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Benutzerbild von Forrest120

mein Ziel nicht erreicht. Werde dann wohl in meinem ersten Marathonjahr keine Sub 4 schaffen. Egal, Schwamm drüber. Hatte ordnungsgemäß trainiert, viele lange Läufe, viele Kilometer, 3:45-Plan von Steffny geschafft und trotzdem 4:05 gelaufen. Für dieses Jahr mache ich jetzt gemütlich und versuche mich "nur" noch am Rursee-Marathon. Möchte mal langsam Höhenmeter-Erfahrung machen. Versuche mich mal Richtung Std. 4:30, wenn´s länger wird, auch nicht schlimm.

Berlin war schon eine Erfahrung, aber so richtig selber laufen ist da wohl nicht drin. Ich hätte zwar mein Ziel auch nicht erreicht, wenn ich alleine die Strecke gelaufen wäre, aber so ein Schulter-an-Schulter-Lauf ist auch nicht wirklich mein Ding.4 Stunden aufpassen, dass man nicht umgelaufen wird, dass man nicht selber jemanden umläuft, gleichzeitig in den Körper reinhören, ob alles in Ordnung ist. Schon Stress.Habe normalerweise keine Probleme mit der Orientierung, hätte aber die Strecke ohne Markierung nach dem Lauf nicht wiedergefunden. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind mir wohl vollständig entgangen. Berlin-Marathon ist schon ganz schön Trubel. Wem´s gefällt. Ich habe es mal mitgemacht und muss sagen, es hat auch auf eine ganz spezielle Art Spaß gemacht. Ob ich das aber noch einmal brauche, ist fragwürdig.

Interessant war dann auch, dass ich dann gleich bei meinem zweiten Marathon 43,00 km gelaufen bin. Grundsätzlich bin ich bekannt für meine Abkürzungen, die meist einen Umweg bedeuten. Aber das war es nicht. Ich wunderte mich schon während des Laufes, dass meine bisher stets zuverlässige Garmin der Meinung war, dass ich immer etwas mehr Kilometer gelaufen hatte, als die Kilometerschilder andeuteten. Ganz lustig ist sowas, wenn die Uhr der Meinung ist man hat 42,00 km gelaufen, das Ziel aber noch einen Kilometer entfernt steht. Das für mich seltsame Phänomen wurde dann gelöst indem ich mich an den Hinweis erinenrte, dass es eine blaue Linie -Ideallinie- gab. Klar, wenn man auf einer 4-/8-spurigen Straße ganz links läuft und dann in eine Rechtskurve muss, dann sind das schon ein paar Meter. Auf die Gesamtstrecke bezogen, kommt dann wohl eine Mehrstrecke raus. Aber auch beim Laufen auf der Ideallinie hätte ich mein Ziel nicht erreicht. Insofern werde ich auch zukünftig die Ideallinie weiter ignorieren.

Jetzt erhole ich mich erst mal und werde dann ganz gemütlich und entspannt an meinen letzten Marathon dieses Jahr und Ersten mit Höhenmetern herangehen. Mal gucken was der Rursee-Marathon so bringt.

4
Gesamtwertung: 4 (4 Wertungen)

Danke für den Hinweis.

Danke für den Hinweis. Jetzt weiß ich wenigstens warum ich auch 1 km mehr auf dem Garmin hatte.
Ansonsten stimme ich Dir in vielen Punkten zu.
Bei mir kam noch dazu, dass man mich mal eben abgegrätscht hat und damit alle Zeiten kaputt waren, aber nur die harten kommen in den Garten, oder ?
Viel Glück beim nächsten Lauf.

Gruß,
Jörn

Das tut mir leid.....,

habe deinen Bericht gestern gelesen. Habe lediglich Geschubse erlebt. Und ein paar Zuschauer, die die Strecke überquerten und nicht so sehr von den Läufern begeistert waren. Dein Fall ist natürlich extrem traurig. Ich habe einen Verpflegungsposten ausgelassen, da ich nicht gefahrlos oder als Hindernis dazustehen, rübergekommen wäre. Insgesamt habe ich selber aber keine größeren Probleme erlebt.

Und da muss ich eben noch sagen, dass die Leistung des Veranstalters mit seinen Helfern klasse war. Insgesamt ist die Veranstaltung schon eine organisatorische wie auch logistische Meisterleistung.

Dir kann ich nur wünschen, dass du solche extremen Erlebnisse nicht noch einmal erleben musst. Für die Zukunft alles Gute und beste Gesundheit.

Grüße
Stefan

genau aus diesem Grund

laufe ich Berlin nicht, der Halbmarathon da hat mir gereicht...

"Zuviel" sollte man immer auf der Uhr haben, denn die Veranstalter hauen immer ein bisschen drauf, auch auf die Ideallinie, die man bei der Masse sowieso nie sieht. Sonst gibt es Einsprüche, wenn die "Ideallinie" aus Versehen zu kurz war... (so geschehen bei der WM 100km in Gibraltar vor ein paar Jahren). Deshalb laufe ich als Pacemaker auch immer ein bisschen flotter, sonst sind die Schützlinge hinterher enttäuscht.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Sub4h in Berlin...

