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Benutzerbild von dfrobeen

Es war eine tolle Woche in Roth. Vergangene Woche begab ich mich auf Reise um noch besser zu verstehen, was da eigentlich am 12.Juli passiert ist, als ich mir bei meinem Radsturz beim Challenge Roth das linke Schlüsselbein und vier Lendenwirbel brach. Ich kam mir teilweise schon vor wie Sherlock Holmes, der im Rahmen seiner Ermittlungen zum Fall sämtliche Informationen sammelte, bewertete und zu einem Gesamtbild zusammenfügte.

Aber auch neben der reinen Verarbeitung bot sich mir eine phantastische Woche. Ich erlebte, dass Roth auch außerhalb der Woche des Challenge einfach die Triathlon-Hauptstadt der Welt darstellt. Hier wird Triathlon gelebt. Nirgends sieht man sonst so viele Radler auf Zeitfahrmaschinen durch den Sommer radeln. Nirgends sieht man zig Menschen im Alltag mit dem Helfershirt des letzten lokalen Wettkampfes rumlaufen - "Proud to help" stand dieses Mal drauf gedruckt und auch sechs Wochen nach dem Challenge erhält man den Eindruck, dass dieser Slogan von den Menschen auch tatsächlich gelebt wird.


Bauarbeiter im "Proud to Help-Shirt"

Die letzten Wochen waren nicht einfach. Ich kenne das nicht, über einen längeren Zeitraum krank daheim zu sein. Und auch wenn am Anfang eine gewisse Freude aufkommt, dass man mal Zeit hat um sich um die Dinge im Leben zu kümmern, zu denen man sonst nicht kommt. So merkt man aber auch schnell, dass sich schnell eine neue Routine einstellt, mit der man auch klar kommen muss. Ich glaube insgesamt, dass ich doch besser darin bin im "Stress" zu leben, den Tagesablauf aus Arbeit, Familie, Triathlon und ganz normalen Alltagspflichten zu koordinieren, statt mit sich in seiner Gedankenwelt gefangen zu sein.

In Roth konnte ich mal wieder einfach vor mich hinleben - geradeaus, unkompliziert und einfach die Zeit genießen. Es fing alles mit einem Besuch bei Felix Walchshöfer an, dem Macher des Challenge. Als er von meinem Unfall erfuhr, lud er mich umgehend ein auf einen Kaffee vorbei zu kommen und von meinem Unfall zu erzählen. Es war ein sehr netter Vormittag, in dem ich auch viel über den Challenge, vergangene Unglücke und die enorme Orga rund um ein solches Event lernte. Und nicht zuletzt einfach ein gemütlicher Kaffee mit einem sehr sehr sympathischen Menschen.

Gleich im Anschluss sollte es an den Ort meines Sturzes gehen. In dem Moment, als ich im Auto die leichte Linkskurve in Richtung des Dörfchens Laffenau nahm und die Verkehrsinsel sah, wurde mir schlagartig einiges klar. Ich hatte einfach nicht verstanden, wie man so eine Verkehrsinsel einfach übersehen konnte. Aber jetzt, da ich realisierte, dass diese exakt auf der Fahrlinie gebaut wurde, verstand ich einiges. Es bleibt nun eher die Frage offen, warum ich diese nicht schon auf der ersten Runde als extreme Gefahrenstelle wahrgenommen und auf der zweiten Runde besser aufgepasst habe.

Nach einem ersten unglaublich leckeren Eis im Cafe Schmidt, nahe des Schwimmstarts in Hilpoltstein, ging es dann zu meinem Gastgebern Bernd und Manuela, die mich auch diesmal wieder in ihrem ausgebauten Keller beherbergten. Bernd rief als Motto des Abends aus: "grillen, chillen, Rotwein killen" und bis auf die Tatsache, dass aus dem Rotwein eher Bier wurde, sollte genau das auch am Abend passieren.


