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Benutzerbild von macsteve

Ich laufe jetzt seit 2009 mal mehr mal weniger, seit dieser Zeit aber immer schön mit den modernen Laufschuhen,
2 HM und 2013 den Braveheart Battle bin ich gelaufen aber immer mehr Knieschmerzen bekommen.
Nach dem Braveheart war ich auch sehr lange Erkältet und bin nicht mehr richtig in die Gänge gekommen.

Ende 2013 habe ich das Buch "Born to Run" in die Finger bekommen und war natürlich fasziniert von den Tarahumara.
Also los und erstmal Vibram Five Fingers gekauft, schön Vorfuß losgelaufen, meine 8 km Runde und am nächsten Tag
vor lauter Wadenschmerzen nicht mehr laufen können. Treppensteigen war die Hölle auf Erden.

Ok, dachte ich mir, so einfach geht das also nicht. Nach 2-3 Tagen wurden die Waden wieder besser und ich wieder los,
diesmal nur eine kleine 6 km Runde, am nächsten Tag konnte ich wieder keine Treppen steigen.

Dann brachte meine Frau die Black Roll mit nach Hause, was ist dass denn für ein komisches Ding dachte ich noch.
Ein kurze Erklärung von meiner Frau und ich natürlich voller Elan da drauf mit den Waden, am liebsten wäre ich an die Decke gesprungen.

Aber es wurde besser und auch das Vorfuß laufen ging immer besser. Doch dann habe ich selbst mit den Bikilas immer öfter Knieschmerzen bekommen und bin eine lange Zeit überhaupt nicht mehr gelaufen.

Mein Gewicht und mein Bauch wurden immer mehr und im Frühjahr 2015 habe ich das Barfuß laufen entdeckt, ich bin auf Ken Bob Saxton gestoßen und habe auch sein Buch gelesen, seit dieser Zeit laufe ich Barfuß. Den Fehler wie damals mit den Five Fingers habe ich nicht mehr gemacht und habe es sehr gemütlich und langsam angehen lassen um auch meine Fuß Sohle an das neue zu gewöhnen.

Den ganzen Sommer bin ich so oft es ging Barfuß gegangen (Zuhause, im Garten, beim Spazieren gehen) und natürlich beim Laufen, inzwischen schaffe ich locker meine 8 km Runde Barfuß "OHNE KNIESCHMERZEN" auch jetzt im Winter laufe ich noch Barfuß, es liegt ja noch kein Schnee.

Oft werde ich etwas komisch angeschaut, doch das ist egal, ich muss dann immer nur lächeln,
von manchen Menschen kommt aber auch ein "Daumen hoch oder ein Super Klasse".

Ich habe alle modernen Laufschuhe aus meinem Leben verbannt und bin jetzt ein glücklicher Barfuß Läufer
ohne Knieschmerzen und somit,

Euch allen ein gesundes neues Jahr.

Gruß, Stephan

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

Lernen durch Schmerzen

Gratuliere! Soviel Konsequenz haben nicht viele. Selbst wenn der Weg dahin ein schmerzhafter war.
Mich würde interessieren, was für Schuhe Du im Alltag trägst - also in Situationen, wo barfuß nicht möglich ist.
Viele Grüße und allzeit heile Knie!
WWConny

Mit sehr flachen Schuhen

Hallo Conny, im Alltag trage ich sehr flache Schuhe also so gut wie überhaupt keine Sprengung.

Gerade versuche ich auch mit Schuhen den Ballengang zu gehen, was für den Kopf nicht einfach ist,
wenn man seit 49 Jahren immer über die Ferse gelaufen ist.

Ich gehe aber auch schon mal Barfuß zum Einkaufen. Und werde versuchen auch den Alltag ohne Schuhe zu verbringen.
Da ich im Home Office arbeite und nur ab und zu zu Kunden muss, geht das ganz gut im Moment.

