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Benutzerbild von Forrest120

Ich hatte ehrlich gesagt ja meine Bedenken. Da nach Berlin mein Training mir irgendwie seltsam vorkam, benötigte wohl doch etwas mehr Erholung als ich gedacht hatte, bin ich mit einem eigenartigen Gefühl angereist. Da ich ja nun keine Ahnung von Höhenmetern hatte, peilte ich mal eine Zeit zwischen 4:30 und 5:00 Std. an. Irgendwie fühlte ich mich nicht richtig fit und hatte sogar Zweifel ob ich überhaupt ankomme. Nun egal, ein gemütlicher Lauf mit Höhenmetern bei Sonne ohne die Zeit groß im Auge zu haben. Es war wunderschön.

Um 10:33 Uhr wurde gestartet und da noch etliche nachgemeldet hatten (lt. Teilnehmerliste 363) starteten lt. Veranstalter rund 500 Marathonläufer. Gemütlich ging es aus Einruhr raus, mit einem Auge starrte ich auf meine Uhr -ich kann´s nicht lassen- und fand wie immer viel zu schnell. Für die erste Hälfte in 2:15 Std. braucht man keine 5:30 auf dem ersten Kilometer. Also aktiv Gas rausgenommen. Da sehe ich dann ein Paar vor mir. Auf ihren T-Shirt´s steht Köln-Marathon 05.10.2015. Passt.Habe ich ja noch eine Woche mehr Erholung. Die Frau läuft ein herrliches gleichmäßiges Tempo. Cruisen durch den Wald bei schönstem Wetter. Geht immer leicht bergauf und bergab. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber keine Ahnung was leicht oder schwer bedeutet. Bei Kilometer 7 geht es ja dann recht steil zur Staumauer hoch. Wird halt hochgegangen. Aber alles o.K.. Über die Staumauer und schon ist der erste VP da. Weiter hinter meinem Paar her. Bei, ich denke so Kilometer 9 - 10 möchte der Mann eine Pause machen und ich muss zunächst alleine weiterlaufen. Bis hierhin danke den Beiden. Weiter geht es am See entlang. Kann mal ein bisschen beschleunigen, dann wieder etwas langsamer.

Nächstes Paar eingeholt. Klingen wie Holländer, stellten sich aber beim Nachfragen als Luxemburger raus. Die Frau hat noch überhaupt keinen Marathon beendet. Längster Lauf 32 KM. Hut ab. Etwas um die 5 Stunden hatten die beiden geplant. Da laufe ich doch mal mit. Ein wenig erzählen, die Kilometer gehen so dahin und gemeinsam erreichen wir den Halbmarathon bei 2:19 Std.. Sieht doch gut aus. Naja, ich hatte ja von den letzten 12 Kilometern gehört. Aber eben noch nicht gesehen, geschweige denn gelaufen oder gegangen. Bei Kilometer 23 bekommen dann beide Begleiter Probleme mit ihren Beinen. Möchten ein wenig pausieren und schicken mich weiter. Haben soweit ich gesehen habe dann aber in 5:45 gefnished.

Und weiter am See entlang. Zwischen Kilometer 20 und 30 geht es schön am See entlang. Keine nennenswerten Steigungen. Geht halt hin und wieder ein wenig rauf. An der anderen Seite aber auch wieder runter. Ungefähr bei Kilometer 25 laufe ich dann auf Mike aus Irland auf. War mal eben rübergeflogen um eine Woche Urlaub zu machen und gleichzeitig einen Marathon zu laufen. Höhenmeter hatte der aber garnicht auf dem Schirm. Also haben wir zwei Ahnungslosen uns zusammngetan und beschlossen gemeinsam in´s Ziel zu laufen.

So ging es dann schön gemütlich bis so KM 30. Dann kommt der Anstieg Kermeter, den wir dann teilweise gegangen sind. Runter wieder gelaufen. Zeit lag bei KM 30 so bei 3:15 Std.. Konnte nebenher meine Englischkenntnisse noch ein wenig auffrischen. Außerdem ist die Strecke in Meilen viel kürzer. Ja und dann kommt das Übliche rauf und runter. Teilweise steil und kostet extrem viel Substanz. Hinter Rurberg so bei Km 38 kommt dann ja dieser Anstieg mit 70 Höhenmetern auf einer Länge von 500 m. So 20 - 22 %. M.E. überbewertet. Geht man halt hoch und trabt dann zunächst langsam weiter. Schlimmer fand ich dann die letzten 4 KM. Teilweise geht es auf holprigen Wegen runter dann wieder kurz und knackig rauf. Und wenn dann das Schild mit KM 40 kommt, denkst du, dass das niemals nur noch 2 km sein können. Selbst bei KM 41 geht es noch mal schön hoch, wenigstens kann man dann das Ziel sehen. Noch über die Brücke und dann einlaufen. Zeit 4:50:19. Passt.

