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Benutzerbild von Jerun

Hallo zusammen,

vielleicht hat jemand von euch Erfahrung, Tipps oder Ideen was helfen kann?

Mein Freund hat seit ca. 1,5 Jahren immer wieder Schmerzen am oberen Fersensporn, also direkt an der Ferse.
Ursache war wohl eine Überlastung im Frühjahr 2014.
Er war bereits beim Orthopäden (ohne nennenswerten Erfolg), Massage, viel Dehnen und natürlich schonen.
Mal ist er komplett beschwerdefrei, dann ist es wieder total schlimm. Obwohl er nichts ändert...
Aktuell ist er bei einem anderen Orthopäden und bekommt eine Ultraschallbehandlung.
Gelaufen ist er seit dem so gut wie gar nicht mehr.

Ich danke euch schon mal im voraus!

Fersensporn, Fasciitis plantaris ...

... mit dieser Diagnose habe ich auch über ein Jahr lang zu tun gehabt. Auch bei mir war es durch Überlastung (zu forcierter Trainingsneubeginn, noch dazu mit überalterten Schuhen)ausgelöst. Selbst normales Gehen war sehr schmerzhaft. Schonung, Elektrotherapie, radiale Stoßwellentherapie(=IGEL-Leistung), alles war ohne dauerhafte Wirkung. Letztendlich ist die Entzündung nur über die Zeit abgeheilt. Was ich aber im Nachhinein von einigen Leidensgenossen gehört hatte und in zwei Fällen selbst mitverfolgen konnte war eine scheinbar in Vergessenheit geratene Therapieform (vielleicht, weil es keine IGEL- sondern eine ganz normale kostenfreie Kassenleistung beim Radiologen ist?). Die Röntgenreizbestrahlung (https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlentherapie_bei_gutartigen_Erkrankungen): ca. 6 Termine in ca. 14 Tagen mit jeweils ca. 1,5 minütigen Röntgenbestrahlungen selektiv der Fersenregion scheinen in etlichen Fällen zur völligen, dauerhaften Beschwerdefreiheit zu führen. Fragt doch mal gezielt nach dieser Therapieform, vielleicht ist sie ja etwas für Deinen Freund.

Gute Besserung

Letztere kann ich nur

Letztere kann ich nur empfehlen. Bei einer Entzündung der Plantarsehne hatte ich solche Schmerzen, dass ich nichtmal selbstständig die Treppen aus dem Dachgeschoss runtergekommen bin. Nach dieser Therapie war bei mir alles wie weggeblasen. Trainingsausfall = 1 Monat. Seitdem hatte ich nie wieder Beschwerden. Und das ist jetzt 3 Jahre her.

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LIebe Jenny

du wirst soviele Empfehlungen bekommen wie Beiträge ;-))) Selber kann ich mit Fersensporn nicht mitreden, weiß aber aus dem Bekanntenkreis, dass das leider eine sehr leidige und sehr langwierige Geschichte ist. Plantarsehnenentzündung hingegen hatte ich auch mal - und letztlich geholfen hat die Einlage wegzuschmeißen und auf dünne flache Laufschuhe umzustellen. Andere werden genau die gegenteilige Erfahrung gemacht haben...

Ich wünsche einfach mal gute Besserung und dass ihr einen hilfreichen Menschen findet! Ich selbst habe übrigens gute Erfahrungen eher mit Physiotherapeuten als mit Orthopäden gemacht.... (die Orthopäden hier im Forum mögen mir verzeihen, ich weiß sehr wohl, dass es auch miese Lehrer gibt....).

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Mein Vater hatte da mal Probleme

(nicht laufend) - er konnte nicht mehr im Alltag beschwerdefrei gehen. Die Ultraschallbehandlung muss man selbst bezahlen (ich meine das waren schlappe 80 Euro pro Behandlung!) - wirkungslos.

Die Röntgenbestrahlung hat ihm dann ein anderer Orthopäde empfohlen, der auch Fußballer behandelt (auch damit). Danach ging es wieder.

noch paar Anregungen

Ich habe mich auch ewig gequält, geholfen hat bei mir eine Ackerschachtelhalmkur, Fussgymnastik und sensomotorische
Einlagen.
Gute und schnelle Besserung wünsche ich.
LG,
Anja

Fersensporn

Nachdem ich alles versucht hatte,war die Röntgenreitzbestrahlung
beim Radiologen 10xin folge ein voller Erfolg und das seit drei Jahren.
Jeden Früh ist dehnen an einer Treppenstufe angesagt.
Gute Besserung
Gruss Rolf.

Zu einer Sehnenentzündung der Plantar Faszie ...

... Gibt es in der Tat völlig gegenteilige Hinweise.
Eins sei meiner Ansicht nach ganz vorn angestellt. Wenn etwas überhaupt nicht gut ist, dann nicht zu laufen. Warum? Die Entzündung geht nicht so schnell weg, verkürzt aber zunehmend. Und letzteres führt dazu, dass die Beschwerden nicht weg gehen. Da heilt nichts von der Ruhe allein.
Klar ist auch, dass man die Umfänge auf das Minimale (im Zweifel nur leichtes Aufwärmen) reduzieren muß. Dembo verbietet sich von selbst. Nach dem Auswärmen kommt dann das Dehnen vor allem dieser Sehne und dann ist Ruhe bis zum nächsten Lauf, dem nächsten Dehnen. Ich habe es nicht hinbekommen ohne Laufen zu dehnen. Und das ist dann der Fehler an einer Laufpause.
Röntgen hatte ich gelesen, letztendlich nicht gemacht. Hier steht ja schon einiges dazu.
Was mir sofort und nachhaltig geholfen hat, waren spezielle Einlagen. In der Ferse ist da eine Aussparung, so dass beim Auftreten keine Druckbelastung auf den Sehnenansatz kommt. Diese Einlagen habe ich über einige Monate durch alle Schuhe (Arbeit, Laufen, Freizeit) gewechselt. Anfang Januar ging das los. Nach (für meine Begriffe) völlig sinngreier Cortisonspritze und vierwöchiger Laufpause besorgte ich mir die Einlagen und fing mit kleinen Runden und sehr sorgsamem Dehnen wieder langsam Anfang Februar wieder an. Erster völlig schmerzfreier Lauf muß Anfang März gewesen sein. Dann habe ich sehr sachte die Umfänge gesteigert. Dembo war "verboten".
Im Mai war dann der lange Rennsteig mein erster längerer Lauf - schmerzfrei und mit Einlagen und nicht als Wettkampf gelaufen.
Diese beiden Maßnahmen haben bei mir das Problem beseitigt. Konsequenz hilft extrem. Regelmäßig kleine Runden und viel, aber sachte dehnen.

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