mit der Schulter... Ich musste mich eines Besseren belehren lassen. Offenbar war der Kopf doch nicht frei und ich lief ängstlicher als sonst. Mehrere Stürze später musste ich bei km 25 abbrechen...
Ich denke wirklich, eine Entzündung - egal wo - belastet den Körper zusätzlich. Und dein Puls deutet ja auch darauf hin. Für Bestzeiten muss einfach alles passen, diesmal passte Körper nicht.
Davon abgesehen wäre deine "verkorkste" Endzeit meine zweitbeste je gelaufene Marathonzeit ;-))
Ich hätte es an deiner Stelle auch probiert! Und wäre noch viel später angekommen als du...

Arme auskurieren, das Training geht nicht verloren, Neustart. Dann klappt es!!! Gute Besserung erstmal!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Danke

für eure aufmunternde Worte.
Vielleicht hab ich wirklich wieder etwas dazu gelernt.
Etwas mehr Demut und wieder mehr Respekt vor dieser Distanz. Auch vor Leuten die weit über 4 Std laufen egal wie weit und wie schnell ziehe ich den Hut. Die Belastung steigt einfach mit der Zeit.
Der Kopf ist noch leicht gesenkt.
Doch beide Arme sind erhoben.
Der eine im Zinkleimverband,
der andere in der Schiene.

Es erwischt jeden einmal....

Hallo Fjerler
Grundsätzlich sehe ich all die Punkte der Vorschreiber gleich. Und es ist ja auch dann schon eine grosse Leistung einen solchen Lauf zu Ende zu laufen und dann immer noch unter 4h zu bleiben. Denke mal daran, dass die Meissten von einer solchen Zeit träumen. Und wenn wann dann einen Tag hat wo alles Schlechte zusammenkommt und die Zeit immer noch so ist - zur Kenntnis nehmen und weitermachen.
Aber ein Punkt ist mir noch aufgefallen. Du schreibst, dass du bei km 22 den Puls bei -4 zum Maximalpuls hattest. Das finde ich extrem hoch. Bei den Marathonläufern sollte der Puls erst auf den letzten 7km in den "roten" Bereich kommen. Und wenn das bei dir schon bei KM 22 war, könnte das ein Grund für den Einbruch gewesen sein...
Wie auch immer. Wünsche Dir weiterhoin viel Erfolg und denk dran. Auf Sch....Tage folgen auf wieder Super-Tage...
Gruss

Scheixx-Tag

was stecken gehabt - ausheilen lassen. Dauert ja jetzt mit Schiene und Verband ein paar Tage.

Hey, ins Ziel gekommen - wie auch immer. Und ja: Respekt vor jedem, der das durchzieht. Egal in welcher Zeit!

Kopf hoch, die besseren Zeiten kommen wieder!

Bonn ganz anders

Für Dich war es ein Scheixx-Tag. Eine Entzündung im Körper macht das ganze Training im Vorfeld (weitgehend) zunichte. Ich freue mich aber, dass Du im Ziel angekommen bist.

Ich möchte Deinem Tag in Bonn gerne meinen gegenüberstellen. Einfach so.

Nach Abholung der Startunterlagen habe ich ein paar bekannte Gesichter getroffen - dabei auch Jörg, den ich schon oft insbesondere als Pacemaker gesehen hatte, mit dem ich aber noch nie gelaufen war.
Kurz vor 9 bin ich dann runter zur Rheinpromenade und bin erst Rheinabwärts und dann in Gegenrichtung ganz entspannte 7,8 km gelaufen. Auf dem Rückweg war ich dann ertliche hundert Meter mit Halbmarathonis unterwegs. Ich schön mit Trinkrucksack, alle anderen schnell.

Im Startbereich (Magenta war's, also fast ganz hinten) habe ich mich ganz hinten positioniert. Es sollte ein ganz entspanntes Trainingsläufchen werden mit insgesamt 50 km auf dem Tacho am Sonntag als Vorbereitung für den 12 h-Lauf zwei Wochen später.

