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Benutzerbild von the new waxl

(da ich zu blöd bin Bilder einzufügen leider ohne; Gott ich lerns wahrscheinlich nie. Also Kopfkino ein) ;)

Prolog:

Wo soll ich anfangen? Keine Ahnung. Ich tue es einfach.

Nachdem ich letztes Jahr mit Tanja den TAR gefinished hatte, war mir klar das ich dort wieder hin muss. Die Ostroute war gut, jedoch sagten mir viele das die Westroute doch wesentlich schöner sei. Tanja sagte mir recht zeitig das sie nicht möchte und so kam es sehr passend als mir Tom kurz vor Weihnachten die Frage stellte ob ich mir nicht vorstellen könne das Ding mit ihm zu laufen. Klar. Warum nicht. Es stand. Wir würden den TAR als das Team Wolpertinger zusammen angehen.

Nach den ganzen Vorbereitungen die für so ein Unterfangen doch nötig sind, trafen wir uns freitags morgens am Flughafen Düsseldorf um mit dem Flieger nach München und dann per Zug nach Oberstdorf anzureisen. Treffen an der Espressobar im Terminal. Ratschen. Ratschen und nicht merken wie spät es ist. Der Flieger geht um 08:20. Wir sitzen um 07:45 noch locker an der Bar. MIT Gepäck!! Also schnell im Intervallschritt zum Schalter. Noch verhandeln das die Taschen mitgehen. Glück gehabt. Als wir in der Kontrolle stehen werden zwei Passagiere mit unseren Namen aufgerufen, sie mögen sich doch gefälligst zum Boarding begeben. Man was eine Hetzerei ;)

Der Rest verläuft dann normal. Gegen Mittag kommen wir in Oberstdorf an. Treffen die ersten Bekannten die ich im letzten Jahr kennengelernt hatte. Es war so schön die Gesichter wiederzusehen.

Und alle waren sich einig das es genau das ist was sie eigentlich immer machen wollen. Pasta Party und Briefing folgen. Ein, zwei oder drei Helle später sind der Rucksack gepackt, die Tasche zum Weitertransport fertig gemacht. Und die Anspannung stieg. In ein paar Stunden gehts los. Gut 270km, 16300hm+/14500hm- liegen vor uns. Und es wird warm. Das stand fest.

Etappe 1: Oberstdorf (D) - Lech (A) 34,6km/2083hm+

Keine Ausreden mehr. Es geht los. Peng.

Wir schlängeln uns kurz durch Oberstdorf um dann auf einer Asphaltstraße in Richtung Fidererscharte zu laufen. Erst in ein kleines Waldstück gemächlich auf und ab. Dann über kleine Straßen Richtung Talschluß. Es ist warm. Viele werden auf der heutigen ersten Etappe Probleme mit der Hitze bekommen. Ich mag es so, habe keine Probleme mit der Wärme. Im Gegenteil.

An V1 werden zum ersten Mal die Flaschen aufgefüllt bevor es das erste Mal richtig hoch geht. Der Trail schlängelt sich erst durch wunderbare Latschenfelder in Richtung Fidererpass auf dem es kurz etwas flacher wird. Dann wird der Blick frei auf das was kommt. Kurz und knackig könnte man sagen. Serpentine um Serpentine winden wir uns nach oben. Tom hat das erste Mal Probleme mit der Wärme. Bereits jetzt sehen wir die ersten die dehydriert sind und sich von den Medicals eine Infusion geben lassen müssen. Um dann, für mich völlig unverständlich, kurz darauf an uns wieder vorbeizuziehen als müssten sie eine Weltmeisterschaft gewinnen. Muss jeder selbst wissen was er tut. Ich habe Spaß. Unglaublichen Spaß. Über die Scharte haben wir schon auf Etappe 1 das erste Mal die 2000'er Marke überschritten. Ich kann mich an der Gegend nicht sattsehen.

Über eine lange Traverse geht es zur Mindelheimer Hütte rüber. Diese kommt goldrichtig denn meine Trinkvorräte sind aufgebraucht. Kurz drauf, nach einem klasse Abstieg geht es hoch zum Schrofenpass.
Der ersten Grenzüberschreitung nach Österreich. Bergab Richtung V2. Wer jetzt gedacht hatte es ginge nur noch bergab hatte sich gehörig getäuscht. Über Forstwege ging es immer wieder mal hoch. Nix wildes aber nach fast 2000hm un 30km in den Beinen werden auch kleine Anstiege sehr bedeutsam. Die Wärme wird immer stärker. Wir laufen in Lech durchs Ziel und haben die erste Etappe geschafft. Eigentlich zum Einlaufen gedacht hat es Gerüchten zufolge bereits heute knapp 40-50 Läufer aus dem Rennen geschleudert. Wir sind drin. Noch. Und machen uns nach der Dusche auf zur Pasta Party.