Überragend leckeres Eis im Cafe Schmidt

Der nächste Tag hatte dann eher Urlaubs- statt Verarbeitungsbesuch-Charakter. Bei herrlichem Wetter am Rothsee legte ich die Füße hoch und kühlte zwischendurch im kühlen Nass ab. Die positive Randerkenntnis hierbei war, dass ich beschwerdefrei wieder schwimmen konnte. Der linke Arm ist zwar noch etwas in seiner Beweglichkeit eingeschränkt, aber es fühlt sich wie ganz normales Schwimmen an und läuft auch an der Bruchstelle am Schlüsselbein komplett schmerzfrei ab.

Am frühen Abend traf ich dann Julia, die als Zuschauerin in Laffenau an der Strecke stand und die erste war, die meinen Sturz sah. Sie erzählte mir, dass die Verkehrsinsel erst in diesem Frühjahr gebaut wurde und in der nächsten Woche der komplette Asphalt neu gemacht und dann wohl auch die Linien neu gezogen werden. Ich denke, dass der Sturz auch dadurch erst ermöglicht wurde, dass ich mich an der Mittellinie der Straße orientierte, die unweigerlich ins Verderben führte. Julia erzählte auch, dass ich mit dem Rücken voll auf die Kante der Insel gefallen sei und jeder der Helfer einen tiefblauen und stark geschwollenen Rücken zu sehen bekam. Mein Sturz führte zu einem Massenchaos. Hinter mir mussten einige Teilnehmer voll in die Bremsen gehen und eine Teilnehmerin kam erst im linken Straßengraben zum stehen, bzw. eher liegen. Nachdem sie mühsam ihr Fahrrad wieder aus dem Graben heraus gehoben hat, fuhr sie kreidebleich weiter und die Helfer gaben eine Funkwarnung aus, dass die Streckenposten im weiteren Verlauf der Strecke auf sie achten sollten. Ein Fahrer blieb nach meinem Sturz stehen und warnte die folgenden Fahrer. Ihn habe ihn mittlerweile auch ermittelt und bekomme Gelegenheit ihm auch nochmal ein großes Dankeschön auszusprechen. Keine Ahnung, was passiert wäre, wenn noch ein Teilnehmer bei voller Geschwindigkeit über mich drüber gefahren wäre. Unwahrscheinlich war es nicht - lag ich doch komplett quer zur Straße auf dem linken Fahrstreifen.

Am Abend ging es dann in den Biergarten und dazu gesellte sich Monika, die Wettkampfrichterin, die kurz nach dem Sturz an der Unfallstelle eintraf und die Erste-Hilfe-Maßnahmen einleitete. Auch dies war einfach ein sehr netter Abend, bei dem ich nochmal viel über den Verlauf der Erstversorgung erfuhr, bzw. meine eigenen Wahrnehmungen im Schock jetzt mit etwas objektiveren Erzählungen vermischen konnte.

Alles in allem kann ich nun wohl den Tag ganz gut zusammenfassen. Anhand meines GPS-Files der Uhr, meinen Erinnerungen und den Erzählungen von Augenzeugen und Helfern, müsste der Vormittag für mich in etwa so abgelaufen sein:

7:10 Uhr +++ Startschuss meiner Startwelle im Main-Donau-Kanal. Die sportliche Reise meines Jahreshöhepunktes beginnt. Es soll für mich der "Längste Tag des Jahres" werden, stattdessen wird es ein ereignisreicher Vormittag.

8:33 Uhr +++ Nach 1:23 Stunden verlasse ich das Wasser. Das ist für mich als bekennender Nichtschwimmer immer der Moment, wo für mich der eigentliche Wettkampf beginnt. Mit der Zeit bin ich sogar ganz zufrieden. Insgeheim hatte ich zwar auf etwas unter 1:20 gehofft, nach der enttäuschenden 1:29 aus dem Vorjahr, nehme ich es aber als grundsolide Basis im Rahmen meiner Möglichkeiten für den weiteren Wettkampf. Zu diesem Zeitpunkt liege ich auf Rang 2.144 der etwa 3.300 gestarteten Teilnehmer des größten Langdistanz-Triathlon der Welt.

