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Benutzerbild von dfrobeen

Es ist schon lustig, womit man den einen oder anderen Menschen dazu locken kann etwas eher außergewöhnliches zu leisten. Eins meiner Lieblingsbeispiele ist das Shirt, welches man beim 24-Stunden-Lauf in Rüningen erhält, wenn man zwischen 0 und 3 Uhr insgesamt 15 oder mehr Kilometer läuft. Es ist ja nicht so, dass nicht jeder, der dieses Shirt erhält schon einen kompletten Kleiderschrank voll mit Lauf- und Finishershirts hat. Aber dennoch machte ich mich bei der Veranstaltung im vergangenen Jahr auf um exakt dieses Shirt zu erhalten.

Keine Ahnung, ob ich besonders anfällig für solcherlei Anreize bin. Aber ich für meinen Teil kann mit Sicherheit sagen, dass ich immer wieder drauf reinfalle. Eine vielleicht auf dem Papier noch absurdere Belohnung ist das kleine runde Stoffabzeichen, welches man für den erfolgreichen Abschluss des Rapha Festive 500 erhält.

Der Rapha Festive 500

Die Vorgaben sind ganz einfach. Erfolgreich absolvieren bedeutet für diese Herausforderung auf der Sport-App "Strava", dass man zwischen Heiligabend und Silvester eines Jahres mindestens 500km auf dem Rad absolvieren muss. Als Nachweis zählen hochgelandene GPS-Files egal welcher Quelle. Manuell eingetragene Trainingseinheiten, was auf der App grundsätzlich auch geht, zählen für die Wertung nicht. Jetzt sind 500km für einen durchschnittlich aktiven Radsportler eigentlich nichts besonderes, zu einer Herausforderung wird es aber vor allem dann, wenn diese in der Zeit des Jahres gefahren werden müssen, in denen die Drahtesel in der Regel im Keller oder Dachboden Staub fangen...und zwar mit Recht.

Der Rapha Festive 500 wird seit 2010 ausgetragen und geht auf den Produktdesigner Graeme Raeburn vom Radsporthersteller Rapha zurück, der einst zwischen Weihnachten und Silvester mal 1000km zurücklegte. In diesem Jahr haben sich 72.284 Teilnehmer in die Herausforderung eingetragen, 61.801 davon haben tatsächlich auch Kilometer per Upload nachgewiesen und gut 11.000 davon haben das Ziel von über 500km auch tatsächlich erreicht.

Die Vorgeschichte

Wie gesagt, solcherlei bekloppte Herausforderungen sind genau mein Ding und so wurde ich bereits im Jahr 2013 aufmerksam, meinem ersten Jahr in dem ich regelmäßig mit der App Strava arbeitete und meinem zweiten Jahr, in dem ich regelmäßig Rennrad fuhr. In 2013 war ich aber noch einer dieser Schönwetterfahrer, die das Rennrad ab einstelligen Außentemperaturen ganz weit hinten im Dachboden verstauen und maximal das Mountain Bike nutzen um im Winter eine gewisse Grundfitness zu erhalten und auch etwas Abwechslung vom Ausdaueralltag in den wärmeren drei Jahreszeiten zu finden.

Damals war mein Plan die eher unkomplizierte Umsetzung des Festive 500. Grundsätzlich muss man ja eigentlich nur jeden Tag 62,5km fahren - eine höchst überschaubare Distanz, erst recht, wenn man nicht arbeiten muss, was ja bei den meisten Leuten zu dieser Zeit des Jahres der Fall ist. In jenem Jahr hat mich aber eine heftige Nebenhöhlenentzündung über die Weihnachtstage flach gelegt und auch nach deren Auskurierung hinderte mich vor allem der dann doch wegen der Fehltage angestiegene Kilometerschnitt daran, die Herausforderung ernsthaft anzugehen.

Im kommenden Jahr habe ich den Festive 500 dann erledigt...fast. Ich war nur eine Woche zu spät. In 2014 heiratete meine Cousine am 27.Dezember in Anaheim, Kalifornien. Ich saß den kompletten zweiten Weihnachtsfeiertag im Flieger, verbrachte den 27. auf der Hochzeit und den 28. mit den Nachwirkungen dieser. Ergo war es auch in jenem Jahr für mich nicht drin, den kleinen Stoffaufnäher korrekt zu erarbeiten. Erst als ich mir ein paar Tage später im sonnigen Kalifornien ein Rennrad auslieh und zum mittlerweile zweiten Mal die Tour von Los Angeles nach San Diego und am nächsten Tag zurück absolvierte, erreichte ich innerhalb von drei Tagen die magischen 500km...aber halt eine Woche zu spät.

Die Umsetzung

In diesem Jahr sollte, nein, es musste klappen. Der Winter war bislang zu uns Ausdauersportlern höchst fair, die Temperaturen im erträglichen Rahmen und keinerlei Schnee und Eis auf den Straßen. Außerdem schenkte mir meine Jobsituation fast etwas unerwartet einige freie Tage, sodass ich absolut frei agieren konnte. Ach ja, und kein Familien- oder Freundeskreisangehöriger kam auf die Idee während meines Festive 500-Zeitraums zu heiraten ;-).

