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Die mittleren Kilometer des München-Marathons (so von 17 bis 25) führen im Münchner Osten genau durch mein heimisches Spaziergeh- und Laufrevier. Der Halbmarathon-Start und Staffelwechsel ist genau am Vereinsparkplatz, wo mein Lauftreff sich trifft. Als wir um halb zehn von unserer Sonntagmorgen-Runde zurückkamen, fingen die Helfer gerade mit Aufbauen an.

Ich wollte mir die Sache nach vielen Jahren Pause mal wieder genauer ansehen, also nach dem Duschen im Spazierschritt von zuhause wieder los, an die Strecke. Ich wollte vor den ersten am Kilometer 25 sein und dann dem Feld entgegenlaufen. Hat prima funktioniert! Nach 10 Minuten kamen die Führenden, und der Besenwagen kam mir einen halben Kilometer vor der Stelle, wo ich wieder nach Hause abbiegen wollte entgegen.

Über die (Nicht-)Atmosphäre in diesem Streckenabschnitt hat Strider ja schon geschrieben. Nett fand ich eine Blaskapelle, an der ich fast am Ende vorbeikam, die unermüdlich auch noch für die letzten Nachzügler spielten.

Ich ging also auf dem Fußweg genau gegen die Laufrichtung und hatte hinreichend Zeit, mir so meine Gedanken zu machen. Beeindruckend die Vielfalt der Läufer, die die Strecke in Angriff nehmen, Laufen ist halt ein Sport für alle! Besonders aufgefallen ist mir ein ziemlich untersetzter Mann, den ich aufgrund seiner Muskelpakete eher beim Bodybuilding als beim Laufen vermutet hätte. Wahnsinn auch die Bandbreite der Leistungen. Als mir kurz vor 13 Uhr bei km 17 der Besenwagen entgegen kam, waren die Sieger schon eine halbe Stunde im Ziel, die Läufer haben sich also auf 25 Kilometer Strecke verteilt!

Bis zum 5-Stunden Pacemaker war die Strecke immer relativ voll, mit größeren Gruppen rund um die Pacemaker und kleineren zwischendrin. Danach wurde es ganz schnell dünn und ziemlich einsam für die noch langsameren Läufer. Mein ganz besonderer Respekt gilt allen, die sich da hinten trotzdem durchkämpfen. Sollte ich jemals auf die verrückte Idee kommen, einen Marathon anzugehen, dann möchte ich so vorbereitet sein, dass ich zumindest am hinteren Ende des Hauptfeldes dranbleiben kann. Und in München wird das sicherlich nicht sein, obwohl das logistisch für mich ein Heimspiel wäre. Ich glaube, ich gehöre den Leuten, die eher Wald als Großstadtdschungel bevorzugen!

Alles in Allem ein interessanter Sonntagsspaziergang, den es in der Form nur einmal im Jahr gibt!

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Danke schön!

dass du da warst! Über die vielen Zuschauer, die fehlen, vergessen wir so schnell diejenigen, die da waren.

Und du hast Recht: Respekt denjenigen, die hinten alleine kämpfen und auch ankommen.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

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