Bei schönstem Wetter, wunderbare nette Menschen kennengelernt, eine traumhafte Landschaft,ein wenig Sport getrieben, das Gefühl es würde noch mehr gehen, aber interessiert keinen. Die Uhr zeigte ca. 760 Höhenmeter. Für den Anfang bin ich doch sehr zufrieden.

Ich habe ja jetzt nicht die Möglichkeit einen Vergleich zu ziehen, aber wenn man nicht zu ambitioniert rangeht, dann kann man auch ohne Erfahrung mit Höhenmetern, den Lauf gut schaffen. Kann aber auch vorkommen, dass man wenn man alleine läuft, weite Strecken wirklich alleine läuft. Zweimal lief ich Gefahr mich zu verlaufen. Gerade noch gut gegangen.

Für das Jahr 2015 war es das. Im ersten Jahr 3 Marathon gefinished. Bergluft geschnuppert. Sub 4 knapp verpasst. Läuft aber nicht weg. Ganz wichtig, nicht verletzt gewesen. Dieses Jahr noch ein wenig ruhig laufen. Und dann geht es im März 2016 nach Antalya. So als Einstieg für 2016.

Würde mich über einen Tipp über einen vielleicht weiterführenden Berglauf mit so um die 1000 Höhenmetern freuen.

Ansonsten wünsche ich noch ein paar schöne Restwochen in diesem Jahr und viel Gesundheit.

Grüße
Stefan

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Ja, schön war es,

und nicht ganz unanstrengend. Die Höhenmeter sind irgendwie unauffällig verbastelt, aber definitiv vorhanden.

Glückwunsch zum erfolgreichen Finish und viel Spaß bei weiteren Bergläufen.
Siebengebirgs-M hat etwa 650 HM, Monschau 763.

LG,
Anja

Das ist gut gelaufen!

Was meinst Du nun mit Berglauf? Es gibt ja Leute für die das erst ab 3000er oder 4000ern als Berg zählt.

Mit teilweise alpinem Charakter kann ich Dir den wunderschönen K42 mit Ziel in Davos (CH) mit ca. 1700 Höhenmetern empfehlen.

Etwa 700-800 Höhenmeter hätte der Kyffhäuser Berglauf mit sehr schöner Landschaft in Thüringen.

Schau mal unter Marathon4you - da gibt es jede Menge zur Auswahl!

Anja,

sag jetzt nicht, dass du auch dort warst!
Mist, dann haben wir uns verpaßt.

LG LS

"Lieber 80 Jahre gelebt als 100 Jahre nur da gewesen" (WWConny)

Herzlichen Glückwunsch!

Das war ein super schöner Lauf durch den goldenen Herbst bei traumhaftem Wetter.
Ich hatte mich für die kürzere Strecke entschieden.

LG LS

"Lieber 80 Jahre gelebt als 100 Jahre nur da gewesen" (WWConny)

doch, war ich

schade, dass wir uns nicht getroffen haben.
Vielleicht im Siebengebirge?!?

LG,
Anja

Da war ich auch :-)

da hätte man bei so vielen Jogmappern glatt ein Treffen ausmachen können :-)

Ich war zum ersten Mal dabei, es war schön aber anstrengend. Meine Zeit war 01:56:44. Nicht schnell, aber für's erste Mal bin ich zufrieden. Dann habe ich für nächstes Jahr eine Time-To-Beat.

Verlaufen beim Marathon....

.....weil die Strecke zu einsam, bzw. das Läuferfeld zu klein. Damit habe ich meine Erfahrung in Braunschweig gemacht. Der Streckenposten hatte auch keine Lust mehr, auf mich und sicherlich noch einige andere zu warten, war ich doch "erst" in 4:0X:XX im Ziel. Aber ansonsten haben diese Landschaftsmarathons echt ihren Reiz!
760 hm auf nem Mara ist ganz ordentlich! Da bist eine klasse Zeit gelaufen! Herzlichen Glückwunsch! Mit Antalya die neue Wettkampfsaison zu eröffnen, hat natürlich auch seinen Reiz;-) Viel Erfolg weiterhin!

Lieben Gruß
Tame

Naja, beinahe verlaufen,

weil da kein Hinweis war. Da wir zu dem Zeitpunkt zu dritt waren, haben wir uns für die richtige Richtung entschieden. Und nach der nächsten Ecke waren dann auch wieder weitere Läufer zu sehen. Ein Streckenposten war da m.E. überhaupt nicht vorgesehen. Glück gehabt. Insgesamt waren aber viele Helfer an der Strecke. Wenn man dann bedenkt, was die Veranstalter für geringe Startgebühren nehmen und welche Leistung dafür erbracht wird, dann finde ich, hat das eher großen Respekt verdient. Viele freundliche ehrenamtliche Helfer. Da verbuche ich die Möglichkeit des Verlaufens mal unter " Faktor Abenteuer". Für den Preis gibt es in Berlin nicht einmal ein Shirt.

