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Hallo zusammen,

ich habe am letzten Wochenende meinen 10. Marathon unter die Füße genommen. Die Maras 1-9 liefen bisher alle (bis auf ein paar Kleinigkeiten) super. Ich konnte im Laufe der Jahre meine Bestzeit von 04:07:53 auf 03:28:33 steigern. Da ich zur Zeit einige wichtige berufliche Verpflichtungen habe, hab ich keine neue Bestzeit anvisiert, sondern einen lockeren 03:45er Plan absolviert. Alles lief super. Der Marathon war auch toll. Wetter war perfekt, Stimmung super. Ich habe mich an den 03:45 Ballon gehangen und konnte den Lauf genießen. Bei Kilometer 36 merkte ich dann, dass ich die Pace nicht mehr halten konnte. Ich hab mich zwar gewundert, aber ich war deswegen nicht besorgt. Bei km 37 stand dann der Mann mit dem Hammer. Ich hatte das Gefühl, plötzlich 30 Kilo schwerer zu sein und auf Treibsand zu laufen. Ich musste mich unglaublich zwingen, noch weiter zu machen. Lt. Uhr bin ich die letzten 5km noch in einer 6er Pace gelaufen, obwohl es sich nicht so anfühlte. Als ich dann im Ziel war, musste ich mich erstmal festhalten. Ich konnte kaum stehen und schon gar nicht geradeaus laufen. Mit der Hilfe von lieben Laufkollegen bin ich dann zu einer Bank getorkelt. Dort ging es dann nach ca. 10 Minuten 2 Erdinger alkoholfrei und diversen Orangen- und Bananenstücken wieder. Der Kopf war wieder klar, aber mein Gang noch sehr unsicher. Das ganze dauerte ca. 1,5 Stunden, dann war ich wieder relativ fit.
Nun würde ich gerne wissen, was da passiert ist. Ich habe den Mann mit dem Hammer vor 2 Jahren schon mal getroffen, aber da konnte ich nach einer kurzen Geh- und Essenspause weiterlaufen. Solche Ausfallerscheinungen hatte ich noch nie. Ich hab jetzt etwas Angst, dass das erneut auftritt, bin aber etwas ratlos, wie ich dem entgegenwirken kann.

Habt Ihr das auch schonmal erlebt?

Hatte ich auch schon mal...

... 2002 in Frankfurt. Die letzten Kilometer damals waren eine einzige Quälerei. Auf der Heimfahrt in der S-Bahn hat sich dann mein Kreislauf völlig verabschiedet (lag zum Teil wohl auch an der schlechten Luft im Abteil).

Mit etwas Cola und etwas zu Essen war der ganze Spuk dann aber schnell vorbei.

Ich würde mir deswegen keine Gedanken machen und ob ein Arzt im Nachhinein noch feststellen kann, bezweifel ich mal.

Der Eine oder Andere wird es hier wahrscheinlich gaaaannnnz anders sehen ;-)

Schließe mich Gazelle an

Habe das bei meinem 3. Marathon erlebt und nach ca. 30 Kilometern auf dem Bordstein sitzen müssen. Ein Sanni und ein radelnder Doc halfen mir auf die Beine, was sofort Krämpfe verursachte (zuvor hatte ich NIE einen Krampf) und mein Kreislauf machte auch gleich wieder schlapp. Mein Blutdruck wurde gemessen und ich bekam Traubenzucker und viel zu Trinken. Das half. Ich durfte weiterlaufen, was aber wohl eher daran lag, dass sowieso schon alle Zelte belegt waren, *lach!* Die folgenden Kilometer waren mehr Qual als normales Marahonlaufen. Der Doc begleitete mich mit dem Rad(!!!) bis fast zum Brandenburger Tor, dann durfte ich alleine weiter eiern. Laufen geht völlig anders! Trotzdem war ich dem Doc unendlich dankbar, weitermachen zu dürfen. Es hat noch Stunden gedauert, bis es mir wieder wirklich gut ging. Trotzdem war ich gesund und ansonsten völlig o.k. Es kam sicherlich vieles zusammen. Vielleicht Aufregung, vielleicht zu wenig Schlaf, das falsche Essen, zuwenig Getrunken oder oder oder. Weiß der Geier, sowas passiert. Der nächste wird wieder besser, sollst sehen:-)

Lieben Gruß
Tame

Shit happens...

Hey Sommerläufer(In),

bei mir war es auch exakt beim Marathon Nr. 10 das Gleiche. Vielleicht liegt's an der Zahl. ;-) Vielleicht gab es bei Dir aber auch andere Ursachen? Zu warm, zu kalt, zu schwül, zu wenig oder falsch gegessen/getrunken, ungewohnte Streckenverhältnisse? Manchmal schleicht sich beim Marathon eine Routine ein und man übersieht dann eine Kleinigkeit (bei mir waren es das Streckenprofil und die Mittagshitze). An sich sollte dies aber kein Grund zur Besorgnis sein, wenn Du sonst fit bist und auch im Training mit langen Strecken kein Problem hast.

Beim nächsten Mal läuft's wieder besser!

LG, O.

Arzt?

Ein Arzt könnte mal ein Blutbild machen um herauszufinden, ob da irgendwo ein Virus sitzt. Den müsstest du allerdings wohl inzwischen auch merken. Hatte ich mal bei ähnlichen Ausfallerscheinungen, da kam abends das Fieber und dann die fette Erkältung...
Ansonsten: Unterzuckerung, Kreislauf, was das Leben so bietet. Beim Mainz Marathon hatte ich auf der Strecke zuviel getrunken (damals noch nur Wasser) und bin im Ziel umgekippt, das gibt es auch. Wenn ich mich hinterher elend fühle fehlt meist Salz.
Aber irgendwie klingt mir das alles nach Unterzucker, wenn Bier und Obst helfen.

Aber ich bin kein Arzt ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Jup, ...

... Mediziner bin ich auch nicht. Also erwarte keine derartige Antwort.
Aber was du beschreibst, klingt schwer nach Unterzuckerung. Da hilft einfacher Zucker am besten: Traubenzucker, Cola, eben süß und was schnell ins Blut geht. Bei Erdinger und Obst dauert das einfach länger. Die Wirkung ist dann die Gleiche.
Ist so ein bissl ein Klassiker nach längeren Läufen, bei denen man sich (vielleicht auch unbewußt) etwas zu wenig versorgt. Im Grunde genommen ist es ja auch nur ein M. Da muß normal nicht groß nachgefüllt werden. In dem Fall fehlte eben doch was.
;-)

Danke...

für Eure Antworten. Da ich mich sehr schnell regenieriert habe und mich jetzt auch prima fühle, gehe ich auch nicht davon aus, dass es etwas Körperliches ist. Ich werde also beim nächsten Marathon wohl mehr auf meine Versorgung achten, damit ich mir ein erneutes "Date" mit dem Hammermann erspare :-)

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