Etappe 2: Lech (A) - St. Anton (A) 24,7 km 1899hm+

Hätte mir vor dieser zweiten Etappe jemand gesagt was passieren wird hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht. Im Verlauf dieses Abschnittes ist mir allerdings das Lachen kurzzeitig gehörig vergangen.

Es wurde ein Blockstart durchgeführt. Im zeitlichen Versatz von 10 Minuten. Der Grund lag darin das wir nach etwa einem km durch Lech sofort in einen Singletrail übergingen. Um größere Staus zu vermeiden also der Blockstart. Was nutzt jedoch der Blockstart wenn alles losrennt wie irre um dann im Berg eine konspirative Sitzung mit Picknickpause zu machen? Nix. Und genauso kam es. Vor uns ruhten sich tatsächlich einige erstmal im Trail aus. Ob die sich darüber klar waren das sie damit alles aufhalten was hinter ihnen ist? Wir standen mehr als das wir gingen. Von Laufen will ich mal gar nicht reden.

Wir hatten abends zuvor bereits gesehen das die Cut-offs auf dieser Etappe nicht gerade großzügig ausgelegt waren. Und hier im Stau ging der Blick immer wieder auf die Uhr. V1 oben an der Bergstation Rüflikopf. Nicht weit. Knapp mehr als 5km. Aber die Zeit. Irgendwann sagte ich zu Tom das, wollen wir nicht am Cut scheitern wir jetzt was unternehmen sollten. Also haben wir jede Gelegenheit zum überholen (viele gab es nicht) genutzt um tatsächlich 7 Minuten vor dem Cut an V1 anzukommen. Kurz was Essen und Trinken und weiter gings. So eine Hetzerei mag ich nicht. Ich mag es nicht ständig auf die Uhr schauen zu müssen und mit der Rechnerei anzufangen. Aber es war nun mal so. Das konnten wir nicht ändern. Über die Rauhenkopfscharte, Stuttgarter Hütte und das Erlijoch konnten wir dann richtig gut laufen und haben bis zum V2 tatsächlich wieder gute 20 Minuten an Zeit auf den Cut gutgemacht.

Nach V2 gings in den Aufstieg zum Valvagerjoch mit 2543m der höchsten Erhebung auf der heutigen Etappe. Singletrail. Latschen. Geröll. Seilversicherungen. Und wir standen wieder. Nichts ging. Abgesehen davon war es bei unseren Bekannten in den anderen Startblöcken nicht anders. Nach dem ersten Anstieg kurzes Flachstück zum Verschnaufen und es ging wieder hoch. Über Geröllfelder die das Aufsteigen schwierig machten. Hier kam mir meine Erfahrung aus den Alpen zu Gute. Und immer wieder dieser Blick auf die Uhr. Cut bei V3 um 13:20. Um 12:25 waren wir immer noch mitten im Aufstieg und V3 sollte erst nach einem Abstieg vom Joch kommen. Wird bestimmt richtig knapp. Wir stapfen weiter. Ich sage Tom das wir, wollen wir nicht an V3 scheitern etwas machen müssen. Aber Tom kann nicht. Er gibt mir zu verstehen das er den Cut nicht schaffen wird und will mich allein weiterschicken. Das widerstrebt mir denn Team ist Team. Zusammen gewinnen, zusammen verlieren. Nachdenken. Was tun? Nach ein paar Minuten fällen wir die Entscheidung das wir uns trennen. Ich ziehe los und fange mit dem Überholen an.

Das Team ist gesprengt. Oben am Joch angekommen sehe ich unter mir den V3. Hm, noch ganz schön weit weg. Die Uhr sagt 13:13 Uhr. 7 Minuten bis zum Cut. Nehme ich die Serpentinen in denen der Weg sich runterwindet werde ich das nie schaffen. Andererseits habe ich jetzt nichts mehr zu verlieren. Also geradeaus runter. Wege werden überbewertet. Steine die sich in den Weg stellen übrigens auch. Nur dieser nicht. Der war etwas zu groß und sorgte dafür das ich mich erstmal der Länge nach auf das Geröll legte. Kleine Schramme sonst nichts. Weiter. Irres Tempo. Um 13:19:51 genau 9 sekunden vor dem Cut laufe ich über die Zeitmatte.......um dann am V3 zu erfahren, das der Cut aufgehoben wurde.

Soll ich lachen oder weinen? Keine Ahnung. Egal. Ich bin völlig ausgepumpt. Unser Team existiert doch noch. Alle die jetzt eintrudeln sind noch in der Wertung.

Die letzten Km nach St. Anton sind unspektakulär und wir trudeln bald darauf ins Ziel. Etappe 2 war geschafft.

