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Benutzerbild von strider

Ich verstehe manche Hundehalter nicht. Dass andere Lebewesen nicht immer in der Spur laufen weiß man als Mutter ja nur allzu gut. Allerdings erlebe ich es selten, dass Erziehungsdefizite derart deutlich "gebeichtet" werden....

Ich trabe friedlich gestern mittag durch den Wald, als aus dem Gebüsch zwei Hunde hervorbrechen und freudig bellend an mir hochspringen. Ich betone "freudig", da war keine Aggression, ich hatte auch keine Angst. Nur kann ich schlecht weiterlaufen, wenn mir zwei Vierbeiner an den Waden hängen (ein Boxer, ein Mischling). Also rufe ich in Richtung zweier Frauen, die etwa 200m weiter stehen und sich unterhalten ein höfliches "Hallo? Können Sie mal Ihre Hunde zurückrufen?" Während die eine mich ignoriert, dreht sich die andere - eine ältere Dame - zu mir, hebt hilflos die Arme und ruft zurück: "Das tut mir leid, aber ich habe die Hunde nicht unter Kontrolle!"

Während ich noch etwas fassungslos über die Antwort nachsinne - immer noch die Hunde an meinen Beinen hängend - geht sie langsam ein paar Schritte auf mich zu und setzt freundlich aber hilflos hinzu: "Keine Sorge, die umlaufen sich nur gegenseitig. Warten Sie einfach einen Moment, dann hören die von alleine auf."

Aha. Ich denke kurz nach und erwidere mühsam beherrscht: "Ich kann Ihnen sagen, was ich jetzt tue. Ich werde langsam weiterlaufen und wenn mich einer der Hunde beißt gibt es Ärger, aber mächtig." Ich gebe zu, es war weder eine pädagogische noch eine konstruktive Antwort, aber mir fiel einfach nichts Besseres ein!
Hunde beruhigen sich langsam und beginnen um mich herum eine Jagd aufeinander, aber wenigstens sind meine Beine wieder frei. Ich setzte mich also in Bewegung und höre die Dame noch etwas ärgerlich rufen: "Ja, das tut mir ja auch leid, aber was soll ich denn machen?" Da ist es nun endgültig aus und im höflichsten Ton, dessen ich noch fähig bin gifte ich sie im Vorbeilaufen an: "Wie wäre es mit an die Leine nehmen? Oder wer ist bei Ihnen das Herrchen und wer der Hund???"
Ok, Frauchen wäre politisch korrekter gewesen... Immerhin: zwar begleiten mich die Hunde noch ein Stück, aber dann bleiben sie zurück.

Meine Güte, es gibt Leute.... Übrigens herrscht zwar bei uns nicht Leinenpflicht, wie ich erfuhr, aber nur solange nicht, wie der Hund bei Fuß geht und auf Kommandos hört... Das setzt allerdings voraus, dass man Kommandos gibt, oder sehe ich als Nichthundehalter da etwas falsch???

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Stimme dir voll und ganz zu!!

Ich finde das geht gar nicht!! Das ist absolut respektlos!
Ich bin zwar selber keine Hundehalterin, aber viele Freunde haben Hunde.
Die sind allesamt sehr gut erzogen und wenn sie doch mal nicht hören,
dann gibts was auf die Löffel :-).

Es gibt ja auch Menschen, die haben richtig Angst vor Hunden.
Und wenn denen solche unerzogenen Tiere anspringen...danke auch...

So was habe ich bisher noch nicht erlebt. Einmal hatte ich das Erlebnis,
dass ein Hund freudig auf mich zugerannt kam. Die Besitzerin hat ihn gerufen
und etwas verzögert kam er dann zurück. Daraufhin hat sie sich bei mir
entschuldigt. Das finde ich dann ok.

Und oft sieht man Hundehalter, wo der Hund mit dem Menschen spazieren geht...
unglaublich, dass man sich das von seinem Tier gefallen lässt...

Aber es geht auch anders: vor einigen Monaten bin ich hier durch unser
kleines Waldgebiet gelaufen. Eine Frau mit zwei so Mini-Collies kam mit entgegen.
Die Hunde waren ein ganzes Stück vorraus. Sie hat denen zugerufen, dass sie
sich hinlegen sollen. Das haben sie getan und so lange gewartet, bis ich
vorbei war und sie ihnen sagte, sie können wieder loslaufen :-).
Echt toll!! Ich war beeindruckt und habe mich bedankt.

Laufen solange es geht - gehen bis es wieder läuft :-)

Super,

zugeben, dass man die Töle nicht im Griff hat, aber noch nicht mal Anstalten machen, was dagegen zu tun...
Ich mag Hunde, aber die Besitzer sind in der Tat manchmal das größere Problem.
Obwohl hier bei uns eigentlich alle ziemlich ok sind. Und wenn ich einem Hund begegne, den ich nicht kenne, nehme ich erst mal Tempo raus, hat bisher immer gut geklappt.