8:35 Uhr +++ 1:55 Minuten benötige ich für den Wechsel auf das Rad. Die 53-beste Wechselzeit, schneller zum Beispiel als 10 der angetretenen männlichen Profis. Ich überhole bereits in der Wechselzone 213 Teilnehmer und nehme die Aufholjagd auf dem Rad auf.

ca. 8:56 Uhr +++ Ohne es gesondert wahrzunehmen passiere ich auf der ersten Runde Laffenau und muss irgendwie auch die recht gefährlich neu angelegte Verkehrsinsel umfahren haben. Später schreibt mir mein ebenfalls gestarteter Vereinskamerad Henning beim Anblick der Fotos von der Verkehrsinsel, dass er sich selbst sehr gut daran erinnert und auf seiner ersten Runde selbst nur knapp nach links ausweichen konnte. Bis hierher habe ich weitere 142 Radler überholt und rangiere auf Platz 1789 des Rennens.

11:01 Uhr +++ Ich beende die erste Radrunde und löse die für mich letzte Zwischenzeit aus. Bis hierher bin ich ohne gezielten Blick auf den Tacho gefahren. Nach der Hitzeschlacht vom Vorjahr wollte ich auf jeden Fall den Marathon durchlaufen und dafür konservativ Rad fahren. Dennoch packt mich die Neugier und ich blicke nun einmal auf den bisherigen Geschwindigkeits-Schnitt, der bei 35,6km/h liegt. Verbunden damit, dass ich mich durch das konservative Fahren noch sehr gut fühle, komme ich ins grübeln, ob ich nicht doch schon in diesem Jahr die 10-Stunden-Grenze angreifen möchte. Ich liege nun auf Platz 837 im Wettkampf, habe seit dem Schwimmexit 1.307 Teilnehmer überholt.

11:17 Uhr +++ Ich rolle das leicht abschüssige Stück Richtung Laffenau aus einem Stückchen Wald raus. Dabei stoße ich auf eine sehr große Gruppe mit etwa 30 Teilnehmern auf. Da ich schneller als die Gruppe fahre, versuche ich auch hier flott zu überholen. Durch die Größe der Gruppe muss ich in fünfter oder sechster Reihe überholen und komme zwangsläufig der Mittellinie sehr nah.

11:18 Uhr +++ Da ich stets darum bemüht bin regelkonform zu fahren, versuche ich nach rechts zu kommen um nicht über die Mittellinie zu fahren. Da rechts immer noch viele Radfahrer sind, orientiere ich mich an der Verkehrssituation und verliere für einen kurzen Moment den Blick nach vorne. Laut GPS-File fahre ich hier mit einer Geschwindigkeit von 46,2km/h.

11:19 Uhr +++ Der nächste Geschwindigkeitswert des GPS-File ist 0 km/h. Als ich wieder den Blick nach vorne richte, sehe ich eine Verkehrsinsel unmittelbar vor mir. Ich realisiere sofort, dass ich nicht mehr ausweichen kann und bereite mich in Sekundenbruchteilen auf den Sturz vor. Ich sehe in der Mitte der Insel ein Verkehrsschild und möchte vermeiden frontal gegen zu fahren. Ich gebe einen leichten Lenkimpuls nach links und hebe ab. Ich konnte das Verkehrsschild nicht ganz vermeiden. Ich merke es nicht, aber später sehe ich, dass es leicht verbogen ist. Wahrscheinlich erhalte ich durch den Kontakt die starke Rotation, dass ich mich in der Luft vollständig überschlage und mit dem Rücken auf der Kante der Verkehrsinsel aufschlage.

