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Benutzerbild von benbohne

Leider hatte sich die Sonne der letzten Tage am Sonntag verabschiedet. Es war neblig feucht, aber windstill.
Die erste Hürde vor einem Wettkampf ist immer das Frühstück. So früh krieg ich eigentlich gar nichts runter, aber vor einem Wettkampf gibt es da keine Gnade.
Da der Lauf der Formtest für den HH-Marathon ist, versuchte ich zügig in einen 5:20er Schnitt zu kommen. Alles lief super und so wurde der 5:20er zum 5:17er auf den ersten 11 Kilometern, zum 5:10er auf den zweiten elf und zum 5:07er auf dem letzten Drittel. Die Beine taten weh, die Stimmung war prima und nach 2:55:09 war ich im Ziel.Ab Km 9 lief ich in Begleitung eines Läufers, der darum bat sich dranhängen zu dürfen. Wir redeten kaum, es war eher ein schweigendes Miteinander. Sehr nett. Bei Kilometer 28 musste er mich leider ziehen lassen und auch im Ziel trafen wir uns nicht wieder. Schade, ich hätte gern gewusst, mit wem ich da eigentlich gelaufen bin. Der Zieleinlauf war wie immer sehr herzlich und persönlich, mit Rosen für die Läuferinnen.
Medaille abgeholt, Brühe getrunken und mit dem Läuferbus zurück nach Westerland. Der Eintritt für die Sylter-Welle ist im Startgeld enthalten und so habe ich eine entspannte halbe Stunde im Whirlpool verbracht, inklusive netter Läufergespräche.
Da es vor 16:00 keine Urkunden gab, habe ich es mir hinterher mit einem Kaffee auf der Promenade in einem Strandkorb gemütlich gemacht und den Blick aufs Meer genossen.
Um 16:00 einen Blick auf die Ergebnisliste: Platz 25 von 203 Frauen, Platz 8 von 45 in meiner AK. Urkunde abgeholt und ab nach Hause auf die Couch.
Die nächsten drei Tage war regeneratives Laufen angesagt. Heute wollte ich wieder ins Marathontraining starten. 3/4/5000 im Halbmarathontempo waren angesagt, mit 1000 Metern Trabpause. 3000 und 4000 liefen noch gut, obwohl die 4000 an Ende eine ziemliche Qual waren. Nach den 1000 Trabpause wehrte sich alles in mir gegen nochmal 5 Kilometer im HMT, aber Plan ist Plan. Man ahnt es schon, voll versemmelt. Ich bin grad so ins Marathontempo gekommen, musste ständig gegen den Impuls kämpfen einfach stehen zu bleiben und habe mich richtig gequält. Ich hab draus gelernt und werde im nächsten Jahr 5 Tage regenerieren, bevor ich den nächsten langen Lauf mit Endbeschleunigung laufe. Morgen mache ich ganz gemütlich und schau mal wie es Samstag läuft.
Der Syltlauf lohnt sich auf jeden Fall immer wieder und auch im nächsten Jahr bin ich hoffentlich dabei.
Maren

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Der Test für Hamburg

Der Test für Hamburg dürfte damit ja wohl geglückt sein!
Klasse Zeit und einen schicken negativen Split hast Du da hingelegt!
Für Hamburg viel Erfolg! (ein paar Tage mehr Regeneration sind sicher hilfreich dafür...)

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Nette Steigerung

Wahnsinn! HH wird laufen, aber sowas von....

Tröste dich, ich musste heute auch feststellen, dass von "nichts tut mehr weh" zu "ich bin wieder voll fit" noch ein ziemlicher Weg ist ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

starke Pace-Steigerung ...

... bei ne'm 33Km-WK !
Negativ-Split bei ne'm WK kennt man ja, aber irgendwie sehr cool sich ne'n Wk in
"Drittel" einzuteilen und jedes Drittel dann schneller als das Vorherige zu laufen ...
wobei, ... bei ne'm 33.333 Meter WK hätte man da auch selbst drauf kommen können.

Ich wünsch dir für den HH-Marathon weiter eine gute Vorbereitung und am 17.04.
eine eben so tolle Renneinteilung entlang der "blauen Line(n)".
Vieleicht trifft man sich ja beim Marathon

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden
der gerade über eine "14-14-14 Taktik" nachdenkt

Perfekt eingeteilt,

schön sacht beschleunigt und ein tolles Ergebnis erreicht! Da wünsche ich Dir schnell wieder fit zu werden, damit dann HH auch so super klappt.

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