Und weil die Voraussetzungen so perfekt für mich waren, begann ich zu grübeln wie meine konkrete Umsetzung denn aussehen soll. Es war ein Brainstorming mit meinem guten Freund Jan, in dem die Idee immer greifbarere Formen annahm. Wir wollten im Sommer mal eine Tour Berlin - Kopenhagen - Hamburg - Berlin fahren. Ok, das ist für den Festive 500 erstens zu weit und nach Kopenhagen in den Norden...das ist im Winter schon ein erhöhtes Risiko.

Weihnachten würde ich ohnehin in Köln bei meiner Familie feiern - ein idealer Startpunkt also. Erst war die Idee nach Süden zu fahren und so das Wetterrisiko weiter zu minimieren. Paris wäre ein tolles Ziel gewesen und hätte auch von der Entfernung ganz gut gepasst. Aber es wäre auch eine Menge mehr Logistik, für allem für den Rücktransport notwendig gewesen. Denn in einem war ich mir sicher - egal wo ich mehr als 500km hin fahre...zurück würde ich es nicht per velo angehen.

Also nochmal den virtuellen Zirkel auf die Landkarte angesetzt und *ping* da sprang mir Berlin ins Auge. "Vom Kölner Dom zum Brandenburger Tor", das würde doch eine tolle Story abgeben und schwupps begann die Planung.

Die Vorbereitung

Eine erste Abfrage in Google-Maps ergab, dass die Strecke eigentlich zu weit war. Selbst auf kürzester Strecke würde ich über 600km unterwegs sein. Aber von der Idee angefixed, war jetzt eher die Frage der Umsetzung entscheidend. Wie lange würde ich wohl für die Fahrt ansetzen? Eine Triathlon-Langdistanz hat 180 Rad-km, das ist schon eine ganze Menge. Im Winter würde ich nur ungern mehr an einem Tag fahren, schließlich bin ich a) nicht in der Blüte meines Leistungsniveaus und b) fährt es sich im Sommer doch erheblich entspannter. Ich setzte also 4 Tage für die Fahrt an.

Der nächste Schritt war die Frage nach den Etappenorten. 150km pro Tag, da wäre ich von Köln ausgehend am ersten Tag ziemlich in the middle of nowhere. Ok, aber etwas weiter in diesem, bin ich viele Jahre meiner Kindheit aufgewachsen, zum Beispiel in Paderborn. Der direkte Weg dorthin sind etwa 190km - das wird schon gehen und das erste Etappenziel steht. Das zweite Ziel ist fast logisch. Der direkte Weg geht mitten durch Braunschweig und was liegt da näher als am Ende des zweiten Tages in meinem eigenen Bett daheim zu übernachten. Braunschweig - Berlin sind dann gut 230km, im Kopf dann die entscheidenden Kilometer zu viel um dann doch in einem Tag zum Ziel zu fahren. Nach etwa 160km wartet die Stadt "Brandenburg an der Havel". Ich bin da noch nie gewesen, aber es hört sich irgendwie gut an und die Strecke von dort über Potsdam und Grunewald ins Berliner Zentrum kenne ich schon von vorherigen Ausfahrten in Berlin - das würde doch eine würdige Schlussetappe sein.

Als die Etappen nun feststanden und ich im Kopf ausreichend sicher war die Nummer auch tatsächlich durchzuziehen, kommunizierte ich mein Vorhaben öffentlich. Ziel war es zum einen potentielle Mitfahrer anzuwerben, denn gemeinsam machen Radausfahrten doch mehr Spaß. Der zweite Aspekt war es, den Druck auf mich selbst nochmal zu erhöhen. Denn wenn ich so eine Geschichte öffentlich ankündige, dann ziehe ich sie auch durch. DNF ist ja schließlich auch keine Lösung.

Ich war ziemlich überrascht, dass tatsächlich einige Interessenten doch ernsthafte Überlegungen anstellten mich mindestens ein Stück der Tour zu begleiten. Insbesondere aus meinem neuen "Team Zoot Tri Europe", in welches ich stolz wie Bolle kürzlich erst aufgenommen wurde, kam überragend viel Feedback. In dem Team sind insgesamt 70 zumeist verrückte Triathleten aus ganz Europa, die mindestens ein Jahr lang vom Ausrüster Zoot unterstützt werden und darüber dann aktiv in allerlei Social Media berichten. Ein Teammitglied überlegte sogar die komplette Tour mitzufahren, ein weiterer mich rund um seinen Wohnort bei Paderborn zu begleiten. Beides trat im Endeffekt nicht ein, was aber ok war, denn meine Ankündigung kam dann doch recht spontan und wir haben uns ja auch alle gerade erst im Team gefunden und noch nie in der Realität gesehen.

So war es dann Vereinsmitglied Volker aus Braunschweig, der sich extra für mich die rund 90km bis Hameln fahren ließ, um mich dann auf dem Rad das gleiche Stück zurück zu begleiten. Ein ganz ganz feiner Schachzug von Dir, Volker, für den ich Dir immer noch sehr dankbar bin. Aber dazu gleich mehr.

