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Benutzerbild von epsilon

Die sechste Woche des großen Plan ist geschafft. Die Läufe haben nichts mit irgendeinem Trainigsplan zu tun, aber ich habe das gemacht was ich mir vorgenommen hatte. Manches hat mehr Spaß gemacht, anderes weniger. Zu Buche stehen:
- Dienstag, 3x3000m mit einer Pace von 4:12
- Mittwoch, 10 km in 59 Minuten
- Donnerstag 6,1km in 28:59
- Sasmstag, 21,1km (FGM) in 1:34:29
- Sonntag, 1,5km Schwimmen in 30 Minuten
Man kann jetzt auf den ersten Blick sehen, dass meine HM-Zeit für den ambitionierten Plan von 1:27 doch richtig in die Hose gegangen ist. Auf der anderen Seite rede ich mir einfach ein, dass eine Woche Trainingsausfall durch Erkältung, das Wetter am Samstag und die vergleichsweise vielen Höhenmeter schuld sind. Ich habe alles richtig gemacht und bin sowieso der Beste ;-)
Ich glaube wirklich, dass ich viel richtig gemacht habe, dass die Zeit nicht passt liegt nur daran, dass ich einfach nicht der Beste bin. Ich habe mir eine Woche Zeit genommen, nach der heftigen Erkältung keinen Blödsinn gemacht und meinen Plan angepasst. Das ist für meine sonstige Unvernunft schon gut, aber der Reihe nach.
Am Donnerstag bin ich mit vielen Kollegen bei einem dieser wunderschönen Firmenläufe angetreten. Ich wollte diesen nutzen als planmäßiges lockeres Laufen mit Steigerungen zwei Tage vor dem HM. Die Serie heißt B2Run und findet in vielen Städten statt. In München ist die Strecke im Olympiapark 6,1 km lang. Es ist schön, wie es jedes Jahr nicht klappt bei 30.000 Teilnehmern eine vernünftige Startaufstellung hinzukriegen. Dementsprechend erschreckend oder lustig geht es auf der Strecke zu. Ich hatte es gerade noch geschafft in den Startbereich für Zielzeiten unter 40 Minuten zu kommen. Die Strecke ist nur 6,1km lang. Es gibt einen Block für Durchstarter, das sind spezielle Startnummern, die ganz vorne stehen dürfen. Dahinter kommt der Block für Leute die unter 30 Minten laufen wollen (oder Leute die vollkommen unsportlich sind aber gerne vorne stehen). Dann unter 40, unter 50 und der Rest. Ich habe vom Startschuss an etwa 28 Minzten gewartet bis ich über die Startlinie gekommen bin. Dann habe ich versucht ohne jemanden umzutreten möglichst viele zu überholen. Es überrascht mich jedes Jahr wieder wieviele "30 Minuten- Läufer" nach einem Kilometer gehen müssen. Am besten waren die drei Mitarbeiter eines Discounters, die an der engsten Stelle der Strecke in voller Breite nebeneinander gingen. Platz zwei belegt das Verhalten aller Läufer, die an der Sprenkleranlage nach etwa 4 Kilometern einfach ansatzlos auf ganzer Streckenbreite stehen bleiben, um sich abzukühlen. Mal wieder hat sich gezeigt, dass da einfach jeder mitläuft der sich ein Laufshirt anziehen kann, er muss garnicht laufen können. Aber die Veranstaltung an sich mit den Kollegen war schön.
Dann kam auch endlich der Samstag, mehr oder weniger vorbereitet war ich ja für den Fichtelgebirgsmarathon (FGM), der dieses Jahr nur als Halbmarathon ausgetragen wurde. Um acht Uhr wollte ich losfahren, bis neun Uhr fand in Bad Alexandersbad, die Startnummernausgabe statt und bis dorthin sind es für mich 50 Kilometer überland gewesen. Dummerweise hatte sich genau in dieser Nacht die Autobatterie entladen, also musste ich mir erst ein Ersatzfahrzeug besorgen, kam dann auch erst 10 Minuten nach neun Uhr an und hatte viel Glück, dass ich noch eine Nummer bekam und es noch einen Shuttlebus zum Start im 5 km entfernten Leupoldsdorf fuhr. Da ging es dann auch los, bei schönstem Sonnenschein und keiner Wolke am Himmel. Glücklicherweise war ein großer Teil der Strecke im Wald und so gab es wenigstens Schatten. Im zweiten Teil der Strecke gabe es leider immer weniger Wald und immer weniger Schatten. Dazu kamen noch etwa 380 Höhenmeter, die es hoch ging, denen standen aber auch etwas 360 "Tiefenmeter" entgegen. Die Strecke führt über Asphalt und sehr glatte Waldwege, dann aber auch über Walgwege mit sehr grobem Kiesbelag. Ich hatte das Gefühl, dass das Prinzip der Streckengestaltung war, immer wenn es eine Möglihkeit gibt eine Steigung einzubauen wurde das getan. Aber das war ein subjektiver Eindruck, es ging teilweise auch richtig heftig bergab. Die Steigung und das Gefälle lässt sich wohl auch daran ablesen, das mein schnellster Kilometer (km 18) 3:54 war und mein langsamster 5:20 (km 4). Ich war auch sehr froh, als ich im Ziel war.
Der FGM ist wirklich zu empfehlen, jeder der mal die Gelegenheit hat, sollte diese beim Schopfe packen. Der Lauf ist ein kleiner Landschaftslauf, der mit viel Hingabe und viel Fachwissen organisiert wird. Die Strecke ist abwechslungsreich, wen auch nicht unbedingt bestzeitentauglich. Diese Jahr haben 181 Läuferinnen und Läufer das Ziel erreicht. Gemeldet waren etwa 230. Ich denke einige haben sich von den hohen Temperaturen abschrecken lassen. So konnte ich mit einer Zeit von 1:34:29 den dritten Platz der Altersklasse erreichen.
Heute war ich zum Auslaufen lieber Schwimmen. Morgen geht es für zwei Wochen in den Urlaub und danach greife ich mir einen 10 Wochen Plan für den München Marathon.

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

München

Dann sehen wir uns in München ;-))

Deine Erfahrung mit den Firmenläufen habe ich auch zur Genüge gemacht, ich weigere mich inzwischen mitzulaufen. Ich muss nicht Bestzeiten laufen, aber wenn im Startblock 20 bis 25 min (für 5km bei uns) Leute stehen, die selbst sagen, dass sie hoffen eine 35 zu laufen, fehlt mir jedes Verständnis. 14000 Läufer auf 5km ist einfach Unfug, das hat mit Laufen nix mehr zu tun.

Und zum Fichtelgebirgshalbmarathon: Also Hitze und Steigungen sind bei mir schon ein Grund keine Bestzeit einzufahren???

Bis München ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

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