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Eigentlich fand ich den München Marathon schon vor drei Jahren nicht den Renner. Es gibt Citymarathons mit wesentlich mehr Stimmung an der Strecke. Der Zieleinlauf hat zweifellos was, aber nichts, was Frankfurt oder (noch mehr, meiner Meinung nach) Luxemburg nicht mehr und besser bieten. Für mein elendiges Eingehen 2012 konnte der Marathon nun allerdings nichts, also gab ich ihm noch eine Chance und wir sagten zu, als die Anfrage vom Veranstalter kam, ob wir Pacemaker machen würden. Dass vorweg noch das übliche Familienchaos zuschlug und in einige Kinderunterbringungsprobleme mündete war auch nicht die Schuld der Bayern, auch das sei zugestanden...

Alles in allem bekamen wir sehr schicke Cep-Klamotten, und diesmal ohne Zielzeit, also auch neutral wieder einsetzbar, sowie eine Beachflag mit Rucksack, also erheblich komfortabler als die Foltergestelle aus Luxemburg. Und wir durften als Presse parken und in den VIP-Bereich, was auch sehr nett war.

Es war lausig kalt und grau. Ich wünschte, ich hätte mein Sortiment an Armlingen und langen Unterziehhemden mal nicht zuhause im Schrank gelassen, aber immerhin fand ich noch zwei Buffs, eins kam auf die Ohren, eins um den Hals, was sich als sehr sinnvoll erweisen sollte, und so standen wir dann am Start. Coach war für die 4h Läufer zuständig und entschwand um 10:10 mit Block B, ich war für 4:30 in Block C und durfte zehn Minuten später endlich los. Mit mir waren zwei andere Pacemaker, was sich als sehr stressig erweisen sollte. Denn die eine wollte unbedingt auf der ersten Hälfte ein Zeitpolster herauslaufen, während ich eher (als Pacemaker) ein Verfechter des durchgehend einheitlichen Tempos bin - ein bisschen flotter, weil der Marathon meist länger ist als die offiziellen 42,195km. Nun zog die Dame also permanent das Tempo an und ich versuchte zu bremsen, bis es mir zu bunt wurde, und ich halt mein Tempo lief und etwas hinten blieb. Der dritte im Bunde lief etwas verwirrt zwischen uns und mit ihm der Haufen unserer Schützlinge.

Das Anfangsstück finde ich persönlich reichlich öde. Musik an der Strecke? Null. Zuschauer?? Ebenfalls null. Und die wenigen, die da waren, konstatierten gleichgültig unser Erscheinen. Lediglich einige Angehörige gaben sich rührende Mühe, danke dafür. Hallo? Bayerische Meisterschaften??? Zigtausend Läufer? Und NULL Interesse??? Geht nicht.

Gleich bei km 3 musste ich das Dixie aufsuchen, da standen allerdings schon einige an. Also warten und dann Aufholjagd mit einer 5er Pace. Danach war mir auch warm ;-) Das Spiel wiederholte sich noch einmal, irgendwie schien die Kälte die Blase zu malträtieren.

Die Strecke durch den Englischen Garten ist schön, es ergaben sich die ersten Gespräche (Happy, ich hoffe, ich habe niemanden gegen seinen Willen zugetextet, aber einige wollten reden....). Inzwischen hatte sich so eine feste Gruppe gebildet. An den VPs gingen wir ein paar Schritte und jeder konnte zulangen. Das Tempo blieb konstant so um 6:18, das passte. Den HM hatten wir in 2:13, da wurden auch wir Pacemaker namentlich aufgerufen und ein Dankeschön ausgesprochen. Endlich mal Menschen an der Strecke.... Schön war die Strecke durch die Innenstadt. Da standen auch mal Sambabands (drei insgesamt, glaube ich), ein Einzelsänger gab sich rührende Mühe die Läufer zu motivieren.