....ist fast so schwer, wie es zum Sommeranfang schneien zu lassen;-) Im Ernst, ich habe es 3x versucht, scheiterte an den Menschentrauben hinter den Pacemakern. Such dir einen kleineren Mara (nicht zu klein), dann fällt die Sub4 von ganz allein und Berlin ist zum Genießen da. Glückwunsch zur 4:05h! Finde ich eine klasse Leistung, wenn man es dort auf die 4h abgesehen hat! Mein schnellster Berlin-Mara war 4:15h, obwohl ich auf Kurs 4 Stunden lief. Hamburg eignet sich übrigens sehr gut, um die 4 Stunden-Marke zu knacken.


Lieben Gruß
Tame

Dito

Berlin sollte irgendwann in meine Laufvita.
Da ich den Startplatz bei Team Erdinger gewonnen hatte, war dieses Jahr die Chance.
Auf Grund einer Erkältung war in den letzten 3 Wochen kein Sport möglich, weshalb nur langsames sightseeing, wenn überhaupt, in Frage kam.
Mehr war auch nicht drin.
Sehr nervig fand ich in diesem Zeitbereich die überfüllte Strecke und die Menschentrauben vor den VPs, durch die man sich durchzwängen musste, sowie auch dort die Bechermüllhalden auf der Strecke.
Die Stimmung der Zuschauer ist toll, alles top durchorganisiert, die Helfer top, aber trotzdem hatte ich das Gefühl einer Massenabfertigung, was ich natürlich vorher wusste.

Einmal Berlin reicht, wobei das Drumherum mit Freunden und Jogmappern mal wieder wundervoll war!!

Bestzeitenjagd würde ich ehr nicht bei solchen vollen Veranstaltungen machen, weil auch in meinem Zeitnereich einfach zu viele unterwegs sind, wobei so einige meiner Bekannten dort dieses Mal neue PB gelaufen sind. Möglich ist es.

Gratuliere zu Deiner sehr guten Zeit!
Die Sub4 kommt bestimmt bald! :o)

Liebe Grüße Carla-Santana

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ist ja alles richtig,

hatte halt schön auf Sub 4 trainiert. Ich weiß, das es erst mein erstes Jahr ist und mich irgendwie ungewollt der Ehrgeiz gepackt hat. Habe mich im Training teilweise gefragt, ob ich denn nun zwingend schon dieses Jahr die 4 Stunden knacken muss. Natürlich nicht!
Und dann möchte ich Bergläufe, Ultras, 6 Stunden und 24 Stunden- Läufe...... und, und, und.......

Eigentlich muss ich mich gewaltig einbremsen, damit mir nicht der Spaß verloren geht. Und auch wenn mein Training dieses Jahr gut geklappt hat, hätte ich vermutlich auch bei leerer Strecke die 4 Stunden nicht geknackt. Da fehlt dann doch die Erfahrung. Hatte eine Renneinteilung, wobei ich die zweite Hälfte 12 Minuten langsamer als die Erste gelaufen bin. Und eigentlich konnte man ja spätestens ab Ku'damm sein eigenes Rennen laufen. Platz war ja da. Aber bei mir keine Körner mehr. Also ganz realistisch betrachtet, hätte es auch an keinem anderen Ort geklappt. Ist aber nicht schlimm.

Und nun freue ich mich auf meine ersten Höhenmeter in einem Marathon. Keine Zeit die ich knacken will, sondern nur mal rausfinden, ob ich Höhenmeter kann. Sollen am Rursee 650 sein. Ganz gemütlich los und dann gemütlich enden. Der Rest wird sich zeigen.

Gruß
Stefan

Warum redest Du Dir das ein?

Du hast nach Plan trainiert und alle geforderten Zeiten vorher geschafft, warum solltest Du, wenn Du nicht grade krank bist, diese nicht schaffen können???
Ok, in Berlin wird's auf Grund der Massen, die 4h laufen wollen, etwas schwerer, ganz klar.
Du warst ja nahe dran, also kannst Du es!
So etwas geht auch beim ersten Marathon ohne Erfahrung!!
Bei mir hats auch geklappt.

Der typische Anfängerfehler war nur, dass Du bei 12 Minuten positivem Split den ersten Hm zu schnell angegangen bist und somit nicht wirklich gleichmäßig gelaufen bist, quasi Körner auf der ersten Hälfte verschossen hast und nachher kräftig bezahlt dafür. (Macht nix, die Erfahrung ist wertvoll!)
Deine Selbstanalyse ist falsch, dass Du es auf woanders nicht gekonnt hättest!
Analysiere lieber Deine Splitzeiten und erkenne den Fehler in der Einteilung, dann klappts auch beim nächsten Mal ganz sicher mit Sub4!