Etappe 3 St. Anton (A) - Landeck (A) 39,9km 2019hm+

Wir waren schnell. Nein wirklich. Wir waren so schnell das wir die ersten im Ziel waren. Na gut, ich konnte halt nicht schlafen und hab dann früh morgens mal das Privileg genossen alleine durchs Ziel zu laufen.

Sie wurde wesentlich länger als angegeben, diese Etappe 3. Sie wurde wieder heiß und wieder wunderschön. Die ersten km ging es hinauf zur Leutkirchener Hütte. Dann in einem klasse Abstieg hinunter nach Pettneu zum V1.

Es folgt ein langes Flachstück das mich irgendwie an den ZUT Teil zwischen der Leutasch und Mittenwald erinnert. Und als wir dachten jetzt geht es erstmal so dahin kam ein kurzer aber giftiger Anstieg. Überhaupt kam es uns so vor als wäre die Etappe nicht so wie angegeben. Immer wieder kurze knackige Hügel, die wir beim besten Willen nicht im Profil finden konnten. Mittlerweile hatten wir uns mit Lisa und Patrick von der LRC zusammengetan und stiefelten den letzten, irre steilen Berg nach oben. Meter um Meter gewannen wir an Höhe. Oben an V2 angekommen gabs nur noch ein Bergab. Insgesamt hatten wir heute 2500hm- auf dem Programm und scheinbar wollte man soviel wie möglich in diesen letzten Abstieg reinpacken. Asphaltstraße. Ha, genau mein Ding ;) Die Sohlen fingen an zu brennen. Und die Straße nahm und nahm kein Ende. Wir waren fast unten in Landeck angekommen als es nochmal etwas hügelig wurde. Kleine fiese Dinger waren da in der Strecke eingebaut. Pfui ;)

Wir liefen in Landeck durchs Ziel. Und wieder mussten sich, genau wie an den Tagen zuvor einige Teams aus dem Rennen verabschieden. Leider auch schon einige Bekannte.

Landeck.

Besonders schön finde ich es hier nicht. Gibt schönere Orte. Aber immerhin hatten wir immer noch schönes Wetter. Es hielten sich allerdings Gerüchte das es mit dem schönen Wetter bald vorbei sein sollte. Beim Briefing am Abend stellte uns Christoph die Strecke der 4 Etappe vor. Der längste Anstieg. 1600hm auf (runtergerechnet, lässt man die ersten flachen km außen vor) 10km. Suuuuper. Sowas mag ich wirklich. Die Nacht war, sagen wir, suboptimal ;)

Etappe 4 Landeck (A) - Samnaun (CH) 45,7km 2861hm+

Einsteigen. Anschnallen. Eine neue Runde. Wir fahren rückwärts. Wollten wir nicht, wie auf der 2 Etappe mit dem Cut ins Gespräch kommen, müssen wir heute von Beginn an sehen das wir weiter vorne laufen. Also stellten wir uns in Block C in die Pole Position. Peng. Los.

Die ersten km ziehen sich also gemächlich aus Landeck raus immer dem Inn entlang. Ich laufe in einem Pulk, Tom kurz vor mir als ich an der Kante zwischen Asphalt und Schotterboden umknickte. Es ziept im Knie. Was aber nicht besonders schwer wiegt denn kurz drauf hat sich das wieder rausgelaufen. Zum Glück. Denn ich merke das mein anderes Knie das die kleine Schramme von Etappe 2 (der Stein auf dem Weg zu V3; Ihr erinnert Euch) irgendwie Probleme macht. Besorgt mich. Aber auf der anderen Seite habe ich dafür jetzt wirklich keine Zeit. Denn es geht los.

Der Anstieg zum Fisser Joch. Wir merken das wir zu Beginn alles richtig gemacht haben. Denn Stau ist heute kein Thema. Gemeinsam mit Tanja & Fraggle schrauben wir uns die ersten Höhenmeter nach oben. Alles noch gut. Ein schöner Single Trail der kurz drauf in ein Stück Straße übergeht um dann zur Forststraße zu werden. Wir kommen über eine kleine Kuppe und können ein paar Meter immer wieder laufen. Hinten im Talschluß sehen wir wo es hin geht. Hups, da kommt ja ordentlich was. Ganz oben können wir die Bergstation sehen. Nach der Mittelstation gehts die Skipiste hoch. Fast vertikal um dann später in leichten Serpentinen auf die letzen Höhenmeter zur Station immer weiter an Höhe zu gewinnen. Cut off? Kein Thema. Alles locker in der Zeit. Schön.