Der Rest war unspektakulär. Der kalte Wind verursachte bei mir mal wieder Nasenbluten, aber da eh keine Sanis sichtbar waren konnte ich ungefährdet ins Ziel laufen. Einige Läufer hatten zwischen km 25 und 30 abreißen lassen müssen, andere kamen hinzu. Die Schleife zwischen km 30 und 34 finde ich persönlich mental schwierig, kräftemäßig war alles ok. Nur der Laufrucksack mit der Fahne scheuerte trotz Buff am Hals. Der Wind ließ die Fahne hin und her schwenken und der Rucksack saß recht locker, ein Engerziehen der Gurte bewirkte aber nur, dass die Gurte am Hals enger saßen. So langsam war ich froh, dass das Ende kam. Ab km 30 schwächelte dann unsere MItpacerin mit dem flotten Tempo deutlich und forderte mich nun mehrfach auf langsamer zu machen, wir hätten doch Vorsprung. Das ging mir nun ziemlich auf die Nerven, zumal meine verbliebenen und neuen Schützlinge noch ziemlich frisch wirkten. Also lief ich nun vorne und sie hinten, und unser Mitstreiter dazwischen. Wir sammelte noch ein paar Geher ein und feuerten sie an sich uns anzuschließen. Nicht alle waren erfreut darüber, wie ich überhaupt erstaunt war von der latenten Aggression einige Läufer, das hatte ich bei einem Marathon noch nie erlebt. Da wurden ungeschickte Erstmarathonis unflätig beschimpft, weil sie am VP nicht schnell genug aus dem Weg gingen, oder gar beiseite geschubst. Hallo??? Wäre das mein erster Marathon gewesen, wäre es auch bei dem einen geblieben nach solchen Erfahrungen!

Es ging wieder in Richtung Olympiapark und die Stimmung stieg in der Gruppe. Niemand schien sich quälen zu müssen, alle sahen noch recht fit aus. Was habe ich falsch gemacht ;-))) Mit einer Dame, die die ganze Zeit mit mir gelaufen war, wurde noch schnell der Auenseelauf in Leipzig für 2016 verabredet, dann schickte ich sie voraus dem Olympiastadion entgegen. Die Gruppe schloss sich ihr an, ich musste ja leider das Tempo halten. Und dann war da schon der Eingang - und die blöde Fahne blieb stecken - und die Stadionrunde. Und da stand der Coach halb erfroren und dann war da schon das Ziel. Und der München Marathon mit 4:28,21 doch ziemlich planmäßig erfüllt. Die Strecke war bei allen, mit denen ich sprach, 400 bis 600 Meter länger, also war es ganz gut, dass wir das Tempo beibehalten hatten. Mehrere Läufer bedankten sich bei mir, und das finde ich echt nett. Da macht das Pacemaken doch richtig Spaß.

Für uns begann ein langes Umherirren auf der Suche nach unserem Gepäck, der Abgabe der Fahnen und der Duschen sowie unseres Autos, bis wir uns durch die Staus nach Hause stehen durften. Dank des langen Stehens und Gehens in der Kälte ist der Muskelkater trotz des gemäßigten Tempos ein erheblicher heute, und ich muss nachher in den 4. Stock und wieder runter...

Fazit: München kein drittes Mal für mich. Die lange Anfahrt lohnt sich m.E. nicht. Für Einheimische in netter Stadtmarathon, aber für alle anderen aus meiner Sicht ein Citymarathon wie jeder andere. Hamburg und Köln bieten unvergleichlich mehr Stimmung. Meine Meinung.

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Schnell geschrieben, wahr gesprochen..

Sehr guter Bericht.. ja so war's. Und die Schleife (Koenigsplatz) war mental auch fies. Tut mir leid, dass ich Dein Einlaufen nicht mehr gesehen hatte, aber ich war zu sehr mit Gehen und Frieren beschaeftigt. Ihr seid tolle Pacemaker!

*rotwerd*

Danke schön! Königsplatz, ok, ist jetzt gedanklich notiert ;-)

Das macht gar nichts, wir waren angesichts der Kälte auch schnell raus dem Stadion! Wir sehen uns schon noch wieder ;)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ich weiß, wieso ich

Ich weiß, wieso ich Stadtmarathons, nicht mag. Geträngel,geschubse, Zuschauer die gelangweilt an der Stecke stehen... Da lauf ich doch lieber für kleines Geld einen Wald und Wiesenmarathon. Die Zuschauer die dann an der Strecke stehen die meinen, beim anfeuern, dann auch nur mich und nicht die 10 bis 15 anderen um mich herum.

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Sehe ich auch so!