Gruß, Stephan

Fast barfuß

jr Gratulation! So weit habe ich es nicht gebracht.Im Wechsel mit normalen Lightschuhen wie den Saucony Kinvara mit 4mmm Sprengung(Lange Läufe,flottere Dauerläufe laufe ich in barfußnahen Schuhen,wie zb. den Leguano,der nur aus einer dünnen Sohle und einem hochwertigen Strumpf besteht.Er hat Null Sprengung und (fast)keine Dämpfung,dennoch ist der Untersschied zum echten Barfußlaufen noch groß,denn etwas dämmt die dünne Kugelnoppensohle doch.Nur auf Rasen und Sand würde ich es ohne Untersatz wagen,auf keinen Fall über Asphalt oder steinige Wege,mit dem Leguano laufe ich auch dort(nur Vorfuß!!Sonst wird es schmerzhaft)

Befasse mich

seit über 4 Jahren mit dem Thema und seh das mittlerweile kritisch. Was meine eigenen Erfahrungen angeht, als auch die von Leuten die ich gut kenne. Eines ist für mich klar, Barfußlaufen ist allenfalls eine Trainingsdisziplin, die mal mehr und mal weniger intensiv ausgeführt werden kann und soll, aber niemals ein Art des Laufens über lange Strecken. Das hat mir mein Selbstversuch am Rennsteig gezeigt. Dafür sind unsere Füße nicht gemacht. Erst vorgestern bin ich 18 km in Barfussschuhen gelaufen, da ist für mich die Grenze erreicht.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Nur dadurch

habe ich keine Schmerzen wenn ich Barfuß laufe, schon mit VFF bekomme ich nach kurzer Zeit Schmerzen in den Knien, sobald ich aber Barfuß laufe habe ich keine. Schon komisch was im Körper alles passiert. Meine Füße sagen mir ohne Schuhe am besten was ich falsch mache und wann es genug ist.

Zu langen Läufen kann ich wenig sagen, mein längster Barfuß Lauf war jetzt 10 km, doch wieso soll da nicht mehr gehen? Unsere Füße sind genau dafür gemacht. Ich respektiere deine Meinung und möchte auch niemanden bekehren, doch ich werde weiter Barfuß laufen und habe schon viele gesehen die selbst einen Marathon Barfuß gelaufen sind. Auch hier in Fürth beim Metropolmarathon.

Gruß, macsteve

Versuch es mal mit Leguanos

Das sind im Prinzip Socken mit Gummi-Untersohle. Jedenfalls sind die im Stadtbetrieb besser geeignet als barfuß. Asphalt, Scherben, etc. - dafür sind unsere Füße nicht gemacht.

Ich kenne einen hier im Bereich, der läuft damit auch 100km. Muss man sich aber langsam rantasten - so mit 1km anfangen.

Und ansonsten natürlich auf einer Wiese (am besten im eigenen Garten, sonst garantiere ich hier für Hundekot), am Strand, ... nach Möglichkeit wirklich mal barfuß gehen / laufen.

deine Knieschmerzen

sind dann vermutlich auf deinen Laufstil zurück zu führen der offenbar barfuß deutlich anders ist als mit diversen Schuhen. Darüber solltest du dir Gedanken machen. Ich kenn Leute die laufen 100 Meilen in 5Fingers, ich bin die 70 km am Rennsteig damit auch durchgekommen, aber, auf Dauer wird das den Füßen zuviel, denn genau dafür sind sie nämlich nicht gemacht. An deiner Stelle würd ich mal einen Osteopathen aufsuchen, dann ev auch mal eine Laufanalyse machen lassen, aber bei Leuten die davon ahnung haben. Dann erst würde ich überlegen wie ich mit der Barfusslauferei weiter vorgehe. Es kommt natürlich auch immer drauf an welche Ziele man verfolgt, bei manchen Läufen wirst du je nach Streckenbeschaffenheit sehr schnell an die Grenze des Machbaren geführt.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Auf den Körper hören

Wenn Dir Barfußlaufen hilft, schmerzfrei zu sein, dann lauf barfuß. Einen 100er hast Du nicht vor, also ist es müßig, darüber zu philosophieren, ob das dann noch gesund ist oder nicht. Taste Dich langsam ran, dann wirst Du merken, wie weit sich die Grenzen verschieben lassen.
Den Unterschied zwischen 5F und barfuß liegt möglicherweise darin begründet, dass die Reize auf die Fußsohle geringer sind und damit auch die "aktive" Reaktion der Fußmuskeln zu wenig sind, um alle beteiligten Fußmuskeln so zu aktivieren, wie es für Dein schmerzfreies Laufen erforderlich ist.

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