11:20 Uhr +++ Julia, eine Anwohnerin aus Laffenau sieht mich durch die Luft fliegen und rennt sofort zur Unfallstelle. Tobias, ein weiterer Teilnehmer ist kurz hinter mir, sieht eine Staubwolke und dann ebenfalls wie ich durch die Luft segele. Er muss scharf bremsen um nicht selber auch zu stürzen. Er bleibt sofort stehen und beginnt die nächsten Fahrer um die Unfallstelle zu lotsen. Viele andere Teilnehmer müssen stark bremsen, zu Fall kommt aber nur diejenige, die in den Straßengraben rollt und später weiterfahren kann.

11:21 Uhr +++ Julia hört meine lauten Schreie am Boden und ruft sofort einen Notarztwagen. Ich winde mich noch etwas auf dem Asphalt, bis ich etwas zur Ruhe komme und den Schock verarbeite. Ich höre, wie Julia sagt, dass bereits ein weiterer Teilnehmer dort sitzt, weil er über die Insel gestürzt ist. Er kann weiterfahren, wartet aber auf den Materialwagen, der ihm ein neues Laufrad bringt. Später wird noch ein weiterer Teilnehmer dort stürzen, kann aber auch weiterfahren.

ca. 11:23 Uhr +++ Wettkampfrichterin Monika trifft auf dem Motorrad am Unfallort ein und beginnt mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Sie sieht meinen Rücken und ist geschockt. Da ich ansprechbar bin, verzichtet sie auf die stabile Seitenlage und ist eher darum bemüht, dass ich mich so wenig wie möglich bewege. Sie nimmt mir die Startnummer ab und versucht die angegebene Notfallnummer anzurufen, erreicht aber im ersten Moment niemanden.

ca. 11:26 Uhr +++ Ich liege mittlerweile stabil auf dem Asphalt. Monika hat mir ihre Motorradjacke unter den Kopf gelegt, jemand hat mir auf meinen Wunsch hin die Radsschuhe ausgezogen und Helfer halten eine Thermodecke über mich um mir Schatten zu geben - mir ist mittlerweile sehr heiß.

ca. 11:28 Uhr +++ Der Notarzt trifft ein und es wiederholt sich ein Ritual, was nun mehrfach abläuft - ohne dass ich die jeweiligen Player dazu genau zuordnen kann. Er sieht meinen Rücken und schnappt kurz nach Luft. Sofort dreht er sich zu mir, fährt mit seinen Fingern am Oberschenkel entlang und fragt mich, ob ich meine Beine noch spüre. Ich bejahe wahrheitsgemäß. Anschließend erhalte ich eine ganze Reihe Fragen wie ich heiße, wo ich wohne und ob ich mich an alles erinnern kann. Ich bin trotz Schmerzen ganz gut bei Bewusstsein und Monika erzählt mir hinterher, dass sie Sorge hatte, dass ich dem nächsten, der mich nach meinem Namen und Wohnort fragt, frontal ins Gesicht springe. Ich kann sie beruhigen. Erstens war mir klar, dass es jedesmal gut gemeint war, außerdem war ich nicht in dem Zustand irgendwem ins Gesicht zu springen. Der Notarzt wagt eine erste Diagnose. Das Schlüsselbein ist sichtlich gebrochen und an der Wirbelsäule wird auch was sein. Er legt mir eine Injektionsnadel und zieht 2,5ml Dipidolor, ein starkes Schmerzmittel auf. Er drückt die Hälfte davon rein, drückt auf mein Schlüsselbein und fragt, ob das weh tut. Ich stoße einen lauten Schrei aus und er drückt den Rest des Schmerzmittel in mein Blut. Er sagt mir, dass mir jetzt wohl etwas schummrig werden wird, ich aber keine Sorge haben soll, dass es vom Sturz kommt.