Der Zieleinlauf ist absolut klasse, alles andere noch weniger als "so lalal"! Da ist ja fast in BS auf der zweiten Hälfte mehr los an Zuschauern, als in München;-)
Aber gut durchgezogen! So sammelt man Marathons und vor allem mentale Kraft!

Lieben Gruß
Tame

Hm..... schade. Eigentlich

Hm.....
schade. Eigentlich steht der auf meiner Liste. Ich will das Herzchen.... :-)
Aber München ist teuer, für mich würde es ein Wochenendtrip, dann will ich auch ein Minimum an Spaß haben.
Muss ich nochmal drüber nachdenken.
Und zu dem Job als Pacemaker: ich stelle mir das echt schwierig vor. So zu laufen, das es zum Schluss passt. Blöd, wenn man sich dann nicht einig ist. Kennst du deine "Kollegen" vorher? Wg Strategiebesprechung und so? Finde ich immer spannend, wenn du darüber schreibst :-)

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Strategiebesprechung

Nein, zumeist kennen wir die Kollegen vorweg nicht. Außer in Luxemburg, da wurde vorher die Liste zugeschickt.

Es gibt da auch unterschiedliche Ansätze: Einige meinen, sie müssen auf Bruttozeit laufen, was ich persönlich für völligen Schwachsinn halte: Je nachdem wie groß das Starterfeld ist müsste ich da ja bis zu einer halben Stunde oder mehr herauslaufen (in München immerhin 20min!). Manche laufen lieber zusammen (für den Fall, dass einer ausfällt, aufs Dixie muss oder sonstwie Probleme hat), andere verteilen sich lieber im Block. Da gibt es keine Richtlinien für. Meist wird es vor Ort ausdiskutiert, aber da die meisten Veranstalter froh sind jemand zu haben gibt es da keine Regeln.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hört sich so an,

als sollte ich es auch wie Linzgaurunner halten. Dann noch lieber Schotterwege als Asphalt, wenn schon wenig Zuschauer. Hat man wenigstens Zeit für sich zu leiden.

Jedenfalls freut es mich, dass Du so einen tollen Job gemacht hast. Und der Dank der Mitstreiter war Dir sicher. Das ist schön, das macht Spaß.

Ich sehe das wie Du: Nettozeit und knapp unter der Marke, da Marathon "länger" ist als 42,195km (lt. Uhr) und man sich nicht unbedingt darauf verlassen kann, dass auch km-Schilder aufgestellt sind. Und dann lieber schön gleichmäßig als am Anfang "verschießen / abschießen" oder einen negativen Split einzukalkulieren. Den können die frischen "Schützlinge" dann am Ende selbst laufen - und der Rest kommt eben sicher an.

Klasse gemacht!

400 bis 600 Meter länger...

Unten diesen Umständen hast du deine Mission mehr als gut erfüllt. Glückwusch!!!

Und die Orga hat mit der Überlänge übertrieben.

Relef Saul (Ein gut vermessener Marathon ist genau 42,195 Meter zu lang):
"Lieber mehr Meter als zu wenig", erklärt Saul die Devise, um letztendlich auch Bestenlisten-fähige Ergebnisse zu erzielen. Überhaupt sollte jeder Lauf sowieso länger sein als sein Name vermuten lässt. Ein gut vermessener Marathon (42,195 Kilometer) ist genau 42,195 Meter zu lang, also 42,237695 Kilometer. Das internationale und nationale Reglement schreibt vor, dass ein Sicherheitsfaktor von einem Meter auf einen Kilometer eingebaut wird, damit die Strecke auf jeden Fall nicht zu kurz ist .

Gruß
JT

War Samstag in München

und wollte wenigstens mal stressfrei Schuhe auf der Marathonmesse shoppen. Ich dachte, so nah an den Alpen, gibt es bestimmt auch ein Trailschuh-Sortiment. Dem war aber leider nicht so. Da hat mich die Messe echt enttäuscht.
Glückwunsch zu deinem tollen Pacemaker-Job!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Meine Gedanken aus

Meine Gedanken aus Zuschauersicht werde ich noch in einen extra Post packen, von dir habe ich an der Strecke nur noch die Rückseite gesehen, weil da gerade so ein VW-Bus parkte, als ihr uns entgegenkamt. Einmal kurz nicht hingeschaut, schon wart ihr vorbei. Das mit der Stimmung war an dem Eck um meine heimatlichen Spazier- und Laufstrecken rum (so km 17 bis 25) tatsächlich ziemlich mau, und als Ein-Frau-Stimmungsmacher komme ich mir dann doch ein bisschen komisch vor.

