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Benutzerbild von Etu58

Gestern bin ich zum zweiten Mal beim Chlauslauf in Niederrohrdorf gestartet. Die Strecke lag völlig im Nebel versteckt, deshalb meine Überschrift.

Die Vorbereitung hierauf war sehr gut. Ein grosses Danke geht an den Veranstalter, der seinen Lauf gut publiziert und gelungen inszeniert. Man wird per Mail an die Veranstaltung erinnert und erhält den Hinweis, dass man die Strecke, die gut für alle Distanzen ausgeschildert ist, schon vorab trainieren kann. Das habe ich mit meinem Liebsten auch dreimal gemacht. Das ganze Drumherum stimmt einfach passend zum Anlass und dem Motto Chlauslauf. Überall sieht man lustige Nikolausmützen herum laufen und die Zeit zwischen Startnummernabholung und Start konnte man sich gut an den diversen Ständen mit Bratwurst, Glühwein, Grittibänz (Hefemännchen), Kuhglocken abschiessen und dem Zuschauen beim Lauf der Minis vertreiben. Meine Güte, sind diese Kleinen unter 8 Jahren schon schnell. Für 800 m hatten der Schnellste gerade mal 2:48 Minuten gebraucht.

Ein weiteres Danke geht an meine liebe Buddy Birgit, die mir hilfreich mit Trainingstipps zur Seite stand. Leider hatte ich sie viel zu spät um Hilfe gebeten und drei Wochen vor dem Lauf konnte ich nur 2 HIIT-Einheiten absolvieren. Auch ihre liebe Motivationshilfe sei nicht unverwähnt. Zitat:“ Denk einfach ich wäre mit der Peitsche hinter dir - so am Ende wenn die Lunge brennt und die Beine kaum noch vom Boden hochzuheben sind.“
Aber es hat gewirkt. Ich habe mir, wenn ich meinte, zu langsam zu sein, immer wieder vorgestellt, wie sie mit knallender Peitsche hinter mir her ist.

Der Lauf ist 8,3 KM lang und hat gut 95 Höhenmeter. Zuerst muss man eine Runde von 3,3 km laufen, die ungefähr bei Kilometer 3 eine ganz kurze, aber heftige Steigung hat. Dann wird Zwischenzeit genommen. Hier hatte ich eine 18:30 min. für 3,3 KM. Das war schon mal schneller als letztes Jahr. Allerdings hatte ich den ersten Kilometer ein wenig zu schnell angegangen, weil ich mich von der Herde mitreissen lies. Als Quittung bekam ich Seitenstechen, welches ich mit Handauflegen und gegenatmen zu bekämpfen versuchte. Ganz weg bekam ich es nicht mehr, weshalb ich wohl keine Maximalleistung herausholen konnte. In der Runde zwei waren dann die restlichen 5 Kilometer zu laufen. Ich rannte, was ich konnte und bei KM 6,5 hatte man mir plötzlich mal den Stecker gezogen. Nach dem 7-KM-Schild habe ich noch mal alles mobilisiert und vor allem den Anstieg wollte ich souverän meistern. Das sind noch gut 500 m bis ins Ziel. Und ja, es ging nochmal was drauf zu legen. Die Alphornbläser gaben auch noch eine Einlage. Als ich um die letzte Kurve bog, sah ich die Zieluhr, die schon eine 47“ anzeigte. Endspurt und mit 47:40 eingelaufen. Ja, das hat gepasst. Besser als letztes Jahr und zwar 1:48 Minuten. Durchschnittspace 5:44.
Aber auch hier sind die Schweizer einfach wahnsinnig schnell, egal ob Frauen oder Männer. Die müssen was mit der Muttermilch aufsaugen, was schneller macht.
Im Startgeld war eine Portion Pasta inbegriffen, die ich dann zusammen mit meinem Schatz in der schönen Chlausbeiz eingenommen haben. Die Tische waren wunderschön dekoriert und man wurde mit Essen und Getränken bedient, also kein Schlangestehen vor der Essensausgabe, sondern schön ruhig und gemütlich.

Ein weiterer Dank geht an meinem Männe, der immer an mich geglaubt hat und es mir zum Vergnügen machte, ihm beim Training zu begleiten.

Zu guter Letzt danke ich meinem Körper, dass er diesen Lauf und speziell das ganze vergangene Jahr schadlos und erfolgreich mitgemacht hat, was nicht immer selbstverständlich war.

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Chlausensuppe :-)

Gratulation zur guten Laufzeit und danke für's Berichten, liebe Ute! Die Buddy mit der Peitsche ist eine tolle Motivationsspritze :)

Der Chlauslauf klingt nach einer wirklich schönen Laufveranstaltung (eine mehr, deine Berichte mit den speziellen Veranstaltungen lese ich immer gerne). Ich erhalte die erwähnte Email auch immer, war aber noch nie in Niederrohrdorf, weil ich traditionellerweise den Klausenlauf in Allschwil laufe (heute, auch ein Dorflauf). Wir hatten prallen Sonnenschein und 12 Grad, das habe ich beim Klausenlauf noch nie so erlebt. Für die traditionellen Nikolaus-Mützen war es schlicht zu warm. Aber die berühmt-berüchtigte Mittelland-Nebelsuppe kenne ich als gebürtige Aargauerin nur zu gut...

LG clarin

Bist gut gelaufen

Hast du sehr sehr gut gemacht gestern. Habe ja schon beim vorherigen Ablaufen der Strecke gemerkt das du schon ziemlich mehr Tempo drauf hast als letztes Jahr. Das freut mich echt. Und ich freu mich auf unsere weitereren Läufe im nächsten Jahr oder noch einen in diesem Jahr. Für mich war gestern ein riesiger Meilenstein gewesen..nach Arbeitsunfall und einem Jahr Laufausfall mit unsicheren Aussichten ob ich je wieder laufen kann, ging ich gestern auf meinen ersten WK. Zwar verhalten mit noch wenigen Laufwochen hinter mir, habe ich das erreicht worauf ich gekämpft habe..diesen Lauf in diesem Jahr mit dir wieder zu laufen. dbs

Super gemacht

und fröhlich weiter trainieren, dann geht da noch mehr. Anfängerfehler wie zu hohes Tempo büsst man dann gern. Allerdings ist ein "hätte ich am Anfang schneller" am Ende auch nicht besonders hilfreich. Da muss "frau" die Balance finden.

Jedenfalls freue ich mich riesig, dass die dreimal Training schon was gebracht haben. Vor allem geben Sie Dir eine Idee, was da gehen könnte...

Für deep_blue_sea freut es mich, dass es nach so langer Verletzungspause verhalten lief. Weiter gute Besserung!

Vor allem wünsche ich euch beiden viele schöne gemeinsame Läufe!

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