An V1 essen, trinken. Und dann gehts auf eine endlos scheinende Traverse hinunter zur Kölner Hütte. Wir lassen es laufen. Es ist ein grandioser Abschnitt. Die Berge. Die Natur. Einsam. Und wir TAR-Läufer mittendrin; statt nur dabei. Unglaublich. Ich kriege jetzt noch Hühnerpelle wenn ich dran denke. Unten an der Hütte stehen Susanne, Horst (beide mussten leider schon raus) und von der Terrasse eines Restaurants ruft mir Carsten zu, ich solle doch mal laufen ;) während er sich seinen Cappuccino trinkt. Das tut gut die Leute hier oben zu sehen. Denn, ich merke wie mein Magen nicht das macht was er machen soll. Er wird unruhig . Warum? Keine Ahnung.

Es geht hoch zum Arrezjoch. Mein Magen rebelliert. Mein Tempo verringert sich. Und innerhalb von Minuten habe ich richtige ernsthafte Probleme. Der aufstieg zum Joch zieht sich wie ein Hubba Bubba Mega Gum. Noch eine Kurve und noch eine. Ich muss mich das erste Mal übergeben. Tom zieht etwas vor. Ich kämpfe dahinter.

Die Beine werden schwächer. Benni kommt von hinten und fragt wie es mir geht. Sehe ich wirklich so schlecht aus. Also noch schlechter als eh schon? Ich frage mich wann der V2 endlich kommt. Kann nichts trinken weil mir so schlecht ist. Dann ziehen wir über eine Kuppe und ich denke dass das schon die Ochsenscharte sein könne. Das wäre dann der letzte Berg für heute. Ich weiß dass das nicht sein kann, glaube es aber trotzdem. Mittlerweile nenne ich das Arrezjoch nicht mehr beim richtigen Namen. Es heißt jetzt Ar*******joch. Ich hasse dieses Ding jetzt schon. Mich erwischt der Holzhammer frontal. Das sowas noch schlimmer geht würde ich erst auf einer der folgenden Etappen merken. Dagegen war das hier nur ein leichtes Anwärmen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt der V2. Endlich. Meine Beine zittern. Ich quetschte mir widerwillig etwas Suppe rein. Trinken geht nicht. Die Musik am V ist gut. Das kriege ich noch mit. Langsam weiter. In der Gewissheit das dies tatsächlich erst das Ar*******joch ist. Dahinter wird der Blick frei auf den letzten Anstieg des Tages. Die Ochsenscharte.

Mein Magen beruhigt sich etwas. Noch nicht perfekt aber es wird besser. 2878 m hat sie, diese Scharte der Ochsen. Wer ist hier der Ochse? Etwa ich? Weil ich mich hier mit wackeligen Beinen bewege? Egal, mein Kopf sagt mir unmissverständlich das es jetzt Zeit wird sich zusammenzureissen. Sich darauf zu besinnen was man kann. 1-37 Bäuerchen später bin ich komischerweise wieder voll da. Die Ochsenscharte überwunden.

Jetzt nur noch runter. Ach ne, da kommt noch ein bisserl was. Aber daran verschwende ich noch keine Gedanken. Es läuft plötzlich wieder. Was war in der Suppe an V2? Hm, mal nachdenken. Keine Ahnung. Oder war es die Musik die mich puschte? War es der Gedanke an irgendwas anderes? Ich kann es nicht mehr sagen. Wir laufen den Abstieg zu V3 runter. Dort gibts Bier :D *grins* 7,8km to go bis Samnaun. Wir sind schon in der Schweiz. Auf den letzten Kilometern zahlt es sich aus das wir schon mehrere Ultras gelaufen sind denn dieses letzte Stück das trotz allem immer wieder leicht bergan geht, können wir fast komplett laufen. Wir laufen nach Samnaun ein. Bzw. in den ersten Ortsteil. Dann kommt wieder eine Zeit lang nix. Dann wieder ein Ortsteil mit Seilbahnstation und wieder nix. Dann endlich das Ziel. Mir gehts wieder blendend. Das Wetter hatte sich bei der Ochsenscharte schlagartig geändert. Die Sonne weg. Wolken. Temperatur angenehmer.

Welcome to Switzerland. Dem Land von Heidi, Matterhorn und Schokolade ;) Pasta Party heute abend oben auf dem Berg. Ich hab Hunger. Der "Ruhetag" mit dem Bergsprint steht bevor. Halbzeit!

Etappe 5 Bergsprint Samnaun (CH) 6,2km 731hm+

Ich kannte das Spielchen ja aus dem Vorjahr. Bergsprint Time ist Zerschiessungs Time. Gehst Du zu schnell an bist Du in den Tagen danach hinüber. Andererseits soll es ja auch keine Wanderveranstaltung werden. Als ich morgens (es war fast noch dunkel) meine zarten Äuglein öffne sehe ich........nichts. Nebel, Wolkenverhangen und Regen. Dazu noch kühle Temperaturen. Da hat der Wetterumschwung aber mal voll zugeschlagen. Gemütlich frühstücken. Klamotten packen und ab durch den Regen zum Start.