Letztlich galt es noch das Rad für die Tour vorzubereiten. Mir war klar, dass ich die Umfänge an den kürzesten Tagen des ganzen Jahres nicht komplett bei Tageslicht absolvieren kann. Also montierte ich die im vergangenen Jahr erworbene gute Fahrradbeleuchtung vom MTB auf das Rennrad um. Außerdem sollte es einen Satz maximal pannensicherer Reifen geben, denn zum einen liegt im Winter schon der eine oder andere Extraschmutz auf den Straßen rum und zum anderen kenne ich mein Rad-Navi und auch die gängigen Routenplaner im Netz zu gut, als dass ich weiß, dass die mich bei aller sorgfältiger Planung doch auch den einen oder anderen Kilometer über an sich nicht rennradtaugliche Schotterwege oder ähnliches führen werden. Ich bestellte zwei Schwalbe Marathon Plus, zu denen es genau zwei Dinge im Nachhinein zu sagen gilt. Die Reifen waren auf der Tour toll und erfüllten genau den o.g. Zweck. Es ging tatsächlich insbesondere auf der dritten Etappe einige Kilometer über Schotter und ich konnte problemlos dort weiterfahren. Absolut furchtbar war aber die Montage. Meine normalen Rennradmäntel montiere ich in maximal 2 Minuten, und zwar auf der Straße bei einer Panne mit dem vor Ort zur Verfügung stehenden Werkzeug. Die Marathon Plus haben mich geschlagene 2 Stunden meines Lebens gekostet, denn auch mit der vollen Breite des im Haushalt zur Verfügung stehenden Werkzeugs war es nicht möglich, die Reifen vernünftig auf die Felge zu ziehen. Diverse Versuche mit manueller Gewaltanwendung zum Erfolg zu kommen, scheiterten einerseits und kosteten mich auch fast die komplette Haut meiner beiden Daumen. Die Lektüre eingängiger Foren im Internet bestätigten mir auch, dass nicht nur ich zu blöd bin, sondern ein großer Teil der Radfahrergemeinde unter ähnlichen Problemen litt.

Etappe 1.1: Köln - Ennepetal

Am morgen des 27.Dezember stand ich nun also mit meinem Rad vor dem Kölner Dom. Ich hatte wenige Minuten zuvor die Wohnung meiner Schwester in der Kölner City verlassen und dort die üblichen Auswirkungen der weihnachtlichen Gänse- und Keksschlachten auskuriert. Ich machte recht unspektakulär mein erstes Beweisfoto, postete es ins Netz und radelte los.

Die konkrete Strecke für die ersten eineinhalb Tage hatte ich mittels eines Radroutenplaners des Landes NRW erstellt. Ein großes Lob an dieser Stelle, denn die Strecke war einerseits landschaftlich sehr reizvoll, sehr gut per Rennrad zu fahren und mied weitestgehend verkehrsreiche Straßen.

Bereits zu Beginn meiner Fahrt merkte ich, dass es sich lohnen würde die doch insgesamt sehr langen Etappen in verträgliche Teilstücke zu zerlegen. "Verträglich" bedeutete für mich dabei etwa 60 bis 80km, also die Strecken, die man sonst "so mal eben" als lockere Trainingsausfahrt absolviert.

Der Zufall wollte es so, dass ich gleich auf dem ersten Teilstück ein höchst anstrebenswertes Ziel hatte um mich nach gut 70km auf eine erste Pause zu freuen. Mein Vater hatte zu Weihnachten auf Facebook meinen Aufruf gesehen und erahnt, dass meine Route nah an seiner Haustür vorbei führen würde. Also verabredeten wir uns am Vorabend meiner Tour auf einen ersten Stop in Ennepetal, wo er gemeinsam mit Frau, meinem Halbbruder, Kaffee und Keksen auf mich warten würde.

Das Teilstück führte über das Bergische Land, beinahe das welligste Stück meiner gesamten Fahrt. Ich hatte mal eine Zeit geschätzt, wann ich am Treffpunkt sein könnte. Am Vorabend kalkulierte ich noch mit einem 27er-Schnitt, bastelte aber zum Glück etwas Puffer ein, da es zum einen über Berge ging und ich auch lieber selber warte, als andere Menschen auf mich warten lasse. Schon bei der Ausfahrt aus Köln stellte ich aber fest, dass ich mit Tourenreifen und schwerem Rucksack auf dem Rücken keinen 27er-Schnitt fahren würde. Im Endeffekt passte es ziemlich genau und nach drei Stunden Fahrt trafen wir uns im Herzen Ennepetals.

Ich war extrem dankbar für den Halt, denn trotz sehr schönem Wetter war es auf dem Rad doch recht kühl - perfekt um sich von einem Kaffee wieder aufzuwärmen. Vor allem aber freute ich mich die Familie zu sehen, denn dies geschieht leider viel zu selten und so wurde es eine höchst erfreuliche Überraschung.

Etappe 1.2: Ennepetal - Soest

Nun standen nicht weniger als 130km bis zum Ende meiner ersten Etappe bevor. Ich war noch hoch motiviert, schließlich war es ja der erste Tag meiner Tour. Aber auch hier merkte ich schon, dass ich auf den insgesamt über 600km doch auch die eine oder andere Länge drin haben würde. Durch das Bergische Land kannte ich mich ja noch ganz gut aus und konnte mit den Ortsnamen und deren Bezug zueinander noch etwas anfangen. Jetzt kam der Teil, den ich aus Radfahrerperspektive definitiv noch nicht kannte und der auch nicht wirklich der attraktivste der gesamten Strecke sein sollte.