LG,
Anja

Unerzogene Köter können schon nerven

Mir begegnen auch immer Hundehalter mit freilaufendem Tier und manchmal muß ich stehenbleiben, um dem Getier nicht wohin zu treten...
Aber vielleicht sollte man einfach ne Hundeleine mitnehmen, und wenn das Tierchen mal wieder "spielen" will, Leine anklipsen und den Hund mitschleifen.
Möchte dann mal die Augen des Hundehalters sehen...

Alex

Einfach mal kicken!

Du mußt aber treffen und ernsthaft Schwung haben, wirkt Wunder.
Zumindest beim Hund, beim Besitzer löst das eher Wortschwall aus und Entsetzen, wenn man darauf verweist, daß das Treten eines Hundes keine Tiequälerei, sondern juristisch betrachtet höchstens Sachbeschädigung ist und die durchschnittliche Töle im Sachwert deutlich unter dem Anschaffungspreis einer Laufhose liegt.
Das Problem bleibt allerdings, daß Du den Falschen triffst, wenn Du den Vierbeiner trittst...
Bei uns in der Region gibt es übrigens großflächig Leinenzwang, interessiert aber keinen.
Und ist es im Rest des Landes auch so, daß der aktuelle Trend zum Zweit-, bzw Dritthund geht??
Doof bleibt doof...
Fritze, der weiß, was ihn jetzt erwartet, aber ihr 10% der Fiffi- Halter, ihr seid eine Plage!!!

"Run the marathon, not the sprint!"(Frank Underwood)

Bei solchen Aktionen sehe ich rot!

O.k., bin auch schon beim Vorbeijoggen gebissen worden und von daher besonders ängstlich. Zwei meiner schönsten Erinnerungen im letzten Jahr:
1. Frauchen hat Null Einfluss auf den Hund und auf meine noch recht freundliche Frage, ob sie den Vierbeiner bitte anleinen könne, da er nicht von mir abließ, aber Gott lob "nur spielen wollte", bellt sie zurück, "Leinenzwang bestehe erst ab April". Ich keife zurück, "für Hunde, die nicht hören, gelte generell Leinenzwang. Das sei doch wohl logisch!"
2. Herrchen geht mit einem total lieben Hund Gassi und dieser total liebe Hund hat Tame unendlich lieb, *arrrrggggggrrrrrr*. Diesen Hund werde ich einfach nicht wieder los, Herrchen geht in die andere Richtung weiter und ruft mir zu, irgendwann ließe der Hund sowieso von mir ab und komme zu ihm zurück. Aha und wann ist "irgendwann"? Ich bleibe stehen, er ruft seinen Vierbeiner, der Hund bleibt neben mir stehen. Er ruft mir zu, "kommen sie mal SOFORT wieder hergelaufen, wie soll ich den Hund sonst anleinen?" Kein Bitte kein nichts, isch stelle mich taub. Ich laufe weiter und weiter und weiter und weiter. Irgendwann erreichen wir den Wald, es war mir wurscht. Und irgendwann war Herrchen plötzlich plötzlich auch da. Er kam auf einem Rad hinterhergesaust, stinksauer, nicht etwa auf den Hund, nein auf mich. Brüllte mich an, was mir einfiele, einfach weiterzulaufen. Da bleibt einem doch die Spucke weg.....

Lieben Gruß
Tame

Hundeleineidee

finde ich klasse!!! sehr gut ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Einfühlungsvermögen???

Ich glaube, vielen Hundebesitzern geht es wie Eltern (bin übrgens selber letzteres). Die können sich einfach nicht vorstellen, dass eben nicht alle Welt Hundi/Kind lieb hat (wobei die Kinder meist wenigstens nicht beissen). Daher wird ein wenig Kooperationsbereitschaft (einfach mal eine Minute stehen bleiben oder 100 Meter vorher Tempo rausnehmen) erwartet.
Zugegeben: üblicherweise ist die Begegnung bestenfalls nervig. Aber das Selbstverständnis, mit dem viele Hundebesitzer ihre Tiere nicht unter Kontrolle haben, ist schon erstaunlich.

ich bin echt sprachlos, was

ich bin echt sprachlos, was ihr hier so geschrieben habt. boah ... wie dreist die leute sind, geht auf keine kuhhaut.

Hundeleine?

Manche Hundehalter müssten da wohl erst mal guhgeln, was das ist!
;-))

Mit Stil ins Ziel!

Kooperationsbereitschaft

Ich bin ja gerne kooperativ und bleibe auch mal stehen. Aber wenn die Hundebesitzerin sich noch nicht mal die Mühe macht ihr Tier zu sich zu rufen, dann hört bei mir echt das Verständnis auf....

Aber Tame, die Version, DU musst stehen bleiben, damit ER seinen Hund anleinen kann, finde ich auch sehr interessant...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

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