ca. 11:33 Uhr +++ Der Krankenwagen trifft ein. Ich bekomme die Diskussion nicht mit - Monika erzählt es mir hinterher. Die Anwesenden haben lange diskutiert, ob sie nicht noch einen Spezialwagen oder sogar einen Helikopter rufen sollen, damit ich so wirbelsäulenschonend wie möglich in die Klinik gebracht werden kann - ggf. sogar direkt nach Nürnberg.

ca. 11:40 Uhr +++ da ich immer noch gut ansprechbar bin, entscheiden sich die Anwesenden mich mit dem Krankenwagen in die Kreisklinik Roth zu bringen. Ich habe mich auch etwas beruhigt, einfach dort liegen geblieben und versucht mich möglichst gar nicht zu bewegen. Die Sanitäter legen mir ein körperlanges Brett in den Rücken und versuchen mich drauf zu heben. Ich habe große Panik vor der ersten Bewegung und den damit verbundenen Schmerzen. Es tut weh, aber ich kommt auch wieder zur Ruhe. Wieder werde ich gefragt, ob ich meine Beine noch spüre. Dies ist immer noch der Fall.

11:45 Uhr +++ 27 Minuten nach dem Sturz verliert meine GPS-Uhr den Empfang, weil ich im Krankenwagen liege. Es beginnt eine Unterhaltung, wo man zur Klink fahren solle, denn der kürzeste Weg wäre die Wettkampfstrecke. Man findet wohl eine Alternative, allerdings über schlechte Straßen. Immer wieder erhalte ich einen Schlag in den Rücken und spüre die Schmerzen. Aber es ist für mich alles ok, denn ich fühle mich in guten Händen. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir die Notaufnahme der Kreisklinik und die Diagnostik beginnt. Den weiteren Verlauf habe ich in einen separaten Blog beschrieben.

Mittlerweile sind gut 7 Wochen nach dem Sturz vergangen und ich kann mich wohl über den Heilungsverlauf nicht beschweren. Ich mache sehr regelmäßig meine vom Physio vorgegebenen Übungen und kann seit ca. 2 Wochen dabei auch wieder leichte Widerstände, wie z.B. ein Theraband verwenden. Seither fühlt sich meine Schulter wieder sehr gut an. Im Alltag komme ich mit dem Rücken auch gut klar, merke aber nach etwa einer Stunde unbequemer Haltung, z.B. im Auto oder einem unbequemen Stuhl, dass ich ganz hibbelig hin und her wackele und keine angenehme Sitzposition finde. Seit dieser Woche darf ich auch wieder Radfahren und Schwimmen, habe aber letzteres noch nicht ausprobiert.

Ich bin gespannt auf den weiteren Verlauf und wie ich wieder zurück zu alter Wettkampfform komme. Ich freue mich aber schon sehr darauf wieder aktiv zu werden.

5
Gesamtwertung: 5 (6 Wertungen)

Der Beamte, der...

...diese (unterlassene Anpassung der) Fahrbahnmarkierung auf dem Gewissen hat, gehöhrt geteert und gefedert. Eigentlich bemerkenswert, dass da nicht schon vorher mal was passiert ist.
Ich finde es sehr beeindruckend, wie Du das alles verarbeitest. Ist bestimmt ein hartes Stück mentale Arbeit.
Weiterhin stetige Besserung wünsche ich Dir!

Danke fürs erneute Berichten

Das ist eine riesengroße Gefahrenstelle, aber das ist wohl erst im Wettkampf allen bewusst geworden, sonst wäre sicher vorher ausführlich gewarnt worden und wären Hütchen aufgestellt worden.
Ich wünsch dir weiter einen guten Heilungsverlauf!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Klingt nach mentaler Verarbeitung ...