Ich erklärte mir selbst zum Ziel mindestens zwei Drittel der Tagesstrecke gefahren zu sein, bis ich bei einer weiteren ausgiebigen Pause etwas essen und warmes trinken wollte. Die Maxime war, dass ich die erst Möglichkeit zum Einkehren nach km 132 nehmen wollte. Da ich aber auf der Fahrt über Hagen, Schwerte, Unna und Werl merkte, dass ich nicht an jeder Ecke Möglichkeiten zur Verpflegung finde, machte ich an einer Bank an der Strecke kurz halt und befragte Google-Maps nach geöffneten Cafes oder Restaurants.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass die Wahl dann sehr schnell auf McDonald's fiel, dann hier wusste ich, dass ich auch mit Radklamotten einfallen konnte, schnell was warmes zu Essen und trinken bekam und auch die Wahrscheinlichkeit hoch war über das Smartphone eine Filiale entlang der Strecke zu finden. Letztlich hätte es Werl werden können, denn hier war ich fast, als ich suchte...und ich war auch schon an einem Punkt, wo ich mich sehr sehr über eine Pause gefreut hätte. Werl hätte aber gegen die 132km-Regel verstoßen und so wurde es letztlich die Filiale in Soest, in der ich mich dann gemütlich aufwärmte.

Etappe 1.3: Soest - Paderborn

Nach der Pause kam der erste Kampf mit dem Festive 500. Durch die beiden längeren Pausen und der Erkenntnis, dass ich ganz und gar nicht mit einem 27er-Schnitt weiter planen konnte, war klar, dass ich schon am ersten Tag in die Dunkelheit kommen würde. Es wurde erstmals mühsam und zum Glück erleicherte mir ein leichter Wind von schräg hinten doch etwas den Kraftaufwand auf die Pedale.

Längst in der Dunkelheit bei brennendem Scheinwerfer am Rad tauchten dann auch die ersten Ortsnamen auf, die ich noch aus meiner Kindheit kannte. Ich war schon ewig nicht mehr in meiner alten Heimat rund um Paderborn und meiner Geburtsstadt Detmold. Also sind auch die Erinnerungen an die damalige Zeit nicht mehr total präsent und aufgefrischt. Es war lustig dann immer wieder Ortsschilder zu passieren, mit denen ich irgendwie etwas anfangen konnte, bzw. teilweise auch Örtlichkeiten wahrzunehmen, die mir bekannt vorkamen, auch wenn ich mit den jeweiligen Namen erstmal nichts mehr verband. All diese Umstände haben mir dann doch die Einfahrt nach Paderborn deutlich vereinfacht und ich erreichte noch weitgehend guter Stimmung die Stadt in der ich jahrelang gewohnt hatte und nur für die Übernachtung ein Bett in der Jugendherberge reserviert hatte.

Einen kleinen Schock erlebte ich etwa 5km vor meinem Tagesziel, als der Akku meines Radcomputers aufgab. Ich war längst im Dunstkreis Paderborns, sodass ich die Navigationsfunktion nicht mehr benötigte. Aber es hat mich doch geärgert, dass genau nach 197,1km die Aufzeichnung stoppte. Ich konnte zwar den Rest der Strecke mit der Smartphone-App von Strava aufzeichnen, mir ging also nichts für den Festive 500 verloren. Dennoch ärgerte mich, dass ich nun kein File über 200km hatte, welches ich dort archivieren konnte.

Ich war froh, dass meine Bleibe recht rar gebucht war und ich ein ganzes Zimmer ganz für mich bekam. Ich erweckte neue Lebensgeister durch eine heiße Dusche und ließ mir die Möglichkeit nicht nehmen zumindest einen schnellen Abendspaziergang durch meine ehemalige Heimat zu machen.

Etappe 2.1: Paderborn - Altenbeken - Hameln

Den Teil dieser Strecke hatte ich bewusst etwas umgeplant und einen kleinen Umweg in Kauf genommen. Ich wusste ich könnte noch einen weiteren Ort mit einbauen, in dem ich gewohnt hatte. Fast noch attraktiver wäre Detmold gewesen, schließlich bin ich dort geboren. Aber dann sollte sich zeigen, dass der Aufwand für diesen Abstecher doch zu hoch war und so peilte ich Altenbeken an, wo ich auch ein paar Jahre zuhause war. Die Fahrt hierher machte wieder großen Spaß - das Wetter hatte sich fast nochmal verbessert und jetzt konnte ich auch bei Tageslicht die Orte bewundern, mit der ich Teile meiner Kindheit verbinde.

Für großes Sightseeing blieb dann aber doch keine Zeit, denn es galt pünktlich beim Treffpunkt mit Volker zu sein, der in Hameln auf mich warten wollte. Kurz hinter Altenbeken ereignete sich dann der einzige Planungsfehler meines NRW-Routenplaners, der eine für mich völlig unbefahrbare Waldstrecke absolvieren wollte. So musste ich die Route recht kompliziert umfahren und geriet auf einmal in Stress pünktlich in Hameln zu sein.

Letztlich rettete mich die Bekanntschaft von Uwe, der etwa 20km vor Hameln von hinten auf mich auffuhr. Er war zufällig unterwegs und wunderte sich, wer da mit schwerem Rucksack bepackt durch sein Radrevier unterwegs war. Wir quatschten eine Weile, ich erzählte von meinem Vorhaben nach Berlin zu fahren und er von seiner Sportvergangenheit und den Plänen für das nächste Jahr. Als wir mit den wesentlichen Themen durch waren, fuhr er ein Stück vor und gab mir für die Einfahrt nach Hameln etwas Windschatten. Toll, denn sonst wäre es wahrscheinlich eng geworden zur ausgemachten Uhrzeit auf Volker zu treffen.