Wir waren immer noch als Team unterwegs. Viele andere leider nicht mehr. Erst starteten die Individualfinisher dann die Teams. Da wir uns relativ weit hinten in der Gesamtwertung befinden dürfen wir halt früher raus. Gut, sind wir halt früher fertig. Die Teamregel ist heute aufgehoben. Heißt, wir brauchen nicht auf den Abstand zu achten, können so laufen wie wir mögen.

Die ersten 2 km geht es flach dahin. Ich setze mich relativ schnell ab und lass es rollen. Die ersten Läufer hab ich relativ schnell da wir ja im 20 Sek. Abstand starten. Und plötzlich und unerwartet geht es bergan ;) Ich sehe Lisa und Patrick vor mir die 4 Min. früher gestartet sind. Moment, kann doch nicht sein das ich auf 2 km 4 Min. rausgelaufen habe. Grübel. Doch war so. Dann nehme ich bewußt Tempo raus. Zerschiessungs Time, gelle. Und trotzdem schnappe ich mir Team um Team im ersten Drittel des Anstieges. Es ist schlammig durch den Regen. Matschig. Jeder Schritt hört sich an als ob eine Kuh durch, Ihr wisst schon, läuft. Ich habe einen Riesenspaß. Vor allem oder gerade weil es so gut läuft. Der Weg wird steiler. Es hört etwas auf zu Regnen.

Kurz vor dem letzten Aufschwung sehe ich eine neonorangene Hose über mir. Ich schreie durch den Hang "Tanja, ich bin gleich da". Ob sie das gefreut hat? ;) Nicht sicher. Aber sicher bin ich mir das ich relativ schnell unterwegs sein muss. Denn Tanja und Fraggle sind doch einiges vor uns gestartet. Also, noch mal Tempo rausnehmen. Noch mehr drauf achten das man sich nicht kaputtläuft. Ich überhole die beiden und sammel weiter ein. Die Lebkuchenmänner stehen, laufen und applaudieren uns Läufern zu. Den letzten kurzen Aufschwung hoch und es geht über den flachen Zubringer in Richtung Bergstation Alp Trida auf 2499m. Zack, drin. Mit der zeit bin ich ganz zufrieden und bald kommt auch Tom ins Ziel.

Anschließend gibt es hier oben die Pasta Party (fettige Lasagne; kommen wir noch drauf zu sprechen) und das Briefing für Etappe 6 die als Königsetappe bezeichnet wird. Aber sind es nicht spätestens ab jetzt alles Königsetappen? Und was ist mit den ersten 4?

Den Nachmittag verbringe ich mit Dani, Benni, Dani und Sonja in einer Pizzeria und wir lassen den Tag schön gemütlich und lustig ausklingen. Ich freue mich auf morgen, fühle mich gut, habe keine Zipperlein und kanns kaum erwarten. Erstens kommt es anders und....

Ganz in der Nähe von hier gibt es jedes Jahr einen Rummel. Sogar den größten in NRW. Ich mag sowas. Achterbahn, Überschläge, Schrauben, kreuz und quer in der Luft stehen. Schön schnell am besten auch noch. Es ist mir auch gänzlich egal ob ich vorher etwas gegessen habe oder nicht. Auf dem Rummel, wie gesagt. Beim Laufen brauche ich das nicht. Aber manchmal läßt sich auch das nicht vermeiden.

Etappe 6 Samnaun (CH) - Scuol (CH) 37,1km 2064 hm+

Wir trudeln am Start ein. Es ist trocken aber deutlich kühler als in den Tagen zuvor. Die Hitze ist weg. Wir dürfen aus Block B starten. Hui, soweit haben wir uns vorgearbeitet. Ah, völlig wurscht ob B,C oder sonst was. Ich stehe da also im Startblock und auf einmal, von jetzt auf gleich sozusagen aus heiterem Himmel wird mir übel. Nervös, denke ich mir. Geht gleich vorbei.

Peng, auf zur 6 Etappe. Es geht sofort hoch. Zwar sanft aber hoch. Ca. 500m nach dem Start schlage ich mich das erste Mal in die Büsche. Übergeben. Was zur Hölle ist los? Mir wird sofort klar, das hier nichts an Überlastung oder Anstrengung liegt sondern das entweder mit dem Essen was nicht stimmte oder ich mir einen Virus eingefangen habe. Später am Nachmittag in Scuol erfahre ich das es vielen so ging.

Achterbahn. Der Kopf und der Magen.

Die Forststraße schlängelt sich weiter hoch. Nimmt aber kein Ende. Immer wieder geht mein Blick, in der Hoffnung der Anstieg möge vorbei sein, nach oben.