Auf einmal stand der Jörg neben mir. Auf meiner anderen Seite Gerd, mit dem ich kurz vorher noch ein bisschen über die Bekleidungsfrage gesprochen hatte.
Jörg erkannte Joe. Joe machte nämlich Fotos und hat auf marathon4you einen sehr lesenswerten Bericht gestellt.

Wir haben uns noch prima mit anderen Läufern unterhalten und dann ging's auch schon los. Auf dne ersten Kilometern haben Jörg und ich uns gegenseitig darauf aufmerksam gemacht, zu schnell unterwegs zu sein. Eine Pace oberhalb von 7:00 war dann aber ok.
Als erstes haben wir uns um eine Schülerin gekümmert, die am Vortag erfahren hatte, einspringen zu müssen. Lauftraining hätte sie sich gewünscht, aber zumindest Fahrradkondition war vorhanden. Unserem freundlichen Angebot, sich uns anzuschließen, kam sie nach. Wir haben sie wohlbehalten zum Staffelziel gebracht. Das gleichmäßige und langsame Tempo hat dazu ein gutes Stück beigetragen.

Petra* (*Name geändert) haben wir bei km 12 aufgesammelt. Sie erzählte von ihrer Motivation, sich Ziele setzen zu wollen und dass sie einmal in ihrem Leben ein Marathon laufen wolle. Ein bisschen liebäugelte sie bereits mit dem Zieleinlauf zur Hälfte. Weinige Sekunden später war klar, warum: Ihr bisher längster Lauf ging über 17 km. Für einen HM eine gute Vorbereitung. Zum M sage ich nix...

So, jetzt kommt's aber:
Bei km 19 haben wir Kaya Tina eingesammelt. Das ist die Frau, welche die gesamte Strecke über gelächelt hat. Unglaublich! Sie war voriges Jahr den HM gelaufen und ihr Training führte sie bis km 30.
Jörg (übrigens 3-fach Ironman - das ist die Nummer mit etwas über 11 km Schwimmen, 540 km auf dem Rad und 3 Marathons hintereinander weg; er brauchte 52 Stunden wie er mir erzählte und auch dass er als Vorbereitung einen 2-fachen Ironman gemacht hat) und ich hatten sofort beschlossen, Kaya Tina auf ihrem ersten Marathon in's Ziel zu begleiten. Genau das haben wir getan. Ihre Freundin, die eine halbe Stunde schneller war, wartete 50 m vor dem Ziel, schloss sich uns an und wir sind dann alle Hand in Hand in's Ziel gelaufen.
Schöner hätte der Tag wirklich nicht sein können. Wir waren wundervolle 5 h 26 min unterwegs. Ultraschlappschritt. Irgendwann will auch ich mal wieder Gas geben. Für andere da zu sein, etwas weiterzugeben, zu unterstützen, Mut zu machen, das war in Bonn einfach großartig.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Dir diese alternative Sichtweise Mut macht, nach dem Abklingen der Entzündung weiterzulaufen. Gerne schnell. Ich bewundere diejenigen, welche so ein Tempo durchhalten können...

Gute Besserung!!!



23./24.04. 12 h Seilersee
14./15.05. TTdR 160

Das Blöde an solchen Entzündungen ist, ...

... Dass man weiß, dass sie da ist und Einfluß haben sollte, man sie aber zu Beginn einfach "ignorieren" kann, weil es doch (noch) so gut geht. Durch das gute Training steckst du sie erst mal weg. Aber hintenraus muß für ne Bestleistung einfach alles passen. Sonst hättest du ja vorher nur Spaß abgeliefert. Und da wirkt sich das dann sehr wohl aus. Ich finde, dafür bist du noch recht gut angekommen!
Haken dran!
Nächstes Mal klappt es dann!
;-)
Ein Schalk läuft!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links