Etappe 2.2: Hameln - Hildesheim

Es war wirklich klasse Volker dabei zu haben, denn sonst hätte mich wohl ein ähnliches Schicksal wie am Vortag erwartet. Bis zum ersten Zwischenziel ging die Fahrt noch locker, aber gerade der Beginn des zweiten Drittels war vom Kopf her hart, denn dann wurde aus der Freunde vor dem, was an dem Tag auf mich wartete eher die Erkenntnis, dass es ja noch ganz schön weit zu fahren ist.

Hier hatte mich auch mein NRW-Routenplaner dann verlassen und ich plante mit Hilfe einer anderen Radfahrer-App meine Strecke. Diese war aber eher auf ideale Strecke, denn auf reizvolle Wegeführung aus. Und so fuhren Volker und ich erstmal eine ganze Weile am Rand der üppig befahrenen Hauptstraße B1. Als ich die App gerade verfluchte, kam sie dann doch auf die Idee ein Teilstück über reizvolle Landstraßen zu überbrücken und so fahren wir in gemeinsamer Fahrt unseren Frieden und rollten in Richtung Hildesheim um dort eine gemeinsame Kaffeepause einzulegen.

Etappe 2.3: Hildesheim - Braunschweig

Ich hatte eigentlich meinen Frieden mit der Wegeplanungs-App gemacht, da kam sie wieder auf die Idee den kompletten Weg bis zum zweiten Etappenziel entlang der B1 zu fahren. Wieder erwies es sich als Glücksgriff Volker als Begleitung dabei zu haben, denn wir fuhren nun in sein Standard-Radrevier ein und er kannte deutlich attraktivere Wege in Richtung Braunschweig, als es meine App vorgeschlagen hatte. Während ich nämlich eher die Radregion im Osten Braunschweigs kenne, vor allem auch wegen der einzigen halbwegs brauchbaren Erhebung, dem Elm, ist Volker gerne auch mal westlich der Stadt unterwegs, nicht zuletzt natürlich auch deshalb, weil dies seine Heimat ist.

So machten wir unsere Kilometer während es für mich auch am zweiten Tag in die Dunkelheit ging. Wir fuhren quasi an Volkers Haustür vorbei, aber er zeigte auch weiterhin Solidarität und begleitete mich weiter an die Braunschweiger Stadtgrenze heran, obwohl er wusste, dass er später umdrehen und die gleiche Strecke gen Heimat wieder zurück radeln würde. Erst in Vechelde, von wo aus es wirklich für mich idiotensicher sein würde den Weg zu meiner Wohnung zu finden, verabschiedeten wir uns und fuhren getrennt voneinander weiter.

Jetzt ging es nochmal ein Stück entlang der B1, aber erstens war hier ein vollständig abgegrenzter Radweg und zweitens war es mir in der Dunkelheit auch irgendwie egal, wo ich fahre, hauptsache es ist der direkte Weg nach Hause. Letztlich kam dann doch recht plötzlich der Punkt, von wo aus ich den Weg dann wirklich kannte und wiedererkannte. Es wäre eigentlich rechts in Richtung Raffteichbad gegangen um von dort aus den Madamenweg ca. 3km geradeaus fast vor meine Haustür zu fahren. Natürlich war genau an dieser Stelle eine Baustelle und ich musste noch ein Stück entlang der B1 weiterfahren.

Als ich dann aber tatsächlich die Bundesstraße verlassen und auf den Madamenweg einbiegen konnte, überkam mich plötzlich ein unglaubliches Glücksgefühl. Nur noch wenige Minuten und ich würde sagen können, dass ich mit dem Fahrrad die 373km von Köln nach Braunschweig gefahren bin. Die zwei Kilometer zogen sich gefühlt ewig. Sonst ist der Madamenweg eine kaum wahrgenommene Zielgerade einer Ausfahrt. Aber nach so vielen Kilometern, ist das Zeitgefühl doch ein anderes. Aber letztlich habe ich auch dies geschafft und war unfassbar glücklich vor meiner Haustür zu stehen. ...und noch glücklicher, dass ich meinen Wohnungsschlüssel nicht in Köln vergessen hatte.

Ich bereitete mir in der eigenen Küche ein Halbkilopaket Nudeln zu und verspeiste es komplett. Anschließend hatte ich auch wieder die Energie mich mit Freund und Trainingspartner Robin zu treffen um im gemeinsamen Fitnessstudio ein paar Bahnen zu schwimmen und in der Sauna etwas zu regenerieren.

Etappe 3.1: Braunschweig - Helmstedt

Zum Ende der Etappe 2 empfand ich es noch als Segen die eigene Wohnung in die Streckenplanung einbauen zu können. Als ich planmäßig aber auf die dritte Etappe aufbrechen wollte, wurde es zum Fluch. Da stand schon ein sehr sehr großer Schweinehund bei mir im Türrahmen und hinterfragte, warum ich denn jetzt nochmal los wollte. Für den Festive 500 hätte ich dank weiterer 70km, die ich über die Weihnachtsfeiertage bereits gesammelt hatte, nur noch 80km fahren müssen - dazu hätte ich einfach einmal meine Haus- und Hofradstrecke abradeln müssen und hätte den Rest des Tage gemütlich auf dem Sofa verbringen können. Außerdem war das Wetter deutlich schlechter geworden und für die dritte Etappe erwartete mich bei mittlerweile nur noch 2 Grad Celsius und grauem Himmel empfindlich kalter Ostwind, der mir fast frontal ins Gesicht wehte. Dies hatte ich auch schon am Vortag, aber da überwog noch die Motivation. Jetzt wurde es zum echten Kampf gegen mich selber - erst recht, als sich meine Abfahrt doch deutlich verzögerte, da ich daheim noch einige Wartungsarbeiten am Rad vornahm und wertvolle Zeit im Tageslicht verlor.