Wir laufen, gehen oder was auch immer ein Stück mit Anke und Heide zusammen. Noch ne Kurve. Noch eine. Meine Gedanken kreisen um die Lasagne von gestern und zack, gehts wieder in die Botanik. Ok, irgend etwas war wohl mit dem Essen, soviel steht für mich fest. Bis zum V1 wiederholt sich das Spiel noch ca 5 mal. Dann V1 nach knappen 6km. Mein Akku ist leer. Game over. No Bonus.

Ich will ein Bett. Ein schönes kuscheliges Bett. Vorher ne heiße Dusche. Mir ist kalt. Meine Beine haben eine Palastrevolution angezettelt und ziehen das gnadenlos durch. Wo sind meine Beine eigentlich? Lasst mich hier liegen. Ohne mich schafft ihr es vielleicht. Nein. Ich mag nicht mehr.

Kleinhirn an Großhirn: Beweg Dich

Großhirn: Wieso? Es geht ihm schlecht.

Kleinhirn: Stimmt. Lassen wir ihn also hier. Coole Idee

Lunge: Ich könnte was vertragen, könnt Ihr da oben das mal mit ihm klären?

Herz: Sagt mal gehts noch? Lasst ihn sofort wieder auf die Strecke. Was sagst Du Magen?

Magen: Ich will Käse.

Hirnteile und Lunge *vordiestirnklatsch*: Ihhhh, wie ekelig bist denn Du. Aber wenns hilft.

Ich genehmige mir also 1-48 Stückchen Käse. Höre noch aus dem Hintergrund wie Anke sagt. Boah, das könnt ich jetzt nicht. Etwas Brühe. Hat ja die Tage auch schon geholfen.

Wir laufen, äh gehen weiter. Jeder Schritt fällt so unglaublich schwer. Ich muss mich wieder übergeben. Es geht etwas runter und das ist für meine Magen nicht gerade das allerbeste. Meine Gedanken schwirren mir durch den Kopf. Und fasse ich den Entschluß an der V2 auszusteigen. Das war es dann. Etappe 6 killt den Waxl. Tom ist ein Stück weiter vorn. Jedes mal wenn er sich umdreht winke ich in der Hoffnung er bleibt stehen damit ich ihm das sagen kann. Scheinbar denkt er das mein Winken bedeutet "alles ok". Meine Schritte werden langsamer. Hätte nicht gedacht das es langsamer geht. Über die Val Gronda erreichen wir nach kurzen Gegenanstieg den Fimberpass und dann durch Mondlandschaften schließlich den V2 an der Farola.

Etwas mehr als die Hälfte. Jetzt steig ich aus. Endgültig. Der Entschluß steht. No way back. Ich lasse die Stöcke in den Dreck fallen. Völlig entkräftet. Denke mir das es jetzt eh egal ist. Also in Ruhe was essen.

Die Gesichter der anderen Läufer faszinieren mich. Die einen sind gezeichnet weil sie auch Probleme mit dem Magen haben. Andere widerum sehen total entspannt aus. Ich esse & trinke und merke gar nicht wie ich es mache. Ich habe einfach Hunger. Mein Magen dankt es mir mit einer ruhigen Phase. Hm, weniger als 20km. Nicht mal mehr ein Halbmarathon. Sollte sich das doch noch ausgehen? Das Shuttle steht bereit, ich kann es sehen.

Großhirn: Du läufst weiter

Kleinhirn: Genau, zier Dich nicht so

Tom, komm wir laufen weiter. Dieser Satz aus meinem Mund war die Kehrtwende an diesem Tag. Auf dieser Etappe die eigentlich das Aus für mich bedeutete. Wir laufen. Verdammt wie geil ist das denn? Überholen Tizi und haben plötzlich Lisa und Patrick vor uns. Mit den beiden zusammen gehen wir in den letzten Anstieg des Tages der es noch einmal richtig in sich hat. Er ist nicht besonders steil (bis auf das letzte Drittel) aber lang. Er zieht sich. Ich kriege die zweite Luft. Kann wieder aus meiner Trinkblase Flüssigkeit aufnehmen. Über die Champatsch durch unwirkliche Landschaften die ich so eigentlich nicht mag. Das spielt keine Rolle. Mein Körper fühlt sich an wie neu. Irre, wie schnell sich sowas ändern kann. Wir laufen zu V3. Bier. Ja, genau. Da hab ich jetzt Lust drauf. Wir nehmen den letzten Abstieg nach Scuol in Angriff. Ich hab Tränen in den Augen. Kann überhaupt nicht glauben was heute passiert ist. Eigentlich schon raus und doch noch drin. Eine Achterbahnfahrt die ich so bestimmt nicht wollte.

Als wir in Scuol ins Ziel laufen, denke ich mir, wenn Du das hier und heute geschafft hast kannst Du alles schaffen. Vielleicht etwas übertrieben aber ich fühle mich so. Kann aber auch sein das ich unbedingt die 7. Etappe machen wollte weil wir dort durch die Uina Schlucht laufen würden. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Pasta Party abends wieder auf dem Berg und ein Rückweg durch den strömenden Regen schlossen den Tag ab.

