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Benutzerbild von strider

"wütende Betrachtung" trifft es eher...

Gestern abend war Seniorensportlerehrung vom Saarländischen Leichtathletikbund. Da haben sich viele Leute viel Mühe gegeben, die "Alten" zu ehren. Und da waren Leistungen - gerade der "Alten" (und das ist hier voller Respekt von mir so gemeint) - die sind wirklich aller Ehren wert. Allen voran Melitta Czerwenka-Nagel, inzwischen W 85, mehrfache Weltrekordhalterin und Weltmeisterin. Irre, ich ziehe meinen Hut. Und viele andere, die Job und Familie und Sport versuchen zu verbinden, viel Zeit und Geld (!) in ihren Sport stecken. Finde ich wunderbar, dass so etwas honoriert wird!

Und heute morgen kommt in den Nachrichten: Positive Dopingprobe bei einem Athleten MEINES Vereins!!! Ja, da denkt man immer, das ist nur bei den anderen so: bei den hoch bezahlten Profis, den Russen, den Chinesen, was weiß ich. Nein, ein hiesiger Sprinter. Nicht nur Athlet bei uns sondern auch Trainer!!! Ok, der Verdacht muss sich bestätigen, solange sollte man nicht über ihn richten. Sollte es sich aber bestätigen bin ich zutiefst enttäuscht. Und irgendwie bin ich es natürlich jetzt schon. Vor allem menschlich.... Aber auch sportlich: Büssen müssten es ja auch andere: seine Staffelkollegen, mit denen er Silber geholt hat; der Verein, dem die Sponsoren verloren gehen, deren Geldern der Jugendarbeit fehlen werden, den anderen Vereinsmitgliedern für Startgelder, den Läufen, die mein Verein veranstaltet. Und und und.

Ich weiß auch, dass die Grenzen fließend sind. Auch ich kenne zu viele (Hobby-)Läufer, die Ibuprofen wie Bonbons schlucken. Und die, die erwischt werden, sind wohl nur die Spitze des Eisbergs.

Nein, ich bin nicht für die Legalisierung!! Auch wenn andere vielleicht gute Gründe aufzählen.

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WILKOMMEN

im wirklichen Sportlerleben. Und glaub mir, du siehst nur nen winzigen Kristall vom Eisberg.
Wieso sollten Hobbysportler weniger dopen als Spitzensportler. Was denkst du, wer wird mehr
kontrolliert ?-Wohl kaum die Freizeitsportler.
Klar gehts hier weniger um Geld, aber Geltungssucht ist Motivation genug.
Hab vor einigen Jahren so nen A...H erlebt.Wurde erster in AK 60!!

Hab grad mal nach Anabolika gegoogelt, Angebot über Angebot.

Bin auch gegen Legalisierung.

Schade für euren Verein. Gott sei Dank haben sie noch ehrliche ( in Bezug auf Doping vielleicht ein bisschen-sorry- naive) Sportler wie dich.

Gruß Fjerler

Abstoßend und peinlich!! :0(

Mittlerweile ist meine Brille bzgl. Doping auch nicht mehr so rosa.
Im Reitsport hab ich ja schon mal ein bisschen was davon mitbekommen bei Leuten, wo ich es niemals vermutet hätte.
Ich selber musste mit meinen beiden Pferden auf Turnieren zwei Mal zur Probe und war, trotz meiner eigenen Sicherheit, nicht zu dopen, nervös ob der Ergebnisse (die natürlich negativ waren!!), weil ich eine gammelige Stelle am Huf mit einem alten Mittel behandelt hatte, wo mir mein falsch informierter Tierarzt richtig Muffe gemacht hat, dass es noch Monate im Blut nachweisbar sei....völliger Quatsch, hab mich rückversichert!!
In anderen Sportarten wird es genauso sein, da bin ich sicher! Leider! :0(
Scheitern ist nicht erlaubt, Schwäche ist nicht erwünscht, das Selbstbildnis muss besser oder perfekt sein.
Für den Sieg muss man alles geben und tun...ALLES! :0(
Ne, solche Leute verlieren ihr Gesicht und man ist mit Recht tief enttäuscht!
Traurig sowas!

Liebe kopfschüttelnde Grüße Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Jeder weiß,

dass so gut wie überall gedopt wird. Trifft es aber den eigenen Verein, ist die Enttäuschung groß, zu recht!
Menno wie blöd :(

Lieben Gruß
Tame

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