Insofern eine schöne Veranstaltung zum weiterempfehlen. Macht Appetit auf ähnliche Läufe.

Viele Grüße
Stefan

Ein Landschaftsmarathon

ist wirklich tausendmal schöner, als ein Stadtmarathon! Aber fleißige, ehrenamtliche Helfer, gibts auch in Berlin in Hülle und Fülle. Bin auch immer Hin und Weg, was die Jungs und Mädels auf Laufveranstaltungen für uns Läufer so leisten!!!

Lieben Gruß
Tame

Ist schon richtig,

wollte keinesfalls die fleißigen und insbesondere ehrenamtlichen Helfer in Berlin oder ähnlichen Städten abwerten. Aber hier wird doch in einer anderen Liga gespielt. Ich wäre auf jeden Fall bereit für einen schönen Landschaftsmarathon wie den Rursee Marathon etwas mehr zu zahlen. Es ist ja nun wirklich nicht viel, was die dort einnehmen.

Am Rursee habe ich für EUR 37,00 ein Badetuch, ein T-Shirt, eine Medaille und das Startgeld erhalten. Auf der Strecke ca. 7 VP. Mir reicht das auch was an den VP´s angeboten wurde. Startgeld war glaube ich EUR 25,00. Ausgeschildert war weitestgehend gut.

Wenn ich jetzt bedenke, dass ich in Berlin ich glaube insgesamt EUR 149,00 bezahlt habe -T-Shirt und wenn mich nicht alles täuscht so rd. EUR 100,00 Startgeld. Dafür habe ich dann eine vollständig abgesperrte Strecke, ein paar VP´s mehr, eine natürlich Top-Organisation, und ein kostenloses Erdinger alkoholfrei nach dem Lauf. Ich weiß garnicht ob man das am Rursee auch kostenlos bekommen konnte. Habe aber gerne EUR 2,50 bezahlt.

Wie gesagt, natürlich hat alles seine Berechtigung, ich persönlich würde den kleinen Landschaftsläufen ein wenig mehr Honorar zugestehen.

Wenn ich dann zum Beispiel sehe, dass der neu ins Leben gerufene Santander Marathon in Mönchengladbach so mit einem Startgeld incl. Shirt von ca.EUR 80,00 beginnt, dann gibt es doch ein gewisses Missverhältnis.

Ich möchte nicht missverstanden werden, aber ich würde es schade finden, wenn diese kleinen schönen Läufe aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr stattfinden können. Hat es ja schon häufiger gegeben und ist sicherlich schon oft genung besprochen worden. Bin halt nun einmal gerade auf den Geschmack gekommen und möchte schließlich noch an vielen Läufen teilnehmen.

Ich für meine Begriffe werde, wenn ich gesund bleibe, noch durch viele große Städte, schöne Wälder und dann hohe Berge laufen.

Viele Grüße
Stefan

149 Euro....ohje...

Das ist echt verdammt viel Geld! Ich frage mich auch immer, wo das wohl bleibt? Vielleicht ist es irre teuer, eine Stadt wie Berlin für den Autoverkehr lahmzulegen? War 3x in Berlin dabei, habe damals aber auch schon 80 Euronen ohne Shirt gezahlt und mich geärgert. Ich denke, dass die Logistik einen Großteil des Startgeldes schluckt...oder ich möchte es denken;-) Schon verrückt, dass es gar nicht so einfach ist, überhaupt einen Startplatz in Berlin zu ergattern.

Habe dich auch nicht missverstanden und gebe dir voll und ganz Recht! Die kleineren, familiären Veranstaltungen dürfen nicht aussterben! Sie sind das Salz in der Suppe!

Lieben Gruß
Tame

Ich weiß nicht...

...wie es in Berlin ist, aber in meiner Gegend wird Geld dafür bezahlt, dass Topleute an den Start gehen......... (so habe ich es jedenfalls gehört).
Das ist bei den kleinen und feinen Läufen zum Glück nicht der Fall.

LG LS

"Lieber 80 Jahre gelebt als 100 Jahre nur da gewesen" (WWConny)

naja

das mit den Topleuten ist ein Ding. Aber in Berlin müssen auch ganz andere Gelder für Straßensperrungen hingelegt werden als bei einem Wald- und Wiesenlauf! Seit ich von meinem Exverein weiß, was der für die halbseitige Straßensperrung einer winzigen Straße an einem Sonntagmorgen in einem Kuhkaff bezahlen muss bin ich da etwas ruhiger geworden....

Trotzdem halte auch ich Berlin für überteuert. Andere große Citymarathons, die vor demselben Problem stehen, verlangen auch weniger Geld. Aber ist wie überall: Nachfrage regelt Preis!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Berlin...

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Berlin....

....Da träumt der Kaiserstädter gerne von;-))))

Lieben Gruß
Tame

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