Etappe 7 Scuol (CH) - St. Valentin (I) 37,8km 1633hm+

Die, für viele, vielleicht spektakulärste Etappe führte uns aus der Schweiz nach bella Italia. Meine gestrigen scharzen Stunden hatte ich gut weggesteckt und stand voller Tatendrang an der Startlinie.

Die ersten km ging es flach bis leicht abfallend aus Scuol heraus um dann scharf nach rechts in den Anstieg zur Uina Schlucht abzubiegen. Zu Beginn war es noch eine Forststraße die uns immer höher brachte. Dann verengte sich der Weg zum Pfad und plötzlich standen wir mittendrin in der Schlucht. Unfassbar. Dieser Weg. Diese Landschaft. Spucke weg.

Sorge macht mir nur Tom. Dem geht es von Meter zu Meter schlechter. Elke vom Team Running Marmots geht es richtig mies. Scheinbar doch ein Virus? Tom hangelt sich von Stein zu Stein. Aus der Schlucht heraus über eine wunderbare Hochfläche. Ihn hats heute richtig erwischt. Mir widerum gehts blendend. So ist das halt beim TAR. Von einem Tag auf den anderen völlig konträr. An V2 angekommen mach ich mir langsam Sorgen. Schlecht gehen ist eine Sache. Aber Tom sieht aus wie The Walking Dead (ja, Du sahst echt so aus) Ich versuche ihm zuzureden. Komm nur noch der Hügel (der in Wirklichkeit noch mind. 300hm hat. Zwischendurch gibts dann noch eine Milchschnitten LRC Pause vom Gripmaster

Der Abstieg nach St. Valentin dauert. Tom kämpft tapfer. Als wir in St. Valentin einlaufen haut sich Tom sofort in eine Decke und ich "muss" ;) das Zielfoto mit so einer anderen machen :)

Taschen im falschen Hotel. Also fluchs durch den Ort Taschen holen. Pasta Party wieder oben auf dem Berg. Das Essen ist, sagen wir mal grenzwertig. Das wird es sein dem ich hinterher die Schuld gebe. Irgendeiner muss ja Schuld sein.

Die Nacht wird ein Deasaster. Ich hänge mehr im Bad über der Toilette als das ich schlafe. Ausgemergelt schlafe ich um 04:00 ein um dann um 06:00 wieder vom Wecker geweckt zu werden.

Etappe 8 St. Valentin (I) - Sulden (I) 39,2km 1680hm+

Verlasst Euch nicht auf die km Angaben. Meine Uhr sagt das so. Kann aber auch anders sein. Wen interessierts. Der Körper völlig ausgeumpt vom Rückwärtsessen der letzten Nacht stehen wir im Startblock. Alternativroute wegen zu viel Schnee auf der Tabarettascharte und dem Bärenjoch.

Die ersten knapp 20km sind einfach beschrieben. Wandern!

An Laufen ist nicht zu denken. Kein Stück. Und wenn ist es schnelles Gehen.

Großhirn: Also ich glaube dran

Kleinhirn: Ich auch

Schön das es Euch so geht. Wenigstens zwei die dran glauben. Lisa und Patrick haben ebenso wie Tizi und vile andere eine ähnliche Nacht hinter sich gebracht. Auch sie kämpfen. Das Ziel in Sulden vor Augen. So greifbar nahe. Und doch noch so weit weg. Wie lang können 20km werden? Verdammt lang. Da helfen auch die tollen Apfelplantagen des Vinschgaus nichts. Die tolle Landschaft, welche zwar durch das Wetter grau erscheint aber unglaublich schön ist. V1 erreicht. Cut kein Problem. V2 Cola Time (btw. ich kann keine Cola mehr sehen, von Iso kriege ich Pickel und Pasta hab ich auch noch nicht wieder gegessen) Ein toller Trail schlängelt sich nach die Traverse Gomagoi. V3. Zigarettenpause. Wie es wohl den anderen geht, denke ich mir. Schon im Ziel. Wer ist eigentlich noch hinter uns. Man schickt uns nochmal hoch. Dieser letzte Anstieg hat es nochmal richtig in sich. 13km bis Sulden. 13km bis sich zum zweiten Mal der Traum erfüllen könnte.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt dieses Schild. 1km to go

Und jetzt ist es klar. Wir habens. Verdammt nochmal wir haben es tatsächlich. Am Morgen hätte ich es für unmöglich gehalten überhaupt am Start zu stehen. Wir laufen in das Ziel. Bierdusche. Freude pur.

Kurz darauf gibt es mit zwei Klöppels ein Bad im See. A****kalt aber geil :)

Siegerehrung, Finisherparty. 8 Tage über die Alpen. Geschafft :)

Zurück im Alltag?

