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Benutzerbild von Socke Nr.2

Ich laufe wirklich gerne, öfters alleine, scheue mich nicht vor einsamen Wegen oder gar Dunkelheit.
Es gibt Tage, an denen ich auch abends, nach der Arbeit, mich laufend nach Hause bewege!
Das ist so schön! Aber auch einsam und dunkel am Rande der Zivilisation. Einmal stand ich sogar einem Reh gegenüber, bei der Erinnerung geht mir heute noch das Herz auf!

Angst hab ich keine, meine Gestalt wird groß und selbstbewusst wirken. Dennoch hab ich was zum Schutz dabei! An der Kleidung einen Alarmpieper oder wie man die Dinger auch nennt, in der Hand Pfefferspray.
Ob es im Notfall was bringt oder nur interessant aussieht?

Was macht ihr um Euch zu schützen?
Wenn es um wütende Hunde geht haben mir Hundebesitzer gesagt, dass Pfefferspray die lieben Kleinen nur noch rasender machen würde, man solle sie lieber mit Wasser bespritzen!
Laufe wahrscheinlich demnächst noch mit Wasserpistole! Dann können die angehenden Vergewaltiger vielleicht auch nicht mehr, weil sie sich totlachen! ;-)

Bin mal gespannt, ob das bei Euch überhaupt ein Thema ist....

Musstet Ihre Euch schon mal wehren?

Tiere

Wehren musste ich mich eher gegen Hundebesitzer als gegen Hunde... Und gegen wütende Gänse! Da zische ich zurück und stampfe fest auf ;-)) Wildschweine... Keiler nehmen in der Regel eher Reißaus als Muttertiere mit Jungen. Auf dem Rad wurde ich mal von einem Schwan angefallen und einmal startete ein Raubvogel einen Angriff auf mich (und traf den Helm). Naja, die Schlange, die ich überfahren habe, hat mich nicht wirklich angegriffen, das war ein Unfall.... Bei nix davon hilft Pfefferspray, soviel ich weiß.

Nein, ich habe keine Angst und ich will mir auch keine machen lassen. Einsam im Wald halte ich übrigens für weniger problematisch als laufen an bekannten Joggingpisten (die Wahrscheinlichkeit, dass ein Triebtäter stundenlang im Gebüsch nur auf mich wartet ist wohl gering...). Idioten gibt es natürlich überall und nicht jeder Gefahr lässt sich ausweichen.

In der Regel weiß meine Familie, wann und wo ich unterwegs bin. Bei langen Läufen bin ich auch mit Handy bewaffnet, schon allein um jemand benachrichtigen zu können (könnte ja auch sein, dass ich mich verletze). Und wenn ich mit Ipod laufe dann nur so leise, dass ich meine Umwelt noch höre.

Ansonsten passe ich wohl nicht ins Beuteschema ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Habe immer mein Handy dabei,....

aber gehe nicht ans Telefon, wenn es klingelt!
Also nur für den Notfall.
Ich habe in meiner Jugend Jahre lang Karate gemacht und fühle mich somit relativ selbstbewusst und sicher.
Wenn ich abends im Dunkeln alleine unterwegs bin, sind es meistens unterschiedliche Strecken zu unterschiedlichen Zeiten, also ohne festes Muster oder irgendwo vorangemeldet.
Mein Ipod läuft auch immer so leise, dass ich meine Umgebung noch gut wahrnehmen kann. Klar gibts jedes Mal einen Adrenalinkick, wenn im Gebüsch was flattert oder mich fast ein Reh umrennt, das ist normal.
Ich begegne immer Spaziergängern mit Hunden, welche noch nie was gemacht haben bzw. an der Leine waren und ich vorher erkennen konnte, dass die Muffe haben oder nicht koscher sind.
Ich habe aber grundsätzlich keine Angst vor Hunden oder anderen Tieren, weil ich damit aufgewachsen bin und entsprechend selbstbewusst/dominant/harmlos für die Hunde auftrete.
ToiToiToi und auf Holz klopf, dass es auch so bleibt!!
Wenn Du Angst hast, macht vielleicht ein Selbstverteidigungskurs Sinn, denn das fördert ungemein das Selbstbewusstsein und man lernt, wo die empfindlichen Stellen des vermeintlichen Gegners sind und was man in so einem Fall effektiv tun kann.

Liebe Grüße Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Mein "Schutz"

Ständig wechselnde Strecken zu verschiedenen Uhrzeiten, Selbstbewusstsein und viel Vertrauen darauf, dass es schon gut gehen wird. Sofern man überhaupt von Schutz sprechen kann. Außerdem glaube ich nicht, dass sich jemand - gerade jetzt bei diesen frostigen Temperaturen - den Aufwand macht, sich auf Verdacht ins Gebüsch zu setzen, weil ja evtl. eine Läuferin vorbei kommen könnte. Der Wald ist daher wesentlich sicherer als ein Stadtpark oder Bahnhofsnähe. Jetzt sich also bloß nicht verrückt machen lassen, auch wenn dieses Thema nach Köln wieder traurige Aktualität erlangt hat.