Aber letztlich gewann ich den Kampf gegen den Schweinehund. Ich glaube ausschlaggebend war tatsächlich der Umstand, dass ich mein Vorhaben vorher öffentlich verkündet hatte und mir nicht eingestehen wollte, doch nicht bis Berlin durch gefahren zu sein.

Ich war also unterwegs und zumindest für die ersten gut 20km konnte ich noch davon profitieren jetzt meinerseits durch mein Standardrevier zu fahren und die Wege aus einer Vielzahl vorheriger Ausfahrten zu kennen. Dennoch hat mir das Wetter auch schon hier die Stimmung ganz ordentlich zerhagelt. Und das sollte im weiteren Verlauf noch schlimmer werden.

Längst hatte sich mein Spiel schon routiniert abgewickelt, dass ich mir nach etwa einem Drittel der Strecke ein prägnantes Zwischenziel setzte. Es sollte der McDonalds in Helmstedt sein, wo ich mich mit einem heißen Kaffee belohnen wollte. Aber an diesem Tag sollte auch die Motivation des ersten Drittels nicht ausreichen, dass zumindest dieser Teil wie im Flug an mir vorbeiging. Es war ganz schön mühsam und ich war extrem froh endlich da zu sein und längst in Gedankenspielen dran, wie ich die Tour umplanen kann um heute nicht die gefühlt ewigen 163km bis Brandenburg an der Havel zu absolvieren.

Etappe 3.2: Helmstedt - Burg (bei Magdeburg)

Als ich Helmstedt verließ wusste ich, dass jetzt der wahrscheinlich unattraktivste Teil der ganzen Tour wartete. Es ging über topfflache Ebene von Dorf zu Dorf, wobei ich zu keinem einzigen davon auch nur irgendeinen Bezug habe oder jemals haben werde. Ich hatte mir als nächstes Zwischenziel Burg bei Magdeburg ausgesucht, da es knapp über 100km entfernt von Braunschweig war, also wieder irgendwas, wofür es sich lohnen würde zu kämpfen.

Da ich an dem Tag so spät losgekommen bin, geriet ich schon auf diesem Teilstück in die Dämmerung und war maximal frustriert. Dies wurde auch nicht besser, als meine Streckenplanung dann den einzigen wirklich dicken Patzer zeigte und ich fast 10km über die Schotterstraße entlang des Mittellandkanals treten musste. Es war furchtbar - der Wind wehte kalt und kräftig frontal ins Gesicht, es wurde dunkel und ich war auf einer eigentlich rennraduntauglichen, aber auch nicht umfahrbaren Schotterpiste unterwegs.

Etwa eine Million Gedanken gingen mir hier durch den Kopf. In Burg war auch die letzte Jugendherberge entlang der Strecke und in Brandenburg, meinem Etappenziel, hatte ich noch nicht mal eine Unterkunft rausgesucht. Ich habe alle Möglichkeiten durchgedacht, wie ich in Burg übernachten würde und dennoch bis Silvester in Berlin ankommen würde. Aber egal, welche Variante ich durchspielte - sie hatte deutliche Nachteile. Ich war am nächsten Tag um 14 Uhr in Berlin beruflich fest verabredet - unwiderruflich. Ich hätte also nicht einfach länger fahren können. Ich hätte irgendwie ein weiteres Teilstück fahren können, Rad abstellen, per Zug nach Berlin, Termin wahrnehmen, per Zug zurück zum Rad und die Tour beenden. Aber das erschien mir alles höchst kompliziert und auch ein wenig als Selbstverarsche vor meinem eigenen Ziel.

Ich erreichte also nach überstandenem Kampf gegen die widrigen Umstände mein nächstes Fernziel, den McDonalds in Burg. Es war längst dunkel und ich fühlte mich furchtbar. Hier wollte ich bei einem heißen Kaffee meine Überlegungen zum weiteren Verlauf finalisieren.

Etappe 3.3: Burg (bei Magdeburg) - Brandenburg an der Havel

Es dauerte eine Weile, aber je länger der Kaffee mich von innen aufwärmte, wuchs ein Gedanke: jetzt werden Helden gemacht. Der Festive 500 ist kein Spaziergang und ich hatte mir die bestmöglichen Rahmenbedingungen rausgesucht um ihn anzugehen. So ganz geschenkt bekommen wollte ich ihn aber nicht - so ein Festive 500 will erarbeitet werden, und genau jetzt war der Moment dazu.

Jetzt war es an der Zeit zu beißen und mir dieses blöde Stück Stoff wirklich zu verdienen. Also griff ich mein Telefon, rief die zwischenzeitlich rausgesuchte Unterkunft in Brandenburg an, reservierte ein Bett und kündigte meine Ankunft für in etwa 3 Stunden an, was mir bei den laut Navi 63km als durchaus realistisch erschien.