Also München ist eine

Also München ist eine schöne Stadt. Drum wohne ich auch in der Nähe, aber mit dem Marathon ist das so eine Sache. Damals, als die Strecke noch andersrum ging, gefiel sie mir besser. Die Stimmung an der Strecke ist in der Tat sehr mau, grad im Münchner Osten. Voll langweilig. Das bissel, was am Marienplatz ist, ist auch nicht der Reißer. Mein Laufspezie läuft ja immer den Halben und versucht mich immer zu überreden, auch zu laufen. Aber auch , wenn die Nähe kostengünstig ist für mich, ich fahre lieber nach Dresden. So auch wieder dieses Jahr. Auch aus dem Grund, weil es nicht mal der Bayerische Rundfunk es fertig bringt, einen gescheiten Bericht von solch einem Ereignis zu machen. Da kommen Tausende Geldbringer in die Stadt und es wird nicht erwähnt. Mit anderen Veranstaltungen ist das genau so. Da ist Köln, Frankfurt, Berlin usw. wesentlich besser.
Letztes Jahr war ich mal wieder auf der Marathonmesse und fand sie gar nicht so schlecht. Das es da wie überall nur normales Laufzeug gibt, ist klar. Wenn Trailzeug speziell gesucht wird, da sind die Alpenveranstaltungen natürlich die bessere Adresse. Fürs Wetter kann der Veranstalter nix. Da kann man immer nur hoffen.
Das Pacemaker unterwegs sind, die Ihren Job super machen, finde ich Klasse. Zumal ein paar ja nicht grad um die Ecke wohnen. Also ist nicht alles müde.
München ist eine Reise wert, aber nicht unbedingt für den Marathon. Ist nett, aber mehr auch nicht. So mein Empfinden.

Da habe ich ja scheinbar nix verpasst

Als ich auch die Mail vom Veranstalter bekam, als Pacemaker an den Start zu gehen,
aber zu spät antwortete und somit meine Zielzeit schon weg war, fand ich das etwas schade.
War ich doch noch nicht in München beim Marathon.

Kurz hatte ich überlegt so dort zu starten. Aber ich entschied mich dagegeg, zu teuer (mit Anreise, Übernachtung und Startgebühr).
Und wenn ich nun den Bericht so lese und auch die Kommentare, habe ich wohl nix verpasst.

Strider, da habt ihr mal wieder einen tollen Job gemacht!! Trotz der widrigen Umstände.

Laufen solange es geht - gehen bis es wieder läuft :-)

Klasse Job hast du da

Klasse Job hast du da gemacht. Alles richtig eingeteilt und die Schützlinge wohlbehalten ins Ziel gebracht. Klar, ich richte mich auch nach der Nettozeit.
Selbst im vorderen Feld dauert es noch eine Weile bis ich über die Startlinie komme.
Oft werde ich gefragt ob ich am Anfang schneller laufe. Dann kommt immer wieder die gleiche Antwort. Nein. Konstant vom Anfang bis zum Schluß und kurz vor dem Ziel können die Schützlinge noch einmal Gas geben wenn sie sich gut fühlen.
Ich find es Klasse wie du es hin bekommst eine Woche nach einem Halbmarthon im Vollgas einen Marthon noch so konstant abzuliefern.

LG

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

Der Münchenmarathon ist es sehr wohl wert dort zu laufen!!!!

Wie ja in den Medien sehr präsent ist, gibt es in München jede Menge Flüchtlinge die betreut werden und auch sehr viel Geld kosten.

Es gab mehrere Konkurrenz Veranstaltungen zugunsten der Flüchtlinge was ja in meinen Augen dann doch wichtiger ist als ein Marathon der jedes Jahr ist, auch wenn es der 30igste ist. (FC Bayern Fan Ran) z.Beispiel.

Selbst am Abend gab es noch eine Veranstaltung für die Flüchtlingshelfer. Sehr coole Aktion auch diesen Leuten mal zu Danken.