Was bleibt? Ein unvergessliches Erlebnis. Dieses Jahr genauso wie letztes Jahr. Bestehende Freundschaften ausgebaut. Neue Freunde gewonnen. Und festgestellt das es doch eine große Familie ist, in der man sich gegenseitig hilft, Rücksicht aufeinander nimmt und für den anderen da ist wenns mal nicht so läuft. Ich danke Euch allen für diese extem geile Woche. Zuhause angekommen ist es wieder da. Dieses Loch in das man fällt wenn man eine Zeit lang mit den ganzen "Bekloppten" über die Alpen hoppelt. Beim Schreiben dieses Blogs fielen mir noch so viele Dinge ein die ich nicht noch reinpacken konnte. Die behalte ich in meinen Gedanken.

Ich will das wieder haben, mit Euch !

Waxl

5
Gesamtwertung: 5 (11 Wertungen)

Hart, härter, am härtesten

Unvorstellbar wie man mit "Magen", also Übelkeit und Erbrechen, sich da so durchkämpfen kann. Wo der Körper doch gerade Flüssigkeit und Energie für solche Läufe braucht. Und das dann noch einmal will ;-)
Respektvolle Glückwünsche an dich und Tom!!!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Bilder von dir, lalalalalaaaaaa.....

o.k., sie sind schon mal im Kopf;-)) Gelesen wird morgen in Ruhe! Ich freue mich drauf!


Lieben Gruß
Tame

Wunderbarer ..

Bericht. Ich habe beim lesen Kopfkino gehabt, kenne einen Teil der Strecke vom Urlaubswandern. Meine Bewunderung zum Durchhaltevermögen. Ich hätte weinend im Berg gelegen.

Gratulation zum Erfolgreichen Lauf.

Herzlichen Glückwunsch!

Das sind für mich unvorstellbare Strapazen. Hut ab.
Im Kopf konnte ich mir die halbe Strecke gut vorstellen, da ich in diesen schönen Gegenden schon ziemlich viel gewandert bin.
Danke für den schönen Bericht.

LG LS :))

"Lieber 80 Jahre gelebt als 100 Jahre nur da gewesen" (WWConny)

In den Bergen ist Jahrmarkt....

.....wenn dieses Rennen keine Achterbahnfahrt war mit seinem Auf und Ab, dann weiß ich auch nicht;-)
Ja, so eine ruhige Anreise hat doch was, *kicher!* DAS ist mir vor vielen Jahren auch schon passiert. Ich bin dann hektisch und voller Panik durch die Kontrollen gerannt, wurde gewaltsam gestopt und hatte Glück, dass ich überhaupt noch in den Flieger einsteigen durfte. So gesehen lief das bei euch ja fast glatt ab ;o)))

O.m.G.! Da hetzt du den Berg runter über Stock und Stein (nein, MIT Stein), riskierst Kopf und Kragen und erfährst in letzter Sekunde, der Cut sei aufgehoben? Ich tät mich fürs Lachen entscheiden, denn Team ist Team.
Wenn der Magen rebelliert, wird es mega fies:( Ich kenne sowas und fand es schon schwer, nur einen normalen flachen Marathon kotzübel zu Ende zu bringen. Wie es dir dabei in den Bergen ging, da mag ich gar nicht drüber nachdenken...
Aber du bist wieder gut dabei, Gott lob!
..................
Zwei große Milchkaffees später: Ich bin bei Etappe 7: Menno müsst ihr euch denn immer mit der Quälerei abwechseln? Also das Synchronleiden müsst ihr noch üben;-)
Aha, immerhin 2 Stunden geschlafen, doch so viel....ich fasse es nicht, wie hält man(n) das durch?
Herrie ihr seid im Ziel, was für eine Quälerei und doch und gerade deshalb: WAS FÜR EIN GRANDIOSES ERLEBNIS! GANZ FETTEN GLÜCKWUNSCH! RIESENRESPEKT! Das kann dir keiner nehmen und jaaaa, sowas lohnt!!!
Ähem, alle guten Dinge sind DREI???
Und bis zum nächsten Mal übste das mal mit den Foddddos;-))


Staunende Grüße
Tame

Fabelhaft! Hut ab!

Schlafentzug, Magenprobleme, extreme Hitze und das ja noch zusätzlich zu solchen Höhenprofilen... Eine fabelhafteunglaublichdaschüttelstdenKopf-Wahnsinns-Leistung, zu der ich Dir/Euch herzlich gratuliere!!

A propos fabelhaft: Warum habt ihr Euch eigentlich "Team Wolpertinger" genannt? Seid ihr Fabel- oder Rumo-Fans? Oder habt ihr auf einem Eurer Ultras in Bayern tatsächlich mal einen gesehen?

Herzliche Grüße aus dem ultraflachen Norden!

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