Für Rursee beschäftige Dich mit dem Höhenprofil und spare an den Steigungen Körner durch langsameres pulsgesteuertes Laufen um die Kräfte nicht zu verschießen und runter etwas flotter rollen lassen. Wirst Dich wundern, was strategische Planung und Einteilung so ausmacht.
Viel Spaß und Erfolg!

Lieben Gruß Carla-Santana

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Stimmt schon,

ich bin ja auch nicht übermäßig enttäuscht. Bin ganz bewußt mit einem Tempo von
5:38 losgelaufen. Halt im Durchschnitt. Da gibt es aber eben Abweichungen pro Km von teilweise bis zu 20 Sekunden. Insofern war zwar der Durchschnitt in der ersten
Hälfte o.K., aber eben doch nicht gleichmäßig gelaufen. Und zum Ende hin fehlt mir
dann vielleicht auch wirklich der Wille bis ganz ans Limit zu gehen. Da war ich
definitv nicht. War relativ schnell wieder erholt. Aber auch das muss ich lernen, wenn es denn dann notwendig ist, auch mal ans Limit zu gehen. Wenn man bedenkt dass ich einen Maximalpuls von 170 habe und in Berlin maximal 150, im Durchschnitt 141, dann war da noch ein wenig Luft nach oben. Da bin ich dann aber wahrscheinlich eher nicht so der Quälix.

Aber egal. Ich bin guter Dinge, freue mich auf den Rursee Marathon, werde dort ganz langsam angehen ohne zu große Erwartungen an meine Zeit, werde deinen Ratschlag beherzigen und langsam rauf und etwas flotter runter. Höhenprofil hatte ich mir schon angesehen, die heftigste Steigung ist ja bei KM 38. Soweit ich weiß auf ca. 500 Meter 70 Meter in die Höhe. Heftige Steigung. Wird wohl von den meisten Läufern gegangen. Aber wie gesagt, alles Theorie.

Insgesamt wird jetzt langsam gelaufen und die Sub 4 gehe ich erst 2016 wieder an.

Ach und dann muss ich ja noch die 3000 km 2015 bei jogmap vollmachen. Aber das klappt.

Grüße
Stefan

Müssen tust du hier nichts,

auch nicht 3000km voll machen.

Einteilung ist wichtig - da schließe ich mich den Vorschreibern an. Und der Kopf ist wichtig. Die sub 4 kann auch im allerersten Marathon fallen - das kann ich bestätigen (und mein Freund auch - und Arne Gabius auch).

Ich hatte am Samstag beim 10er das Gefühl keine Lust auf mehr Tempo zu haben - das war wie ein Schalter im Kopf. Ich hab die Überholende einfach ohne Gegenwehr ziehen lassen. Normalerweise hätte ich die zum Frühstück verspeist. Ich wollte aber nicht. Entsprechend lief es dann nicht.

Mach Dir klar was Du willst, was Dein Ziel ist. Du musst für nichts und niemanden sub 4 laufen - außer für Dich selbst. Du musst auch keinen Marathon oder Ultra laufen. Was ändert das Erreichen Deines Ziels an Dir oder Deinem Leben?

Oh, falsche Wortwahl,

natürlich muss ich nicht, sondern möchte.Ich möchte keinesfalls den Eindruck erwecken, dass ich das Laufen zwanghaft betreibe. Das ist sicher nicht der Fall.

Auch habe ich erkannt, dass die Einteilung eines Rennens/Laufes für das Ergebnis entscheidend ist. Und ob man im allerersten Marathon nun die sub 4, sub 3 oder noch mehr knackt, ist sicherlich eine individuelle Angelegenheit.

Ich für meine Begriffe hatte nun mal diese Zielsetzung und habe das Ziel nicht erreicht. Die Welt geht nicht unter und es gibt auch deutlich größere Probleme auf diesem Planeten. Im Übrigen bin ich und laufe ich auch in der Zukunft ausschließlich für mich. Meine Zielsetzung hat nichts mit einer möglichen Aussenwirkung zu tun. Da ist der Sachverhalt schon etwas lapidarer. Ich habe schlicht und ergreifend einige Fachbücher gelesen, habe dann eine für mich mögliche Zeit ermittelt und dahingehend trainiert. Das ist schon alles. Ergebnis bekannt.

Eine psychologische Betrachtung der Auswirkungen einer Zielsetzung oder des Laufens im Allgemeinen habe ich noch nicht betrieben. Ich bin allerdings der Meinung, dass unter gewissen Umständen, sich ein Leben bei einem möglichen Verfehlen einer Zielsetzung in die eine oder andere Richtung entwickeln kann.

Dieses hier näher zu erläutern, würde vermutlich etwas zu weit gehen. Ich kann dir aber mit Gewissheit sagen, dass ich gerade durch das Erreichen meiner Ziele vermeiden will, dass sich mein Leben ändert.

Abschließend sei noch einmal erwähnt, dass es bei der Zielsetzung sub 4 lediglich um Trainingsmotivation ging. Sonst garnichts. Und jetzt geht es eben weiter.

Grüße
Stefan

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