Wieder auf dem Rad erlebte ich einen zweiten Frühling. Irgendwie war der Wind nicht mehr so schlimm. Ich weiß bis heute nicht, ob er gedreht, bzw. nachgelassen hat, oder ob ich vom Kopf her jetzt anders damit umgehen konnte. Auch die Öde der Landschaft störte mich nicht mehr. Einzig die Erkenntnis, dass die 63km nur über eine in Dunkelheit wirklich nicht befahrbare Wegführung möglich war, dämpfte die Stimmung ein wenig.

Letztlich wurden es ziemlich genau 70km ab Burg, aber das war mir dann auch schon egal. Ich rollte ganz solide, kam in erfreulichen 27/28 km/h meinem Ziel näher und es überwog die unfassbare Vorfreude auf die warme Dusche in meinem Hotelzimmer und ein gemütliches Bett. Diese 70km gingen gefühlt deutlich schneller vorbei als noch die ca. 40km am Mittag von Braunschweig nach Helmstedt.

Endlich angekommen wurde ich dann auch wirklich belohnt. Meine Bleibe entpuppte sich als Glücksgriff. Mein Gastgeber war super freundlich, ich hatte ein schnuckeliges Einzelzimmer und eine tolle Dusche. Erneut verhalf mir diese zu neuer Energie. War es bei Ankunft noch mein Plan nach der Dusche sofort ins Bett zu gehen - es war immerhin schon 21:15 Uhr - verhalfen mir die neu gewonnenen Lebensgeister zu einem leckeren Abendessen beim sehr guten Vietnamesen um die Ecke.

Etappe 4: Brandenburg an der Havel - Berlin

Nach dem Erfolg vom Vortag gleich mehrfach einen unmenschlich großen inneren Schweinehund besiegt zu haben, fühlte sich die Schlussetappe nur noch wie ein Spaziergang an. Das Wetter war wieder herrlich - zumindest von der Optik, wenn man in den blauen Himmel sah. Es war aber mittlerweile empfindlich kalt - unter Null Grad - und der Ostwind hatte wieder an Stärke zugelegt. Trotzdem wagte ich den Vergleich mit der Schlussetappe der Tour de France, wo nach geleisteter Arbeit und hartem Wettkampf auf der Champs-Élysées die Rundfahrt ein weitgehend entspanntes Ende findet.

Nur für einen kurzen Moment wurde es nochmal mühsam, als ich so von km 20 bis 30 darauf wartete nun endlich in Potsdam City zu sein, von wo aus ich die Strecke wirklich kenne und schon gefahren bin. Als ich diese Schwelle dann passiert hatte, wurde es zum Selbstläufer. Ich fuhr am Wannsee vorbei und sah dann auch das erste Ortsschild "Berlin". Es gehörte zwar zum Stadtteil Steglitz und ich hatte noch 25km vor der Brust, aber ich stieß dennoch einen kleinen ersten Jubelschrei aus.

Im weiteren Verlauf musste ich nur noch etwas auf die Uhr achten um meinen 14 Uhr-Termin zu halten. Ich hatte dann doch etwas zu sehr das leckere Frühstück in Brandenburg genossen und wieder die Zeitverzögerung durch den Ostwind unterschätzt. Außerdem weiß jeder Radler eigentlich, dass man sich in Großstädten durch Ampeln und die Quälerei durch den Straßenverkehr, nicht auf die Durchschnittsgeschwindigkeiten der sonstigen Tour verlassen kann.

Mehrfach musste ich meine angekündigte Ankunftszeit bei Falk, meiner Duschmöglichkeit im Osten Berlins nach hinten verschieben. Aber ich hatte immer noch ausreichend Puffer eingeplant. Als ich das erste Straßenschild des Kurfürstendamm sah, wusste ich, dass ich es jetzt geschafft hatte. Ich radelte weiter Richtung Tiergarten und ignorierte die vom Navi vorgeschlagene Strecke, da ich die letzten Kilometer über "Unter den Linden", vorbei an der Siegessäule fahren wollte um einen würdigen Zieleinlauf zu erleben. Mit der Siegessäule klappte es zwar, aber für die Zieldurchfahrt musste ich dann doch nochmal ausweichen, da für die bevorstehenden Silvesterfeierlichkeiten vor dem Brandenburger Tor die Straße schon komplett abgesperrt war. So musste ich mich von der Seite dem 3,5 Tage lang anvisierten Tour-Ziel nähern und auch das obligatorische Zielfoto wurde durch den Umstand versaut, dass die Fernsehübertragungswagen die freie Sicht auf das Brandenburger Tor vollständig zerstörten.

Aber auch das war mir irgendwie egal. Ich hatte es geschafft - ich bin vom Kölner Dom zum Brandenburger Tor geradelt. 617km an dreieinhalb Tagen. Durch Ostwind, Tourenreifen und Rucksack, bin ich insgesamt nur einen 23er-Schnitt gefahren und war demzufolge deutlich länger als geplant unterwegs. Aber ich war da und unglaublich froh darüber.