... Wichtig!
Dass etwas im Weg steht, wenn man auf der weißen Mittellinie fährt, da muß man auch erst mal drauf kommen. Klar sieht man das! Im Auto, oder bei Runde eins. Da ist man ja auch noch frisch...
Wünsche dir, dass du bald wiederauf die Beine kommst!
;-)

eigentlich

Eigentlich wundert es mehr, dass NUR du da reingefahren bist? Gab es da vorher keine Auto- oder Motorradunfälle? Wer kommt denn auf so eine Idee, das Ding da an der weißen Linie zu platzieren bzw. ohne die Linie zu verschieben??? Ein Wunder, dass du nicht mehr passiert ist.

So wie es sich anhört verläuft alles gut und es bleibt nichts zurück, das ist super. Ich wünsche dir weiterhin gute Heilung und mentale Verarbeitung!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Mir bleibt die Spucke weg!

Ehrlich,
nicht nur dass sich mir die Markierung nicht erschließt, mir erschließt sich die ganze Verkehrsinsel dort an der Stelle gar nicht. Kommt da noch irgend eine Straße von rechts? Was soll das?

Ich stelle mir gerade vor dass ich im Dunklen und unbekanntem Gelände im Auto auf so eine Verkehrssituation treffe. GRAUENVOLL!
Das ist ja schlimmer als die unbeleuchteten Autos in der Stadt die mich abendlich entzücken wenn sie mal wieder einfach auf der Straße parken. Weil - gehen ist ja soo mühsam!

Und wenn man dann im Pulk von Radfahrern unterwegs ist - rechts schauen, links schauen, nach vorne der Blick oft versperrt - es ist klar, dass man nicht alles so rechtzeitig sieht wie bei freier Sicht.

Ich drücke dir die Daumen dass der Heilungsverlauf ohne Komplikationen weiter voran schreitet.

Alles Gute!

cmag16

Das zeigt einmal mehr

die grandiose Betreuung direkt nach dem Unfall.

Laut dem Foto soll die Verkehrsinsel vermutlich mal den Verkehr vor dem Ort ausbremsen.

Das ist trotz allem irgendwie noch glimpflich ausgegangen.

Schön das Du die Verarbeitung mit so vielen netten Menschen unternehmen kannst und durch diesen Unfall neue Bekanntschaften entstehen.

Ich wünsche Dir gute Besserung - und dann im nächsten Jahr eine noch bessere Form.

Das haben sie minutös

Das haben sie minutös recherchiert, Mr. Holmes!

Deine Art der Verarbeitung gefällt mir, insbesondere der Kontakt zu den Helfern und anderen Beteiligten.
Ich drücke die Daumen, dass die weitere Genesung weiterhin so positiv verläuft!
Karrieren brauchen auch mal einen Knick - ganz so haarsträubend hätte er nicht ausfallen müssen!
Ich hoffe sowohl mental wie physisch bleiben keine Spätfolgen! Roth 2016 wird es zeigen! Alles Gute auf deinem Weg dahin!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Die Verkehrsinsel wurde

Die Verkehrsinsel wurde gebaut, damit die Autos nicht so schnell in den Ort fahren. Von Julia, die im zweiten Haus hinter der Insel wohnt habe ich die Info, dass noch kein Auto gegen die Insel gefahren ist, die Dorfgemeinschaft aber davon ausgeht, dass es spätestens im Winter der Fall sein wird.

Unser Treffen fand in so einem Holzpavillon in Sichtweiter der Insel statt. Während der ca. 60 Minuten, die wir dort saßen fuhr ungelogen mindestens jedes zweite Auto einfach links an der Insel vorbei und der Zweck ist damit maximal verfehlt.

Wie gesagt, der Asphalt wird gerade neu gemacht, ich hoffe, dass sie durch die Linienführung noch etwas rausholen, ansonsten würde ich den Bau der Insel als ein Griff ins Klo bezeichnen.

Für den Challenge gehe ich davon aus, dass die Insel im nächsten Jahr deutlich besser gesichert wird - Felix ist ein Typ, der so eine Insel nicht ein zweites Mal ungesichert lässt.

Mein Boston-Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com/boston-marathon

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