Was Pfefferspray angeht, hmmm... ich bin da skeptisch. Denn je nach Windrichtung kann das schon mal in die Augen gehen, also ich meine in die eigenen...

Irgendwann hatte ich erkannt, dass man, bzw. frau, auch auf so manchen Glaubenssätzen festsitzt, weil man als Jugendliche öfters Sätze zu hören bekommen hatte wie z.B. niemals trampen oder allein bei Dunkelheit unterwegs sein oder allein in den Wald gehen. Im Laufe des Lebens stellt sich dann heraus, dass so manches eben doch nicht mehr umsetzbar ist. Sei es weil man in Nachtschicht arbeitet und plötzlich gezwungen ist, eben doch über den großen dunklen Parkplatz zur Pforte hinüber zu gehen oder ganztagsjobbedingt vor allem in der dunklen Jahreszeit ohnehin nur noch im Dunkeln laufen kann. Aber deshalb das Laufen aufgeben? Nää! ;-))

Mit Stil ins Ziel!

Kein Thema

Zum Einen bin ich fett, alt und hässlich, und zum Anderen gehe ich prinzipiell davon aus, dass ich in einer friedlichen Gegend der Welt lebe und laufe.

Ab und an holt mich das Hasenherz aber doch ein. Dann rasschelts im Wald und vor meinem geistigen Auge übertrampeln mich die Wildschweinrotten... Dann mache ich kehrt und laufe heim und versuchs am nächsten Tag mit besserer mentaler Tagesform nochmal.

Wer da weniger robust ist, dem würde ich raten, sich einer Laufgruppe anzuschließen.
Von Pfefferspray etc. halte ich nicht viel. Die Sicherheit ist eine trügerische.
Und das Mobiltelefon...naja, das kann nützlich sein, wenn man sich in der Pampa den Fuß verstaucht und man abgeholt werden möchte. Aber sonst? Eher nicht.

Socke Nr.2Ich seh schon,

Socke Nr.2

Ich seh schon, irgendwie sind wir uns alle ähnlich!
Ihr habt genauso wenig Angst wie ich und wir verhalten uns glaub ich auch alle ähnlich.
Eines hab ich heute von den Ratschlägen umgesetzt! Hab mal meine eingefahrene Strecke geändert. War zwar länger, aber was solls, kann ja nicht unbedingt schaden! Muss mal herausfinden, wie viele Möglichkeiten es noch gibt um nach Hause zu kommen.
Eigentlich sind immer due Anderen die Bedenkenträger:"Hast Du keine Angst?-Nö."
"Das ist doch so einsam!- Jaha."
"Es ist doch so dunkel!-Ist doch schön!"

Und WWConny: Rede doch nicht so von Dir!

Danke für Eure Reaktionen und Ratschläge!

Petra

Ich weiß,

dass ich länger (und vermutlich auch schneller) laufen kann als alle möglichen Angreifer, die steif aus dem Gebüsch kriechen sollten. Jeder vermiedene Kampf ist ein gewonnener Kampf!

Wünsche Dir viele schöne, magische Dunkelheitsläufe.

ich halte es da wie Conny:

"Wer mich im Dunklen klaut, bringt mich im Hellen wieder!" ;-)

Habe Pfefferspray und so einen Piepser zu Hause in der Schublade. Da liegt das Zeug gut!

Hab mal weil meine lieben Zuhause es so wollten, einen Selbstverteidigungskurs gemacht.
Das ging aber leider beinahe nach hinten los, da ich auf einmal hinter jedem Busch einen Angreifer vermutete und fast einen harmlosen Spaziergänger, der nur mal in die Büsche musste, niedergeschlagen hätte!
Stellt euch mal diese Schlagzeile in der Zeitung vor. Wahrscheinlich wäre dann hier in der Region vor "aggressiven Joggerinnen über 50" gewarnt worden, mit dem Tipp als Mann in der Dämmerung nicht mehr alleine spazieren zu gehen!

Lasst euch nicht verrückt machen!

LG
Skifly

Im Wald ist es sicherer

Letztes Jahr war ich dienstlich in Berlin. Da wurde mir davon abgeraten, im dunkeln durch den Tiergarten zu laufen.

Zu hause meide ich jetzt im dunkeln die sehr wildreichen Bereiche, da ich im dunkeln eine Wildschweinrotte nur sehr spät entdecken würde. Ansonsten sin dalle anderen Wildtiere harmlos.

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