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Benutzerbild von Etu58

Um 12 ging es am Samstag los Richtung Eschenbach, Kt. St. Gallen. Nach 50 min. verlassen wir die Autobahn und weiter geht's über einige Orte. Dann endlich ein Schild "Sportveranstaltung" und einige neongelbe freundliche Einweiser, die uns den Weg zum Parkplatz zeigen. Dieser befindet sich auf einer gemähten Wiese. Also schön vorsichtig fahren, damit man nicht auf setzt.
Sportrucksack aus den Kofferraum und Richtung Strasse gelaufen. Dann ohrenbetäubender Lärm und wir erleben den Massenstart von gefühlt einhundert Geländemaschinen. Huch, hier sind wir wohl falsch und ich renne zum Einweiser und frage schon selbstantwortend, dass das wohl nicht die Laufveranstaltung sei. Nein, die ist einen Ort weiter. Hm, zurück zum Auto, es ist schon spät, ab in den nächsten Ort und wir sehen die Turnhalle. Dort sagt uns auch so ein lieber Einweiser, dass schon alle Parkplätze belegt sind und wir doch mal wieder aus dem Ort fahren sollten, oben bei der Industrie gibt es noch welche. Gesagt, getan und dann runter zur Turnhalle getrabt. Verdammt, wir müssen noch die Startnummern holen und uns umziehen und einlaufen möchte ich auch noch. Startnummern holen geht schnell, WC auch, aber die Damengarderoben befinden sich in einem ganz anderen Gebäude. Dafür habe ich keine Zeit mehr. Also Rucksack mit bei Männe in die Männergarderobe verfrachten und angefangen einzulaufen. Start gesucht. Nach gut 900 m finden wir auch diesen. Noch 10 min. bis zum Start. Etwas dehnen und ganz vorne einreihen, weil die haben ja handvermessene Zeitmessung. 14 Uhr, Startschuss und um mich herum kämpft alles um Platz und freie Bahn. Grad noch konnte ich mich auffangen, nachdem man mir ein Bein gestellt hatte. Und los ging es, erst mal eine Schleife um das Startgelände und dann raus ins freie Feld, vorbei an einigen Bauernhöfen mit weidenden Kühen und hoch über die Rampe der Autobahnüberführung. Nach Km 3 war mir klar, dass ich meine vorgesehene pace fürs WK-Tempo nicht halten kann. Jetzt kamen langgezogene Steigungen bis KM 6. Ich kämpfe um jede Sekunde. Der erste Getränkestand kam und ich griff nach einem Becher Iso, einfach im Glauben, das bringt schon was. Die Zeit hätte ich besser mit Laufen verbracht. Zum Glück ging es dann bergab mit einer wundervollen Sicht auf den Oberen Zürichsee. Wenn man das doch nur ein wenig mehr geniessen könnte. Bei KM 8 ging es im Wald wieder hoch und anschliessend auf eine Passstrasse und anschliessend über einen recht holprigen Trail wieder in den Wald. Bei KM 9,5 die letzte Abbiege und der Hinweis, es ist ja nicht mehr weit nur noch gerade aus. Das "ist-ja-nicht-mehr-weit" erstreckte sich dann noch bis KM 10,49 und das Ziel war in Sicht. Noch mal alles geben und mit 1:04:27 - pace 6:08 - lief ich über die Ziellinie. Wäre zwar gerne unter einer Stunde gelaufen, aber es sollte wohl nicht sein.
Lt. Garmin 175 Höhenmeter. Eigentlich gar nichts, gegen das, was ich im Training erlaufe, aber einfach sehr pacezehrend verteilt ;-)
Anschliessend Rucksack geholt und geduscht und ein Überraschungsgeschenk erhalten. Ein Duschhandtuch kann man ja schliesslich immer brauchen. Kaffee und Kuchen warten und die Rangverkündung beginnt. Ich kann mich nur wiederholen, diese Schweizer sind verdammt schnell. Mit 34:42 und 41:25 ist jeweils der schnellste Mann und die schnellste Frau rein.
Da ist noch viel Luft dazwischen, die abgearbeitet werden muss.
Interessant wurde es, als ich merkte, dass man auch noch nach Platz 3 preisberechtigt war bis hoch auf Platz 10.
Somit ergatterte ich noch einen Freieintritt für die Therme in Bad Schinznach und noch etwas Kleinkram.

Glücklich traten wir den Heimweg an und freuen uns auf nächstes Jahr beim Eschenbach Runningday.

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Ich "liebe"

"handvermessene Zeitmessung" - wenn jeder in die erste Reihe will. Und man über die fällt, die ihre Pace "nicht halten können". Und denen dann "ein Bein gestellt wurde".

Nichts für ungut, aber da haben sich bestimmt die Ersten gefreut, wenn sie erstmal an denen vorbei müssen, die über eine Stunde brauchen...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Nun ja

von erster Reihe hatte ich nix gesagt. Und alle haben eine Daseinsberechtigung.

Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

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