Dazu kam dieses kalte Wetter mit diesem extrem kalten Lüftchen. Das erklärt in meinen Augen die weitaus geringen Zuschauer Zahlen als die letzten Jahre.

Bin letztes Jahr dort gelaufen und natürlich ist es nicht Berlin, soviel Menschen wohnen schon gar nicht in der Gegend. Es ist auch nicht Köln, da die Bayern an sich anders feiern und diese Offenheit der Rheinländer leider nur zum Oktoberfest drauf haben.
München ist die einzige Großstadt in einem sehr großen Umkreis. Deshalb wird es dort nie so voller Zuschauer sein wie bei anderen Stadtläufen.

Trotzdem hatte ich es als sehr schön in Erinnerung. München ist eine sehr schöne Stadt, da versäumt man auf alle Fälle was, wenn man dort nicht läuft. Da man an sehr vielen Sehenswürdigkeiten vorbei geführt wird. Und mit Verlaub, bei dem für dich doch sehr langsame Tempo hättest du jede Menge Sehenswürdigkeiten entdecken können und deine Zöglinge drauf aufmerksam machen können. Falls die dafür keine Blick mehr haben.

Sodala, das mußte jetzt leider raus. Den München Marathon schlecht zu reden, finde ich NICHT in Ordnung!!!!

immer diese Einheimischen ;-)))

Ganz ruhig, noch darf ich meine Meinung schreiben! Ich habe den Marathon nicht schlecht geredet, ich habe meine Meinung zu der dort fehlenden Stimmung geäußert. Darf ich noch.

Jawohl, das Tempo war langsam - für mich. Für meine Schützlinge weniger, die hatten mit sich genug zu tun. Die wollten das ehrlich gesagt zum größten Teil auch nicht mehr sehen, gegen Ende jedenfalls. Ansonsten kann man mir viel vorwerfen, aber nicht, dass ich zu wenig auf Land und Leute unterwegs aufmerksam mache. Und da war ja sehr viel Platz für Land, da wenige Leute....

Es gibt auch Marathons, die ich in schöner Erinnerung habe und andere weniger. Leben und leben lassen. Jedem seine Meinung. Nennt man Toleranz *einenEuroinsPhrasenschwein*

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Bin keine Einheimsche :-))

fand nur, das der Marathon und München sehr schlecht weg kamen in deinem Bericht.

Meine Meinung und jetzt ist deine Toleranz gefordert ;-)
Schmeiß auch mal *einenEuroinsPhrasenschwein* könne wir ja für die Flüchtlinge spenden. :-)

Wollte nur auf die Umstände aufmerksam machen und versuchen zu erklären. Wäre schade wenn der Münchenmarathon zu grunde geht, nur weil es sich für "manche" nicht lohnt.

Bin dort 2012 gelaufen,

ohne Flüchtlinge ohne Zuschauer. Dass ich einen Einbruch hatte, dazu kann München nichts. Es waren aber in der Tat 15 lange, schwere, absolut trostlose, menschenleere Kilometer. ABER: Der Zieleinlauf entschädigt für alles. Sowas habe ich noch nie erlebt. Grandios! Auch die tolle Stimmung auf dem heiligen Rasen im Olympiastadion bleibt unvergessen! Aber leider auch die fehlende Stimmung in der Stadt. München ist da sicherlich nicht allein, doch war meine Erwartungshaltung von der Stadt wahrscheinlich zu groß.
Fazit für mich: München MUSS man mal gelaufen sein. "mal".

Lieben Gruß
Tame

Jetzt bin ich da noch nie gelaufen, ...

... aber lese und höre doch seit einigen Jahren die Berichte.
Hmm, München kam da selten gut bei weg. Kann nichts mit dem Eindruck von Strider allein zu tun haben.
Aber sei es drum. Dann gibt es neben den vielen Wider auch ein Für - oder auch Wieder.
;-)
PS: An Pacemaker halten sich doch eher die unerfahrenen Läufer, also die, die Distanz nicht einfach so drin haben. Wie dämlich ist da denn bitteschön ein Vorsprung rauslaufen? Muß man wirklich Renneinteilungen neu erfinden? So ein Schmarrn! Schade für die, die sich da verheizt haben und hinten raus für so einen Anfängerfehler einer Pacemakerin (unglaublich!) zahlen mußten. ;-(

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