Über das Zielfoto hinaus blieb mir gar nicht viel Zeit dazu den Moment zu genießen. Ich wollte jetzt flott weiter zu Falk und dort, bei seinem Arbeitsplatz unter die angebotene Dusche. Alles lief nach Plan und ich war exakt pünktlich bei meinem Termin nahe der Eastside-Gallery. Als dieser dann auch erledigt war, kam dann wirklich die Erleichterung auf - jetzt konnte wirklich gar nichts mehr anbrennen und allerspätestens jetzt war es an der Zeit sich über das Erreichte zu freuen.

Ich ging zurück zu Falk und wir tranken zusammen eine Kanne Kaffee leer. Anschließend radelte ich einen weiteren Kilometer zum Ostbahnhof, wo ich mich in den vorher rausgesuchten Zug setzte. Da ich im ICE kein Fahrrad mitnehmen darf, kämpfte ich mich mit IC und Regionalexpressen zurück nach Braunschweig und fuhr so fast exakt die Route, die ich die beiden Tage zuvor per Rad zurückgelegt hatte. Eigentlich perfekt um sich dadurch noch ein wenig mehr zu freuen...

5
Gesamtwertung: 5 (16 Wertungen)

Toller Bericht, vielen Dank!

Toller Bericht, vielen Dank! ... natürlich herzlichen Glückwunsch!!!! :-)

Wie geil ist das denn??? Du

Wie geil ist das denn???
Du bist in der Tat (m)ein Held!
Nie nie nie würde ich alleine sowas hinbekommen, aber die Idee ist dermaßen cool, ich beneide dich glühend um dieses Erlebnis!
Harte Arbeit für ein wohlverdientes Stück Stoff, man muss schon ziemlich bekloppt sein, um das so durchzuziehen :-)))
Herrlich, ich liebe bekloppte Leute :-D
Aber ich hätte gerne auch ein Foto von der "Trophäe" gesehen..... ;-)

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Warum in aller Welt...

... Bist Du nach Berlin gefahren?

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Das bööööse Wort für

Das bööööse Wort für den Kaiserstätter.. fängt mit B an :-p

Herzlich verrückte Idee... einfach nur klasse .. Glückwunsch zu dem tollen Trip

Coole Idee!

Ich mag solche Herausforderungen. Das Moonlightrunner-Shirt aus Rüningen habe ich auch, aber diese Tour ist ungleich cooler.

Danke für den Bericht. Und herzlichen Glückwunsch zum Stofffetzen.

Gruß Nicole

Hammer!

Mit dem Fahrrad nach Berlin, um mit dem Falk nen Kaffee zu trinken. ;-)
Ich bin (wiedermal) zutiefst beeindruckt!
Ehrfurchtsvolle Grüße aus dem Westerwald, WWConny

Eins haben wir gemeinsam

nämlich die von dir beschriebene Anfälligkeit für solche Reize ;-))

ABER nie und nimmer würde ich bei solchen Temperaturen und so einer Strecke noch einen solchen Schnitt fahren!!! Das "Stück Stoff" hast du dir mehr als verdient!

Ich verneige mich ganz tief - soweit das nach 1,5h Stunden Spinning noch geht ;-)))) Und danke dir für diesen Bericht!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Schönes Projekt!

So etwas stelle ich mir laufend vor mit vielleicht nicht
ganz so vielen Kilometern auf einem Wanderweg.
Danke fürs Aufschreiben!
Was so ein Stoffetzen so auslösen kann. :o)

Liebe Grüße Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Boah, was hast du uns da

für einen genialen Bildbericht von einer genialen Rad-Tour geliefert!
Sehr schön: wilde Idee gehabt, klasse durchgezogen.
Da wirste noch 'ne Weile von zehren, so rein mental stolzmäßig...

ER schafft das Wollen und das voll Bringen - mit extrem hohem Bringungsfaktor.

Motivation

es gibt schlimmere Gründe um nach Berlin zu fahren, liebe Conny ;-))))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Total verrückt - und den Stoff verdient

Menno, das ist ein toller Bericht in einer dunklen Jahreszeit! Den genannten Radrouten-Planer hab ich auch schon diverse Male für Flusstouren mit meiner Tochter bemüht :lach: Auf nen 23er Schnitt sind wir aber im Leben nicht gekommen - so mit Gepäckträger und Packtaschen und Kind und Besichtigungen unterwegs.

Den für's Rennrad wäre dann die nächste Herausforderung.

Was hast Du denn für'n Navi für's Rad? Ich bräuchte sowas glaube ich auch mal - mit der Garmin und dem Wurm auf dem Rennrad geht gar nicht. Da hab ich mich schon in der heimischen Ecke bei ner runtergeladenen RTF hoffnungslos verfranst.

Schwer beeindruckt

Im Sommer könnte ich mir das ja eventuell noch vorstellen, aber bei um die Null Grad und im Dunklen - nix für mich.
Absoluter Heldenfaktor!!!

LG,
Anja

Was für eine Tour!

Schlage dich in der Kategorie "Schweinehundbezwinger des Jahres" als ganz heißen Kandidaten vor!

Toller Ritt und ein wundervoller Bericht!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

coole Idee

ich vote mit ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Fantastisch!

Aber du willst diese Aktion doch nicht ernsthaft mit Rüningen vergleichen? Also nichts gegen Rüningen, aber das ist KiGa dagegen. Respekt!

Lieben Gruß
Tame

Was @nickdynamics sagt...

Meine Stimme hast Du!

yazi (die jetzt so langsam mal wieder den Unterkiefer hochklappen sollte)


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