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Benutzerbild von gpeuser

2015 war ein sehr bescheidenes Laufjahr für mich.
Mein Leiden fing Ende November 2014 mit Hüftschmerzen an. Im Dezember habe ich mich mit Fehldiagnosen und weiteren Schmerzen durchgeschlagen. Negativer Höhepunkt war der Öjendorfer See Marathon Ende Dezember. Nach einer halben Runde tat die Hüfte so weh, dass ich den Rest gehen musste und dann aufgab.
Im Januar wurde ich dann zum Orthopäden Prof. Kabelka vermittelt. Auch hier standen Fehldiagnosen im Vordergrund. Eine Spritze und die Aussage ‚Jetzt könne sie wieder laufen‘.
Konnte ich aber nicht. Nach weiteren 2 Wochen dann endlich MRT und die Diagnose Femurkopfnekrose (das ist ein gestörter Knochenstoffwechsel im Oberschenkelhals, der im schlimmsten Fall zu einem künstlichen Hüftgelenk führen kann). Da der Orthopäde weiter irgendwelche Spritzen in mein Hüftgelenk injiziert hat und nicht sehr auskunftsfreudig war, habe ich zum Glück den selbigen gewechselt und bin an einen laufenden Orthopäden geraten. Der Assistenzarzt des Professors hatte mich zum Glück mit Unterarmgehstützen versorgt, da ich das Gelenk total entlasten musste (aber erst zwei Wochen nach Diagnose ).

Nach Stoßwellentherapie und weiteren MRT’s gab es Anfang April Entwarnung. Kein künstliches Hüftgelenk – der Knochen war wieder fest.
Dafür tat dann das Knie weh. Aber alle Experten sagten, dass das Knie heile ist.
Mein Orthopäde hatte dann die großartige Idee mich zur Physiotherapie zu schicken.
Die Physioline hat sich nicht gewundert, dass mein Knie weh tat.
Durch die Totalentlastung hat sich mein ohnehin schwächeres Bein noch mehr vom korrekten Bewegungsablauf zurückgezogen. Aber wenn man eine Ursache erkannt hat, kann man was gegen die Schwachstelle tun. So habe ich mich dann langsam aber sicher zum Laufen zurückbewegt. Im August gab’s noch mal einen kurzen Rückschlag, aber dann ging’s nur noch bergauf. Ich beschloss, meinen üblichen Novemberwettkampf (25 km in Quickborn) zu laufen und startete im September einen Trainingsplan. Der klappte so hervorragend, dass ich meine zweitbeste 25 km Zeit gelaufen bin.
Im Dezember hat mich dann allerdings eine Erkältung und Stress heimgesucht, so dass ich jetzt wieder von vorne anfangen kann.
Für 2016 habe ich mir aber als Minimalziel den Hamburg- und Münstermarathon vorgenommen und natürlich weiter gesund bleiben und die Haltung verbessern.
Und hier noch die Statistik:
987 Jahreskilometer, davon 600 von September bis November.
1 10 km Wettkampf
1 25 km Wettkampf
Es kann also nur besser werden.

5
Gesamtwertung: 5 (4 Wertungen)

Stehaufmännchen ...

... naja, müßte Stehaufmann heissen. Deine Geschichte kenne ich ja. Wenn ich bedenke, wie Du in Quickborn gerannt bist und weiß, dass Du Biel gerockt hast, habe ich keine Zweifel, dass Du auch 2016 rocken wirst. Ich hoffe Du kommst auch mal zum Training nach Seestermühe. Tja und Münster, da kenne ich noch zwei, die da laufen wollen. :-)

nordisch by nature

spätestens zum Marathon

hab meine Reiseplanung schon an euren termin angepasst.
Aber ich denke, vorher schaffe ich das auch.

Für mich gehörst Du zu den

Für mich gehörst Du zu den wirklich tapferen und zielorientierten Läufern, die sich selbst von derart blöden und langwierigen Zwischenfällen nicht vom Weg abbringen lassen. Ich habe Hochachtung vor Deinem Durchhaltevermögen. Auch wenn es Rückschläge gab, hast Du Dich vom großen Ziel nicht abbringen lassen und Dich Stück für Stück mit viel Biss dorthin vorgearbeitet. Andere hätten längst aufgegeben... Du bist zäh, Gerald,und genau deshalb wird alles wieder gut werden.
Rein persönlich betrachtet finde ich sowieso, dass Du ein feiner Kerl bist und darum bist Du und auch Deine Familie uns jederzeit willkommen. Wenn Du magst, darfst Du Dir auch gern wieder ein Wettrennen mit den Schafies gönnen. ;-)


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

Ich bin guter Dinge,

dass du, zumindest aus orthopädischer Sicht, wieder richtig laufen kannst, es ja auch schon tust. Du musstest dich von ganz tief unten wieder heraufarbeiten und hast das in deiner gewohnt tapferen Art geschafft! Respekt!
Jetzt gilt es, Stress abzubauen, also die Arbeit auf der Arbeit gut verteilen und auch mal NEIN sagen zu können;-) Ja und wenn einen bei diesem Wetter, in dieser Jahreszeit ersteinmal die Erkältung erwischt, wird man sie so schnell wirklich nicht wieder los. Da hilft neben Zink & co. hauptsächlich Ruhe, viel Schlaf und das ein oder andere "Genussläufchen" :-)
In HH werde ich dieses Jahr nicht dabeisein, aber Münster steht ganz oben auf meinem Zettel!
Alles Gute für dich! Möge 2016 ein richtig tolles Laufjahr für dich werden!

Lieben Gruß
Tame
P.S.: Erstaunlich ist natürlich deine Jahreskilometer-Aufteilung in 2015. Hast ganz gut zugeschlagen, in den drei Monaten.

Hört sich positiv an

Winterschlaf ist doch eh angesagt, oder?

Der Rest wird - Du hast die richtigen Schritte getan. Nun noch Stabilität rein - der Physio hat sicher gute Tipps - und dann rennst Du wieder!

...und es wird besser!

was für eine Durststrecke, durch die du da gegangen bist... Hut ab, fürs nicht-Verzweifeln!

Für 2016 wünsch ich dir, dass die Gräten halten und du zu deiner alten Form zurückfindest!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Schön,

dass Deine Laufform wieder so nach oben zeigt!

Gruß Nicole

Oh weh

was für eine Geschichte! Wie schön, dass das Ende ein glückliches ist, jedenfalls klingt das doch schon mal sehr verheißungsvoll! Ich schließe mich den anderen an: ein echtes Stehaufmännchen! Finde ich tapfer!

Lass dich bloß nicht unterkriegen! Und alles Gute für 2016.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Lieber Gina besser kann man

Lieber Gina besser kann man den Gerald nicht beschreiben :*

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