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Benutzerbild von yazi

In der ZDF-Mediathek ist noch die Doku The Long Distance zu sehen. "Um der Armut zu entfliehen, trainieren Felix und Eunice in den Bergen Kenias Marathonläufe. Sportmanager Volker Wagner holt sie für die Jagd nach Siegen und Geld eine Saison lang nach Europa."

In der Zeit wurde der Film hier besprochen.

Ich habe mir den gestern angesehen, und war ein bisschen mitgenommen. Sicher werde ich ich die afrikanischen Läuferinnen und Läufer an der Spitze jetzt nochmal mit anderen Augen sehen. Hat jemand von Euch den Film gesehen? Was denkt Ihr?

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

Frau Wagner

Die Sportler haben mir wirklich leid getan. Und ganz krass war Frau Wagner, die es immer wieder auf den Punkt brachte: die Kohle. Ich sehe die Szene jetzt auch etwas anders. Toller Bericht, sehr authentisch.

danke für den Tipp!!!

Habe ich zwar auch schon gehört, aber gut, wenn man es nochmal sieht...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Beklemmend

Klar, die kenianischen LäuferInnen treten mit anderen Zielsetzungen als wir MitteleuropäerInnen bei Läufen im globalen Norden an.
Aber wie existenziell, trostlos und hart umkämpft diese "Laufreisen" tatsächlich sind, das war mir vorher nicht in dem Maße bewusst.
Ich finde den Film wirklich auch sehr stark. Er lenkt den Blick von den absoluten Ausnahme-Weltrekord-LäuferInnen hin zu den "in the middle of the pack"-EliteläuferInnen - die natürlich alle immer noch Lichtjahre vor uns "Normalen" liegen - und zeigt, wie verdammt schwierig dieses Geschäft ist und wieviele Missverständnisse und Ängste da auf beiden Seiten vorhanden sind.
Auch, wenn es irgendwie auch ums Laufen geht: Für mich ist es vor allem ein kultureller Film, der die Annäherungen vom globalen Norden und Süden zeigt, mit allen seinen post-kolonialen Machtasymmetrien und Fremdenfeindlichkeiten.

Empfehlenswert!

Danke für den Tipp!

Ich wusste zwar, dass Manager daran verdienen, aber ...

Schluck.

Ohman,....ich musste auch ganz schön schlucken...

knallhart und traurig....sie sind so stark.
Ich schäme mich für mein Glück.

Desillusioniert
Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Danke für den Link

Bedrückender Film.

Klar verdienen die Manager dran. Aber sie tun ja auch was dafür. Und sie tragen ebenfalls Risiko. Das im Film genannte Maß von 15% finde ich persönlich nicht "gierig", wenn man bedenkt, dass eben oft auch nichts hängen bleibt. Und gewinnen tut eben immer nur EINE(R).

Sehr hart kamen die Aussagen von Frau Wagner rüber, aber letztlich hat sie recht. Herr Wagner - eher der Idealist im "Management Team" - braucht genau so ein Korrektiv. Sonst hätte er wohl schon nen Sack voll Schulden am Bein.

Traurig zu sehen, wie aus unserem schönen Sport so ein knallhartes Business wird.
Bedrückend fand ich auch die Szenen nach der Rückkehr, als man sah, wieviel Erwartungen auf den Sportlern lasten und wie enttäuscht sie selbst sind, wenns eben nicht klappt.

Danke für den Tipp

Ich werd ihn in den nächsten Tage mal nachsehen.


Uli

Klasse Film gerade in der aktuellen Situation

Wie unterschiedlich die Welten doch sind...

wir laufen um Spass zu haben und die um zu überleben.
Gott geht es uns gut das wir Hunde wie Kinder behandeln.

Eine Frage ist für mich offen geblieben...gibt es eigentlich Altersklassenläufer in Kenia ..oder ist für solchen Luxus keine Zeit ..bzw. solange 50+ bleibt keiner gesund bzw...lebt noch?

sehe es wie Conny

aber ehrlich gesagt ist es im Leistungssport irgendwo anders???? Habe ja selbst Erfahrungen mit Jugendlichen im Schwimmen. Ganz Übles aus erster Hand z.B. vom Behindertensport gehört (notwendige OPs, die die Lebensqualität erhöhen, werden vom Sportverband untersagt, damit mehr Chancen in der höheren "Schadensklasse" bestehen...).
Und wenn ich mir die Fußballjungs aus meiner Schule anschaue, die mit 12 ins Fußballinternat verschickt werden - wer davon wird wirklich Profi und kann davon leben??? Und welchen Preis zahlen die?

Und noch zum Film und seinem Abspann: Natürlich ging es an die Nieren zu lesen, dass Eunice ihre Tochter nicht zu sich nehmen konnte, weil sie zuwenig Geld mitgebracht hat. Aber Felix hat - als er Erfolg hatte - sofort bei einem anderen Manager unterzeichnet. Auch das ist das Risiko von Managern, das sie eingehen!

Ist ein böses Geschäft.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

was für eine Last

auf den Schultern der LäuferInnen!!

Der Vater, der sagt, er möchte ein Haus mit 3 Schlafzimmern. Und Eunice, sie ist so unendlich traurig, weil sie ihm seinen Wunsch nicht erfüllen kann.
Noch schlimmer, dass sie ihre Tochter nicht zu sich holen kann!!

Ein wirklich bedrückender Film, der mich sehr traurig macht...

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